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Jakobskreuzkraut

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Jakobskreuzkraut

Beitragvon NadjaF » Mo Jul 02, 2007 12:46

Hallo,

wollte mal nachfragen, was ihr gegen Jakobskreuzkraut unternehmt?
In letzter Zeit wuchert das Zeug bei uns in der Umgebung überall.

Wie gefährlich ist das Zeug den wirklich in Heu, Grumet und Silo?

In der Rheinischen Bauerzeitung steht, dass wenige Gramm zu einer meist tödlichen Vergiftung von Nutztieren führt.

Habe in diversen Artikeln gelesen, dass Weidepferde daran qualvoll eingegangen sind.

Habt ihr Erfahrungen damit gemacht?

lg Nadja
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Beitragvon MF-Fahrer » Mo Jul 02, 2007 15:47

Hi,


das hier sollte schon mal weiter helfen:

http://www.ipzv-nord.de/pdf/zucht/Jakobskreuzkraut1.pdf
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Beitragvon NadjaF » Mo Jul 02, 2007 16:27

Danke für den Link, der hilft mir schonmal weiter.
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Beitragvon SHierling » Mo Jul 02, 2007 16:34

Hallo,
Ich denke, das allerwichtigste ist, solche Probleme auch mal öffentlich anzusprechen, im Amtsblatt, oder über Werbeblättchen - die sind oft sogar froh, wenn sie mal einen Artikel geliefert bekommen.
Ich hab bei mir in diesem Frühjahr die ersten Pflanzen entdeckt, und auch gleich ausgerissen, eingesackt und dann verbrannt. Sollte das mehr werden, wollte ich ein Schild aufstellen (meine Schafweide liegt an einem Spazierweg), schöne Erklärung drauf, und dann jeden bitten, ein bißchen mitzuhelfen. Da hier Biosphärenreservat ist, hat man halbwegs gute Chancen auf verständige Leute zu treffen (auch wenn es teilweise sogar Leute vom BUND gibt, die solche Sachen nicht mal wissen, geschweige denn weitergeben ...).

Grüße
Brigitta
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Beitragvon estrell » Mo Jul 02, 2007 16:49

Zum Problem wird es erst, seit viele Menschen selbstständig Pferd, Schafe und Rinder halten und die notwendige Weidepflege nicht machen - weil entweder das Wissen fehlt oder die Geräte oder das Geld um einen Landwirt dafür zu bezahlen - oder keiner davon bereit ist das zu machen.
Jakobskreuzkraut verschwindet schnell wieder, wenn man regelmässig nachmäht und es sofort ausreisst, wenn mans entdeckt.

Schlimm ist dabei auch, das "Brachliegenlassen" und "Aussernutzungstellen" inzwischen als ach so toll auch noch gefördert wird. Damit kommen Balsamine (Springkraut) Herkulesstaude und Jakobskreuzkraut (und andere invasive Pflanzen) überall schön hoch. Und wenn sich keiner drum kümmert, ist das Problem irgendwann so groß, das wirs nicht mehr in den Griff bekommen.
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon kinski » Mo Jul 02, 2007 16:52

Wie sieht dieses Zeug denn aus? Ich hab davon noch nie was gehört... :oops:
kinski
 
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Beitragvon SHierling » Mo Jul 02, 2007 17:07

Guckst Du oben dem (super!) link nach , da sind massig Bilder!
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Beitragvon kinski » Mo Jul 02, 2007 17:07

Der Link geht beimir aber nicht...
kinski
 
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Beitragvon SHierling » Mo Jul 02, 2007 17:10

das ist ein .pdf , guck halt nach, wie man das mit Deinem Betriebssystem anschaut. Mit Windoofs brauchst Du vermutlich den Adobe Acrobat Reader, den gibts da:
http://www.adobe.de , linux kann das normalerweise von selbst.

Grüße
Brigitta
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Beitragvon kinski » Mo Jul 02, 2007 17:10

Hab mal selber gegogelt.
http://images.google.de/imgres?imgurl=h ... e%26sa%3DN
Aufgefallen ist mir das Zeug noch nicht. Wo kommt es denn auf einmal her und wieso gabs das vorher nicht oder hat keiner davon gesprochen?
kinski
 
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Beitragvon sKarle » Mo Jul 02, 2007 18:49

Das Zeug ist Klasse das geb ich immer meinen Hasen die stehn da voll drauf.

Mal im Ernst, bei einer normal bewirtschafteten Weide bzw. Wiese darf das Zeug nicht wachsen, das kommt bei uns nur auf ausgelutschten Brachflächen.
Einmal düngen und im nächsten Jahr sollte das Zeug weg sein.
Dumm ist der, der dummes tut.
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Beitragvon NadjaF » Mo Jul 02, 2007 18:59

Bei uns gibt es leider zu viele Bracheflächen, auf denen sich das Zeug ungestört ausbreiten kann. Viele Flächen sind zu schief, diese können noch nicht einmal gemulcht werden. Der Viehbestand wird auch immer weniger und die Flächen verwildern. Keiner kommt auf die Idee, diese aufzuforsten.
Die einzigen Nutztiere, die eher mehr werden, sind diverse Ponys und Pferde von privaten Haltern. Wie deren Weiden in den dauernassen Bachtälern aussehen, kann sich jeder vorstellen. Aber diese Flächen sind nun mal die günstigsten, und die Leute wissen nicht, was sie ihren Tieren damit antun.

Wir selber haben keine Bracheflächen. Unsere Weiden werden regelmäßig gemulcht und auf den anderen Wiesen mähen wir Heu und Grumet.
Da unsere Kunden für ihre leichtfuttrigen Pferde eher grobes Heu wünschen, bleibt das Gras aber relativ lange stehen.

Habe begonnen das Kraut auszureißen. Momentan wächst es nur im Randbereich der Wiesen, aber ich befürchte, das es sich weiter ausbreitet.

lg Nadja
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Beitragvon estrell » Mo Jul 02, 2007 19:31

Bei uns gibt es leider zu viele Bracheflächen, auf denen sich das Zeug ungestört ausbreiten kann. Viele Flächen sind zu schief, diese können noch nicht einmal gemulcht werden. Der Viehbestand wird auch immer weniger und die Flächen verwildern. Keiner kommt auf die Idee, diese aufzuforsten


Aufforsten - :shock:
es geht bei den Natura2000 Flächen ja nicht darum, die "aufzuforsten" sondern sie in ihrer einzigartigkeit zu erhalten - was aber genau durch ihre Umbenennung in Natura2000 effektiv verhindert wird

Die einzigen Nutztiere, die eher mehr werden, sind diverse Ponys und Pferde von privaten Haltern. Wie deren Weiden in den dauernassen Bachtälern aussehen, kann sich jeder vorstellen. Aber diese Flächen sind nun mal die günstigsten, und die Leute wissen nicht, was sie ihren Tieren damit antun.

Man muss leider sagen, das die mit Pferden und Pony selten was anderes bekommen, nicht weisl günstig ist, sondern weil man ihnen nichts gibt! Man - meint die Besitzer der Flächen.

Und glaub mir, sie wissen, was sie den Tieren antun, haben aber nichts anderes, und oft nicht mal das.
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Beitragvon SHierling » Mo Jul 02, 2007 19:43

Und glaub mir, sie wissen, was sie den Tieren antun, haben aber nichts anderes, und oft nicht mal das
Naja, dann muß man aber nicht unbedingt Pferde halten, wenn man keine entsprechenden Flächen hat?!

Hier ist das ähnlich, bei den Hobby-Pferdeleuten steht der meiste Dreck, weil die sich einfach nicht kümmern. Soll ja "Natur" sein. Immerhin, seit die ein oder andere Pferdezeitung auch mal Informiert hat, ist es schon besser geworden.

Und bei den Brachen hier ist eindeutig der Natursch(m)utz selber vielfach der Verursacher/Verbreiter der Probleme. Die verhindern hier die Nutzung vieler Flächen vor Juli - und dann ist oft schon zu spät.

Grüße
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Beitragvon NadjaF » Mo Jul 02, 2007 19:54

Estrell:
Du kennst die Flächen nicht, Wald ist oft das einzig sinnvolle. Dann versagt Natura 2000 in diesem Punkt eben.

Kann sein, dass viele Landbesitzer die guten Flächen nicht gerne an Leute mit Pferden verpachten, das liegt aber auch daran, das diese Flächen oft schlecht gepflegt werden.
Vielleicht wissen auch ne Menge Leute, dass es für ihre Pferde nicht gesund ist auf ungepflegten Weiden in matschigen Bachtälern zu stehen. Aber ich Wette, das bei uns einige Personen wirklich nicht Wissen das das ungesund ist. Diese haben mit Sicherheit auch noch nichts von Leberegeln und z.B Jakobskreuzkraut gehört.
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