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Kaufberatung Holzspalter / 400V vs Zapfwelle

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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Kaufberatung Holzspalter / 400V vs Zapfwelle

Beitragvon Thomas_28 » Di Sep 01, 2026 22:52

Hallo zusammen,

ich habe bisher mein Holz mit einem 20 Jahre alten 12to Oehler bearbeitet. Angetrieben durch eine Zapfwelle an meinem IHC 423.
Leistung war immer ausreichend. Der Spalter war bisher immer ausgeliehen und es wird jetzt Zeit für einen eigenen.
Ich spalte das Holz immer zu Hause mit der Möglichkeit einen 400V Anschluss zu nutzen, durch PV sogar gratis. Auch die Möglichkeit beim Spalten den Traktor mit den Heckcontainer nutzen zu können gefällt mir.
Ich habe jetzt einen 5 Jahre alten 12to Oehler 1114 mit 400V Anschluss angeboten bekommen.
Ein Bekannter meinte jedoch ein Spalter mit 12to Elektrisch ist Kräftemässig nicht mit einem 12to an der Zapfwelle vergleichbar.

Hat hier jemand zu dem Thema Erfahrungen bzw. Vergleichswerte?

Gruss Thomas
Thomas_28
 
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Re: Kaufberatung Holzspalter / 400V vs Zapfwelle

Beitragvon fischerwast » Mi Sep 02, 2026 5:47

Hallo Thomas,

Kraft ist die gleiche. Vermutlich hat sich dein Bekannter falsch ausgedrückt, die Leistung kann eine andere sein. Die elektrischen Spalter laufen oft langsamer. Bei Posch sind die Geschwindigkeiten meist angegeben, nur zum Vergleich. Wenn der Gebrauchte preislich interessant ist, probier ihn einfach aus. Die Rücklaufgeschwindigkeit kannst du auch ohne Material vergleichen.
Es weiß auch keiner, wie schnell du mit dem Zapfwellenspalter gearbeitet hast. Kann ja auch sein, dass du den mit niedriger Drehzahl laufen hattest, dann ist die E-Version auch nicht langsamer...
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Re: Kaufberatung Holzspalter / 400V vs Zapfwelle

Beitragvon Steyrer8055 » Mi Sep 02, 2026 6:38

Hallo!
Ich hab beides nur ohne Turbo, 10 To mit 400 V u. 12 To am TR. Da belächeln die Meisten einen, glauben doch glatt spalten fängt bei 20 To an. Musste noch nie Einen liegen lassen. Beide Geräte haben sogar Herzholz gepackt. Der Bediener darf auch etwas denken, dann geht es.

mfg Steyrer8055
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Re: Kaufberatung Holzspalter / 400V vs Zapfwelle

Beitragvon Falke » Mi Sep 02, 2026 9:52

Der Öhler 1114 wird mit einem 3 oder 3,5 kW E-Motor betrieben. Also mit ca. 4 PS. Das bringt jedes kleine Traktörchen im Standgas. Und so schnell bewegt sich der Spaltkeil dann auch -
wie bei einem ZW-Spalter an einem Traktor mit Standgas (und 540er ZW).

Ich würde keinen Spalter kaufen, wo in den Technischen Daten keine Angaben zur Spaltgeschwindigkeit zu finden sind! Wohl aus gutem bzw. schlechtem Grund sind die dort nicht zu finden ... :cry:

auch stell' ich mir das Handling eines Spalters mit gut 200 kg (auch hier sind keine Angaben zu finden) mit Rädern nicht so einfach vor ...

keine eigene Erfahrung mit E-Spalter / Thor Farmer 13 t ZW (30 cm/s im Schnellgang bei etwa 400 ZW-UpM)

A. aus Ö.
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Re: Kaufberatung Holzspalter / 400V vs Zapfwelle

Beitragvon 038Magnum » Mi Sep 02, 2026 12:25

Servus,

Das Thema E- Vs. Zapfwelle ist ja nicht gänzlich neu und die bekannten Probleme wurden alle schon angesprochen.

Die Spalter mit E-Antrieb sind deutlich langsamer, oftmals muss aus Gründen der Standsicherheit der Traktor trotzdem am Spalter hängen, die Dinger sind bleischwer und trotz eigener Achse kaum händisch zu bewegen. Auf unbefestigtem Untergrund schon gar nicht.

Durch die stark gestiegenen Dieselpreise sind die E-Geräte natürlich wieder etwas interessanter geworden.

Wobei der "Gratis Strom" durch die PV auch nicht ganz der Wahrheit entspricht. Kosten hat diese Anlage auch verursacht und die Lebensdauer ist endlich.

Besten Gruß
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
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Re: Kaufberatung Holzspalter / 400V vs Zapfwelle

Beitragvon AF85 » Mi Sep 02, 2026 21:04

Hallo
Mein Spalter hat ZW und E Antrieb, ich spalte eigentlich nur elektrisch, von der Standfestigkeit gibt's da absolut kein Problem.
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Re: Kaufberatung Holzspalter / 400V vs Zapfwelle

Beitragvon 304 » Mi Sep 02, 2026 21:37

038Magnum hat geschrieben: oftmals muss aus Gründen der Standsicherheit der Traktor trotzdem am Spalter hängen,

Keine Ahnung, was du für Spalter verwendest, aber mit Standsicherheit gibts da kein Problem.
Ganz im Gegenteil, ist gar nicht so leicht die überhaupt auf die eigene Achse zu kippen und dann auch noch zu fahren.

Problem ist da wohl eher dein Untergrund der uneben ist und nachgibt.

038Magnum hat geschrieben: Auf unbefestigtem Untergrund schon gar nicht.

Was willst du mit einem E-Spalter auf unbefestigtem Untergrund?
Das Teil hat seinen festen Platz und seinen festen Stromanschluss.
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Re: Kaufberatung Holzspalter / 400V vs Zapfwelle

Beitragvon 038Magnum » Mi Sep 02, 2026 21:56

304 hat geschrieben:Keine Ahnung, was du für Spalter verwendest, aber mit Standsicherheit gibts da kein Problem.


Aber Hallo. Stehendspalter für Meterholz, die mit Stammheber oder gar Winde ausgerüstet sind, haben meines Wissens Herstellerunabhängig in der Bedienungsanleitung stehen, dass der Spalter während dem Betrieb im Dreipunkt befestigt sein muss. Binderberger schreibt's bei Kombigeräten vor, beim Posch ebenfalls. Mein Binderberger hatte es in der Bedienungsanleitung stehen.

Rutscht dir das Meterstück von der Trägerplatte, während der Spalter drückt, liegt der Spalter auf der Seite.


Was willst du mit einem E-Spalter auf unbefestigtem Untergrund?
Das Teil hat seinen festen Platz und seinen festen Stromanschluss.


Bei dir vielleicht. Im Allgemeinen ist das definitiv nicht der Fall. Spalter steht in der Garage, im Schuppen oder sonst wo und wird im Bedarfsfall auf die Ecke am Grundstück gebracht, wo der LKW oder der Rückewagen zum Abladen hin kommen.

Besten Gruß
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Re: Kaufberatung Holzspalter / 400V vs Zapfwelle

Beitragvon Steyrer8055 » Do Sep 03, 2026 7:17

Hallo!
Spalter mit Stammheber o. Winde fällt leicht um, darum bieten manche einen Kipphebel an.

mfg Steyrer8055
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Re: Kaufberatung Holzspalter / 400V vs Zapfwelle

Beitragvon MartinH. » Do Sep 03, 2026 9:57

Ich habe 2022 einen
https://www.vogesenblitz-holzspalter.de/detail/holzspalter-v16-ecoline.html mit E-Motor und hyd. Stammheber gekauft.

- bei mir steht der immer Solo
- auch bei 1m Ø Stücken fällt er nicht um, eher hebt der Stammheber es nicht mehr
- ja, er fährt langsamer als mit Zapfwelle (wie im Link/technische Daten angegeben)
- hab den jetzt umgebaut, damit man den Spalter mit dem Hubwagen versetzen/transportieren kann
- P.S. würde den wieder so kaufen ....
Wenn das Schlepperfahren nicht wäre, keiner würde Landwirtschaft betreiben ...
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Re: Kaufberatung Holzspalter / 400V vs Zapfwelle

Beitragvon Thomas_28 » Do Sep 03, 2026 15:33

Der Oehler 1114, also mit reinem Elektroantrieb, hat gar keine Dreipunktaufnahme.
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Re: Kaufberatung Holzspalter / 400V vs Zapfwelle

Beitragvon tk8574 » Do Sep 03, 2026 19:38

Hallo MartinH
zeig doch mal ein paar Bilder wie du umgebaut hast.
Würde mich - und vielleicht andere auch - sehr interessieren.
Gruß Thomas
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Re: Kaufberatung Holzspalter / 400V vs Zapfwelle

Beitragvon Pumuckel » Fr Sep 04, 2026 9:48

Ich habe einen Thor Magic 13t Kombi spalter. Der hat 4KW elektrisch, läuft dann etwas langsamer als mit ZW. Da der Oehler weniger KW hat und keine Angaben zur Geschwindigkeit wäre ich vorsichtig. Die Spaltkraft ist auch elektrisch gleich, weniger KW heisst dann einfach langsamer.
Ich spalte, wenn es irgendwie geht, elektrisch, aber der Spalter hängt auch dann am Schlepper.
Hat allerdings auch eine Winde, was ihn selbst bei nichtbenutzung noch kopflastiger macht. Das kann beim vorgenannten Vogesenblitz anders sein und der Thor hat auch irgendwie eine eher kleine Fußplatte.
Ich hätte aber eh keine Lust den Spalter händisch durch die Gegend zu bewegen.
Ganz unabhängig von der Frage des TE kann ich den Thor nur empfehlen; die Einhebeledienung zum festhalten des Stammes ist ein Gedicht.
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Re: Kaufberatung Holzspalter / 400V vs Zapfwelle

Beitragvon langholzbauer » Fr Sep 04, 2026 10:40

Manche Geschichten hier klingen schon abenteuerlich. 8)

"Rutscht dir das Meterstück von der Trägerplatte, während der Spalter drückt, liegt der Spalter auf der Seite."
Das muss mann erstmal fertig bringen!
Wer in dem Moment nicht die Bedienung los lässt ist selber schuld! :lol:

Dann die Kopflastigkeit.
Solche E- Spaltet haben idR. absenkbare Zylinder und sollten auf ihrem Fahrwerk auch nur abgesenkt transportiert werden!
Das steht ja schon in den BA von den kleinen Spaltern so drin.

Ich habe vor 4 Jahren einem Freund und Brennholz- lang- Kunden bei der Auswahl eines el. Meterholzspalters geholfen.
(Da gibt es in der Liga brauchbare Neugeräte um 100€/T.)
Dessen Platz ist naturbelassen und uneben.
Auf mein Anraten hin, haben wir die Achse verbreitert und die Kunststoffräder durch luftbereifte Sackkarrenräder ersetz.
Damit lässt sich der Spalter auch auf der Wiese händisch bewegen.
Dass man ihn mit geeignetem Unterbau ordentlich senkrecht ausrichtet, sollte natürlich selbstverständlich sein. :klug:

Das alles tangiert aber nur am Rande die Ausgangsfrage...
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Spaltkraft bleibt gleich.
Dass es el. ev. etwas langsamer geht, kann mann vernachlässigen, weil da nicht stundenlang der Trecker tuckert.
Hat mann einen festen Spaltplatz am Hof, stellt man den Spalter so auf, dass das schwere Rohmaterial direkt von der Heckkiste auf den Spalter befördert wird.
Da braucht es weder Winde noch Aufsteller.
Falls doch, kann mann mit etwas handwerklichem Geschick eine seitliche Abstützung für den Aufsteller dran bauen...
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Kaufberatung Holzspalter / 400V vs Zapfwelle

Beitragvon 038Magnum » Fr Sep 04, 2026 16:16

langholzbauer hat geschrieben:Manche Geschichten hier klingen schon abenteuerlich. 8)

"Rutscht dir das Meterstück von der Trägerplatte, während der Spalter drückt, liegt der Spalter auf der Seite."
Das muss mann erstmal fertig bringen!
Wer in dem Moment nicht die Bedienung los lässt ist selber schuld! :lol:


Dann würde ich dein Augenmerk auf die Unfallstatistik in dem Bereich „Getroffenwerden von fallenden/umstürzenden Gegenständen“ unter der Kategorie „Unfälle im Zusammenhang mit technischen Maschinen/Geräten“ lenken. Und dann unterhalten wir uns weiter ;-)

Besten Gruß
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