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ist bei 3000 m² Selbstversorgung möglich?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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25 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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ist bei 3000 m² Selbstversorgung möglich?

Beitragvon Rinderwohl » Mi Sep 30, 2015 14:17

Und vor allem mit welcher Pflanze, wenn Besitzerin kaum landw. Erfahrung hat? danke
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Re: ist bei 3000 m² Selbstversorgung möglich?

Beitragvon Scubi » Mi Sep 30, 2015 14:59

Selbstversorgung mit was?

Auf 3000m² kann man extensiv 1000 kg Weizen ernten. Das sind ca. 800 kg Mehl und daraus werden dann 24000 Brötchen. Das sollte reichen.
Selbstversorgung mit Kuhmilch geht nicht, da eine Kuh mit dem Aufwuchs von 3000m² nicht übers Jahr ernährt werden kann.
Selbstversorgung mit Hühnereiern geht auch, mit Gemüse sollte es auch klappen aber braucht viel Zeit und Know-how denn mit der Erzeugung ist es ja nicht getan. Verarbeitung und Lagerung muss auch bedacht werden, sonst gibts im Winter nur Wasser und Brot.
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Re: ist bei 3000 m² Selbstversorgung möglich?

Beitragvon Nijura » Mi Sep 30, 2015 15:37

willst du jeden tag nur eine pflanze essen?
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Re: ist bei 3000 m² Selbstversorgung möglich?

Beitragvon adefrankl » Mi Sep 30, 2015 15:45

Rinderwohl hat geschrieben:Und vor allem mit welcher Pflanze, wenn Besitzerin kaum landw. Erfahrung hat? danke

Nun das letztere ist eine starke Einschränkung.
ansonsten hängt es noch vom Boden, vom Wetter, Dünger und Pflanzenschutzaufwand und dem Geschick ab.
Bei schlechten Boden, fehlenden Regen oder unfähigen Bewirtschafter kann der Ertrag gegen Null gehen.
Andererseits werden auf sehr guten Böden von Profis (natürlich mit Düngung und Pflanzenschutz) auf 3000 m² folgende Erträge erzielt:
15 t Kartoffeln (sollte für mehr als 10 Personen reichen). Kartoffeln bieten sich zunächst einmal an. Aber nicht so häufig auf den gleichen Fleck (Krankheiten)(d.h. vielleicht auf 25% der Fläche bzw. als 4 Jahre). auf Krautfäule und Käfer achten und auch genügend Kali düngen.
2,5 t Weizen: (sollte für 6 Personen reichen)
1,5 t Hafer
24 t Zuckerrüben, für vielleicht 3 t Zucker (läßt sich nur nicht so einfach gewinnen)
2 t Roggen
1,5 t Erbsen
3,5 t Körnermais (in wärmeren Gegenden)
...
sobald aber die Verhältnisse ungünstig sind, man sich nicht auskennt oder .... halbieren sich die Erträge sehr leicht. Und es kann auch noch weniger werden. Vor 100 Jahren hat man oft nur 10 -15% davon geerntet.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: ist bei 3000 m² Selbstversorgung möglich?

Beitragvon countryman » Mi Sep 30, 2015 16:25

Selbstversorgung mit Kuhmilch geht nicht

da bliebe dann die Bergmannskuh (Ziege)!
So kann man auch leicht expandieren, indem man dieselbe an Straßengräben hütet. Früher wurde das Recht dazu von den Gemeinden versteigert, heute wäre es vermutlich gratis zu bekommen. Marktnische!
Auf die 3000 m² gehört unbedingt Weißkohl, der mit 37,5 Tonnen auch einen hübschen Berg zusammenbringt von der Gesamtfläche! Ernteabfälle des Kohls lassen sich silieren und ergänzen das Winterfutter für die Ziege. Aber bitte den Sickersaft auffangen und außerhalb der Sperrfrist ordnungsgemäß auf die Fläche bringen!
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Re: ist bei 3000 m² Selbstversorgung möglich?

Beitragvon Südheidjer » Mi Sep 30, 2015 16:41

Bei Rauchern gehen alleine schon 300-400 qm für den Tabakanbau drauf.......
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Re: ist bei 3000 m² Selbstversorgung möglich?

Beitragvon moneymaker » Mi Sep 30, 2015 16:50

Aähm, selbst wenn du Kettenraucher bist solltest du mit so 25m2 auskommen, eine Tabakpflanze schaffst du nicht in einer Woche aufzurauchen...
Dann Ziegen, Hühner, Gänse.. die ernähren sich wirklich von alleine bzw auch vom Straßengraben.
3000m2 Gemüsegarten sind eigentlich fast zu groß, meine Großeltern hatten 1500, davon sicher 300 für den Bauplatz und nochal soviel für Obst. Das hat locker gereicht. Dazu kamen 2 Schweine, 10Hühner, einige Gänse und Enten und zu Anfang noch eine Kuh. Das Futter gabs als Deputat beim Bauern gegen Mithilfe beim Kartoffelsammeln.. Futterkartoffeln bekommst du heute fürn schmalen Euro, Heu kannst du denk ich auf einigen Kleinstflächen für umsonst bergen...
Nur Getreide wirst du zukaufen müssen, da braucht man schon einige Hektar.
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Re: ist bei 3000 m² Selbstversorgung möglich?

Beitragvon countryman » Mi Sep 30, 2015 18:01

moneymaker hat geschrieben:Nur Getreide wirst du zukaufen müssen, da braucht man schon einige Hektar.


Eine vierköpfige Familie sollte doch mit einem Dreipfundbrot am Tag gut auskommen wenn es auch noch Kartoffeln, Kohl und Milch gibt, macht gerade fünfeinhalb Doppelzentner im Jahr. Sind gerade 550 m² bei 10t/ha Ertrag, da 1 Kilo Getreide ungefähr 1 Kilo Brot ergibt. Die Kleie kriegt die Ziege.
Jetzt muss man nur noch im Hobbyanbau die 10t/ha schaffen ;-)
Schwierig? Bauern können das...
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Re: ist bei 3000 m² Selbstversorgung möglich?

Beitragvon moneymaker » Mi Sep 30, 2015 18:17

ja daran lieg das ja...der schafft vllt 30dz..
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Re: ist bei 3000 m² Selbstversorgung möglich?

Beitragvon Falke » Mi Sep 30, 2015 18:20

Ohne (oder mit zu wenig) landwirtschaftliche(r) Erfahrung (oder auch ohne praktikables Wissen) müsste man nach der Methode Versuch und Irrtum vorgehen.
Wenn man dann nach einer Missernte keine Vorräte (oder Tauschgüter) hat, war es das mit den Versuchen ... :|

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Re: ist bei 3000 m² Selbstversorgung möglich?

Beitragvon Südheidjer » Mi Sep 30, 2015 23:24

moneymaker hat geschrieben:Aähm, selbst wenn du Kettenraucher bist solltest du mit so 25m2 auskommen, eine Tabakpflanze schaffst du nicht in einer Woche aufzurauchen...


Ich hatte die Schnorrer mit eingerechnet.......aber verlegene Entschuldigungen mal beiseite: Mir war's bisher ein Rätsel wie sich Tabakanbau bei den (meinen bisherigen) Infos rechnen soll. Jetzt habe ich wieder was zum Grübeln in der Nacht.
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Re: ist bei 3000 m² Selbstversorgung möglich?

Beitragvon Scubi » Do Okt 01, 2015 7:10

Fast noch wichtiger als die Fläche ist noch die Frage: Wieviel Arbeitskräfte stehen denn zur Verfügung und müssen die alle auch noch von der Fläche ernährt werden? Wenn du die Ziege am Straßenrand hütest, kannst du natürlich nicht gleichzeitig das Unkraut im Weißkohl hacken. Immer wieder stehen in der Landwirtschaft Arbeiten an, die allein kaum oder nur schwer geschafft werden können. Nicht umsonst greifen selbst die meisten Profis auf Saisonarbeitskräfte oder Lohnunternehmer zurück.
Ökonomisch ist vollständige Selbstversorgung mit eigenerzeugten Nahrungsmitteln sowieso unsinnig. Oder schafft das jemand von den Profis im Forum?
Besser wäre Spezialisierung auf ein Produkt oder Produktgruppe, z.B. Gemüse. Eigene Verarbeitung zu leicht lagerfähigen Erzeugnissen, z.B. eingelegtes Gemüse, Chutneys, ... Verkauf auf dem Wochenmarkt und von dem Gewinn kannst du dann Brot und Milch und Eier kaufen.
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Re: ist bei 3000 m² Selbstversorgung möglich?

Beitragvon countryman » Do Okt 01, 2015 7:18

völlig richtig erkannt.
Und wenn der TE die Möglichkeit hätte im Vorstand der Kreissparkasse oder Stadtwerke tätig zu werden könnte er die 3000m² vom Landschaftsgärtner pflegen lassen, den Lebensmittelanbau outsourcen und hätte noch ein hübsches Sümmchen für nutzlose Ausgaben übrig ;-)
Subsistenzwirtschaft ist halt nicht das Gelbe vom Ei.
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Re: ist bei 3000 m² Selbstversorgung möglich?

Beitragvon bauer hans » Do Okt 01, 2015 7:30

einer jungen ökolandwirtin(bachelorstudium FH,glaub ich)hatte ich letztes jahr ca.1000 bis 1500m2 vermittelt,die sie dann mit pferden bewirtschaftete in richtung solawi(solidarische landwirtschaft)
das projekt ist sang- und klanglos eingeschlafen,was in der person der betreiberin begründet ist.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: ist bei 3000 m² Selbstversorgung möglich?

Beitragvon Rinderwohl » Do Okt 01, 2015 9:09

Vielen Dank für Eure Antworten,
die haben gut geholfen.
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