Speil momentan mit dem Gedanken, einen oben genannten Fendt zu kaufen - der angeschaute hat jetzt keine Frontzapfwelle. Wie leicht bzw. zu welchen Bedingungen lässt sich die nachrüsten? Frontzwapfwelle ist ein Muss! Wo sind die Schwachstellen bei dem Schlepper? Laut Besitzer hatte der bei ca. 4500 Std. eine Getriebereparatur, weil die Serie da wohl anfällig ist. Muss ich damit rechnen, über kurz oder lang die nächste Reparatur zu haben?
Kann nur was zu den 311LSA sagen, ich weiß aber nicht wie sehr die sich von den 310LSA unterscheiden? Wir haben 2 311er. Der eine mit 13.000 und der andere mit knapp 16.000 Stunden. Der "13.000er" hatte mal einen Getriebeschaden mit ca 9000 Stunden, der andere noch nix. Der "16.000er" hat vor 4 Jahren einen gebrauchten Austauschmotor bekommen - konnte der Trecker aber nix für. Meine Saisonarbeitskräfte haben nicht bemerkt dass der Schlepper Kühlwasser verliert... Den Rest könnt ihr euch denken...
Was schonmal etwas "öfter" ansteht ist die Kupplung. Bin kein Mechaniker aber bei beiden ist schon mehrmals die Kupplung repariert worden. Teilweise aber auch nur die Kupplungsscheibe (nennt man die so?) verschlissen.
der Schlepper unterscheidet sich zum 311er dadurch das er keine Getriebeölpumpe und eben nur den 4 Zylinder Turbomotor hat.
Die Frontzapfwelle nachzurüsten sollte jetzt nicht das Problem sein, da sind alle Bohrungen bereits vorhanden.
Wegen dem Getriebe, bei einigen 6 Zylindern hat es Getriebeschäden gegeben, oft weil keiner gemerkt hat das die Ölpumpe kaputt ist.Aber die hat der 310er eh nicht.
Ansonsten geben halt irgendwann, bei Frontladermaschinen etwas früher, die Synchronringe nach. Des haste aber bei jedem Schlepper, sind einfach Verschleißteile.
Biste den Probe gefahren? Als ich grade den Lappen hatte, bin ich mit nem 310er der 1. Generation Mais gefahren. Ich habe diese Mühle gehasst. Der Bock kam nicht vom Fleck, was war das ein Elend. Anfahren im 2. Gang und dann alle nacheinander durchputzen. Da geht der ebenfalls 95PS starke 309er von meiner Verwandtschaft wesentlich besser. Man merkt beim 310 dass es irgendwie der kleine Motor mit dem großen Getriebe ist und der damit allein schon mehr als beschäftigt ist. Kann auch dran liegen, dass die Mühle das Verrecken übermerkt hat.... Gesoffen hat er auch dementsprechend, entweder Gaspedal oben oder unten, meist eben unten sonst kam der nicht in Wallung. Wenn man zum Abbiegen allein eine Schaltung braucht um über die Kreuzung zu kommen, macht man sich auf dauer unbeliebt....
Nur so zur Richtigstellung,Getriebeölpumpe ist Baujahrbedingt u. meineswissens ab den B-Motoren mit 95 Ps u.dem grossen Hubwerk ohne innenliegendem Zylinder auch vorhanden. Unserer hat jetzt 11000 h ,bei 7000 die O-Ringe u Kupplung ,bei ca 9000 die Bremsbeläge da die Zahnsegmente weg u. nicht der Belag u . einmal Druckluftkompressor neu wie auch ein Satz Reifen bei ca 6000 h. Schlepper ist sparsam u. geht ganz gut im vergleich,möchte ihn mit keinem anderen tauschen vor allendingen nicht bei Fronladerarbeiten da wir die Anbauteile extra nah an der Kabine haben ( MX T10) u täglich Silo Laden ,Mist,Kompost,Siloballen usw.u. dabei die tiefe Kreuzhebllage sehr Armentlastend wirkt.
was ist es denn für einer? ein alter? ein mittelalter? oder einer von den neueren???
im allgemeinen denke ich es ist ein sehr guter, robuster trecker. das getriebe kann bei guter Behandlung sehr sehr lange halten. oder mit falschem oder altem öl und unsachgemäßer Behandlung schnell am ende sein. die synchronringe kann man testen ob die IM MOMENT ok sind. aber damit prüft man nicht ob die Sperrung (die den gang drin hält) ok ist.
auch die kupplung kann dank der turbokupplung sehr lange halten. auch deutlich mehr als 15000h. aber man kann die auch in einer stunde fertig machen. je nach fussbewegung...
der Motor hat je nach bj. zwischen ich glaub 92 und 100ps?? weiß grad nicht ob die neueren auch mit den Deutz motorengebaut wurden...oder ob es nur mwm gab. den mwm gab es mit trockenen und nassen laufbuchsen. die nassen hatten mehr power, aber die buchsen können mal undicht werden und müssen dann neu. die Leistung dürfte für einen 4 Zylinder in der 95ps klasse gut gewesen sein. ebenso der verbrauch. wenn jemand den alten 308er als lahm bezeichnet mag da was dran sein...aber der tut seine arbeit die er machen soll genauso wie der 310er. gibt stärkere trecker...
wenn ich mir einen ca. 20-30 jahre alten Fendt kaufen wollte...(und das will ich bei Gelegenheit) dann schau ich auf den gesamtzustand...schau ob die bremse funktioniert und gleichmäßig zieht. ob der irgendwo total doll mit öl tropft.... ob das getriebe das macht was es soll,nicht heult und synchronringe momentan ok sind. dann kann ich noch die festbremsdrehzahl prüfen...gleichzeitig ob die kupplung schon rutscht...alles mal ausprobieren...eigentlich wie man fast jeden alten schlepper prüft. und wenn ich dann so eine uralte kiste kauf, dann rechne ich trotz allem mit Reparaturen. bei dem alter ist das nunmal so. mal angenommen ich zahl 15000 für so ne kiste...und im schlimmsten fall hab ich viel pech und steck 20000 rein (Motor,getriebe,bremse,lack) dann hab ich für 35000,- ´n Fendt der das eigentlich nicht mehr wert ist. wenn ich den aber behalt und pflege und lange fahre, dann hab ich für 35000,- einen guten trecker, der noch lange halten wird. die 35000,- machen sich bezahlt. ich könnt auch ´n neuen...zetor für 50000,- kaufen. aber ob ich da ebensolange Freude dran hab?
Wenn die Maschine echt günstig ist und Du selber schrauben kannst dann ja,die Getriebe sind ein Fall für sich. Mir kommt kein 300 mit Schaltgetriebe mehr ins Haus.
Naja, ich würde keine 35t € für einen Schlepper ausgeben, der 30 Jahre alt ist, über 10.000h drauf hat. Aber kenne so einen Fall - erst Getriebe, dann Motor für zusammen ca. 25t € saniert - also neuer Rumpf mit aus dem Gedächtnis 14.000h, Rest ist aber nicht auf dem Stand. Für 35t€ bekomme ich auch einen Agrotron MK3 mit 2000h bis 3000h - gute 10 Jahre alt. Wäre für mich der bessere Kauf. Oder für um die 20t€ einen 6000er JD mit 6000h - der müsste auch noch weitere 6000h ohne große Reparaturen halten.
Kommetar vom Baywa-Werkstattleiter: Für 8.000 bekommt man auch einen Vario-Triebsatz und eingebaut ist der schnell im Sinne von: Eigentlich ist die Getriebereparatur für einen Vario fast günstiger als bei einem 300er - zumindest nach Baywa-Preisen. Und den Kerl halte ich für echt vernünftig.
bei der Sache mit der Getriebeölpumpe hab ich mich auf die alten LSA bezogen.
Bei so alten Schleppern ist es generell kein Schaden wenn man selbst schrauben kann, sonst wird es schnell teuer.
Die alten 300er sind von der Technik noch beherrschbar. Vorsichtig wäre ich bei Schleppern die verkauft werden obwohl gerade das Getriebe überholt wurde, nicht das da was schiefgelaufen ist.
Hatte den Fall erst bei dem 310er eines Bekannten, da wurde bei der Getriebe Überholung ein falsches Lager verbaut, nach einigen Stunden gab's nen schweren Getriebeschaden weil eine Welle rausgewandert ist.
Ohne technische Unterlagen sollte man an das Getriebe nicht ran, gibt viele Details wo man falsch machen kann.
Ein Problem der 300er Allgemein ist,das die oft hart rangenommen wurden. Großer Frontlader dran, 2,5to Heckgewicht und gib ihn. Das hinterlässt eben seine Spuren....
@forstjunior: Mißverständnis - den 309er hatte der Bekannte schon ewig, nur dann kamen innerhalb von einem Jahr Motor und Getriebe. Die 35t € bezogen sich auf den Beitrag von Sexzylinder
So, erst mal DANKE für die Meinungen! Wie gesagt: wir sind am Überlegen ........ - und K.O.-Kriterium ist ne Frontzapfwelle, die der nicht hat! Wenn sich die aber günstig nachrüsten lässt ........ - grübel grübel ....... Gefahren sind wir den noch nicht - aber bei bisher 72 PS denk ich, dass wir da eher angenehm überrascht sein dürften Bisher haben wir nur mal "im Vorbeigehn" n Blick drauf geworfen und fast alles mechanisch ist, find ich das jetzt schon mal positiv! N Hebel ist entweder drin oder nicht - bei nem Knopfdruck weiss/seh ich nicht, was die Technik "dahinter" macht (und ich hab meine Erfahrungen mit ner Lastschaltung, die mal schaltet und mal nicht und dergleichen Späßchen!) BS hat der um die 7000 - wenn das stimmt, fänd ich das jetzt nicht soooo schlimm (2000 BS fänd ich eher unrealistisch)
Und dass alte Schlepper ihren Preis haben, ist mir durchaus bewußt! Für Alternativen hab ich übrigens n offenes Ohr Aber auch wenn ich bei Deutz oder John Deere schau, sind die Preise ähnlich - Steyr hab ich gedanklich gestrichen, da die in den 90er Jahren angeblich Getriebeprobleme hatten, MB trac´s sind ziemlich überteuert ...... - tja, und dann wird´s "dünn" am Markt ........
@Oberallgäuer: bei den Marken kenn ich mich nicht wirklich aus - was wären hier Alternativen? Pflicht - wie gesagt Fronthydraulik und -zapfwelle, 75 PS aufwärts (die gut 90 PS von dem Fendt sind fast a bisal zu viel), möglichst wenig Elektronik