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JD Starfire 6000 und SF1

Sehr Interessanter Bereich der nicht fehlen darf.
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JD Starfire 6000 und SF1

Beitragvon jaga » Do Jan 25, 2018 14:00

Hallo
Hat jemand Erfahrung mit dem Starfire 6000 und dem kostenfreien SF1.
Es wäre für mich vorallem bei der Maissaat interessant da der gebrauchte John Deere Schlepper schon AutoGuidevorbereitung hat
John Deere gibt eine Genauigkeit von + - 15cm an.
Laut Vertreteraussage legen einige Benutzer damit auch Mais.
15 cm scheint mir aber für Reihenkulturen etwas zu ungenau oder arbeitet das SF1 eh genauer und
John Deere gibt die Streuung etwas weiter an.

Ein Vorteil beim Starfire ist ja das man SF3 oder RTK problemlos nachrüsten kann.

Meine Frage mit SF1 starten oder gleich auf SF3 oder RTK gehen

Besten Dank
jaga
 
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Re: JD Starfire 6000 und SF1

Beitragvon Sönke Carstens » Do Jan 25, 2018 14:05

Mit SF1 kann man säen vorausgesetzt man verwendet die Starfire 6000, die 3000 ist Müll.
Außerdem sollte man nicht das ATU verwenden das ist viel zu ungenau aber wenn der Schlepper schon vorbereitet ist sollte es keine Probleme geben.
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Re: JD Starfire 6000 und SF1

Beitragvon MF390 » Sa Jan 27, 2018 0:57

Mach dir garkeine Gedanken, das geht auf jeden Fall mit SF1. Muss auch meinem Vorredner wiedersprechen... Ich säe alles mit ATU, Starfire ITC und SF1 bei 3m Arbeitsbreite und das bis zu 25Grad Hangneigung problemlos und sauber anschluss... Da läuft das Vorderrad auch gerne mal 1m höher als die Sämaschine. Unterschätze die Leistungsfähigkeit von SF1 nicht ;) ... Am Ende hängt es von einer sauberen Einstellung des Systems ab.
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Re: JD Starfire 6000 und SF1

Beitragvon JueLue » Sa Jan 27, 2018 7:34

Kann MF390 nur in allen Punkten recht geben.

Wir drillen seit 5 Jahren mit ATU/SF1 3000er Antenne sowohl Mais als auch Getreide.

Durchgehender Empfang vorausgesetzt geht das sehr gut.
Probleme treten auf, wenn z.B. an einem Vorgewende Wald steht, und man beim Wenden zu nah da ran muss. Ist das Signal einmal weg, dauert es bei SF1 recht lange bis die volle Genauigkeit wieder da ist und man hat dann häufig einen Versatz.
Was nicht zuverlässig funktioniert, ist in Beeten zu drillen - dafür ist meiner Meinung nach ein Korrektursignal nötig.
Nach Arbeitspausen muss man damit rechnen, dass neu zentriert (die Linie mit einem Tastendruck auf den aktuellen Standort verschoben) werden muss.

Die 6000er Antenne wird ja im Prinzip in allen Punkten besser als die 3000er sein, von daher keine Bedenken.

Mit mehrjährigen Verträgen für Korrektursignale wäre ich im Moment zurückhaltend, weil es in mehreren Bundesländern zur Zeit Bestrebungen gibt, das Sapos Signal kostenlos zu machen, was zumindest die laufenden Kosten deutlich senken würde.

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Re: JD Starfire 6000 und SF1

Beitragvon MF390 » Sa Jan 27, 2018 9:58

Ja, zum säen in beeten brauchts dann schon RTK, wobei ich mit Sapos auch zurückhaltend wäre.... Du hast dann zwar die Abogebühren zu zahlen, brauchst aber bei Problemen nicht mit Support vom Hersteller rechnen, da dieser erstens nix am Signal verdient hat und die Fehlersuche schon dadurch erschwert wird, dass der Hersteller keine Infos über den Status vom Sapos netzwerk hat, sodass man teilweise im Dunkeln tappt. Außerdem ist um 16 Uhr Feierabend beim Staat, genauso an den Wochenenden... in der Ernte sicher kontraproduktiv bei Sapos.
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Re: JD Starfire 6000 und SF1

Beitragvon JueLue » Sa Jan 27, 2018 11:21

... wenn das Sapos kostenlos wird, wird sich das schnell so verbreiten, dass kein Lenksystem-Anbieter da dran vorbeikommt, das auch aktiv zu unterstützen - einfach eine Frage der Nachfrage.

Die Verfügbarkeit ist schon sehr hoch:
sapos.JPG
Verfügbarkeit bundesweit in %
sapos.JPG (47.74 KiB) 22486-mal betrachtet


Allerdings habe ich von anderen Systemen keine Vergleichszahlen.

JueLue
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Re: JD Starfire 6000 und SF1

Beitragvon jaga » Sa Jan 27, 2018 21:30

Danke für die Antworten.
Haben mir sehr geholfen.
Werde jetzt wahrscheinlich nur mit SF 1 beginnen und dann schauen wie es im
Frühjahr bei der Maissaat funktioniert.
zur Not habe ich ja eh noch die Spurenmakierer :lol:
jaga
 
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