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John Deere 2030/2120?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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John Deere 2030/2120?

Beitragvon Scrap » Di Mai 09, 2017 17:08

Hallo zusammen,

ich bin absoluter Schlepper-Neuling und bedanke mich schon mal jetzt für eure Hilfe und euren Rat.
Ich habe einen John Deere ins Auge gefasst, um zukünftig Baumaterial für unser Haus und auch ein bisschen Brennholz zu transportieren. Daneben will ich für den Eigenbedarf ein bißchen Gemüse anbauen. Letzteres aber eher mittelfristig. Einen kleinen Kipper und Spalter will ich mir dann entsprechend holen.
Bei einem Landmaschinenhändler habe ich jetzt einen JD mit Frontlader und 68 PS, Baujahr vermutlich '72, gesehen. Ein Foto hab ich mal mit angehangen. Ich habe mal ein wenig recherchiert und vermute mal, dass es ein 2030 sein dürfte. Von den Eckdaten könnte es auch ein 2120 sein. Da hier aber vermutlich jeder mehr Ahnung haben dürfte als ich, könnt ihr mir bestimmt sagen, welcher genau das ist.

Mir wurde gesagt, dass die Zapfwelle funktioniert, aber selten mal kurz aussetzt. Ich vermute mal, dass das an der Kupplung liegen dürfte. Sagt mir zumindest die Logik. Kann der Schlepper damit zum Geldgrab werden?

Gibt es sonst noch bekannte "Probleme" mit diesen JDs oder etwas, auf das ich explizit achten muss? Im Internet habe ich nichts auffälliges gefunden, wobei ich vermutlich aufgrund meiner fehlenden Erfahrung auch nicht gerade zielführend gesucht habe :lol:

Schon mal vielen, vielen Dank für euer Wissen und euren fachlichen Rat.

Greetz,
Scrap
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Scrap
 
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Re: John Deere 2030/2120?

Beitragvon Hürli -Power » Di Mai 09, 2017 20:08

Ein alter Deutz wäre vielleicht die bessere Option . Einfacher und sicherer aufgebaut . Ein John Deere hat da wohl eher gewisse Alterungserscheinungen , .....hauptsächlich in der Hydraulik. Der auf den Fotos abgebildete John Deere müsste dann ein 2030 sein .
Allen ist Denken gegeben ..... aber leider nicht allen möglich .....
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Re: John Deere 2030/2120?

Beitragvon ferguson-power » Di Mai 09, 2017 20:33

Scrap hat geschrieben:und vermute mal, dass es ein 2030 sein dürfte. Von den Eckdaten könnte es auch ein 2120 sein.


Es ist auf jeden Fall kein John Deere der 20er Serie . Dann wird es wohl ein 2030 oder 2130 sein . Der Hirsch hat vorne rechts am Vorderachsbock normalerwise ein Typenschild auf welchem der Schleppertyp geschrieben steht . So einen Jonny kannst nur nach ausgiebigem Testen und Probefahren kaufen . Vor allem sollte die Hydraulik und die lastschaltbaren Funktionen wie evtl Zapfwelle und LS in Augenschein genommen werden .

Scrap hat geschrieben:Mir wurde gesagt, dass die Zapfwelle funktioniert, aber selten mal kurz aussetzt. Ich vermute mal, dass das an der Kupplung liegen dürfte. Sagt mir zumindest die Logik. Kann der Schlepper damit zum Geldgrab werden?


Unter Umständen JA . Wo hat der Schlepper den Hebel zu ein- und ausschalten der Zapfwelle ? Zwischen den Schalthebeln oder unten links seitlich am Getriebe ? Hat der John Deere eine Lastschaltung ? Zu erkennen an dem Hebel mit dem roten Knauf links unter dem Lenkrad .
Wenn der Zapfwellenhebel zwischen den Schalthebeln sitzt , handelt es sich um eine lastschaltbare Zapfwelle .
Am besten den Schlepper warm ( Getriebeöl ) fahren und dann den Frontlader mehrere Male zügig hintereinander betätigen . Wenn dieser dann ohne stottern und Zittern hochhebt ist das schon mal ein gutes Zeichen . Das gleiche testen bei eingeschalteter Zapfwelle und betätigtem LS Hebel , wenn beide Komponenten vorhanden sind .
Menschenkind bedenke wohl , dein größter Feind heißt Alkohol .
Doch in der Bibel steht geschrieben , du sollst auch deine Feinde lieben .
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Re: John Deere 2030/2120?

Beitragvon Falke » Di Mai 09, 2017 21:00

Nachdem ich als Moderator hier fast jeden Beitrag lese (oder lesen muss :roll: ) würde ich persönlich mir nie so einen John Deere kaufen.
Alleine das schon angesprochene (unnötig) komplizierte closed center Hydrauliksystem ohne erkennbaren Mehrwert kann bei dem Alter zu einer Dauerbaustelle werden ...

Was anderes: Bei Waldarbeit muss man oft in kurzen Abständen auf- und absteigen. Ist nicht wie bei Feldarbeit, wo man aufsteigt und oft stundenlang sitzen bleibt.
Steig' mal bei diesem Verdeck zehn mal auf- und ab. Wenn dir das Freude macht - kauf' das Ding! Oder du versuchst die Besteigung auch mal bei anderen Traktortypen.

willkommen im Forum
Adi
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Re: John Deere 2030/2120?

Beitragvon TomDeeh » Mi Mai 10, 2017 8:52

Hi ,

der Schlepper hat die "neue" Front und die "neue" Form des Gewichtträgers , aber eher die alten Begrenzungsleuchten und keinen Überrollbügel ( isso , oder sollte ich zum Optiker ?)und das Fritzmeier M215/6 Verdeck ?
Komische Maschine , aber interessant. Aber im Reparaturfall ein Groschengrab.
Gruß Tom
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Re: John Deere 2030/2120?

Beitragvon IHC Liebhaber » Mi Mai 10, 2017 12:52

Die Dinger sind eigentlich recht robuste Gesellen, hängen auch gut am Gas! Wäre da nicht diese blöde Hydraulik die so verdammt anfällig ist. Man kann allerdings mit der Hydraulik auch Glück haben, kenne welche die fahren schon seit 12000 Stunden ohne Probleme. Fazit: ein Schlepper der sehr Robust und langlebig sein kann, aber bei dem auch leicht die Hydraulik zur Baustelle werden kann. Hat der schon Das Getriebe mit LS? Das mit der ZW Kupplung könnte auch zum Problem werden, wenn da irgendwas hin ist dann muss der Schlepper auseinander und dann wirds teuer. Bei unserem 633 springt unter Last auch mal die Zapfwelle raus, mag aber auch daran liegen das dieser Trecker 50 % seines Lebens am schweren Gyro Häcksler lief, schätze mal bei uns ist die ZW Kupplung hin. Ich würde dir natürlich IHC empfehlen (wie immer natürlich) :lol:
MfG
IHC Liebhaber
 
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Re: John Deere 2030/2120?

Beitragvon 2030 » Mi Mai 10, 2017 19:28

Hallo Scrap,
habe mir seinerzeit einen 2030 (Bj. 1974 – noch alte Optik der 20er Serie) zugelegt. So wie der Schlepper auf dem Bild aussieht, sollte es mit 68 PS ein 2030 sein – dann passt aber das Bj. 1972 nicht (eher 1975 aufwärts).
Einiges haben ferguson-power und IHC-Liebhaber ja schon geschrieben. Hatte auch Probleme mit der Hydraulik in Hochdruckbereich. Kolben der Pumpe aufgrund extremer Verschmutzung des Hydauliköls defekt und konnten keinen Druck mehr aufbauen. Ursache für die Verschmutzung waren die abgefahrenen Bremsen. Also unbedingt bei eventueller Besichtigung und Probefahrt Sumpfsieb, Hydrauliköl, -filter und Bremsen im Auge behalten.
Meiner wurde entsprechend instandgesetzt (habe ich hier im Forum gepostet) und bin nun sehr zufrieden mit der Maschine.
Viele Grüße 2030
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Re: John Deere 2030/2120?

Beitragvon katzabragg » Mi Mai 10, 2017 20:10

Die abgebildete Motorhaube gehört auf jeden Fall zu der `30er Serie. Wie bereits
geschrieben, steht der Typ auf dem Typenschild am Vorderachsbock rechts, direkt
über der Vorderachse.
Der Traktor sieht auf den Bildern ziemlich "zusammengeschustert" aus. Wenn Du selber
nicht schrauben kannst, lass die Finger von dem Ding, es sei denn, er wird verschenkt.
Preis habe ich nirgendwo gelesen oder übersehen.
Du kannst sehr wenige präzise Angaben zum Traktor machen- eigentlich zu wenig,
um über das Ding überhaupt zu diskutieren.
katzabragg
 
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