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Kaufberatung Frontlader Forstzange

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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Kaufberatung Frontlader Forstzange

Beitragvon 15er » Di Apr 24, 2018 13:33

Servus beinand,

ich bräuchte mal wieder eine kleine Beratung.

Endlich bin ich auf meinen Traumtraktor DX 3.50 gekommen, hab nen neuen Stoll FL mit Parallelführung inkl. 3.und 4. Steuerkreis.

Jetzt juckt mich natürlich auf nächsten Winter eine Forstzange vorne dran.

Ich muss sagen, ich hab mich noch 0,0 damit befasst und habe auch noch nie mit einer gearbeitet. Ich kenn auch nur 2-3 Leute, welche ein solche Zange haben, die sein sehr zufrieden. leider lauter Eigenbauten, welche laut Benutzer allesamt ihre schwächen haben, keine Ahnung, kommt für micht eh nicht Frage das Ding selber zu bauen, da hab ich zu wenig Zeit.

Ach ja noch eins vorne weg, an irgendwelchen Chinaprodukten bin ich nicht interessiert.
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Re: Kaufberatung Frontlader Forstzange

Beitragvon H1asl » Di Apr 24, 2018 16:45

Wir haben eine Binderberger und sind sehr zufrieden damit. Der hat die Hydraulik Schläuche so gut es geht versteckt was für uns ein wichtiges Kaufkriterium war. Ich kann diese mit gutem Gewissen empfehlen.
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Re: Kaufberatung Frontlader Forstzange

Beitragvon 777 » So Apr 29, 2018 5:31

hab ne beha, bin zufrieden.

Achte auf
- kurzem Galgen, sonst kippst schnell auf der Vo Achse , Vorschlag ähnl. wie "Ritter"
- Schläuche, wie oben schon beschrieben, sauber aufgeräumt
- Zangenfixierung, damit sie bei der Fahrt nicht rumschauckelt
- ohne Heckgewicht kannst nur sehr wenig laden (Hebel), 500-1000kg sollten es schon sein, ich hab Wasser in den 540/34 drin, würd ich heut nimmer machen(das Frostschutzmittel frisst die Ventile zus.) entw. Radgewichte, oder Heckgewicht, noch besser schwererer Traktor. Meiner hat nur 3500LG, mit FL, Wasser, u. meist der SW hinten dran kommt er auf ca. 6to, damit kann man arbeiten.
Dein DX dürfte mit FL etwa 4to haben, da solltest schon 1000kg als Heckgewicht haben.
Letzte Woche hab ich ohne Heckgewicht, mit einem Einsatzgewicht von 5,5to, (Wasser ist in den Hinterrädern) mit der beha 1,45m Holzbündel zur Seite gehoben, rückwärts bergauf, ohne Allrad hatte er etwas Schlupf :? :wink: , in der Ebene kein Problem.
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Re: Kaufberatung Frontlader Forstzange

Beitragvon patrick_lux » So Apr 29, 2018 8:06

Ich hab ne KTS-Zange. Ist Preis-Leistung eine sehr gute Zange. Preis: 2100 inkl. Steuer. Hier bei un in Lux. beim Händler.

Aber:
Wenn du damit im Wald arbeitest geht schnell mal ne Leitung kaputt. Mittlerweile habe ich immer Ersatz.
Die Zange an sich ist sehr gut, einziges Mang-tum: sie ist seitlich nicht verstärkt. Ich hatte die Zange schon mal verbogen...
Heute würde ich mir ne Beha anschauen, aber nicht die Billige, oder die Scheifele-Zange, ist auch seitlich verstärkt.

Ach ja als Heckgewicht dient bei mir die Winde.

Beim "Rücken" oder ziehen von Stämmen muss du höllisch aufpassen und die Hand immer am Bedienungshebel halten, da es sein kann dass die Maschine sich sehr schnell hebt und die Last wieder herunterlässt.
Bild

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Die Scheifele Zange ist seitlich verstärkt.
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Re: Kaufberatung Frontlader Forstzange

Beitragvon Obelix » So Apr 29, 2018 9:58

Hallo,

die Frontladerforstzange ist m.E. eine sehr individuelle Angelegenheit, abhängig
a.) von der Gegend (bergig oder flach)
b.) dem Einsatz (Brennholz oder Forst)
c.) der Holzstärke (stark oder schwach)
d.) dem vorhandensein eines Frontladers

Da bei mir ein Traktorwechsel ansteht, habe ich mir auch nochmals über die Frontladerforstzange gedanken gemacht:
+ inzwischen haben neue Traktoren der 90/100 PS Klasse i.d.R. eine ausreichtend stark dimensionierte Vorderachse und entsprechend große Vorderachsbereifungen
+ Auf Grund der Anforderungen in der Landwirtschaft (Siloballenheben, Quarderballenheben) dürften laienhaft vermutend die Frontlader inzwischen ausreichend stark und verwindungssteif sein

- ich benötige den Frontlader nur für die Forstzange und habe keine darüberhinausgehende Anwendung. Dafür sind 8.000 - 10.000 € Aufpreis für den Frontlader inkl. zusätzliche Steuerkreise am Traktor viel Geld.
- mich stört der Frontlader und das zusätzliche Gewicht im steilen Gelände.
- die Wendigkeit des Traktors im Forst wird eingeschränkt.
- es ist, wie auf den Bildern zu sehen, mit enormen Hebelkräften zu rechnen, die z.B. bei einem 3-Punkt-Frontpolter nicht auftreten. Die Zange ragt sehr weit über die Vorderachse hinaus.

Für meine Anwendungen (Windbruch auseinander zu heben, Wege freiheben) ist ein kurzer Rückkran am Heck (Ritter DK 1.9, Auer HRZ 1702 SW PRO, Uniforest Scorpion Pro usw.) die bessere Lösung, insbesondere da der mehr Kraft auf den Stamm bringen kann und aufnehmen/absorbieren kann. Ich weiss nicht, ob man mit einer Frontladerzange an einer Fichte 20 m lang, 35 - 40 mm Mittendruchmesser, überhaupt etwas bewegt.

Gruß
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Re: Kaufberatung Frontlader Forstzange

Beitragvon patrick_lux » So Apr 29, 2018 10:34

Fichtenlangholz rücke ich auch damit. Aber Aber..... auf lange Dauer wird die Maschine inkl. Vorderachse dran sterben! Das ist klar.
Tötlich ist der seitige Zug beim Poltern:
Bild

Abswolute Obergranze an 20m Stamm ist ein 2A (bis 25cm mitte) Stamm. Danach kommt nur noch Murcks...
Bild

Stangenrücken hingegen geht tadellos.

Ich hätte auch lieber ne Maschine mit einem Rückekran aufgebaut. Beispiel Kotschenreuther o.ä. ist natürlich ne andere Preisklasse.
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Re: Kaufberatung Frontlader Forstzange

Beitragvon Obelix » So Apr 29, 2018 18:29

patrick_lux hat geschrieben: ... Ich hätte auch lieber ne Maschine mit einem Rückekran aufgebaut. Beispiel Kotschenreuther o.ä. ist natürlich ne andere Preisklasse.

Ja, daher die genannten 1,5 m bis 2,0 m Kurzrückekräne für die Dreipunkt-Heckhydraulik für ca. 8.000 - 12.500 €, wobei mir nicht bekannt ist, wieviel der "Uniforest Scorpion" kostet.

Für die größeren 4,5 m aufwärts Rückekräne benötigt man m.E. auch einen für den Forsteinsatz schon recht großen und schweren Traktor in der 120 - 150 PS Klasse, damit das Ding nicht gleich auf der Seite liegt. Das ist eine ganz andere Liga mit 10 - 15 to. Fahrzeuggesamtgewicht inkl. Kran und Winden.
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Re: Kaufberatung Frontlader Forstzange

Beitragvon hornspee » So Apr 29, 2018 19:26

Hab eine von Dorn-tec mit selbstgebautem Galgen,der Abstand der Zange läßt sich von 40cm bis 1,50 metern auf dem Galgen verschieben.Öffnungsweite der Zange 1,4 meter.Würde die Zange nicht mehr hergeben!! Versetze damit nicht nur Bäume :mrgreen: Ist mit 90 Ps und Balastierung am Schlepperheck unschlagbar.Einzig die Hydraulikschläuche beleidigt man immer wieder.Die Zange hängt auch öfter am kleinen 6 to Bagger.
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Re: Kaufberatung Frontlader Forstzange

Beitragvon AF85 » So Apr 29, 2018 19:59

Hallo
Ich habe seit etwa 10 Jahren eine Verladezange von Unterreiner und würde sie nicht mehr hergeben . Hab erst gestern wieder eine frische Fichte mit 20m länge und 33 Mittendurchmesser , die der Käfer angefallen hat ,aus dem Wald geholt. Mit ca. 800 kg Heckgewicht für den Schlepper überhaupt kein Problem , Fixlängen verlade ich größten teils ohne Heckgewicht .
IMG-20170708-WA0015.jpg
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Re: Kaufberatung Frontlader Forstzange

Beitragvon 15er » Di Mai 01, 2018 10:08

vielen Dank schon mal.

Hätte da noch ein paar Infos.

Langholz ist bei uns kein Thema.
Eingesetzt wird die Zange für 4,10er Fichte und im Laubholzbereich unter 40cm Durchmesser zum Schnitzel machen.

Beim Heckgewicht sieht es so aus, dass ich da normal immer die Winde hinten dran hab, also mehr wie 300kg ist da nicht drin.

Weiter muss ich auch dazusagen dass wir einen reinen Hobbybetrieb haben. Heuer hab ich mal knappe 100 fm Holz gearbeitet, soviel hab ich nicht jedes Jahr vor.
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