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Hydraulische Lenkung Fendt 309 ohne Funktion

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Hydraulische Lenkung Fendt 309 ohne Funktion

Beitragvon abrazo » Fr Aug 28, 2009 18:16

Hallo Leute,

ich brauche ein paar Anregungen - und zwar funktioniert von jetzt auf nun die hydraulische Lenkung bei meinem Fendt 309 LSA (Bj 1991) nicht mehr.
Von der Lenkölpumpe kommt Öl zum Lenkorbitrol. Auch die Leitungen L und R vom Orbitrol fördern Öl, wenn man am Lenkrad dreht.
Der Schlepper hat EHR, kann es damit etwas zu tun haben?
Die Heckhydraulik funktioniert.
Kann es am Prioritätsventil liegen? Wenn ja, was soll man da nachschauen oder ausbauen? Wo sitzt das Dingens?

Wäre für Anregungungen und Tipps echt dankbar, denn ich muß eigentlich noch 50 Heulageballen fahren.

Gruß Abrazo
abrazo
 
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Re: Hydraulische Lenkung Fendt 309 ohne Funktion

Beitragvon Favorit » Fr Aug 28, 2009 18:35

Hi,

schwergängig oder was?
Glaube nach der Hydraulikbeschreibung nicht an einen Schaden in diesem System.
Vielleicht ist Schmutz und Luftfeuchte an den Manschetten der Lenkstange eingetreten. Das macht, daß die Ölfüllung drinnen verschlammt und im Extremfall die Lenkung zerstört.
Das wäre ein typischer Langfristschaden und daher nicht ganz undenkbar.
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Re: Hydraulische Lenkung Fendt 309 ohne Funktion

Beitragvon Gragganmore » Sa Aug 29, 2009 16:37

Hallo abrazo, du schreibst an L und R tritt Öl aus wenn du am Lenkrad drehst, aber wieviel Druck ist drauf?
Vielleicht ist das Überdruckventil im Orbitrol der Übeltäter (verschmutzt oder Feder zerbrochen)
Grússe Gragganmore.
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Re: Hydraulische Lenkung Fendt 309 ohne Funktion

Beitragvon abrazo » So Aug 30, 2009 15:24

Hallo,

vielen dank für eure Tipps.
Am Lenkzylinder kann es nicht liegen. Die Notlenkung funktioniert ja noch - wenn auch sehr schwer.

Den Druck habe ich nicht gemessen, ich kann die Leitungen aber mit dem Finger zuhalten.

Hat irgendwer vielleicht eine Schnittzeichnung von einem Lenkorbitrol? und oder eine Zusammenbauanleitung. Ich werde das Ding jetzt einfach mal aufmachen.

Bin für jeden weiteren Tipp sehr dankbar.

MfG
abrazo
 
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Re: Hydraulische Lenkung Fendt 309 ohne Funktion

Beitragvon dima » So Aug 30, 2009 16:27

abrazo hat geschrieben:Hallo,

vielen dank für eure Tipps.
Am Lenkzylinder kann es nicht liegen. Die Notlenkung funktioniert ja noch - wenn auch sehr schwer.

Den Druck habe ich nicht gemessen, ich kann die Leitungen aber mit dem Finger zuhalten.

Hat irgendwer vielleicht eine Schnittzeichnung von einem Lenkorbitrol? und oder eine Zusammenbauanleitung. Ich werde das Ding jetzt einfach mal aufmachen.

Bin für jeden weiteren Tipp sehr dankbar.

MfG

Wenn Du die Leitungen mit den Finger zuhalten kannst, kann man diesen Druck vergessen.
Was kommt von der Pumpe?
Wird hier ein entsprechender Druck aufgebaut?

Das mit dem "einfach mal aufmachen" würde ich lassen, solange der Fehler nicht eindeutig in der Lenkeinheit liegt.
dima
 
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Re: Hydraulische Lenkung Fendt 309 ohne Funktion

Beitragvon abrazo » So Aug 30, 2009 20:36

Hi,

die Pumpe bringt vollen Druck - 210bar.
Woran, wenn nicht an dem Lenkorbitrol, kann es denn sonst liegen?
Ich denke den Lenkzylinder kann man ausschließen. Ich werden das morgen noch mal überprüfen, in dem ich die beiden Leitungen des LZ an ein DW Steuergerät anschließe mit einem Manometer dazwischen.

Bis dann ...
abrazo
 
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Re: Hydraulische Lenkung Fendt 309 ohne Funktion

Beitragvon dima » Mo Aug 31, 2009 8:46

Hallo abrazo,
ich war bisher der Meinung das der 309 eine Tandempumpe hat, wo eine die Arbeitshydraulik und die andere die Lenkung versorgt.
Ich kann mich aber auch täuschen, in dem Fall gibt es ein Prioritätventil.
Egal welche Ausführung, am P-Anschluss der Lenkeinheit muss der Systemdruck anliegen (mit Messvorrichtung zum kontrolliertem Druckaufbau messen), es reicht nicht den Druck hinten an den Kipperanschlüssen zu messen.

An einen defekt des Lenkzylinders glaube ich nicht, sonst würde der Notbetrieb nicht funktionieren.

Ist der Eingangsdruck i.O kann es tatsächlich nur noch am Lenkorbitrol liegen, hier könnte ein festsitzen des Innenschiebers im Aussenschieber (Drehschieberventil) das Problem sein, der Innenschieber sollte sich um ca. 20° zum Aussenschieber verdrehen lassen.
Wobei bei ca der halben Strecke ein Arretierung spürbar sein sollte, dies ist die Raste für die Neutralstellung (keine Lenkbewegung)
Ist dies nicht gegeben wird kein Drucköl zur Gerotoreinheit befördert und eine Funktion ist nicht gegeben. In diesem Fall funktioniert der Notbetrieb, da dieser im geschlossenem System arbeitet.

Demontage:
- Lenkorbitrol ausbauen, und auf den Kopf stellen.
- Schrauben (M8 ?) ausschrauben
- Deckel abnehmen
- Gerotoreinheit möglichst kpl. abnehmen (Aussenring, Zahnkranz, Zahnrad, Steuerscheibe)
- Mitnehmer für Gerotor abnehmen
Nun müsstest Du frei Sicht auf die beiden Drehschieber haben
dima
 
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Re: Hydraulische Lenkung Fendt 309 ohne Funktion

Beitragvon abrazo » Mo Aug 31, 2009 16:55

hallo dima,

danke für die antwort - schon mal sehr hilfreich!

ich habe jetzt das orbitrol demontiert. alle teile untersucht und gereinigt. sah bzw. sieht aber alles gut aus. die drehschieber sind nicht verklemmt und gehen leichtgängig. keine verschmutzung gefunden. auch die übrigen teile sehen gut aus.
so weit ich konnt habe ich auch die ventile kontrolliert. nichts außergewöhnliches entdeckt. kein verschleiß, kein schmutz.
kann das problem auch in dem prioritätsventil liegen?
dort sitzt eine patrone - scheint ein rückschlag oder überdruckventil zu sein.
an dem schieber des prio-ventils kann ich auch nichts weiter entdecken. auch sehr leichtgängi, keine düsen verstopft.

hast du evtl. noch eine fehlererklärung für die tatsache, dass die notlenkung auch nicht funktioniert?

gruß torsten
abrazo
 
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Re: Hydraulische Lenkung Fendt 309 ohne Funktion

Beitragvon dima » Mo Aug 31, 2009 20:56

Natürlich kann es auch am prio.Ventil liegen, darum der Vorschlag mit der Druckmessung am P- Anschluss des Lenkorbitrols.

Wenn die Notbedienung auch nicht funktioniert kann das Problem neben dem Lenkzylinder auch an der Hilfspumpe (Gerotor Einheit) liegen,
Hier den Mitnemer (Stift im Innenschieber und Welle) und den Verschleißzustand der Pumpe kontrollieren.
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