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Kalkstickstoff

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Kalkstickstoff

Beitragvon Alfred-Andrea » Do Aug 29, 2013 19:52

Hallo. Ist es möglich direkt nach der Saat von Raps 200 kg/ha Kalkstickstoff zu streuen oder schädigt das womöglich die jungen Rapspflanzen? Zu Kalkstickstoff sagt der Anbieter "entweder zur Saat einarbeiten" oder aber ab dem 4-Blatt-Stadium auf trockenen Bestand.
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Re: Kalkstickstoff

Beitragvon countryman » So Sep 01, 2013 13:06

wozu soll das gut sein? Schneckenbekämpfung geht besser mit Schneckenkorn, Unkrautbekämpfung besser mit zugelassenen Herbiziden, Düngen besser mit KAS...
Da dem Kalkstickstoff ja eine herbizide Wirkung auf Keimpflanzen nachgesagt wird wäre ich vorsichtig.
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Re: Kalkstickstoff

Beitragvon Tobi. » Mo Sep 02, 2013 8:56

countryman hat geschrieben:wozu soll das gut sein?


Durch den Einsatz von Kalkstickstoff zur Saat funktioniert Raps alle zwei Jahre...
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Re: Kalkstickstoff

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Sep 02, 2013 11:21

Tobi. hat geschrieben:
countryman hat geschrieben:wozu soll das gut sein?


Durch den Einsatz von Kalkstickstoff zur Saat funktioniert Raps alle zwei Jahre...


Da legst du dich aber weit aus dem Fenster. Wie lange denn alle zwei Jahre? 4x? 5x? Danach ist alles hin.
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Re: Kalkstickstoff

Beitragvon Tobi. » Mo Sep 02, 2013 11:42

NobbyNobbs hat geschrieben:
Tobi. hat geschrieben:
countryman hat geschrieben:wozu soll das gut sein?


Durch den Einsatz von Kalkstickstoff zur Saat funktioniert Raps alle zwei Jahre...


Da legst du dich aber weit aus dem Fenster. Wie lange denn alle zwei Jahre? 4x? 5x? Danach ist alles hin.


Schöneberger stellt imo ganz plausibel dar wie das funzt.
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Re: Kalkstickstoff

Beitragvon madanf » Mo Sep 02, 2013 12:03

Tobi. hat geschrieben:
countryman hat geschrieben:wozu soll das gut sein?


Durch den Einsatz von Kalkstickstoff zur Saat funktioniert Raps alle zwei Jahre...


Halt ich auch für bedenklich die Aussage.
Grundsätzlich ist Kalkstickstoff nicht die schlechteste Wahl zur Rapssaat.

Gruß
Frank
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Re: Kalkstickstoff

Beitragvon Mad » Mo Sep 02, 2013 12:44

Jupp1303 hat geschrieben:
Tobi. hat geschrieben:Schöneberger stellt imo ganz plausibel dar wie das funzt.


Der Mann ist genial, hat zu 2/3 immer Recht. Die Kunst des Landwirts besteht aber darin, dann das eine vom Anderen zu unterscheiden !

Ich sage : Bei einem Preisniveau bei Raps von unter 40, sollte man jeden Anbau unterlassen, der keine 4 to bringt. Wenn die Aussaatbedingungen schlecht sind, sollte man auch nicht davor zurückschrecken mitten in der Saat abzubrechen. Raps wird nächstes Jahr auch nicht viel teurer.


Und dazu kommt noch, dass der Rapsanbau in 2013/2014 in Deutschland massiv ausgebaut wird.

Ich stelle meinen Raps lieber alle 5 Jahre hin und ernte dafür mehr.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Kalkstickstoff

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Sep 02, 2013 13:23

Alle drei Jahre Raps geht noch. Da müssen allerdings pH-Wert und Intensität stimmen. Raps dauerhaft wirtschaftlich im ständigen Wechsel mit Weizen zu produzieren, halte ich bisher für unmöglich. Das kann kaum einer einschätzen. Wird in der Region noch nicht so stark Raps angebaut, mag das evtl. von den Schädlingen her noch hinhauen. Aber gegen die Krankheiten, und irgendwo ja auch dem Unkraut, wird man irgendwann nicht mehr Herr werden. Hier wurde das mal von einem Landwirt praktiziert. Der Schuss ging gehörig nach hinten los.
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Re: Kalkstickstoff

Beitragvon Tobi. » Mo Sep 02, 2013 13:42

Naja, wie auch immer. Nur weil es andere hinbekommen muß es ja auch nicht unbedingt jeder können...

Interessanter finde ich eigentlich auch die Frage ob sich der Kalkstickstoff auch bei einer weiteren Rapsfruchtfolge lohnt.
Evtl. wären unter diesem Gesichtspunkt ja auch Kreuzblütler in Gründüngermischungen (auch unfreiwillige in Form von Ausfallraps) bei Rapsfruchtfolge neu zu bewerten...?
Tobi.
 
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Re: Kalkstickstoff

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Sep 02, 2013 13:51

Tobi. hat geschrieben:Naja, wie auch immer. Nur weil es andere hinbekommen muß es ja auch nicht unbedingt jeder können...

Interessanter finde ich eigentlich auch die Frage ob sich der Kalkstickstoff auch bei einer weiteren Rapsfruchtfolge lohnt.
Evtl. wären unter diesem Gesichtspunkt ja auch Kreuzblütler in Gründüngermischungen (auch unfreiwillige in Form von Ausfallraps) bei Rapsfruchtfolge neu zu bewerten...?



Ja aber wieso? Es ist ja einfach nicht nötig. Ich baue über Winter (vor Mais) einfach Phacelia oder ggfl. irgendein Leguminosengemisch an. Das ist für Rapsanbauer doch super und vollkommen ausreichend oder meinst du nicht? Rübenbauer können hingegen sehr gut einfach günstigen (nematodenres.) Senf verwenden.
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Re: Kalkstickstoff

Beitragvon Tobi. » Mo Sep 02, 2013 14:04

Habe zuletzt Phacelia mit Alexandrinerklee vor Hafer angebaut.
Soweit so gut!
Nur der Raps ist dann "von selbst" dazugekommen. In Sachen Feldhygiene schon ärgerlich...
Tobi.
 
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Re: Kalkstickstoff

Beitragvon Tobi. » Di Sep 03, 2013 9:49

Habe mir auch gestern nochmal meine Gründüngermischung angeschaut. Möchte ich so garnicht als Foto zeigen... :oops:

Phacelia/Alex hat letzte Jahr nach Pflug recht gut funktioniert.
Dieses Jahr Phacelia/Alex/Perser und etwas Ramtill nach flacher Stoppelbearbeitung ohne Strohabfuhr und ohne Auflaufen lassen des Ausfallweizens eingewalzt. Hoffe dass da noch bisschen mehr kommt, (außer Weizen), fürchte aber dass die Mischung ein deutlich besseres Saatbeet bräuchte...
Wollte aber auch nicht wieder die unverrotteten Strohmengen einpflügen...
Wollte ich das Stroh extra abfahren, wären die Verlußte wohl auch größer als der Nutzen der Gründüngung...

Denke da wären Raps/Ölrettich/Senf doch einfacher...
Tobi.
 
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