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Kiefern- und Eichenholz fürs Aufsägen wie lagern?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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Kiefern- und Eichenholz fürs Aufsägen wie lagern?

Beitragvon FRED222 » Mo Okt 01, 2012 13:24

hallo, da ich immer wieder schöne kiefern- und selten auch mal eichenstämme einfach zu brennholz verarbeite und zudem die preise für bauholz kenne möchte ich es aufsägen lassen. da es sich aber um nur geringe mengen handelt lohnt es sich nur wenn sowieso mal ein lohnsäger in die umgebung kommt. die ist aber selten der fall, von daher meine frage wie kann ich kiefern und eichenstämme fürs aufsägen vorlagern ggfs. über jahre. geht das überhaupt?. kiefer fault ja recht schnell, aber kann man eiche einfach draußen liegen lassen?.
ich würde so vorgehen: schälen und dann luftig unter dach legen oder wenn kein platz ist draußen ablegen und dann altes wellblech darüber. was haltet ihr davon?
das holz ist hauptsächlich gedacht für bauholz.
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Re: Kiefern- und Eichenholz fürs Aufsägen wie lagern?

Beitragvon WaldbauerSchosi » Mo Okt 01, 2012 13:47

Es gibt auch die Möglichkeit der Nasslagerung (Stämme versenken :mrgreen: )

aber ich würde sie auch schälen und wie du schon schreibst möglichst unter Dach bringen.

ganz wichtig ist aber dass die vom Boden weg sind - bzw. nicht auf Erdreich liegen sondern genügen (20cm+) Abstand zum Boden haben.

Dann kannst du die sehr lange lagern.
WaldbauerSchosi
 
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Re: Kiefern- und Eichenholz fürs Aufsägen wie lagern?

Beitragvon Kugelblitz » Mo Okt 01, 2012 17:23

als Stapelleisten zum zwischenlegen solltest du Abfallholz vom schneiden des selben holzes nehmen.
Nimmste anderes, bekommste Flecken, dort wo die Leisten ligen/lagen.
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Re: Kiefern- und Eichenholz fürs Aufsägen wie lagern?

Beitragvon Falke » Mo Okt 01, 2012 17:45

Kiefer, selbst bei Frost gefällt, kann kaum länger als ein halbes Jahr als Rundholz gelagert werden, ohne dass sie verbläut.

Mit Eiche könnte das funktionieren, da hab' ich aber kaum Erfahrung.

@Kugelblitz
Was du meinst, ist wsch. das Lagern bzw. Stapeln von Schnittware (Bretter, Pfosten etc.). So weit ist der TE noch nicht ... :wink:

Gruß
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Re: Kiefern- und Eichenholz fürs Aufsägen wie lagern?

Beitragvon FRED222 » Mo Okt 01, 2012 20:43

danke für die antworten soweit.
ich meine, dass wir schon mal kiefernholz aufgeschnitten hatten, welches länger als ein halbes jahr lag und zudem draussen und einseitig "normal" auf dem boden. stimmt die bläue ist da vor allem von den stammenden her reingekrochen. mir wurde aber gesagt, dass bläue nur ein optischer mangel sei, stimmt das?
FRED222
 
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Re: Kiefern- und Eichenholz fürs Aufsägen wie lagern?

Beitragvon Falke » Mo Okt 01, 2012 21:06

Ja, angeblich wird von den Sägewerken verbläute Kiefer und Käferholz von der Fichte gerne zu Bauholz geschnitten.
Es kostet sie 1/3 weniger. Die Schnittware kennt die Beurteilung "verbläut" oder "verkäfert" nicht mehr .... :roll:

Gruß
Adi
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Re: Kiefern- und Eichenholz fürs Aufsägen wie lagern?

Beitragvon Kugelblitz » Mo Okt 01, 2012 22:42

sobald Du Lasur oder der gleichen drauf bringst, ist die Bläuung auch wieder weg.
Hab erst vor ein paar Tagen meinen Holzschuppen verschalt, war auch Holz dabei was farbig war. Mit billig Lasur (Nussbaum vom Repo für 10 euro den 5L Kanister) war wieder alles in Ordnung :lol:
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Re: Kiefern- und Eichenholz fürs Aufsägen wie lagern?

Beitragvon buntspecht » Di Okt 02, 2012 18:59

Jetzt bitte nicht lachen. Mein Dielenboden im Haus aus Kiefer hat sich teils wegen zu breiter Lagerstöße für die Trocknung der Dielen (fünf Jahre) teilweise verbläut ("man" lernt nie aus). Zuerst wollte ich alle blauen Dielen aussortieren. Nach einem Hobelversuch und anschließender Behandlung auf Anraten eines doch schon etwas älteren Schreiners bzw. Holzverbauers (gelernt hat er nie, machte aber die besten Arbeiten) bin ich dann zum Entschluss gekommen, die blauen Dielen auch zu verarbeiten. Im Wohnzimmer dann doch nicht aber im kompletten oberen Stockwerk. Ich bin sehr angetan, keine Lasur, nur "schei... teure" Bodenversiegelung auf Ölbasis (Enkel soll vom Boden essen können :D ). Die Ränder des Pilzes ergeben phantastische Muster und das in Verbindung mit dem teils knorrigen und rötlichen Kiefernholz - einfach klasse. Natürlich ist das ganze Geschmackssache. Also wer sich für so ein Experiment entscheidet, sollte sich vorher kundig machen :wink:

Die Verschalung unserer Hütte habe ich gar nicht gestrichen. Jetzt sind alle Bretter einfach grau, der Pilz ist sozusagen weg :wink:

Grundsätzlich würde ich bei Kiefer von der Lagerung als Rundholz abraten. Siehe auch meine Erfahrung mit zu breiten Stapeln. Ich hatte auch schon Erdstämme von Mitte Januar bis Mitte März im Wald schön schattig liegen. Die erste Märzwoche war warm und das Holz blau (ich denke, dass hier der Zusammenhang liegt). Allenfalls Nasslagerung könnte eine Möglichkeit sein, sollte auch mit Beregnung wie bei Furnierhölzern möglich sein. Bei Eiche würde ich evtl. auf die Art der Pilze achten. Die meisten sind nur Splintabbauend bzw. Kern nur im "Endstadium", aber Ausnahmen bestätigen die Regel!

Aber sag mal, gibt es bei Euch keine kleinen Sägewerke in der Umgebung mehr? Ich muss mich immer wieder wundern. Bin im glücklichen Umstand, im Umkreis von 10 km auf vier Familienbetriebe zurückgreifen zu können, dabei auch ein liegendes Gatter für größere Durchmesser.

Gruß vom Buntspecht
Alle Kinder sind klug, solange sie klein sind, aber bei der Mehrzahl bleibt es beim Kinderverstand.

Jüdisches Sprichwort
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Re: Kiefern- und Eichenholz fürs Aufsägen wie lagern?

Beitragvon Markus K. » Di Okt 02, 2012 21:17

Bezüglich des Eichenholzes: hier sanft drücken. Manch einer lässt´s auch draussen liegen, damit die Gerbsäure rausgewaschen wird. Habe aber selber diesbezüglich noch keine Erfahrungen gemacht.
Gruß Markus

ein Schlepper kann nicht rot genug sein!
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Re: Kiefern- und Eichenholz fürs Aufsägen wie lagern?

Beitragvon egnaz » Mi Okt 03, 2012 21:16

Hallo

Eiche kannst du ruhig ein paar Jahre in den Brennesseln liegen lassen .
Bläuepilze bei Kiefer kommen sehr schnell wenn es im Frühjahr warm wird .
Möchte man bläuefreie Schnittware erhalten , muss man möglichst im Winter fällen und gleich einschneiden und luftig mit dicken Stapelleisten aufstapeln , besser noch kammertrocknen oder mit Borsalz behandeln .

Gruß Eckhard
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Re: Kiefern- und Eichenholz fürs Aufsägen wie lagern?

Beitragvon mobilsaegewerk » Do Okt 04, 2012 20:10

Hallo,
hier gibts viele Meinungen und viele sind nicht ganz richtig.

Man kann fast jedes Holz als Stammware lagern, bei Kiefer ists schwierig wenns nicht blau werden soll das ist richtig, es geht aber,
am besten raus aus der Rinde (ab kärchern geht am besten) auch wegen den Schädlingen und ganz wichtig luftig schattig und trocken lagern und man kann noch Jahre später Quitte gelbe Kiefer einschneiden.
Ich habe die Erfahrung das nur Kiefer die feucht und an der Sonne liegt blau wird, in einem Polter sind die innen liegenden Stämme meist nur an den Enden blau.
Auf die Holzqualität hat die Bläue kein einfluss.

Bei Eiche ist es noch einfacher, ob die ein paar Jahre naß oder trocken liegt schadet dem Holz nicht, nur dem Splinntholz, die Eiche kann sogar in der Rinde bleiben nur sollten die Stirnflächen vor Sonneneinstrahlung geschütz sein (Nordseite hinter der Scheune) denn sonst reist sie zu sehr, das Reißen an sich des Stammes kann man nicht verhindern aber man kann beim Sägen darauf eingehen.

Allerdings gibt es einige Sägewerke (speziell Gatter) die ungern oder gar nicht trockenes Holz einschneiden, da es doch bedeutent schwerer geht.
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Re: Kiefern- und Eichenholz fürs Aufsägen wie lagern?

Beitragvon mobilsaegewerk » Do Okt 04, 2012 20:15

Noch ein Nachtrag, die beste Bauholzquallität schlägt man im OKT, Nov, oder Dez Neumond und die 7 Tage danach. (Forstwirschaftlicher Mondkalender) Für mein eigenbedarf halte ich mich daran und habe nur gute Erfahrungen gemacht (kann reiner Zufall sein).
Jan oder noch später geschlagenes Holz ist nicht mehr so gut.
Dennoch kann man das ganze Jahr Bauholz ein schlagen.

Sinnvollerweise jedoch dann wenn die Vegitation zur Ruhe gekommen ist.
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