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John Deere 1020 läuft schlecht an

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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John Deere 1020 läuft schlecht an

Beitragvon MG-Tom0 » Mi Feb 04, 2009 21:37

Ich bin auf der suche nach Fachpersonal und gutem Rat.

Ich habe einen John Deere 1020 (44PS)
Er hat ca 9000 Stunden drauf.

Sein Problem:
Er läuft sehr schlecht an. Vorglühen geht nich beim John Deere, also muss immer der Startpilot ran. Bei dem kalten Wetter gerade bekomm ich ihn gerade noch an, weil ich auch schon eine neue Batterie rein gemacht habe.
Er braucht auch ziemlich viel Diesel!!!!
Und die volle Leistung hat er auch bei weitem nicht, er zieht gerade mal so gut wie ein 35 er Ferguson

kennt sich jemand damit vieleicht aus???

Vielen Dank schon im voraus.
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Beitragvon Josch » Do Feb 05, 2009 20:19

Ich geh mal davon aus, daß du Dinge wie "Filterwechsel" usw. nicht hören willst, weil du diese einfachen Sachen schon alle gemacht hast.
Somit bleibt nur der Rat, die Einspritzpumpe justieren zu lassen. Möglich, daß du kurz vor nem Totalausfall der EP bist (pacini kann ein Lied davon singen). Sollten deine Beschreibungen stimmen, so ist anzunehmen, daß weder Zeitpunkt noch Menge der EP richtig eingestellt sind. Wie sehen die Abgase kurz nach dem Starten und wie unter Last aus? Erzähl mal mehr von der Vorgeschichte.
Übrigens für alle Startpilotfreaks....STARTPILOT MACHT MOTOR TOT
Bitte so selten wie möglich verwenden, es ist nur eine absolute Notlösung.
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Beitragvon ALLDOG » Do Feb 05, 2009 21:33

Josch hat geschrieben:Übrigens für alle Startpilotfreaks....STARTPILOT MACHT MOTOR TOT
Bitte so selten wie möglich verwenden, es ist nur eine absolute Notlösung.


Haben die sich da vertan :oops: War die nicht ab Werk eingebaut :idea:
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Beitragvon Josch » Fr Feb 06, 2009 7:14

Ja richtig, es waren die sogenannten Ätherstartanlagen, mit denen manche Trecker ausgestattet waren. Damals schon problematisch weil sich keiner an den vorgeschriebenen Gebrauch gehalten hat. Dort wurde direkt in den Ansaugkanal dieses giftige Teufelszeug eingesprüht. Meiner Meinung nach war es eine reine Notlösung und viele Besitzer haben sich stattdessen Kaltstartanlagen nachgerüstet. Diese Nachrüstsätze sind in großer Vielfalt am freien Markt erhältlich.

Wenn die Kiste noch im technisch einwandfreien Zustand ist, dann kann im Winter ja gerne ein kurzer Sprühstoß in die Ansaugung gegeben werden. Aber leider beobachtet man sehr oft Leute, die fluchend ne Dose halb leersprühen bis die Karre läuft. Die Auswirkungen sollten bekannt sein.

Hier unten die originale Kaltstartanlage dieser Modelle (könnt ihr im Online-Ersatzteilkatalog abrufen).
Dateianhänge
Kaltstartanlage.jpg
Kaltstartanlage.jpg (76.23 KiB) 4218-mal betrachtet
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Beitragvon Brock » Fr Feb 06, 2009 8:25

mich würde auch mal genau Intressieren was bei häufigeren Startpilot-Starts passieren kann? Leider braucht mein 1056 wenns kalt ist auch einen ganz ganz kleiner Spritzer aus der Dose, aber nur zur Motivation, also einmal nicht mal ne halbe sekunde draufdrücken genügt, dann springt er sofort an. Aber in der kalten Zeit muss ich das jeden Tag machen, desshalb meine Frage, wie Gefährlich ist das fürn Motor mit welchen auswirkungen?
Niemand hat mich gefragt ob ich Leben will, jetzt braucht mir auch keiner vorschreiben wie ich es tun soll!
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Beitragvon JueLue » Fr Feb 06, 2009 10:08

Brock hat geschrieben:...Leider braucht mein 1056 wenns kalt ist auch einen ganz ganz kleiner Spritzer aus der Dose, aber nur zur Motivation, also einmal nicht mal ne halbe sekunde draufdrücken genügt...



Also, in solchen homöopathischen Dosen ist das sicher unproblematisch.

MB-Tracks und Unimogs hatten solche Systeme ab Werk eingebaut. Es gibt auch Sprühdosen mit einem Spezialventil, dass nach 1 Sekunde abschaltet.

Also, wenn man sich überlegt, was in so einem Motor in ganz normalen Betrieb los ist, dann können ein paar Milliliter Startpilot die nach 2 Zündungen weg sind sicherlich keinen Schaden anrichten.

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Beitragvon Zog88 » Fr Feb 06, 2009 10:47

im endeffekt verringert der startpilot die zündtemperatur des diesels.
das heist dassich das luft-diesel-startpilot gemisch schon vor erreichen des oberen totpunkts entzünden kann, also wärend des verdichtungshubes.
das erzeugt logischerweise extremen stress auf die motorteile weil ja sozusagen gegen die drehrichtung gezündet wird.
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Beitragvon JueLue » Fr Feb 06, 2009 11:11

Zog88 hat geschrieben:im endeffekt verringert der startpilot die zündtemperatur des diesels.
das heist dassich das luft-diesel-startpilot gemisch schon vor erreichen des oberen totpunkts entzünden kann, also wärend des verdichtungshubes.
das erzeugt logischerweise extremen stress auf die motorteile weil ja sozusagen gegen die drehrichtung gezündet wird.


Im Prinzip stimmt das, entspricht ja dem "Klingeln" bei Benzinmotoren die mit Benzin zu niedriger Oktanzahl "bedient" werden.

Aber Startpilot wird ja eingesetzt, wenn das Gemisch sonst garnicht zündet (zu kalt, zu wenig Kompression). Und die Belastung tritt ja nur für wenige Umdrehungen auf (4l Hubraum -> 20 Umdrehungen 20l Luft werden angesaugt).
Zudem wird ja der Dieselkraftstoff auch erst später, also zum richtigen Zeitpunkt eingespritzt.

Also, ich bleibe dabei, die Dosis macht das Gift, bei richtiger Anwendung sehe ich keine übermäßige Belastung.

Defekte Motoren kann man natürlich mit einer extremen Dosis Startpilot ins endgültige Jenseits befördern...


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Beitragvon Josch » Fr Feb 06, 2009 12:00

Zog88 hat geschrieben:im endeffekt verringert der startpilot die zündtemperatur des diesels.
das heist dassich das luft-diesel-startpilot gemisch schon vor erreichen des oberen totpunkts entzünden kann, also wärend des verdichtungshubes.
das erzeugt logischerweise extremen stress auf die motorteile weil ja sozusagen gegen die drehrichtung gezündet wird.


Eben, und das ist umso schlimmer weil eine komplette Durchschmierung des Motors erst nach ca. 1 Minute gewährleistet ist. Weiterhin, sofern die EP mal tatsächlich keinen Kraftstoff bekommt, dann rennt das edle Teil trocken.

Na ja egal, zurück zum aktuellen Fall ... hatte ich schon gefragt ob die Düsen ok sind?!?! Wär natürlich auch ein Grund für die beschriebenen Probleme. Desshalb meine frühere Frage nach der Abgasfarbe wenn er läuft.
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Beitragvon ALLDOG » Fr Feb 06, 2009 12:27

Josch hat geschrieben:
Eben, und das ist umso schlimmer weil eine komplette Durchschmierung des Motors erst nach ca. 1 Minute gewährleistet ist. Weiterhin, sofern die EP mal tatsächlich keinen Kraftstoff bekommt, dann rennt das edle Teil trocken.



Das ist leider nicht ganz richtig wieder gegeben :idea: :idea:
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Beitragvon Zog88 » Fr Feb 06, 2009 12:31

JueLue hat geschrieben:
Aber Startpilot wird ja eingesetzt, wenn das Gemisch sonst garnicht zündet (zu kalt, zu wenig Kompression). Und die Belastung tritt ja nur für wenige Umdrehungen auf (4l Hubraum -> 20 Umdrehungen 20l Luft werden angesaugt).
Zudem wird ja der Dieselkraftstoff auch erst später, also zum richtigen Zeitpunkt eingespritzt.


4L hubraum = jede zweite umdrehung 4L Luft. (runter) belüften (rauf) verdichten (runter) verbrennen (rauf) entpuffen
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Beitragvon JueLue » Fr Feb 06, 2009 13:17

Zog88 hat geschrieben:...
4L hubraum = jede zweite umdrehung 4L Luft. (runter) belüften (rauf) verdichten (runter) verbrennen (rauf) entpuffen


Oh ja, stimmt... 2 Takte je Umdrehung :wink:

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Beitragvon Josch » Fr Feb 06, 2009 13:41

ALLDOG hat geschrieben:
Josch hat geschrieben:
Eben, und das ist umso schlimmer weil eine komplette Durchschmierung des Motors erst nach ca. 1 Minute gewährleistet ist. Weiterhin, sofern die EP mal tatsächlich keinen Kraftstoff bekommt, dann rennt das edle Teil trocken.



Das ist leider nicht ganz richtig wieder gegeben :idea: :idea:



Los, mach schon und stelle es richtig. ALLDOG du bist doch sonst nicht so schüchtern. Bei mir brauchst du dich mit Kritik nicht zurückhalten. Ich bin nicht nachtragend und immer für Korrekturen dankbar.
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Beitragvon JohnDeere3040 » Fr Feb 06, 2009 21:15

Brock hat geschrieben:..., wie Gefährlich ist das fürn Motor mit welchen auswirkungen?

Wir haben bei zuviel Startpilot öfters mal Probleme mit den Anlassern gehabt, wenn der Zahnkranz etwas angeschlagen ist, kann es passieren das das Ritzel klemmt, dann ist meist der Zahnkranz ganz fertig, evtl. bricht auch das Anlassergehäuse.
Mfg
JohnDeere3040
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John Deere 1020 läuft schlecht an

Beitragvon MG-Tom0 » Sa Feb 07, 2009 14:23

Also ich muss schon ca 3 Sekunden sprühen, dann hör ich auf mit Orgeln und beim nächsten mal Orgeln geb ich noch einen ganz kleinen Schuss dann klappts meistens.
beim Anlaufen sind die Abgase dann Grau und ich muss ein bischen mehr Standgas geben. Wenn er dann warm ist, sind die Abgase OK und unter Last sind sie wieder grau.
Er Bläst auch Abgase am Überdruckkanal raus (weiß nich richtig wie ich sagen soll hald an dem Rohr wo vom Ventieldeckel oben kommt)
An die Düsen hab ich auch schon mal gedacht, da aber eine von den Dingern 80 € kostet will ich mir sicher sein. Was kann an der Einspritzpume verstellt sein??? Ist es ratsam eine Komplettreparatur durchzuführen?? Kolben, Buchsen, Düsen und was noch ranhängt??
Dass der Starpilot in der menge nicht gut für den Motor ist weiß ich auch und da er schon Leistugsmäßig nich voll auf der Höhe ist will ich ihm nicht noch zusätzlich zusetzen. Nicht dass mir doch mal die Teile um die Ohren fliegen.
Wie schaut es eigentlich mit Kuplung und Getriebe bei der Stundenzahl aus? Sollte ich eine Großreparatur durchführen, hat er ja dann wieder mehr Dampf hoff ich doch. Nicht dass mir dann das Getriebe um die Ohren fliegt.

Mfg
Thomas
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