Mein Renault ist jetzt 23 Jahre alt. Seit letztem Jahr habe ich das Problem das sich die Batterie selbst entlädt. Auch nach dem Laden der Batterie ( Batterie in Ordnung) lässt sich der Schlepper nach ein paar Tagen Standzeit nicht mehr starten. Ich habe bemerkt das beim wegfahren aus der Garage einige Nager den Traktor fluchtartig verließen , daher bin der Ansicht das die mir einige Kabel angknabbert haben. Wie kann man den Stromverlust ( Kriechströme ) am besten messen ? und die beschädigten Kabel finden. Der Verlust dürfte sich ja im Bereich von Miliampere bewegen und daher nicht einfach zu lokalisieren sein. Was habt Ihr daszu für Messgeräte ? Gruß Feichtmer
Hallo zusammen,
klemm mal deine Batterie ab und halte eine ganz einfache Prüflampe dazwischen. Wenn die deutlich glimmt...oder gar leuchtet ist der Stromfluss zu hoch. Das ist oft einfacher als ein Multimeter...bei dem erst die Batterie leer ist und man dann von lauter Einheit verwirrt ist Gruß Franz
zuerst Batterie abklemmen,nach 2oder 3Tagen anklemmen,wenn
Traktor startet ist Batterie ja in Ordnung und Du hast eben den Krich-
strom.
Krichstrom suchen.....
Du müßtest erst mal alle Sicherungen ziehen,danach Pluspol ab-
klemmen.Minus muss drann sein.Zwischen Pluspol und Pluspolklemme
ein Ampermeter (Ampermeter muss Milliamper messen können)
Soltte jetzt schon ein Wert angezeigt sein..Lichtmaschiene Defekt..
Wenn kein Wert angezeigt wird,nacheinander die Sicherungen rein und
beobachten,bei Welcher ein Wert auf Amperemeter kommt.....
Ich nehm immer so`n Handelsübliches Multimessgerät,hat bei OBI knapp
20 Euronen gekostet und mann kann soweit ja alles mit durchmessen..
Moin
Wir haben bei all unseren Trecker einen sogenannten NATO-Knochen, auch Batterietrennschalter, eingebaut. Damit stellt man den Strom nach Gebrauch ganz einfach mechanisch ab und da kriecht dann nichts mehr. Vor Gebrauch den Schalter um 90 Grad drehen und es ist wieder Strom auf dem System.
Wenn man ihn versteckt anbaut und das nicht an die große Glocke hängt, nebenbei auch noch die perfekte Diebstahlsicherung.
Sehr günstig kann man diese Schalter bei www.agrar-direct.de erwerben. Es gibt auch eine Metallausführung, die haben wir aber vom Händler um die Ecke.
Gruß
Henning
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky (1890-1935)
Hallo
Wir hatten vor zwei Wochen ähnliches Problem. Beim Aufsetzen des Kabels auf die Batterie war immer ein kleiner Funke zu sehen, bei ausgeschalteter Zündung. Das Gerät war schliesslich auch mit Überbrücken nicht mehr zu starten.
Hier war es so, dass der Anlasser innerlich einen Kriechstrom hatte. Das Dumme ist, dass der auch dann fliesst, wenn alle Sicherungen gezogen sind. Jetzt mit neuem Anlasser wieder alles wunderbar.
ich würd auch mit einem einfachen Multimeter (5 Euro, Conrad) jede (gezogene) Sicherung einzeln überbrücken (bei so einem alten Traktor müsstest du ja noch leicht mit den beiden Spitzen in den Sicherungskasten reinfummeln können) ... sofern du eine BA hast, lässt sich dann recht einfach herausfinden, wo der stille Verbraucher zu finden ist.
Zuerst mal bei Zündung aus (da ist es wirklich interessant), ev. vorsichtig & schlau (nicht die 30A-Sicherungen mit 10A Multimeter testen!) dann bei Zündung ein bzw. Motor läuft - viell. ziehen im Betrieb irgendwelche Bauteile zuviel Strom und die Batterie wird gar nicht geladen ...
gandi
PS: auch ein Radio mit Diebstahlcode/Senderspeicher zieht auf Dauer ...
Lieber Hubraum als Wohnraum!
Fuhrpark: MF 3065S, MF 165S; BMW E46 330d touring, BMW E30 316i touring