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John Deere G M R Erklärung

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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9 Beiträge • Seite 1 von 1
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John Deere G M R Erklärung

Beitragvon Triefe » Mi Sep 25, 2013 8:45

Hallo Zusammen,

kann mir jemand die Bezeichnungen G M R bei John Deere erklären? Den 5080 gibt jetzt z. B. als R M und G. Kann mir jemand sagen was diese Buchstaben bedeuten?

Danke schon mal für die Antworten.

Servus
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Re: John Deere G M R Erklärung

Beitragvon JonnySchorsch » Mi Sep 25, 2013 20:12

R ist die Premium-Ausstattung
M ist etwas einfacher
G ist dann ganz einfach gehalten, für Grünland, Plantagen oder Nebenerwerb.
Dieser "John Deere" schreibt solche Sachen auch ins Internet: www.johndeere.de
mfG JonnySchorsch
.......................
"Die Landwirtschaft ernährt die Welt, viel mehr aber noch Fendt, die BayWa und Monsanto."
(Zitat meines Berufsschullehrers)
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Re: John Deere G M R Erklärung

Beitragvon JohnDeereDriver » Mi Sep 25, 2013 22:54

JonnySchorsch hat geschrieben:R ist die Premium-Ausstattung
M ist etwas einfacher
G ist dann ganz einfach gehalten, für Grünland, Plantagen oder Nebenerwerb.
Dieser "John Deere" schreibt solche Sachen auch ins Internet: http://www.johndeere.de


R ist richtig...

M ist die jetzige Basic ausstattung...

und G... das is die billigstversion.... die Behauptung "Für Nebenerweb reicht das" finde ich nicht richtig.. Oder kaufst du dir auch n Dacia wenn du nur 5km auf arbeit hast? Nach dem Motto: für die 5km taugt der....
Lass sie machen, wenn sie es besser wissen...
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Re: John Deere G M R Erklärung

Beitragvon maurer-schorsch » Mi Sep 25, 2013 22:56

Für die 5km reicht der auch, fürs Ego vielleicht nicht.
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Re: John Deere G M R Erklärung

Beitragvon Schauerschrauber » Mi Sep 25, 2013 23:06

Hallo

Etwas genauer :wink:

Serie G sind Schlepper mit Technikstand ca. 1980, einfachste Technik in Deutschland intressant für Hobbyholzmacher, Pferdehalter etc. ! Auf dem Weltmarkt von Bedeutung zur mechanisierung von kleinbetrieben in Schwellenländern. Die Serie 5G wird übrigens auch in einem solchen produziert, kommen aus Indien. Blockbauweise.

Die Serie 5 M ist dagegen das Basisprodukt was sich der Nebenerwerbsbetrieb auf den Hof stellt.
Wenig Elektronik, einfache Getriebevarianten, mech. steuergeräte und das Chassis in Halbrahmenbauweise.

Bleibt die Premium Variante, 5R also alles was das Herz begehrt kann bestellt werden, Vollrahmenbauweise.

MfG
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Re: John Deere G M R Erklärung

Beitragvon dj-15d » Do Sep 26, 2013 8:44

@ Schauerschrauber

Sorry, aber ich glaube du verwechselst da die G mit der E Serie, die E Serie ist wirklich sehr einfach gehalten, Kabine nur auf Wunsch,
kein Powershuttle verfügbar, nur MHR und kommt aus Indien.

Die G Serie ist die leichte Kompaktklasse, die Konkurrenten wären z.B. Deutz Agroplus oder Steyer Kompakt.
Der wird bei Agritalia in Italien gefertigt, Getriebe und Vorderachse kommen von Carraro, Motor von JD.
Der kleine Claas kommt z.B. kommt auch daher, natürlich im Claas angepassten Design und anderem Motor.
Hier sind schon seid den Vorgängern (5015 Serie) Powerschuttle, 2 fach Lastschaltung, Kuppeln am Ganghebel, EHR, Klima und viele
andere zeitgemäße Ausstattungsmerkmale möglich. Recht hasst du mit der Blockbauweise, Rahmen gibt es erst ab dem 5M.

Um mal eine kleine Lanze für den 5G (5015) zu brechen und auch auf die Gefahr hin dass gleich wieder alle die Ihn mal kurz getestet haben oder beim Nachbarn etc. was gehört haben, sagen dass die Maschinen nicht taugen. Wir sind auch Brennholzwerber ~ 70 RM im Jahr und betreiben auch noch etwas Ackerbau nebenbei, nur etwa ~ 10ha, die aber doch recht intensiv. Wir fahren seit 5 Jahren einen 5415 und arbeiten auch auf schweren Lehmböden, Pflügen mit einem 3 Schar 1,05m, grubbern mit 11 Doppelherzschaaren, ackern mit Cambridgewalze in der Front und 2,5m Kreiselegge hinten, ziehen unseren 8 Tonner 3 Seitenkipper, Spritzen mit 15m 800l. Soll keine übertriebene Lobhuldigung sein aber vor der direkten Konkurenz (Agroplus, Steyer Kompakt und co.) brauchen sich diese Schlepper wirklich nicht mehr verstecken, man darf halt nicht den Fehler machen und Ihn mit einem 100 PS+ Premiumschlepper zu vergleichen. In dieser Klasse geht halt einiges über den Preis, bei uns wäre damals bei JD der 5620 oder 5720 (heute 5R) die Alternative gewesen, nur für 200 Stunden im Jahr konnten wir uns den einfach nicht schönrechnen :wink:
dj-15d
 
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Re: John Deere G M R Erklärung

Beitragvon Favorit » Do Sep 26, 2013 18:47

Hi,

http://www.agritalia.it/en/tractors
Wenn Sie auf der hp ein bisschen rumklichen, lernen Sie wie diese Montagefirma im Baukastenprinzip untersch. Applikationen zu "individuellem" äußeren Ausehen auf hintergründig gleichen oder ähnlichen Komponenten fügt. Man kann aber auch sagen wollen: "Die sehen ja alle gleich aus!"...

Carraro Spa
Divisione Agritalia

Viale del Lavoro, 1
45100 Rovigo, Italy
T +39 0425 403611
F +39 0425 403674
agritaliainfo@agritalia.it
P.Iva 00202040283

->Die Produktionsstätte gehört zum Carraro-Konzern und fertigt für `Wer halt gerade kommt´.


http://www.services.art.admin.ch/trakto ... 090M_d.pdf
->5M!
http://www.services.art.admin.ch/trakto ... 090G_d.pdf
->5G - das ist im Prinzip eine ganz andere Serie - 5Tonner mit "3"to leer - hebt an der Dreipunkt aber "genausoviel" - Kab. unergonomisch!

Auf den OECD-Test des 5090M bei der FAT Tänikon in der Schweiz gehe ich kurz ein:
-das ist also ein moderner DPS-Motor mit halt argen 4,5l Hubraum, aber die Leistungswerte sind nicht angreifbar..."55"kW an der ZW-Bremse praktisch ab 1600Min, darüber Überleistungcharakterisitik; abslout "60kW" bei 2000Min. Die spez. Verbauchskurve ist nicht ganz super, aber der Motor kann in einem großen Bandbereich 260g halten! An der SparZW kann er somit mit 9-10l/h auskommen - das ist OK.
-das Getriebe ist (hier!) ein 4Gang mit 4Grupen und 2Feinstufen(Hi/Lo-LS). Es sind sehr vuiele Gänge (vorwärts mit einigen Dopplern und Tripplern - z.B. 3(!)mal "18"km/h und 3(!)mal "22"km/h - aber nix dazwischen...das spielchen weiderholt sich in den kleineren Gruppen: Dort sehr viele geschw., aber bestimmte fehlen halt, z.B. 8 und 12km/h - zw. 15 und 18 ist auch nix!
Zusammenfassung Getriebe: Alter 4Gang-Käse ohne geomertische Abstufung. Massierung von Gruppen, die vor allem Unten raus viele Geschw. ermöglichen, Oben aber bei Dopplern und Schlimmer arge Löcher machen!
-2fachZW (wahrscheinlich statt(!) 750 auch 1000 lieferbar...) - die Beiden hier sind nicht gut integriert - Stück zu weit Oben. Gell, wenn im Motortest rauskommt 2000Min muß die NormZW nicht drüber liegen...Vor allem weil der TReibstoffverbrauch Richtung 2200Min natürlich signifikant zunimmt; bei 2000Min dreht die NormZW halt bloß 514Min! Beid er FrontZW haben sie es hingegen gut hinbekommen...
-die Hydraulik ist stark, das ist sicher ein Bomben-Frontlader-Trecker. Entnahmemenge des Kombisystems(!) klassebedingt solide. Die 3Punkt ist kein Gewichtsheberweltmeister, schafft aber die Zualdemasse leicht. Problem: Die HA schafft nur 5to - bei einem entspr. Hebel muß also gut frontballastiert werden - das zehrt dann leider an der 2to-Zuladungs-Grenze insgesamt! Leider steht nicht drin, ob das ein Zahnradsystem oder ein `closed center´ ist!
-die Schweizer machen sehr wenig Angaben zum Antrieb. Bremse ist Allradzuschaltung! Nasse Lamellenbremsen können(!) gute Verzögerungen liefern und lange halten - irgendwann... in der Zukunft wird´s jedoch preisintensiv! :roll:
-die Kab dämmt gut, jawoll!
-der Typ ist für einen "Kompaktschlepper" sehr gewichtig -> mehr als 4to - ohne Gedöns! Damit wiegt er im Prinzip so viel wie ein alter (80erJahre) Mittelklassetrecker - allerdings hatten Die damals eine 7,5to-Zulassung...

http://www.schlepper-testberichte.de/Tr ... ere/5090_R
Vom 5R finde ich gerade keinen OECD-Test auf die Schnelle - da machen wir jetzt daher bloß den Praktiker-Test:
Die 3 hier haben die Masch. natürlich brutal intensiv ausgetestet... Also die Aussagen für Rep.anfälligkeit und E-Teilpreise könnt Ihr gleich skippen! Was auffällt ist, daß der Motor zwar antändig leistet, seinen Anteil aber auch konsumiert. Früher haben Kompakttraktoren 2-3to gewogen und 50-70/80PS geleistet und sind mit 3/4l-Motoren an der ZWBremse mit "15"l rausggangen - diese "90"er (M+R) hier nehmen sich bei 4,5l Hubraum halt ihre 18l schon - damit speilt der verbauchsmäßig eher in der 100PS-Liga!
Die Kab ist wie bei echten Komaktrraktoren ein bisschen eng - spucken wir´s doch aus; die anderen Kab-Parameter passen aber - die Heizung scheint auch gut zu tun!
Hier bei den brutal objektiven englischen Testern wir der Ganghebel kritisiert - der sei zu kurz geraten. Bei JD kennt man traditionell 2 ergonomisch Schwächemögl.: a) rustikale Ausgestaltung ala Schiffsmaschinenraum! b) Gefizele! ->Hier bestätigt sich Zwoteres bei einer etwas fragwürdigen Anordnung von 2 Extra-Schaltern auf dem Schaltknauf!

Fazit:
5M und 5R können als profilangepasste Baukastenschlepper durchgehen. Es sind schwere Trecker der "neuen" Kompaktklasse mit großen Motoren, die viel leisten und im harten Einsatz wenigerer sparen.
Mit 4Gang und 2erZW bietet JD in der Klasse ansonsten jedoch nicht mehr, als die ganze Konkurrenz. Entscheidend kann hier also mehr der Preis sein, denn die Markenbindung! Das GG von 6,1to und die 5erHA ermöglichen einen Einsatz im Ackerbau in best. Rahmen, aber der Schlepper kann einen Hauptschlepper da nicht sehr gut vertreten - weil die 3Punkt viele schwrere Geräte einfach stehen läßt und die HA völlig unzulässig überlastet werden würde. Auf der Hofstelle macht das Format sicher eine gute Figur! Im Universaleinsatz wäre eine 3fachZW schön gewesen - dieses Entweder-Oder hat doch keinen Wert! Im Transport stört die Allradzuschaltung und das Wiederholen best. Geschw., man kann jedoch rel. gut durchschalten, wenn man die Bedienungseinrichtung in Griff bekommt... /das erweiterte Getriebe mit 32Vw ist teilw. sinnlos...
Im Alpinbereich ohne entscheidenden Mehrwert!
Demgegenüber bietet die Serie 5G für Wald-und-Wiesen-Einsätze in manchen, ruhig auch hügeligeren, Gegenden eine unterhaltsextensivere Plattform in einem echteren Kompaktbereich - allerdigns rel. unkomfortabel! Typischen Kaufinteressenten hier entsteht im Second-Hand-Markt eine gute und breite Alternative - das sicher auch der Grund, warum JD den G im (für Deutsche) Billigausland bauen läßt ("Südeuropa"); 80dB auf der Backe kann man sich ansosnten bei Neuen auch bei Kubota oder Zetor abholen...
Geschwind noch ein Wort zum Powershuttle - Allerweltskomponente, die allerdings ihr Leergewicht mitbringt und technisch intensiv ausfällt - sicher auch rel. teuer bei einer etwaigen Rep. später!

http://www.schlepper-testberichte.de/Tr ... ere/5080_M
Dieser Fahrer eines 5080M hat mutmaßlich das Getriebe nicht kapiert und sich praktisch beim Einfahren anscheinend gleich mal ne Instandsetzung zugezogen!
http://www.schlepper-testberichte.de/Tr ... ere/5070_M
"Gute" Erhebungsbasis - alles auch Einfahrer! Bei dem "70"er passen die 4,5lHubraum natürlich noch besser ins Unterhaltschema! Von dem Getiebe haben sich diese Praktiker auch die Meinung weggeholt...
Bei der kleinren Leistung schaltet die ZW vermutlich etwas softer auch.
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Re: John Deere G M R Erklärung

Beitragvon Samedriver » Do Sep 26, 2013 20:42

Boahhh.. was für ein Aufsatz @ Favorit :?
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Re: John Deere G M R Erklärung

Beitragvon JonnySchorsch » Do Sep 26, 2013 21:03

Hi,
sorry, aber manche sind doch etwas überempfindlich. Die 5er sind eben gestaffelt von R bis G. R und M sind sich realtiv ähnlich, der G is ne ganze Ecke günstiger. Rein dadurch habe ich mal die These aufgestellt das diese fürs Nebenerwerb und einfachen Grünlandeinsatz interessant sind.
mfG JonnySchorsch
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