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Kamerunlämmer Allgemeine Infos und Schlachtalter?

Hier nun auch ein Forum für unsere Schafhalter
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Kamerunlämmer Allgemeine Infos und Schlachtalter?

Beitragvon Badener » Mo Dez 10, 2012 10:51

Hallo zusammen,

unsere Pläne zum Halten von Dammwild haben wir uns aus dem Kopf geschlagen (nach eindringlicher Überlegung und abschätzen des finanziellen Aufwandes sind wir der Meinung, dass sich damit nicht Wirtschaften lässt). Haben wir uns als Alternative Kamerunschafe ausgesucht. Wir wollen ca. 7-10 Mutterschafe und einen Bock. Den Sommer über sollen die Tiere eine PV- Anlage eines bekannten beweiden (ca. 2,5 ha) und den Winter kommen sie dann in einen Stall.

Jetzt habe ich mit sagen lassen das Kamerunschafe 2 mal im Jahr meist Zwillings- Lämmer gebären. Dazu habe ich noch einige Fragen:

1. Wie sieht es mit dem Parasitendruck aus, wie oft müssen die Tiere entwurmt werden?
2. Wie oft sind die Klauen zu schneiden?
3. Ich vermute, dass die Tiere auch Raufutter zur Verdauung benötigen, wieviel Heu muss man denen Zufüttern und wie sieht es mit Öhmd aus?
4. Mit welchem Alter können die Lämmer geschlachtet werden?
5. Wie groß muss die Winterweide sein?
6. Nach wieviel Jahren sollte man den Bock wechseln?

Ich denke ich kennt Euch mit den Tieren bestimmt bestens aus und könnt mir (auch zukünftig) mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Gruß
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Re: Kamerunlämmer Allgemeine Infos und Schlachtalter?

Beitragvon Fassi » Mo Dez 10, 2012 13:06

Kameruner sind Schafe wie alle anderen Rassen. Von daher ist deren Haltung auch wie bei den meisten anderen Schafen. Ausser evtl. die Zaunhöhe und das Handling (wobei auch andere Rassen können hypernervös sein). Von daher, ein Schaffachbuch kann da auch viele Grundfragen beantworten :wink: .

1. Wie sieht es mit dem Parasitendruck aus, wie oft müssen die Tiere entwurmt werden?


Kotproben ziehen und nach Bedarf. Auf Verdacht wird eigentlich nicht mehr entwurmt.

Wie oft sind die Klauen zu schneiden?


Min. 2 mal im Jahr, bei entsprechenden Wachstum aber auch durchaus mehrmal.

Ich vermute, dass die Tiere auch Raufutter zur Verdauung benötigen, wieviel Heu muss man denen Zufüttern und wie sieht es mit Öhmd aus?


Hängt eher vom Aufwuchs ab. Im Sommer und Herbst brauchen sie eigentlich keine Zufütterung von Rohfaser. Bei Eiweisreichen und strukturarmen Aufwuchs im Frühjahr kann man Raufutter zufüttern. Grummet ist da aber eher kontroproduktiv. Im Winter fressen sies ohne Probleme (übrigens ist Pferdeheu als Winterfutter absolut ungeeignet für Schafe :wink: )

Mit welchem Alter können die Lämmer geschlachtet werden?


Wie Du sie haben möchtest, bei Kameruner idR irgendwo zwischen 6 und 9 Monaten. Viel am Halen haben sie allerdings nicht. Dafür mußt Du sie mit 4 bis 5 Monaten nach Geschlecht trennen, da Dir sonst die Jungböcke anfangen zu decken und uU der Altbock seine Töchter viel zu jung (Zuchtreife ist bei 75% des ausgewachsenen Gewichts) deckt. Und erwarte nicht zuviel, ist nicht viel mehr wie ein Hase. An einen Händler oder Metzger wirst Du die Lämmer nicht los (deren Zielgewicht haben die Tier ausgewachsen). Das muss alles direkt vermarktet werden oder halt selber gegessen werden.

Wie groß muss die Winterweide sein?


2m² Stallgrundfläche je Mutterschaf. Draussen halt soviel, wie Du hast. Sie müssen aber auch nicht zwingend raus.

Nach wieviel Jahren sollte man den Bock wechseln?


Wenn seine Töchter gedeckt werden sollen, also im Schnitt alle 2 Jahre.

Ach ja, damit Dir die Mutterschafe ne zweimalige Ablammung mit Zwillingen halbwegs überstehen, reicht ne alleinige Gras- und Heufütterung nicht aus. Da müssen die Tiere ganzjährig entsprechend zugefüttert werden. Ansonsten kannst ein Mutterschaf nach 3 bis 4 Jahren auswechseln, weil der Körper fertig ist und es es nicht mehr schafft die Lämmer aufzuziehen. Da ist dann schon Tierschutzrelevant.

Wieso eigentlich Kameruner? Nur wegen dem Scheren? Da gibts auch noch andere Rassen, die einfacher im Handling sind und auch bessere Schlachtkörper haben.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Kamerunlämmer Allgemeine Infos und Schlachtalter?

Beitragvon Badener » Mo Dez 10, 2012 13:31

Hallo,

erstmal herzlichen Dank. Zum einen ist es wegen dem Scheren und zum anderen hört bei uns im Ort einer damit auf und wir könnten seine Tiere übernehmen. Reichen denn 7-10 Tiere um den Bewuchs auf 2,5ha klein zu halten? Die Tiere müssen nicht unbedingt 2 mal im Jahr ablammen. Der Besitzer meinte nur, dass das so der normale Zyklus ist. Mir wäre eh lieber 1mal im Jahr die Tiere trächtig zu haben und die Lämmer nach 9 Monaten weg. Aber ich kann ja auch nicht den Bock den ganzen Sommer wegsperren und von den Tieren getrennt halten, der wird ja Deprie und Impotent :shock: .

Ich will nicht groß Geld mit den Tieren verdienen, lediglich die PV- Anlage soll kurz gehalten werden und die Tiere sollen sich selber tragen.

Du sagst Pferdeheu ist ungeeignet. Ich wollte eigentlich den ersten Schnit für die Pferde und den zweiten für die Schafe, zudem wollte ich den Rest, so ein Schaf braucht ja wahrscheinlich nicht viel heu, an Kuhhalter verkaufen.
Wie würdest Du an meiner Stelle rangehen, damit die Tiere nur einmal im Jahr gedeckt werden?
Als Winterquartier habe ich an einen ca. 30m² großen Stall (Einstreu Stroh oder Sägespäne) mit zusätzlich 2000m² Auslauf gedacht.

Hast Du selber auch Kameruner?

Gruß
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Re: Kamerunlämmer Allgemeine Infos und Schlachtalter?

Beitragvon Fassi » Mo Dez 10, 2012 14:44

Nö, ich hab Coburger (ich scher noch 8) ). Aber wie gesagt, Schaf ist Schaf und im Grundprinzip sind die alle gleich. Manche sind halt nur etwas lebhafter :wink: .

Reichen denn 7-10 Tiere um den Bewuchs auf 2,5ha klein zu halten?


Wenn Du da nicht mähst, dann nein. Bei gleichzeitiger Heumaht rechnet man 6 bis 7 Schafe zgl. Nachwuchs je Hektar. Solarparkbeweidung ist dann wieder ne andere Sache. Das kann man so aus der Ferne nur schwer abschätzen.

so ein Schaf braucht ja wahrscheinlich nicht viel heu


Naja, ca. 2kg am Tag (ok, nen Kameruner evtl. auch nur 1,5, weil kleiner). Ich brauch bei knapp 120 Stalltagen plus Anweiden pro Schaf ca. 1,3 1,2m Rundballen (ca. 200kg) Heu. Pferdeheu ist deshalb nix, weil Schafe vom Anspruch her eher bei der Futterqualität für RInder liegen. Bei Pferdeheu kann man den Schafe auch Stroh verfüttern. Zufüttern muss man in beiden Fällen, weil das Grundfutter nicht zur Bedarfsdeckung reicht.

Wie würdest Du an meiner Stelle rangehen, damit die Tiere nur einmal im Jahr gedeckt werden?


Ich hab auch nur eine Lammzeit bei einer asaisonalen Rasse. Ich mach das halt so, dass der Bock ab August (zukünftig vermutlich ab Juli) bis November bei den Schafen steht. Den Rest des Jahres steht er entweder mit meinem Hammel zusammen oder halt mit seinen Söhnen (wie gesagt, die müssen auch raus, sonst übernehmen die das Decken). Man braucht dann halt ne Bockweide. Alternativ kann man aber auch jedes Jahr nen Bock (bzw Bocklamm) kaufen, und ihm nach dem Einsatz schlachten.

Als Winterquartier habe ich an einen ca. 30m² großen Stall (Einstreu Stroh oder Sägespäne) mit zusätzlich 2000m² Auslauf gedacht.


Naja, sollte eigentlich reichen. Wichtig ist, dass der Eingang nicht zu klein ist bzw zwei davon da sind, damit keine ranghöheren Tiere rangniederen den Zugang zum Stall verwehren. Als Einstreu lieber Stroh nehmen (mit zunehmeder Dauer streuen sie sich eh selber mit Heu ein). Meine haben etwas über 50m² Stallgrundfläche (25 Mutterschafe), die Böcke werden in einem Extrastall gehalten.

Mit dem Selbertragen kommt dann halt auf Deine Vermarktungsfähigkeiten und wie die allgemeine Versorgungslage mit Lammfleisch an. Wie gesagt, mit Kamerunlämmer wirst Du nur schwer nen Metzger finden (Händler kommen idR nur dann raus, wenn man nen LKW voll bekommt und die Tiere min. 18kg ausgeschlachtet wiegen). Daher mußt Du halt den anfallenden Nachwuchs selbst vermarkten. Ich würde da erstmal klein anfangen (nachmähen mußt Du sowieso, es ist nicht so, dass die Schafe das Gras alleine kurz halten). Und schauen was so geht. Aufstocken geht einfacher als abstocken.

Ein Tipp noch fürs Grundwissen (find als anfängertauglichsten): http://www.amazon.de/Schafe-halten-Hugo ... 008&sr=8-1

Gruß
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Re: Kamerunlämmer Allgemeine Infos und Schlachtalter?

Beitragvon Badener » Mo Dez 10, 2012 16:20

Hallo!

Erstmal Danke. Dann kann ich im Winter das Grummet (Öhmnd) an die Schafe verfüttern, im Sommer reicht der Aufwuchs der PV- Anlage dicke :wink: .
Nach der Beweidung im Herbst würde ich dann mulchen, oder soll ich lieber im Frühjahr mulchen und dann 1-1,5 Monate später die Schafe drauf??

Die Idee mit dem Decken und anschließend schlachten finde ich nicht schlecht. Wie sieht es mit dem Geschmack der Schafe aus, wenn sie 2-3 Jahre alt sind, einen Bock kann man doch dann bestimmt nicht mehr essen oder? Einen Metzger habe ich an der Hand, das ist nicht das Prob. allerdings denke ich wird es mit dem Verkauf schwierig. Naja, dann beliefere ich eben erstmal die komplette Verwandschaft :D.

Ich werde mich dann bei Dir melden sobald ich wieder fragen habe.
Achja, wie sieht es mit Silofutter aus für Schafe, und fütterst du ein Ergänzungsfutter zu?
Wenn ja was ist geeignet?

Du hast es schon richtig erkannt, dass ich absoluter Neuling bin :oops:

Grüße
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Re: Kamerunlämmer Allgemeine Infos und Schlachtalter?

Beitragvon Fassi » Mo Dez 10, 2012 17:30

Deswegen ja mein Link zu dem Buch (Du kannst auch die Forensuche bei www.schaf-foren.de verwenden, da findest totsicher auf fast alle Fragen ne Antwort). Auch wenns jetzt arrogant klingen mag, aber das klärt die Grundfragen :wink: .

Wie sieht es mit dem Geschmack der Schafe aus, wenn sie 2-3 Jahre alt sind, einen Bock kann man doch dann bestimmt nicht mehr essen oder?


Ist a) ne Glaubensfrage und b) sehr stark vom Metzger abhängig. Aber im Grundprinzip kannst Du jede Altersklasse essen. Alles nur ne Frage der Reifezeit. Nebenbei muss halt möglichst schnell alles Fett vom Schlachtkörper entfernt werden. Wir haben schon ältere Böcke geschlachtet und gegessen. Nebenbei kann man von älteren Schafen auch Wurst und Schinken machen :wink: .

Achja, wie sieht es mit Silofutter aus für Schafe, und fütterst du ein Ergänzungsfutter zu?
Wenn ja was ist geeignet?


Die Grundlagen der Schaffütterung würde den Rahmen sprengen, dafür gibts die Literatur. Aber mal im Groben:

- Silo geht, nur muss der Ballen zügig verfüttert sein (max. 4 Tage). Zusätzlich gilt bei Silo für Schafe, dass es noch sauberer als für Rinder gewonnen werden muss. Was beim Rindvieh noch geht, muss in der Schafhaltung sofort entsorgt werden. Da geht nur 100% einwandfreie Silage. Schafe reagieren sehr empfindlich auf Listerien, d.h. eh Du merkst, dass die Silage schlecht ist, liegen die Schafe schon um. Oder man muss sie halt impfen.

- Als Anfänger am besten handelsübliches Schaffutter. Bekommt man eigentlich im Landhandel (je nach Schafdichte muss mans evtl. bestellen). Ist aber auch nur nötig, wenn die Schafe Leistung bringen müssen (d.h. hochtragend oder säugend). In quasi homöptischer Dosis hilft es allerdings auch, die Schafe relativ zahm zu halten und sie damit zu lenken. Finger weg von Brötchen als Kraftfutterersatz (als Lockmittel gehts). Da ist die Rationsgestaltung nicht kalkulierbar und man hat sehr schnell Fütterungsfehler (zB Azidose) begangen.

- Mineralfutter/stein ist Pflicht. Bekommt man im Landhandel, man muss nur drauf achten, dass es für Schafe ist. Wichtig deshalb, weil dieses kein Kupfer enthält. Kupfer ist für Schafe toxisch. Regional kann es sein, dass man einmal jährlich Kupfer zu führen muss, aber idR reicht Schafen das Kupfer aus dem Futter.

- ach ja, Wasser brauchen sie auch. Zwar schwankt der Bedarf, aber schon alleine fürs Vetamt sollte man ein Tränkemöglichkeit haben.

Gruß
PS: Mulchen im Herbst, bzw nach jeden Weidegang. Ich würde die Fläche parzellieren. Nimmt dann auch ein wenig den Parasitendruck von den Tieren.
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

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Re: Kamerunlämmer Allgemeine Infos und Schlachtalter?

Beitragvon Badener » Di Dez 11, 2012 8:42

Hallo,

ich habe mir das Buch bestellt.
Wenigstens sagen hier nicht alle das Schafhaltung ohne vorherige Ausbildung unmöglöich ist wie es bei gewissen anderen Dingen öfters mal gemacht wird. :wink:
Naja, ich wollte mich eigentlich auf das Lammfleisch konzentrieren, aber wenn ich auch ältere Tiere (geniesbar) schlachten kann werde ich das tun. Ich habe meinem Vater den Vorschlag mit der Bockweide gemacht, er war sehr angetan.

Mineralleckstein und Wasser versteht sich von selbst. Im Stall haben wir eine Quelle mit Quellrecht und auf der Sommerweite bekommen sie ein Bottich. Mit dem Parzellieren muss ich schauen. Die Solarmodule gehen mit der Sonne mit und deshalb könnte es schwer werden mit dem Parzellieren. Wie selektiv weiden die Schafe eigenlich? Fressen die nur die guten Kräuter oder fressen sie eigentlich alles auch normale Weidegräßer?

Gruß
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Re: Kamerunlämmer Allgemeine Infos und Schlachtalter?

Beitragvon stamo » Di Dez 11, 2012 19:35

guck mal auf http://www.nolana-schafe.de, da findest du Infos zu Haarschafen, auch zu Kamerunschafen und insbesondere zu eventuellen Kreuzungspartnern, um das Abhaaren zu behalten, aber mehr Fleisch am Schaf zu haben.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Kamerunlämmer Allgemeine Infos und Schlachtalter?

Beitragvon Fassi » Di Dez 11, 2012 22:47

Mit dem Parzellieren muss ich schauen. Die Solarmodule gehen mit der Sonne mit und deshalb könnte es schwer werden mit dem Parzellieren.


Wenn ichs richtig verstehe, dann sind das doch die Sorte, wo die Module an einem großen Fuß befestigt sind. Also sonne Art künstliche Blume. Da sollte man recht einfach parzellieren können. Einfach nen Satz E- Netze und fertig. Wenn Du als Zaun aussen rum Maschendraht haben solltest, wirst Du vermutlich eh Strom brauchen. Früher oder später finden sie raus, dass Machendraht kein Hindernis ist.

Wie selektiv weiden die Schafe eigenlich?


Irgendwo zwischen Rind und Ziege. Man kann sie zwar auch zum Sauberfressen zwingen, sollte man aber nicht mit Tieren machen, die eine Leistung bringen sollen. Und setzt einen sehr guten Zaun voraus, sowie ein sehr gutes Auge des Halters, wann Schluss ist. Bis auf den Dreck fressen sie auch nicht. Aber eigentlich sollte man das vermeiden, und die Wiede dann halt nachpflegen (wofür wir noch Pferde einsetzen).

Wenigstens sagen hier nicht alle das Schafhaltung ohne vorherige Ausbildung unmöglöich ist wie es bei gewissen anderen Dingen öfters mal gemacht wird.


Naja, sagen wirs mal so, es ist nicht umsonst ein Lehrberuf mit 3 Jahren Ausbildung. Aber es ist auch keine Hexerei, und da Du ja erstens mit ner relativ robusten Rasse anfängst, die auch mal Anfängerfehler verzeiht und zweitens vermutlich mit dem Vorbesitzer jemanden an der Hand hast, der Dir auch vor Ort für Fragen und ein paar praktische Anleitungen zur Verfügung steht, dürfte die Sache (mit etwas Grundwissen) schon funktionieren.

Gruß
PS:
guck mal auf http://www.nolana-schafe.de, da findest du Infos zu Haarschafen, auch zu Kamerunschafen und insbesondere zu eventuellen Kreuzungspartnern, um das Abhaaren zu behalten, aber mehr Fleisch am Schaf zu haben.


Oder man schafft sich gleich richtige Schafe an :twisted: (ist nicht ganz ernst gemeint).
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

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Re: Kamerunlämmer Allgemeine Infos und Schlachtalter?

Beitragvon Martin M. » So Jan 06, 2013 6:15

Hallo,
bin seit heute neu im Forum und habe gerade deinen Beitrag wegen den Kamerunschafen gelesen.

Wenn du neu anfängst kann ich dir nur dazu raten die Schafe die du kaufst genau anzusehen, bzw die Herde.
Habe vor einigen Jahren auch mit Kamerunschafen angefangen und mir den Maedi visna Virus eingefangen. Die Symtome erkennst du am Anfang daran ,dass die Schafe kurzatmig sind!
Musste jetzt die gesamte Herde schlachten und muss eine neue Herde aufbauen, da bei dieser Krankheit der gesamte Bestand erneuert werden muss.
Vielleicht kann mir ja jemand Tipps geben, wie lange ich den Stall und die Weide "Schaffrei" lassen muss damit die neu eingestallten Schafe nicht auch erkranken.
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Re: Kamerunlämmer Allgemeine Infos und Schlachtalter?

Beitragvon Badener » Di Jan 08, 2013 15:41

Martin M. hat geschrieben:Hallo,
bin seit heute neu im Forum und habe gerade deinen Beitrag wegen den Kamerunschafen gelesen.

Wenn du neu anfängst kann ich dir nur dazu raten die Schafe die du kaufst genau anzusehen, bzw die Herde.
Habe vor einigen Jahren auch mit Kamerunschafen angefangen und mir den Maedi visna Virus eingefangen. Die Symtome erkennst du am Anfang daran ,dass die Schafe kurzatmig sind!
Musste jetzt die gesamte Herde schlachten und muss eine neue Herde aufbauen, da bei dieser Krankheit der gesamte Bestand erneuert werden muss.
Vielleicht kann mir ja jemand Tipps geben, wie lange ich den Stall und die Weide "Schaffrei" lassen muss damit die neu eingestallten Schafe nicht auch erkranken.


Danke,

aber ich übernehme eine kleine Herde.
Ich denke die Tiere sind gesund.

Wie wird das Virus übertragen??

Gruß
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Re: Kamerunlämmer Allgemeine Infos und Schlachtalter?

Beitragvon Fassi » Di Jan 08, 2013 18:18

Wird hier gerade diskutiert: tips-zur-maedi-visna-sanierung-t81291.html

Oder halt bei wiki schauen: http://de.wikipedia.org/wiki/Maedi-Visna

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

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Re: Kamerunlämmer Allgemeine Infos und Schlachtalter?

Beitragvon Martin M. » Di Jan 08, 2013 18:28

Hallo Badener,

wird von Schaf zu Schaf übertragen, bzw über die Muttermilch.
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Re: Kamerunlämmer Allgemeine Infos und Schlachtalter?

Beitragvon Badener » Mi Jan 09, 2013 7:34

Danke ich habe den Wiki- Beitrag gerade gelesen.

Gruß
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