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Hydraulischer Fahrantrieb bei Arbeitsmaschinen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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8 Beiträge • Seite 1 von 1
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Hydraulischer Fahrantrieb bei Arbeitsmaschinen

Beitragvon Martin.Hauenschlag » Mo Mai 22, 2006 11:10

Liebe Community,

Ich beschäftige mich gerade mit dem Hydraulischen Fahrantrieb für Arbeitsmaschinen für z.B. Traktoren, Radlader, Telehändler, Forstfahrzeuge, und was es da noch so gibt. Bis jetzt habe ich selbst nur sehr wenig Erfahrung auf diesem Fachgebiet. Deshalb wende ich mich an euch.

Mich interessieren Trends, die in diesem Markt bedeutsam sind und in der Entwicklung bzw. Vermarktung solcher Systeme eine zunehmende Rolle spielen werden (z.B. Kraftstoffersparnis?). Des Weiteren interessieren mich Defizite heutiger Lösungen in diesem Bereich. Wo gibt es also Probleme mit dem heutigen Hydraulischen Antrieb? Was könnte man verbessern?

Könntet Ihr mir bitte mit eurer Fachkenntnis weiterhelfen und mir mitteilen, welche Trends bzw. Defizite im Bereich „Hydraulischer Fahrantrieb für Arbeitsmaschinen“ existieren? Ich sollte darüber eine Arbeit schreiben und brauche dazu eben noch diese Trends im Markt.

Vielen Dank im Voraus! Ich hoffe Ihr könnt mir einwenig helfen!
Martin
:?:
Martin.Hauenschlag
 
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Beitragvon IHC1255XL » Mo Mai 22, 2006 12:10

Hauptpunkt um den sich alles dreht ist der Wirkungsgrad. Wie kann er verbessert werden bzw. wie gut ist er schon im Vergleich zu mechnischen Antrieben usw. Da streiten wir uns ja auch hier immer wieder gerne drüber... :wink:

Ansonsten: Elektronische Spielereien (wie überall) die dem Antrieb neue Funktionen geben können, Kraftstoffersparnis hängt ja mit Wirkungsgrad zusammen.

8)
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Beitragvon Herr_Schmidt » Mo Mai 22, 2006 16:19

Ich kann nur über die Erfahrungen mit meinem Deutz Agrotron TTV 1145 berichten. Er hat ein stufenloses hydrostatischmechanisches Getriebe, d.h. Kriechgang, Feld- und Strassenuntersetzung werden mechanisch geschaltet, alles was dann kommt geht über Hydrostat. Solche Antriebe sind in Punkto Komfort, Wirkungsgrad und Kraftstoffersparnis meines Erachtens unschlagbar. Probleme tauchen dann natürlich auf, wenn es ums Reparieren (Fehlersuche) geht. Da steht man aufgrund des massiven Elektronikeinsatzes manchmal ganz dumm da. Da brauch nur ein kleiner Gebersensor zu spinnen, und schon steht man mit zwei 18-Tonnern mitten auf der Kreuzung und es bewegt sich nichts mehr.
Das andere Manko was mir extrem bei der Herbst- bzw. Frühjahrsbestellung auffällt ist, daß mir mein Daumen mehr wehtut als das Kupplungsbein. Ich will damit sagen, hat man früher mit einem mechanisch geschalteten Traktor gepflügt oder gesät, hatte man irgendwie mehr Bewegung (gut der Komfort fehlte). Heute bist du abends sozusagen "vom nichtstun" :wink: körperlich kaputt.
Ich denke eine Verbesserung an den "Variogetrieben" wäre, mit weniger Elektronik (Überwachung) den gleichen Stand der Technik von heute auszubauen.
Die Informationen an den Bediener sind im Fehlerfall auch sehr rar, hier wäre von Vorteil den Informationsgehalt für den Bediener auf seinem Display "gehaltvoller" zu gestalten. Nicht nur "Fehler Sensor H4", sondern "Fehler am Sensor Getriebeöl, Übertemperatur". Damit wäre dem Bediener und sicherlich auch der Servicekraft vom Landmaschinenhändler wesentlich weitergeholfen. Doch das betrifft nicht nur die Getriebe-, sondern auch die Motorsteuerung.
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Beitragvon Martin.Hauenschlag » Mo Mai 22, 2006 16:23

danke!
da sind ja schon einige gute punkte dabei.

was haltet ihr allgemein von geräuschminimierung im genannten suchfeld?
ist die geräuschentwicklung allgemein ein problem?

lg
Martin
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Beitragvon Herr_Schmidt » Mo Mai 22, 2006 16:34

Mit der Geräuschkulisse meines Traktors hab ich kein Problem. Ich bin der Meinung da klappert der Motor lauter als das Getriebe :wink:
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Beitragvon Weinbauer » Mo Mai 22, 2006 18:36

also ich kenn hydrostat vom vollernter her.
vorteil: das stufenlose fahren in der zeile, bei dieser arbeit super. für solche spezifischen arbeiten, wo teilweise feinarbeit gefragt ist super.

nachteil: der geringe wirkungsgrad auf der strasse. hier überzeugt er mich der hydrostat beim vollernter nicht. nerviges geräusch und probleme mit dem antrieb bei langer "vollgasfahrt".

ich finde daher eine kombi am besten. z.b. sagen wir: in den kriechgängen hydro (so bis ca. 10kmh, danach mechnanisch).

das ist dazu meine meinung. scheint auch in der praxis bisher so zu sein. kenne kein fahrzeuge das mehr als 25kmh läuft mit hydrostatantrieb.
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Beitragvon unimogthorsten » Mo Mai 22, 2006 19:00

im Unimog gibt es eine Kombination aus mechanischem und Hydrostat-Getriebe. Der Hydrostat findet Verwendung bei Mäh- oder Reinigungsarbeiten, Belagfräsen, Gräben ziehen, mulchen. Das Hauptgetriebe kommt zum fahren ins Spiel. Wenn es schneller als 40km/h gehen soll wird von Hydrostat auf mechanisches Getriebe umgeschaltet und es geht weiter bis zur Höchstgeschwindigkeit im normalen Getriebe. Vorteil ist die stufenlose Geschwindigkeitsregelung im unteren Bereich. Nachteile die aufwändige Bauweise und das zusätzliche Gewicht. Kommt daher meist nur in Kommunalfahrzeugen zum Einsatz.
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Beitragvon Herr_Schmidt » Di Mai 23, 2006 8:02

Bei der Bundeswehr bin ich so'n geländegängigen 10-Tonner gefahren. Der hatte, glaube ich auch einen hydrostatischen Antrieb. Der hat aber, wie ein Automatikgetriebe im Auto, einzelne Stufen durchfahren. Da mein Bundeswehraufenthalt schon eine Zeit lang her ist, kann ich dazu nichts genaueres schreiben. War aber 'ne schöne und angeneme Fahrerei. Vom Geräuschpegel muß man bei BW-Fahrzeugen sowieso minimalistisch denken.
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