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Jungbaumaufzucht

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Jungbaumaufzucht

Beitragvon llit » Do Okt 28, 2010 18:50

Hallo zusammen,
ich hab vor nächste Frühjahr einige Bäumchen aufzuziehen. Dazu muss ich doch ez im Herbst die Zapfen sammeln und die Samen rausholen, oder lieg ich da falsch? Ich hab vor einige Lärchen, Fichten, Schwarzkiefern und Bergmammutbäume zu ziehen. Über die Mammutbäume weiß ich schon bescheid, da ich das schon letztes Frühjahr probiert hab, aber es hat keiner der "geschlüpften" mehr als 2 monate überlebt-.- :oops: .

Vorallem brauch ich hilfe, wie ich die samen aus den Zapfen bekomm? bei den Mammuts muss ich sie ja erhitzen, aber wie mach ich das bei den anderen oben genannten Arten?

Vermutlich hab ich ez einige von euch durch diese Frgen zum lachen gebracht, aber ich bin neu auf dem gebiet und da ich erst 15 Jahre alt bin hab ich auch noch nicht wirklich erfahrung mit solchen sachen :wink: .

viele grüße aus'm schönen schwabenländle

Till
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Re: Jungbaumaufzucht

Beitragvon waldarbeiter » Do Okt 28, 2010 19:02

Willst die bäumchen zum Pflanzen im Wald ?? wenn ja wäre es doch viel einfacher kleine Pflanzen zu "ziehen" die auf der Böschung bzw auf Rückegassen aufgegangen sind. Aber vorher den Besitzer fragen da es sonst diebstahl ist *gg*

Ansonsten die Zapfen trocknen dann fallen die samen von alleine raus ;-)

Gruß
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Re: Jungbaumaufzucht

Beitragvon llit » Do Okt 28, 2010 21:12

ja, die bäume sind zum im wald pflanzen^^
und ich will se halt selber aufziehen, statt schon als kleine pflanzen umsetzen.

weiß jemand wieviel % von den samen überhaupt aufgehn und wieviel % von den "geschlüpften" noch im ersten Jahr eingehn?
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Re: Jungbaumaufzucht

Beitragvon Peter58 » Do Okt 28, 2010 23:05

Hey! Ich hab mal gelesen dass um die 60% nicht aufgehen von den Samen...
Zurück zur Natur!
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Re: Jungbaumaufzucht

Beitragvon Kormoran2 » Do Okt 28, 2010 23:07

Ich würde die Zapfen richtig trocknen. Ich glaube, die Profis sagen "Darre" dazu, kannst ja mal googlen.
Dann ausklopfen und Du hast die Samen, falls Du keinen Zapfen erwischt hast, der seine Samen schon in den Wind abgegeben hat, das ist nämlich der eigentliche Zweck.
Ansonsten halt versuchen wieviel Feuchtigkeit sie brauchen, wie fett der Boden sein sollte etc. Probieren geht über studieren.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Jungbaumaufzucht

Beitragvon Hühnchen » Fr Okt 29, 2010 17:18

Ich hab letztes Jahr rund 350 Samen mal in Töpfen
versucht zu züchten und da sind rund 150 aufgegangen.
Waren Eichen,Buchen und Ahorn.War ganz erstaunt.
Hab die Samen eingesammelt und 4 Wochen getrocknet und dann in alte
Blumenkasten getan.4 Wochen im Heiraum stehen lassen und sie dann
mitte Dezember einfach ins freie gestellt.hat geklappt.Werd sie bald ins Freie entlassen :D
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Re: Jungbaumaufzucht

Beitragvon llit » Fr Okt 29, 2010 18:15

ok, danke für die tipps (wenn jemandem nochalwas einfällt, darf's ruhig weiter gehn!), das hilft mir weiter :prost: :prost: :prost:

viele grüße

Till
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Re: Jungbaumaufzucht

Beitragvon Holzkatze » Fr Okt 29, 2010 18:28

Hallo,
hab im letzten Herbst viele Zapfen ( Fichte) gesammelt, im Winter im Heizraum gelagert, dann sind die Zapfen richtig schön aufgegangen.
Dann ausgeklopft und zum Feuermachen verwendet. Hatte dann im Frühjahr einen halben Eimer voll!
Ende April dann im Garten ausgesät, ganz wenig Erde und ein wenig Sand drüber gestreut und BINGO! Da sind hunderte aufgegangen.
Sie sind jetzt ca 6-8 cm groß und ich bin am überlegen ob ich sie jetzt oder im Frühling vereinzeln soll.
Hat dazu einer einen heißen Tipp?
Im voraus Danke und Gruß aus Hohenlohe
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Re: Jungbaumaufzucht

Beitragvon gla pfarrer » Mi Nov 03, 2010 20:37

Hallo,

also wenn ich das jetzt richtig verstehe willst du die Fichtensämlinge ziehen und verpflanzen? Wenn dem so ist dann würde ich warten bis sie 2 Jahre alt sind, sofern sie dich nicht stören. Wobei es auch sein kann das die Wurzeln der einezelnen Fichten, wenn zb. auf einem cm² jeweils eine Fichte wächst kann des dann sein das die ineinander wachsen und wenn du die dann auseinander ziehen willst, die Wurzeln beschädigst.
Pflanzen die du im Pflanzgarten kaufst werden auch erst gesäht und dann je nachdem umgesetzt, damit die Pflanze mehr Licht bekommt um sich besser zu entwickeln. Beim so gennantem Umschulen bekommt die Pflanze aber meißt einen Verschulknick, den hast du bei dir dann nicht. :D

lg
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Re: Jungbaumaufzucht

Beitragvon Auwald » Mo Nov 08, 2010 23:05

@ illt

Klingt ja nicht gut was du von deiner Mammutbaumzucht schreibst. :( Hat denn gar keiner überlebt? :?: Also bei mir gingen die im Sommer nicht kaputt. Nur den Winter haben sie dann nicht überlebt.

Hab letztes Jahr auch schon Zapfen gesammelt... Einfach trocknen (nicht zu warm) dann rausholen (z.B. durch Schütteln in einer Box) und dann lagern bis zum Frühjahr. Aber erwarte nicht von vornherein hohe Keimprozente... Meine Ergebnisse waren nüchtern
Ahorn kam kein einziger, Weißtannen kamen nicht (eine lebt glaub noch), von den Buchen kamen 3 Stück und das beste waren die Douglasien. Da sind so circa 10 Stück gekommen... (da war auch sehr viel Hohlkorn dabei...)
Das beste ist echt bereits aufgekeimte aus nem Wald von nem Bekannten zu holfen (nach Absprache) oder einfach die aus dem eigenen Wald zu verpflanzen.

Naja im Winter werd ich auf jedenfall keinen Baum mehr ohne einen Schutz lassen (vor allem meine Urweltmammuts), von dem ich weiß, dass er empfindlich ist. Hab mir jetzt Paletten genommen und dort ein gerüst drumrum gebaut. Da kommen dann alle kleinen Töpfe drauf und oben ein Flies drauf und seitlich kommt Tannenreisig hin. Ein besserer Schutz fällt mir nicht mehr ein... Wenn das nicht funktioniert lass ichs bleiben mit dem Aufziehen von so Exoten... Die Küstenmammuts hab ich schon in die Garage gestellt. Das ist der "luftigste" Ort der einigermaßen frostfrei beibt im Winter.
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Re: Jungbaumaufzucht

Beitragvon llit » Di Nov 09, 2010 21:15

Hi
es hat kein einziger mammut von den 500 samen (ca. 200 sind aufgegangen) den sommer überlebt-.- . die sind bis zu streichhölzern herangewachsen und dann wie abgefault, obwohl die keine staunäss hatten!

wegen dem zapfen trocknen: nicht zu warm? wtf? aber die mammutsamen muss ich doch in den ofen legen, dass die "denken" es sei ein waldbrand sonst gehen die doch nicht einfach so auf oder lieg ich da falsch? und wenn die in den ofen kommen, wie heiß?

bäumchen aus dem wald sind schon in ordnung, hab ich auch bei uns geholt, berfor der harvester durch ist 8) , da ez nix mehr übrig wär von dene 10cm bäumchen :roll: . Aber inzwischen treiben wider einige samen im boden, aber zu falschen jahreszeit-.- da der wald im frühen sommer abgeholzt wurde :arrow: hoffentlich überleben die den winter.

viele grüße

till
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Re: Jungbaumaufzucht

Beitragvon Robiwahn » Di Nov 09, 2010 22:59

llit hat geschrieben:... da ez nix mehr übrig wär von dene 10cm bäumchen :roll: . Aber inzwischen treiben wider einige samen im boden, aber zu falschen jahreszeit-.- da der wald im frühen sommer abgeholzt wurde :arrow: hoffentlich überleben die den winter.
...


Mach dir mal keine Sorgen, die Natur hat sich das schon so eingerichtet, das das passt :wink: . Kannst ja im Frühjahr mal zählen, was alles hochkommt, auch auf der Harvesterfläche, da wirst du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Wunder erleben.

Grüße, Robert
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Re: Jungbaumaufzucht

Beitragvon Auwald » Mi Nov 10, 2010 22:13

llit hat geschrieben:
wegen dem zapfen trocknen: nicht zu warm? wtf? aber die mammutsamen muss ich doch in den ofen legen, dass die "denken" es sei ein waldbrand sonst gehen die doch nicht einfach so auf oder lieg ich da falsch? und wenn die in den ofen kommen, wie heiß?



Also ich hatte die nie in den Ofen gelegt und bei mir sind die trotzdem aufgegangen. Ich kenne diese Methode nicht. Ich hab sie vorher eigentlich nur einen Tag in warmes Wasser eingelegt, vielleicht noch ein paar Wochen vorher in den Kühlschrank getan um sie zu stratifizieren, sprich denen vorzugaukeln es wäre Winter. (hat aber auch ohne gut funktioniert). Ich glaub die sind in der Hinsicht relativ unempfindlich.

Ja das Problem ist folgendes. Viele Baumarten sind bei Raumtemperatur max. ein Jahr lang keimbar. Wenn die Temperatur noch höher liegt geht das noch schneller, dass der Samen kaputt geht.
Lieber langsam (kühl) und luftig trocknen und dann wenn trocken schön kühl lagern.

Und bezüglich der aufgegangen Keimlinge... Da kommen schon davon keine Sorge! ;-) Die können sich den Wetteränderungen schon gut anpassen. Wenn sie jetzt verfärbtes Laub bekommen und es nicht erforen ist, dann brauchst die überhaupt keine Gedanken machen.

Viele Grüße

Alexander
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Re: Jungbaumaufzucht

Beitragvon Kormoran2 » Do Nov 11, 2010 1:25

Ich sagte ja schon, daß der Fachbegriff "Darre" lautet und nicht einfach Trocknung. Vielleicht kann man da Manches googlen.
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Re: Jungbaumaufzucht

Beitragvon gla pfarrer » Do Nov 11, 2010 17:29

Schaut euch das mal an.
http://www.samendarre-wolfgang.de/dienste_5.htm

Ich kann mich errinern das ich mal im Pflanzgarten Laufen war und da haben sie die Darre auf 36° geheizt.
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