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In welches Land auswandern und neu anfangen?

Wie der Name schon sagt ein Treffpunkt für unsere Erwachsenen Mitglieder wo über Gott und die Welt gequatscht werden kann.
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31 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: In welches Land auswandern und neu anfangen?

Beitragvon T5060 » So Mai 24, 2026 13:40

beihei hat geschrieben:Wie sieht es mit Namibia aus?


Zu anstrengend, die schwaazze Muddies wollen den ganzen Tag nur pimpern und das bei dem Wüstenklima dort, das hälst nicht aus .... :mrgreen:
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Re: In welches Land auswandern und neu anfangen?

Beitragvon Herr Merkel » Mo Mai 25, 2026 6:14

beihei hat geschrieben:Wie sieht es mit Namibia aus?



Viel zu Warm , für mich würde immer die USA an erster Stelle stehen, China/ Russland / Brasilien wären aber auch interessant
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Re: In welches Land auswandern und neu anfangen?

Beitragvon Marian » Di Mai 26, 2026 9:53

Von hier gebürtiger Landwirt ist nach Fall der Mauer schnell in den Osten gegangen. Großen Betrieb aufgebaut. Alles über Landkauf. Dann als es merklich teurer wurde Zweitbetrieb in Polen.
Letztes Jahr hat er dann alles verschachert und ist nach Namibia.
Zwiebeln anbauen. Großeinkauf bei Grimme.
Ich glaube 8000ha ackerfähig hat er von der "Bezirksregierung" zugeteilt bekommen und musste sich verpflichten 4000ha zu roden in den nächsten Jahren und ackerfähig zu machen.
Da in Namibia ordentlich Bedarf an Rind ist und ohne Mistus auch Christus fehlt, fängt er dort jetzt mit Rindermast an. Mais wächst da ja ganzjährig.
Seit 20 Jahren Moderator beim Landtreff :prost:
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Re: In welches Land auswandern und neu anfangen?

Beitragvon langholzbauer » Di Mai 26, 2026 10:20

"Ich glaube 8000ha ackerfähig hat er von der "Bezirksregierung" zugeteilt bekommen und musste sich verpflichten 4000ha zu roden in den nächsten Jahren und ackerfähig zu machen."
https://fokus-afrika.de/deutschland-unt ... onen-euro/

Auf die Schnelle gefunden.

Im Gegenzug wird hier in D. die NWP laut EU- Beschluss vorangetrieben.
https://www.freiebauern.de/index.php/st ... kopfgeburt
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: In welches Land auswandern und neu anfangen?

Beitragvon Manfred » Di Mai 26, 2026 10:37

Ist halt auch eine Frage, welche Ziele man mit der Auswanderung erfolgt.
Wenn man eine neue Heimat für Generationen sucht, wären auch die wirtschaftliche Aufstellung des jeweiligen Staates und politische Risiken zu beachten.

Länder wie Norwegen und die Schweiz wären Beispiele für soliden Staatsfinanzen.

Namibia gilt zwar als relativ stabiler und sicherer Staat in Afrika, aber der Trend zu afrikanischer Selbstbestimmung ist stark und könnte in den nächsten Jahrzehnten auch nach Namibia schwappen und evtl. zur Vertreibung selbst seit Generationen ansässiger Familien führen.
Nach meiner Beobachtung pflegen viele reiche weiße Farmerfamilien in Namibia sehr bewusst gute Beziehungen und die Sprache der Herkunftsländer ihrer Familien und schicken ihre Kinder auch für längere Zeit dorthin für Schule und Studium, um sich die Türen offen zu halten.
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Re: In welches Land auswandern und neu anfangen?

Beitragvon bauer hans » Fr Mai 29, 2026 19:40

Von hier waren zwei in den Osten gegangen,einer hatte mit 60ha angefangen und ist dann auf 450ha gewachsen,der Sohn hats übernommen.
Der andere hatte hier 60ha und im Osten ein Schloss mit 1000ha übernommen und auf 1500ha gewachsen.
Der hatten einen Partner mit GELD und dann gabs STREIT,war schon früh gestorben.
jetzt im Ruhestand :mrgreen:
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Re: In welches Land auswandern und neu anfangen?

Beitragvon Oberpfälzer » So Mai 31, 2026 9:05

Manfred hat geschrieben:Nach meiner Beobachtung pflegen viele reiche weiße Farmerfamilien in Namibia sehr bewusst gute Beziehungen und die Sprache der Herkunftsländer ihrer Familien und schicken ihre Kinder auch für längere Zeit dorthin für Schule und Studium, um sich die Türen offen zu halten.


Kann ich bestätigen. Kenn auch noch aus meiner Schulzeit einen Deutschen aus Namibia (5000 Rinder hatten die dort glaub ich). Der kam ganz alleine mit 16 hierher und hat den Schulabschluss gemacht. Nachher m.W. auch noch in D studiert.
Vernünftiger, netter Typ. Hat hier dann schnell Kontakte geknüpft (Fußball, Ferienjob in der Fabrik, etc.)
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Re: In welches Land auswandern und neu anfangen?

Beitragvon urw » So Okt 04, 2026 12:43

landtreff.de/post2270158.html#p2270158
Manfred hat geschrieben:Zum Thema Einwanderung / Auswanderung:

Argentinien bietet jetzt einen "goldenen" Pass an.
Wer 350.000 $ an die Staatskasse spendet oder für 800.000 $ argentinische Staatsanleihen kauft, solide Finanzen hat und ein halbwegs sauberes polizeiliches Führungszeugnis, erhält die argentinische Staatsbürgerschaft. Ein Wohnsitz in Argentinien sei nicht erforderlich.


Manfred hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Was bringt mir eine argentinische Staatsbürgerschaft?


Hast du mal die Steuersätze zwischen D und Argentinien und anderen G20 Ländern und Argentinien verglichen?
Was glaubst du, was jetzt eine ganze Menge mobiler Reicher tun werden?

Was hat eine weitere StA mit den Steuersätzen zu tun ? :?
Wenn ein mobiler Reicher seinen Hauptwohnsitz in der BRd behält, so bleibt er doch weiterhin in der BRd einkommenssteuerpflichtig, oder ?

Und wenn er seinen HWS nach Argentinien (oder sonst-wo hin) verlegt, da wird er in Argentina steuerpflichtig sein und zwar mit oder ohne der weiteren StA, oder ?




P.S. es gibt/gab mW Länder, die Steuerpflichtige in drei Gruppen aufteilen (eine Art Segregation): I. Bürger - normale Besteuerung,
II. Residenten - mit etwas höheren Besteuerung,
III. ausl.: Touristen o. nichtresidierende Saisonarbeiter - mit weit höheren Besteuerung.
Im März 2014 hat das BVerfG festgestellt, daß Teile des ZDF-Staatsvertrages verfassungswidrig sind. Parteifunktionäre sitzen demnach im Verwaltungs- & Fernsehrat und nehmen Einfluß auf die Berichtserstattung.
Rudolf Z. (z. Berliner Morgenpost)
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Re: In welches Land auswandern und neu anfangen?

Beitragvon T5060 » So Okt 04, 2026 13:15

Ihr habt in Deutschland zwei Riesenvorteile:

1. das beste und bezahlbarste Gesundheitssystem der Welt
2. eine beständige stabile Regierung, zwar nur Idi-oten, aber beständig und stabil, seit dem Ende von Bismarck waren hier nur Volltrottel am Werk, mit Ausnahme 1949 - 1998 im Westen
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Re: In welches Land auswandern und neu anfangen?

Beitragvon Buer » So Okt 04, 2026 13:31

Hier mal eine meiner Meinung nach gute Checkliste:
https://www.osus.tv/berichte/auswandern ... oegen-2026

Ein Bekannter (junger Mann, 25, hat studiert und befasst sich mit KI-Programmierung) hat sich vor ein paar Jahren nach Paraguay aufgemacht. Er hat das Land ganz bewusst ausgesucht, nachdem er sich intensiv mit allen Randbedingungen auseinandergesetzt hat.
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Re: In welches Land auswandern und neu anfangen?

Beitragvon Manfred » So Okt 04, 2026 13:47

urw hat geschrieben:Wenn ein mobiler Reicher seinen Hauptwohnsitz in der BRd behält, so bleibt er doch weiterhin in der BRd einkommenssteuerpflichtig, oder ?


Weshalb sollte er das tun?
Es gibt ja eine ganze Reihe von Leuten, die mehrere Staatsbürgerschaften haben und zeitlich so zwischen den Ländern bewegen, dass sie nirgends einkommensteuerpflichtig sind.
Der Balthasar Becker ist so ein Beispiel. Das funktioniert wirklich und ist legal. Man muss diesen Lebensstil halt mögen und das nötige Kleingeld haben, damit sich der Aufwand für diese Art der Steuervermeidung rentiert.
Wer lieber weniger auf Reisen ist, sucht sich halt für den Hauptwohnsitz ein steueroptimiertes Land.

Es ist ja nicht jeder so ein armer Teufel wie unsereins, der dazu noch an seiner Scholle klebt.
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Re: In welches Land auswandern und neu anfangen?

Beitragvon T5060 » So Okt 04, 2026 13:56

Ihr seid wieder alle nicht mehr im "hier und jetzt"
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Re: In welches Land auswandern und neu anfangen?

Beitragvon Buer » So Okt 04, 2026 18:22

T5060 hat geschrieben:Ihr seid wieder alle nicht mehr im "hier und jetzt"


Kein Wunder, das "hier und jetzt" ist ja auch nicht mehr so schön wie es mal war. Und wird vermutlich seinen Negativ-Trend weiter fortsetzen. Ja, ich klebe auch an der Scholle - aber meine Kinder (alle um die 20) sollten sich ernsthafte Gedanken machen, welche Länder ihnen das beste Leben bieten. Die Afrikaner, Syrer und Afghanen haben das ja auch getan... :idea:
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Re: In welches Land auswandern und neu anfangen?

Beitragvon urw » Di Okt 06, 2026 15:30

Manfred hat geschrieben:
urw hat geschrieben:Wenn ein mobiler Reicher seinen Hauptwohnsitz in der BRd behält, so bleibt er doch weiterhin in der BRd einkommenssteuerpflichtig, oder ?


Weshalb sollte er das tun? ...

Nun, 800.000,- $/€ für eine argentinische StA hinzublättern, für gerademal 3-5 Monate im Jahr, ist nicht gerade günstig, zudem (behaupte ich mal) wird die Gebühr, auf 3-5 M. beschränkten Aufenthalt, p.a. kaum mehr als 8000,-€ kosten - es muss ja auch nicht Argentina sein. Daher sehe ich Vorteile der argentinischen StA nicht wirklich.



Manfred hat geschrieben: ... Es gibt ja eine ganze Reihe von Leuten, die mehrere Staatsbürgerschaften haben und zeitlich so zwischen den Ländern bewegen, dass sie nirgends einkommensteuerpflichtig sind.
Der Balthasar Becker ist so ein Beispiel. Das funktioniert wirklich und ist legal*. Man muss diesen Lebensstil halt mögen und das nötige Kleingeld haben, damit sich der Aufwand für diese Art der Steuervermeidung rentiert.
Wer lieber weniger auf Reisen ist, sucht sich halt für den Hauptwohnsitz ein steueroptimiertes** Land. ...

In einem Dreiländereck ist man nicht viel auf Reisen.
*gilt das auch innerhalb der eu ?


**oder man handelt sich einen sehr ermäßigten Steuersatz aus - es gab doch mal zwei Brüder: der Eine hatte sich einen Steuersatz in AT ausgehandelt, der Andere - in CH oder Monaco.
Im März 2014 hat das BVerfG festgestellt, daß Teile des ZDF-Staatsvertrages verfassungswidrig sind. Parteifunktionäre sitzen demnach im Verwaltungs- & Fernsehrat und nehmen Einfluß auf die Berichtserstattung.
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Re: In welches Land auswandern und neu anfangen?

Beitragvon Manfred » Di Okt 13, 2026 15:03

Ein RTL-Bericht über deutsche Auswanderer in Kuba, unter dem US-Sanktionsregime:

https://www.youtube.com/watch?v=Ib8OCNckf94
"Menschen mit Sklavenmentalität betrachten ihre Fesseln als Garantie für Stabilität."
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