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Imagekampagnen der Bauernverbände

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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32 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Imagekampagnen der Bauernverbände

Beitragvon Lonar » Fr Jan 27, 2017 13:08

Sperrfristverschiebung hin oder her, das nützt dir alles nichts wenn der Boden nicht über Tag auftaut.
Ich würde mir den jenigen mal zur Seite nehmen und ihm Lagerraum vermieten.
Es kann ja immer mal die Wasserleitung kaputt frieren, wir sind in Norddeutschland ja nicht so Frostsicher wie unsere Süddeutschen Kollegen. ;-)

Außerdem arbeitet sich es auch wesentlich besser in einer vernünftigen Dorfgemeinschaft als in Orten wo der eine Nachbar dem anderen nichtmal das schwarze unter den Fingernägeln gönnt.

Auch nur mal so zum Nachdenken ;-)
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Re: Imagekampagnen der Bauernverbände

Beitragvon landmann14 » Fr Jan 27, 2017 13:18

sml hat geschrieben:@ henne

Schon mal was von Sperrfristverschiebung gehört?

https://www.landwirtschaftskammer.de/la ... rfrist.htm


Bei uns hier ist ein Verschieben der Sperrfristen nicht mehr möglich, da wir hier überwiegend sandige Böden haben. Wird nur bei lehmigen Böden genehmigt. Ist wohl seit diesem Jahr neu, vorher ging es.
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Re: Imagekampagnen der Bauernverbände

Beitragvon sml » Fr Jan 27, 2017 13:46

Die Temperaturen müssten die letzten Tage zumindest Tagsüber deutlich im Plusbereich gewesen sein! Das müsste reichen, je nach dem wie dick aufgetragen wurde.

Mit dem Verweis auf eine evtl. Sperrfristverschiebung meinte ich nur, das vielleicht doch alles im grünen Bereich ist!
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Re: Imagekampagnen der Bauernverbände

Beitragvon Fassi » Fr Jan 27, 2017 14:10

Ist halt auch ne örtliche Frage. Trotz der Plusgrade haben wir (Nordhessische Mittelgebirgslage) immer noch gute 20cm Schnee. Und ich wette ich bekomm morgen auf der Versammlung vom Fachdienst Landwirtschaft wieder ein Bild mit braunen Schnee gezeigt.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Imagekampagnen der Bauernverbände

Beitragvon Lonar » Fr Jan 27, 2017 14:28

landmann14 hat geschrieben:
sml hat geschrieben:@ henne

Schon mal was von Sperrfristverschiebung gehört?

https://www.landwirtschaftskammer.de/la ... rfrist.htm


Bei uns hier ist ein Verschieben der Sperrfristen nicht mehr möglich, da wir hier überwiegend sandige Böden haben. Wird nur bei lehmigen Böden genehmigt. Ist wohl seit diesem Jahr neu, vorher ging es.


Alles außer Sandböden, Flachgründige Böden und Wasserosionsgefährdete Flächen geht.

Bei uns hat es gar nicht getaut. Hier lief nur etwas Wasser vom Schweinstalldach

Es wundert mich immer wieder, wie gut die alten Butzen noch isoliert sind :mrgreen:
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Re: Imagekampagnen der Bauernverbände

Beitragvon Ferengi » Fr Jan 27, 2017 15:06

germane hat geschrieben:
Das sehe ich genauso!!!!!!!!!!!
Man muss bei den Ökos Fehler suchen und dann in die Öffentlichkeit tragen.
Als Konvi keine Biobauern mehr als LU´s engagieren!

Mit der Zeit wird die Ökoszene dann ruhiger werden und das Image wird wieder steigen.


Genau, die Biobauern sind schuld....

Herr werf Hirn! :roll: :roll:
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Re: Imagekampagnen der Bauernverbände

Beitragvon Pinzgauer56 » Fr Jan 27, 2017 15:17

germane hat geschrieben:Mit der Zeit wird die Ökoszene dann ruhiger werden und das Image wird wieder steigen.

Ha,ha! das wird so mancher hier wohl nicht erleben;
....einmal begonnenes wird sich erst mal bewähren, oder auch nicht! Und dann dauert´s noch mal mind., ähhhm eine Generation ?
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Re: Imagekampagnen der Bauernverbände

Beitragvon Ferengi » Fr Jan 27, 2017 15:23

Es wird eher so kommen das die Konvis die Auflagen der Biobauern auch erfüllen müssen.

Wobei das für die Biobauern nicht gut sein kann.
Denn dann haben wir das Problem mit der Überproduktion auch im Bio Bereich.
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Re: Imagekampagnen der Bauernverbände

Beitragvon Pinzgauer56 » Fr Jan 27, 2017 15:37

Dann nehmen wir mal den Milchpreis der letzten 12 bis 18 Monate. Schon was vom Aufnahmestop der ersten Bioverbände u. auch Molkereien gehört ?
Und gerade diese Bio Verbände werden sich dies weiter genau überlegen wer in Zukunft aufgenommen wird, das ist sinnvoll u. auch gut so!
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Re: Imagekampagnen der Bauernverbände

Beitragvon Ferengi » Fr Jan 27, 2017 16:03

Nö, werden sie nicht.
Die Verbände wollen die Mitgliedsbeiträge, und die Molkereien billig einkaufen.

Mag sein das zur Zeit ein paar Molkereien keine neue Lieferanten aufnehmen.
Dennoch werden auch sie früher der später den Preisdruck, wenn es zu einem Überangebot kommt, weitergeben.
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Re: Imagekampagnen der Bauernverbände

Beitragvon Pinzgauer56 » Fr Jan 27, 2017 16:11

@ Ferengie, es wird zu keinem Überangebot kommen, bitte nix nur deine Meinung prahlen, erst mal Lesen lernen ! (Betrifft nicht nur dieses Thema)!
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Re: Imagekampagnen der Bauernverbände

Beitragvon Ferengi » Fr Jan 27, 2017 16:18

Nein?
So wie der Preis für Konvi-Milch angeblich auch nie auf rund 20 Cent/Liter fallen würde???

Als die Preise für Konvi-Milch am Boden waren, und für Bio-Milch gut gezahlt wurde,
haben viele Komamelker geglaubt sie würden mit Bio reich werden, und umgestellt.
Sobald die ihre Milch als Bio vermarkten dürfen, wird auch der Preis für Bio-Milch stark fallen.

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.
Egal ob du das glauben willst, oder nicht.
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Re: Imagekampagnen der Bauernverbände

Beitragvon Pinzgauer56 » Fr Jan 27, 2017 16:24

Unglaublich, (deine Hartnäckischkeit!)
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Re: Imagekampagnen der Bauernverbände

Beitragvon wespe » Fr Jan 27, 2017 18:01

Quelle FreiePresse:

Landwirtschaft auf der Suche
Agrarexperte Peter Tillack sagt, konventionelle Bewirtschaftung sichert die Ernährung.

Von Silvia Kölbel
erschienen am 27.01.2017

Reichenbach. Ein großes Thema hatte sich der Agrarwissenschaftler Peter Tillack, vielen bekannt als Bitex-Stadtrat und stellvertretender Bürgermeister, am Dienstag im Alten Wasserwerk Reichenbach für seinen Vortrag vorgenommen. Auf Einladung des Vereins Aqua et Natura referierte er zum Thema "Deutschland - ein Bioland?" Seine ablehnende Haltung gegenüber der biologischen Landwirtschaft als zukunftsträchtige, wegweisende Form der Lebensmittelerzeugung wurde den etwa 40 Zuhörern gleich zu Beginn klar, als er die Frage nach dem Bio-Land mit Nein beantwortete.

Der promovierte Agrarwissenschaftler hatte sich in den 1970er Jahren unter anderem mit Betriebs- und Arbeitsorganisation sowie Betriebswirtschaft an mehreren Universitäten beschäftigt und später mit der mittel- und osteuropäischen Landwirtschaft bis in den asiatischen Raum hinein. Er bemühte Statistiken der globalisierten Landwirtschaft, nannte Kennzahlen der Ernährung, kam auf die Demografie zu sprechen. Die weltweite landwirtschaftliche Produktion müsse bis 2040 auf 150 Prozent gesteigert werden, um die dann neun Milliarden Menschen satt zu bekommen - und das geht mit Bio nicht, denn ohne die Zuführung chemischer Düngemittel, die aus Sicht Tillacks natürlich vorkommen und dann technisch aufbereitet werden, sei keine Steigerung der Produktion möglich.

Auch ohne chemischen Pflanzenschutz geht es aus Sicht des Agrarexperten nicht, weil sonst im Durchschnitt 30 Prozent der Ernte von Schädlingen und Krankheiten vernichtet werden. Außerdem erreicht man mit Bio nur 50 Prozent der Erträge gegenüber der konventionellen Landwirtschaft, weil Biobauern dem Boden nicht wieder die Nährstoffe zuführen, die ihm die Pflanzen vorher genommen haben.

Immerhin gestand Tillack den Biobauern zu, dass sie sich intensiver um das Tierwohl bemühen und mehr für Umweltschutz tun, als teilweise die konventionellen Kollegen. Die konventionelle Landwirtschaft müsse in Zukunft mehr für den Umwelt- und Naturschutz tun. Die Politik sei gefordert, finanzielle Rahmenbedingungen zu schaffen, denn der Landwirt habe, wie alle anderen Unternehmer auch, legitime wirtschaftliche Interessen im Blick.

Aus Sicht Tillacks gebe es beim Endprodukt, den Lebensmitteln, keine Unterschiede zwischen Bio und Konventionell. Die Inhaltsstoffe seien gleich. Auf die Ergebnisse von Studien, die Bio eindeutige Vorteile attestieren, ging er nicht ein.

Die Zuhörer, darunter viele Senioren, sahen Diskussionsbedarf. Wieland Heckel, Vorsitzender der konventionell wirtschaftenden Agrargenossenschaft Tirschendorf: "Der Boden ist mein Produktionsmittel. Das kann ich nicht vergiften. Die Entwicklung der letzten Jahre ist uns nicht selbst eingefallen, sie ist uns durch Förderprogramme nahe gelegt worden." Erich Riedel, früherer Chef der Tierproduktion in der Agrargenossenschaft Coschütz: "Es gibt keine Beweise dafür, dass Menschen, die sich biologisch ernähren, gesünder sind und länger leben."

Friedhelm Taubert, früherer Mitarbeiter des Amtes für Landwirtschaft Plauen, betonte: "Lebensmittel in Deutschland waren noch nie so sicher wie heute. Siegfried Kluge vom veranstaltenden Verein befand: "Wir haben Probleme mit der ganzheitlichen Betrachtung. Jeder sieht nur seins"

Kommentar: Bio-Einfluss ist allgegenwärtig
Welche Art der Landwirtschaft für Deutschland besser ist, Bio oder Konventionell, lässt sich in einer Diskussionsrunde, deren Redner bereits eine vorgefasste Meinung, aber keine wirklichen Widersacher hat, wohl nicht klären. Aber eins zeigt sich heute schon: Nicht jeder Bio-Betrieb hält, was er verspricht. Und nicht jeder konventionell wirtschaftende Betrieb ist automatisch ein Umweltsünder. Viele konventionelle Betriebe schielen zu den Bio-Kollegen, denn auch sie haben längst erkannt, dass sich Tiergesundheit nicht mit immer mehr Medikamenten erreichen lässt und der Einsatz von Chemie auf dem Feld wohlüberlegt sein will. Und ganz ohne Medikamente und Pflanzenschutz kommen auch die Bio-Bauern nicht aus.

Leider ist es dem Redner an diesem Abend nicht gelungen, Vor- und Nachteile beider Wirtschaftsweisen gegenüberzustellen. Zu viele Fragen wurden nicht angeschnitten. Damit blieb auch dem Zuhörer die Möglichkeit versagt, sich ein objektives Bild zu machen und mit Erkenntnisgewinn nach Hause zu gehen.
Mit freundlichen Stachel
~wespe~ Bild

"Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen."
Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph

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Re: Imagekampagnen der Bauernverbände

Beitragvon LUV » Fr Jan 27, 2017 18:51

Seltsam, dass man bei einer Diskussion um das Image der Landwirtschaft automatisch einen Bio-Konvi - Disput erhält. Und dann über den DBV herziehen, das ist echt geil. :mrgreen:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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