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Ist 1 Ha wirtschaftlich zu bearbeiten?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Ist 1 Ha wirtschaftlich zu bearbeiten?

Beitragvon heimdal » So Apr 14, 2013 19:03

Moin,

ist ein e Fläche von ca. 1Ha für einen Landwirt wirtschaftlich zu bearbeiten, oder ist eine sochle Fläche zu klein für sinnvollen Maschineneinsatz?

Ich frage, weil ich überlege eben eine solche Fläche zu kaufen (hobbymäßig). Wäre ein Landwirt evtl. sogar froh eine Kleinfläche zu einem für beide Seiten vernünftigen Preis "loszuwerden"? Soweit ich das erkennen kann ist es recht guter Boden ...

Danke und Gruß
h...
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Re: Ist 1 Ha wirtschaftlich zu bearbeiten?

Beitragvon forenkobold » So Apr 14, 2013 19:10

1 Hektar ist in Realteilungsgebieten ein ordentlicher Acker. Hier gibts Flächen mit unter 20 ar, auf denen der Holmer Rüben rodet.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Ist 1 Ha wirtschaftlich zu bearbeiten?

Beitragvon Teddy Bär » So Apr 14, 2013 19:16

Hallo,
1ha sollte schon wirtschaftlich zu bearbeiten sein.
In einigen Gegenden ist 1ha ein normales Feld, in anderen Gegenden ist es eine sehr sehr kleine Fläche.
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Re: Ist 1 Ha wirtschaftlich zu bearbeiten?

Beitragvon Mineralwasser » So Apr 14, 2013 19:22

Auf ein ha wäre ich nicht sonderlich geil. Anders siehts aus, wenn es möglich ist zu tauschen, bzw die Fläche neben mir liegt.
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Re: Ist 1 Ha wirtschaftlich zu bearbeiten?

Beitragvon moneymaker » So Apr 14, 2013 20:52

Also wenn du ein Feld DAZU kaufen willst, dass einen Hektar groß ist und du szusätzlich noch Fläche hast, dann ist das schon wirtschaftlich, warum auch nicht. Na klar sind große Schläge wirtschaftlicher, aber bei Kleinbetrieben macht das nicht viel aus. Wenn du jetzt aber NUR 1ha kaufen willst, und nichts anderes hast, würde ich davon ganz schnell Abstand halten. denn da kommt man zum einen auf eine ungeheure Summe Geld für das Land, also mindestens 10.000€ und dann noch Maschinen, die man dazu braucht, das sind auch mindestens 10.000€. 1ha kann man zwar auch mit einem Einachser locker bearbeiten, aber a) wirst du davon den Muskelkater deines Lebens davontragen oder b) das ziemlich schnell aufgeben, weil dir das zu umständlich ist. Und an Traktoren mit sagen wir dafür locker reichenden 35PS kommt man auch nur noch selten unter 3000€ weg. Dann nen Pflug für 300€, ne Egge, nen Düngerstreuer und und und. Ich rechne immer an durchschnittlichem Gewinn pro Hektar, wenn man nicht gerade Gemüse oder Biogas hat, mit 1000€, bei Kartoffeln schnell mal 2500€, bei Getreide wenn der Preis in den Keller rutsch oder der Ertrag nicht so gut ist aber auch mal nur 200€. Und allein bis du da das Feld abbezahlt hättest, vergehen 10 Jahre, und das ist schon ne lange Zeit. Ich würde lieber nen Bauern fragen, ob du mal ein Feld pflügen darfst und dir dann halt nur die Maschinen holst. Das is doch bedeutend einfacher und nicht so kapitalintensiv.
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Re: Ist 1 Ha wirtschaftlich zu bearbeiten?

Beitragvon Fassi » So Apr 14, 2013 23:38

zum einen auf eine ungeheure Summe Geld für das Land, also mindestens 10.000€


Letztens wurde hier im Dorf ein Hektar Land für 1.000€ verkauft. Und das war nicht mal wirklich ne "Saubrocke". Für 10.000€ würde ich hier bei Maximalpreis etwa 1,8ha Ackerland oder 2,2ha Grünland bekommen (vermutlich aber mehr Fläche, weil kaum einer Maximalpreis zahlt/verlangt).

Forenkobold wo komst du den her das unter nen Tagwerck Feldergrößen gibt??


Ist hier gar nicht mal so selten, dass im Nebenerwerb (aber teilweise auch von Vollerwerblern) noch Schläge unter einem Viertelhektar bearbeitet werden. Das Meiste in der Größe ist aber mittlerweile Grünland (mein kleinster Schlag hat 12a, aber wie gesagt Grünland).

Um zur Frage zurück zu kommen. Für einen Landwirt ist 1ha am Stück durchaus wirtschaftlich, wenn Du aber den ha selber bewirtschaften willst, dann ists bloß ein teures Hobby.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

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Re: Ist 1 Ha wirtschaftlich zu bearbeiten?

Beitragvon moneymaker » Mo Apr 15, 2013 10:59

dann lieber abendschule und da ne landw. Lehre oder wenigstens en paar Seminare besuchen und denn mit 10ha anfangen, da bekommt man auch mal etwas geld. Bei 1000€ pro Hektar würde ich dir nen ganzen Landkreis abkaufen! Also wir haben hier ja eigentlich mit 1-1.50€ pro m² die niedrigsten Preise in DTL. Aber 1000 für nen Hektar, das is ja ein traum.
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Re: Ist 1 Ha wirtschaftlich zu bearbeiten?

Beitragvon Fassi » Mo Apr 15, 2013 22:04

Also wir haben hier ja eigentlich mit 1-1.50€ pro m² die niedrigsten Preise in DTL.


Habt ihr definitiv nicht. Bodenrichtwert bei uns sind 55Cent/m² fürs Ackerland und fürs Grünland sinds 10 Cent weniger. Gehandelt wirds aber tiefer (wenn dann mal einer verkaufen will). Wir haben letztes Jahr 25Cent/m² gezahlt (gut 1/3 ist nicht wirklich befahrbar und nass ist die Ecke auch noch), damit waren beide Seiten zufrieden. 1€ würde ich hier bei uns im Lebtage nicht bezahlen.

Gruß
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Re: Ist 1 Ha wirtschaftlich zu bearbeiten?

Beitragvon moneymaker » Do Apr 18, 2013 9:40

Wo kommst du her? Gibts da nen Hof zu verkaufen? :D :D :D Aber schechterer Boden als hier geht doch garnicht.
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Re: Ist 1 Ha wirtschaftlich zu bearbeiten?

Beitragvon Grimli » Do Apr 18, 2013 20:35

moneymaker hat geschrieben:Also wenn du ein Feld DAZU kaufen willst, dass einen Hektar groß ist und du szusätzlich noch Fläche hast, dann ist das schon wirtschaftlich, warum auch nicht. Na klar sind große Schläge wirtschaftlicher, aber bei Kleinbetrieben macht das nicht viel aus. Wenn du jetzt aber NUR 1ha kaufen willst, und nichts anderes hast, würde ich davon ganz schnell Abstand halten. denn da kommt man zum einen auf eine ungeheure Summe Geld für das Land, also mindestens 10.000€ und dann noch Maschinen, die man dazu braucht, das sind auch mindestens 10.000€. 1ha kann man zwar auch mit einem Einachser locker bearbeiten, aber a) wirst du davon den Muskelkater deines Lebens davontragen oder b) das ziemlich schnell aufgeben, weil dir das zu umständlich ist. Und an Traktoren mit sagen wir dafür locker reichenden 35PS kommt man auch nur noch selten unter 3000€ weg. Dann nen Pflug für 300€, ne Egge, nen Düngerstreuer und und und. Ich rechne immer an durchschnittlichem Gewinn pro Hektar, wenn man nicht gerade Gemüse oder Biogas hat, mit 1000€, bei Kartoffeln schnell mal 2500€, bei Getreide wenn der Preis in den Keller rutsch oder der Ertrag nicht so gut ist aber auch mal nur 200€. Und allein bis du da das Feld abbezahlt hättest, vergehen 10 Jahre, und das ist schon ne lange Zeit. Ich würde lieber nen Bauern fragen, ob du mal ein Feld pflügen darfst und dir dann halt nur die Maschinen holst. Das is doch bedeutend einfacher und nicht so kapitalintensiv.


Er bekommt aber auch ne komplett Freie Abteilung III im Grundbuch := , kann den Acker jederzeit verpachten. Die Maschinen behalten ebenfalls auch nach Jahren noch einen Wert
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Re: Ist 1 Ha wirtschaftlich zu bearbeiten?

Beitragvon MTX-Driver » Do Apr 18, 2013 20:55

Fassi hat geschrieben:
Also wir haben hier ja eigentlich mit 1-1.50€ pro m² die niedrigsten Preise in DTL.


Habt ihr definitiv nicht. Bodenrichtwert bei uns sind 55Cent/m² fürs Ackerland und fürs Grünland sinds 10 Cent weniger. Gehandelt wirds aber tiefer (wenn dann mal einer verkaufen will). Wir haben letztes Jahr 25Cent/m² gezahlt (gut 1/3 ist nicht wirklich befahrbar und nass ist die Ecke auch noch), damit waren beide Seiten zufrieden. 1€ würde ich hier bei uns im Lebtage nicht bezahlen.

Gruß


Biogas/Gemüseanbau gib's bei euch nicht so viel oder? :mrgreen:
Weltmeister im einbeinigen Holzklotzumtreten und Testfahrer für Gasfeuerzeuge auf einer Zuckerrübenkolchose bei Minsk! :D

Mähdrescher werden in Landkreisen mit 130 Biogasanlagen völlig überbewertet!
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Re: Ist 1 Ha wirtschaftlich zu bearbeiten?

Beitragvon Fassi » Do Apr 18, 2013 21:11

Nope, auch so gut wie keine Konkurrenz. Der Strukturwandel ist hier quasi so gut wie durch. Ne handvoll Vollerwerbler (sind noch 7 in 4 Dörfern) und nen paar ****** die halt ausser in der Freizeit auch noch arbeiten sonst keine Hobbys haben :lol: sind noch über. Da gibts nicht allzu viel Flächenkonkurrenz (idR haben die "Großen" schon die Flächen, die sie haben wollen). Allerdings glaub ich kaum, dass moneymaker hier wirklich wirtschaften will. Kleiner Tipp: Warum fährt man beim Rundballen pressen oder auch mit dem Ladewagen zickzack?

Nur keine Sorge, keine 10km Luftlinie sieht die Sache schon wieder anders aus, aber hier in den "Bergen" ists relativ entspannt. Einfach mal "Meißer" bei :google: eingeben und soch die Höhenlinien anzeigen lassen. Hier geht ausser Milch- oder Weidevieh nicht viel. Sprich reine Grünlandwirtschaft.

Gruß
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