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Hydraulikzylinder fährt nicht aus

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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22 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Hydraulikzylinder fährt nicht aus

Beitragvon fuenfdreidrei » Di Apr 23, 2013 6:24

Luft im Zylinder?
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Re: Hydraulikzylinder fährt nicht aus

Beitragvon Kugelblitz » Di Apr 23, 2013 7:54

Ja reicht das Öl auch was vom Schlepper kommt, um beide zu füllen?
Da sind schnell mal 10 Liter und mehr weg.
Kugelblitz
 
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Re: Hydraulikzylinder fährt nicht aus

Beitragvon haldjo » Di Apr 23, 2013 8:22

Wenn das Öl nicht reichen würde, würden beide Zylinder ein Stück ausfahren, nicht nur einer ganz und der andere gar nicht.
Zumindest wenn ein Mengenteiler verbaut ist.
Ich persönlich tippe auf einen defekten Mengenteiler (ja auch so einfache Bauteile gehen manchmal kaputt^^) oder eine festgefressene Hubbegrenzung.
Das hatten wir kürlich an einem Abroller, da wurde ab Werk tatsächlich eine Stahlhubbegrenzung verbaut :twisted:
Sollte das die Ursache sein, würde ich den Zylinder zum Fachmann meines Vertrauens bringen, und eine Hubbegrenzung aus Bronze oder Kunststoff einbauen lassen.

Und dann gibt es natürlich auch noch die Problematik des Ungleichlaufs beim Mengenteiler. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus dass hier ein einfacher Zahnradmengenteiler verbaut ist, ein Kolbenmengenteiler wäre für den Einsatz zu teuer und zu aufwendig.
Zahnradmengenteiler laufen allerdings nicht allzu genau. Eine gewisse Mengendifferenz ist hier normal. Ist der Mengenteiler verschlissen, kann es sein dass auf einer Seite deutlich mehr Öl kommt, als auf der andeeren. Das führt dazu dass der eine Zylinder den andern immer mitschleppen muss.
Lösbar ist das Problem indem man die Ausgänge des Mengenteilers mittels einstellbarer Drossel verbindet und somit einen Ausgleich der differenzmenge ermöglicht. Dabei aber darauf achten dass die Drossel nicht zu weit offen ist, sonst wird der Mengenteiler vollständig kurzgeschlossen.

Wenn das alles nichts hilft, klemmt vermutlich der Zylinder. Wenn sich der Kolben von der Kolbenstange löst kann er verkanten. Das merkt man am einfachsten daran dass der Zylinder nicht mehr vollständig einfährt.
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Re: Hydraulikzylinder fährt nicht aus

Beitragvon Milchtrinker » Di Apr 23, 2013 16:21

... was verstehst du unter Stahlhubbegrenzung im Vergleich zu einer Hubbegrenzung aus Bronze oder Kunststoff einbauen lassen ???

... rein INreressehalber !!!

GRüße
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Re: Hydraulikzylinder fährt nicht aus

Beitragvon ferguson-power » Di Apr 23, 2013 18:14

haldjo hat geschrieben: da wurde ab Werk tatsächlich eine Stahlhubbegrenzung verbaut :twisted:
Sollte das die Ursache sein, würde ich den Zylinder zum Fachmann meines Vertrauens bringen, und eine Hubbegrenzung aus Bronze oder Kunststoff einbauen lassen.


Ich kenne eigentlich nur Hubbegrenzer aus Stahl . Bei Gabelstaplern sind diese ganz oft in den Neigezylindern verbaut . Da diese sich ja vollkommen im Ölbad bewegen passiert da auch nie was mit .

Milchtrinker hat geschrieben: was verstehst du unter Stahlhubbegrenzung im Vergleich zu einer Hubbegrenzung aus Bronze oder Kunststoff einbauen lassen ???

Das sind Metallbüchsen welche vor der Montage des Kolbens auf die Kolbenstange geschoben werden um den Hub des Zylinders zu begrenzen .
Menschenkind bedenke wohl , dein größter Feind heißt Alkohol .
Doch in der Bibel steht geschrieben , du sollst auch deine Feinde lieben .
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Re: Hydraulikzylinder fährt nicht aus

Beitragvon Großbauer2.0 » Di Apr 23, 2013 18:21

Funktioniert wieder.

Habe die Anschlüsse am mengenteiler vertauscht. Dann gingen beide zylinder gleichmäßig raus. Anschließend wieder umgesteckt (also so wie vorher) und auch dann funktionierte es.

Also ich hab keine Ahnung an was es genau lag.
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Re: Hydraulikzylinder fährt nicht aus

Beitragvon haldjo » Sa Apr 27, 2013 16:29

ferguson-power hat geschrieben:
haldjo hat geschrieben: da wurde ab Werk tatsächlich eine Stahlhubbegrenzung verbaut :twisted:
Sollte das die Ursache sein, würde ich den Zylinder zum Fachmann meines Vertrauens bringen, und eine Hubbegrenzung aus Bronze oder Kunststoff einbauen lassen.


Ich kenne eigentlich nur Hubbegrenzer aus Stahl . Bei Gabelstaplern sind diese ganz oft in den Neigezylindern verbaut . Da diese sich ja vollkommen im Ölbad bewegen passiert da auch nie was mit .

Ich hab vor einigen Wochen zum ersten mal eine Hubbegrenzung aus Stahl gesehen, und m.E. ist das Kriminell, denn sie war wie bereits geschrieben auf der Kolbenstange festgefressen.
Auch diese läuft im Ölbad. Und Ölbad oder nicht, wenn Stahlauf der Kolbenstange reibt ist das nie gut. Da bringt einem die beste unternickelte, Hartverchromte und randschichtgehärtete Edelkolbenstange nix, da die Begrenzung alle Beschichtungen abreibt und irgendwann frisst.
Außerdem hat eine Begrenzung aus Kunststoff zusätzklich eine dämpfende Wirkung am Anschlag, was für die lebensdauer des Zylinders auch nicht nachteilig ist.
Bei den Neigezylindern des Gabelstaplers ist es wohl kein großes Problem, da diese nicht besonders viel Weg machen, und recht niedrige relativgeschwindigkeiten erreichen.
Bei hohen Geschwindigkeiten, viel Weg, und hohen Drücken würde ich das jedenfalls auf keinen Fall wollen.

Nur als Beispiel: Wir haben in einer Maschine begrenzte Zylinder verbaut die ständig aus- und einfahren. Und das schon seit über 30.000 Betriebsstunden. Alle mit Hubbegrenzungen aus Kunststoff.
Von den Zylinder hatten wir noch nicht einen geöffnet...
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