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Informationen zu Deutz-Fahr DX 4.51

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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9 Beiträge • Seite 1 von 1
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Informationen zu Deutz-Fahr DX 4.51

Beitragvon lexa » Mi Nov 26, 2008 19:24

Hallo,
ich interessierre mich für den oben genannten Schlepper. Leider habe ich bis jetzt kaum Informationen über ihn gefunden.
Weiß jemand wie es mit
-Stärken und Schwächen
-Verbrauch
-Dinge die mal gern bei diesem Modell kaputt gehen
aussieht. Der Schlepper ist Baujahr '93 hat 7500 Betriebstunden runter und hat einen einfachen Frontlader. Was würdet ihr dafür zahlen?

Vielen Dank für nützliche Antworten

Axel
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Beitragvon JOHN DEERE 2030 » Mi Nov 26, 2008 20:09

Wir haben einen DX 4.50 ist eigentlich der gleiche nur mit anderer, größerer Kabine. Schwächen sind mir eigentlich nicht bekannt es war mal der Simmering der Vorderachse kaputt aber sonst hatten wir eigentlich keine Probleme. Es ist ein sehr robuster Schlepper, der auch ordentlich Kraft hat. Was zahlen ist immer so eine Sache man weiss nich wie er ausschaut, musst ihn halt probefahren schauen ob das getriebe sich gut Schalten lässt, motor gut zieht, kupplung nicht zerschliffen ist. Das Sonstige halt. Also ich kann nur sagen das du mit dem Schlepper wenn er in ordnung ist viel Freude haben kannst. Also ich fahre sehr gerne mit unseren DX.
Mfg John Deere 2030 :wink:
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Beitragvon Mähdrescher » Mi Nov 26, 2008 20:17

gruß
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Beitragvon Mad » Mi Nov 26, 2008 20:34

Schönes Thema, da kann ich was zu sagen. :D

Ich fang mal mit dem negativen an:

Bei unserem 4.51 (Frontladerschlepper) ist jetzt zum 2. Mal die Kupplung hinüber (Frontladerschlepper und unfähiger Vater).

Beim 1. Mal war sie bei frühen 2500 Stunden defekt und jetzt liegt er bei knappen 5700.

Was mich tierisch aufregt sind die wohl verheizten Syncronringe.

Naja. Anwenderfehler. Mein Dad stand immer auf der Kupplung.

Zu erkennen ist das an der Schaltbarkeit. Wenn die Gänge sehr schwer rein gehen und der Gruppenwechsel von Vorwärts auf Rückwärts fast ausschließlich im Stand bzw. beim leichten rollen mit einem Rucken.
In meinem Fall könnte das auch auf die verheizte Kupplung zurückzuführen sein, jedoch kuppelt sie an sich noch gut aus aber beim einkuppeln merkt man (bzw. hört man manchmal) den Verschleiß schon.

Bei Frontladerschleppern kommt es leicht mal vor, dass die Simmerringe der Vorderachse den Geist aufgeben und Öl auf der Radinnenseite austritt.

Da muss ich bei unserem auch dran. (Vorne rechts)

Gerade bei Frontladerschleppern schlagen die Kugelköpfe der Lenkung alle 4-5 Jahre aus. Das sieht der Onkel vom Tüv nicht so gerne.

Falls der Motor nicht ab und an wegen mangelnder Wartung der Kühlrippen zu heiß geworden ist, hält er ewig.

Das Problem der luftgekühlten Turbomotoren ist, dass die Ventildeckel alle 2 Jahre undicht werden. Das sollte man schnell erkennen und beheben. Wenn das Öl runterläuft und die Kühlrippen verklebt, ist das 1. schlecht für den Motor und 2. sehr bescheiden zu reinigen weil er im Luftkanal doch recht verbaut ist.


Noch ein Rat: Wenn er einen Frontlader dran hat, achte darauf, dass ein Zusatzölbehälter verbaut ist. Wir hatten damals, nachdem der Frontlader dran kam, beim rückwärtskippen eines Anhängers chronischen Ölmangel.
Eine Fronthydraulik verstärkt das Problem.
Wenn man den Frontlader nicht runter machte, fehlte einiges an Öl um den Zylinder am Anhänger voll auszufahren.
Das Problem wurde mit einem Zusatzölbehälter gelöst.


Vorteile: Alle bekannten Vorteile, die ein Deutz nunmal hat.


Ja ich weiß. Es klingt eigentlich alles sehr traurig aber ändern kann und werde ich es schon noch. ;)


MFG
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Beitragvon Tom-Taylor » Fr Nov 28, 2008 21:01

Also:Wir haben auch einen 4.31,Frontlader.Bj 89,8000Std.keine Reparaturen,bis auf alle 2500 std die Kupplung.
Dein Ding von 93,darf zwischen 15000 und 18000€ kosten
Wieviel Std hat denn das gute Stück?
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Beitragvon Mähdrescher » Sa Nov 29, 2008 0:47

Gerade bei Frontladerschleppern schlagen die Kugelköpfe der Lenkung alle 4-5 Jahre aus. Das sieht der Onkel vom Tüv nicht so gerne.

stimmt die hat unser vor zwei jahreen neu bekommen, aber auch das erste mal seit 1990, kupplungsprobleme hatten wir an den noch nie trotz frontlader. und der hat jetzt knappe 6000 runter und läuft durch järliche motorwartung (ölwechsel, lüfter reinigen etc) wie von anfang an.
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Beitragvon Fabianeicher » Sa Nov 29, 2008 17:35

Noch ein Rat: Wenn er einen Frontlader dran hat, achte darauf, dass ein Zusatzölbehälter verbaut ist. Wir hatten damals, nachdem der Frontlader dran kam, beim rückwärtskippen eines Anhängers chronischen Ölmangel.
Eine Fronthydraulik verstärkt das Problem.



Was soll denn die Fronthydraulik damit zu tun haben? Wenn eine montiert wird, wird doch der Ölstand ausgeglichen, und dann hat man die gleiche Menge Öl zur Verfügung wie ohne FH!
Keine Zukunft ohne Kuh - Zunft!
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Beitragvon Mad » Sa Nov 29, 2008 18:02

Fabianeicher hat geschrieben:Noch ein Rat: Wenn er einen Frontlader dran hat, achte darauf, dass ein Zusatzölbehälter verbaut ist. Wir hatten damals, nachdem der Frontlader dran kam, beim rückwärtskippen eines Anhängers chronischen Ölmangel.
Eine Fronthydraulik verstärkt das Problem.



Was soll denn die Fronthydraulik damit zu tun haben? Wenn eine montiert wird, wird doch der Ölstand ausgeglichen, und dann hat man die gleiche Menge Öl zur Verfügung wie ohne FH!


Wenn sie doppeltwirkend ist, hast du vollkommen recht. Ist aber bei uns z.B. nicht der Fall, weil wir es nicht benötigen.

Habe den Zusatz aus Versehen nicht aufgeführt. :<


MFG
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Beitragvon jonnycash » So Nov 30, 2008 16:45

Also die 4.50 und 4.51 sind eigentlich sehr solide. Ich habe bei unsrem 4.50 Bj 86 folgende Erfahrungen gemacht:

Kupplung war bei 3000 und jetzt bei 5500 Stunden durch. Grund ist vermutlich auch das Ziehen von teils zu schweren Anhängern. Wird der Schlepper nur zum Ziehen von 8T-Hängern verwendet gibts wohl weniger Schwierigkeiten.

Nadelbuchsen zur Lager der Achsschenkel der Vorderachse waren bei 4000h durch und sind jetzt schon wieder hinüber. Diese Buchsen sind nicht billig. Achja: Schlepper hat keinen FL und keine FH.

Motorölkühler war bei 4500h defekt. Da kam dann ein neuer rein.

Bei nun 5500 Stunden leckt der Motor an einigen Stellen, u.a. Turbolader, Turboladerölvorlaufleitung, Rücklaufleitung und vordere Dichtung der KW.
Es hält sich noch in Grenzen, trocken ist der Motor jedoch nicht.

Die Reparaturen wurden alle selbst erledigt.

Positives: geringer Spritverbrauch, wendig und (für das Alter) ein spritziger Schlepper.

Für einen 4.51 (der technisch weitgehend dem 4.50 entsprciht) würde ich jedoch keine 18000€ mehr ausgeben. Such Dir lieber einen 4.50 von Bj 87 bis 90 mit wenigen Stunden und ohne FL/FH von einem Grünlandbetrieb. Den bekommst Du günstiger, ist wohl das bessere Geschäft. Wenn Du einen neueren Schlepper möchtest, würde ich gleich zum Agrostar gehen.

Grüße!
jonnycash
 
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