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Kiesgrubenpreise

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Kiesgrubenpreise

Beitragvon Pasch » Mo Mär 22, 2021 11:19

Servus alle miteinander!
Hat von euch jemand Erfahrungen im Verpachten eines Kiesvorkommens?
Welchen Preis kann man im Landkreis Traunstein erzielen?
Sind 4€/cbm möglich?
Oder ist doch der Verkauf der ganzen Fläche sinnvoller?
Ich hab schon einen genehmigten Abbauplan.
Bin für alle Tips zum Thema dankbar!

Grüße Paul
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Re: Kiesgrubenpreise

Beitragvon Falke » Mo Mär 22, 2021 12:19

4 € /m³ :?: :shock:

Das kostet hier der (Wand-)Schotter fertig aufgeladen und gewogen für Kleinabnehmer!

Ich denke, als Pachteinnahme sind pro m³ eher Centbeträge möglich.

A. aus Ö.
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Re: Kiesgrubenpreise

Beitragvon T5060 » Mo Mär 22, 2021 12:27

Gutachterfrage, kostet Geld, was es aber auch wert ist
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Kiesgrubenpreise

Beitragvon ChrisB » Mo Mär 22, 2021 12:31

Hallo Falke,
Traunstein in Oberbayern,
in Deutschland ist jeder einzelne Schmetterling geschützt.
Wenn Er wirklich eine Abbaugenehmigung hat?
Wenige Kilometer von mir wurde Kalkschotter abgebaut,
Familie mit Nachfolge, musste Schließen ,
natürlich mit Rückbauanleitung :oops:
Versuch macht klug.
ChrisB
 
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Re: Kiesgrubenpreise

Beitragvon T5060 » Mo Mär 22, 2021 13:40

Aus Sicht des Landwirts müssen 67 Punkte abgeprüft werden. Bei Kalkkies sind es immer noch 61.
Das muss man nach Checkliste alles abprüfen um eine Verhandlungsgrundlage zu haben.
Wobei mit jedem Vorgang sich immer noch neue Gesichtspunkte ergeben
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Re: Kiesgrubenpreise

Beitragvon T5060 » Mo Mär 22, 2021 18:02

landwirt 100 hat geschrieben:Die rechtliche Sache hat er ja hinreichend geklärt.
Er wollte einfach nur den Preis wissen. Also wenn jemand Preise und die zugehörige Region nennt ist ihm sicher mehr geholfen.


Kiesgruben-Pachtverhandlungen sind so was von komplex, weil da muss man schon hart in die Geohydrologie und in das Verwaltungs - sowie Steuerrecht einsteigen.
Ich fange gar nicht an hier in Details zu gehen, weil wir hier immer um siebenstellige Summen reden und wer sich da keinen ordentlichen Berater zur Seite nehmen kann
oder will, soll halt nehmen was er angeboten bekommt und damit leben.
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Re: Kiesgrubenpreise

Beitragvon T5060 » Mo Mär 22, 2021 21:28

landwirt 100 hat geschrieben:Jeder Vortrag eines Steuerberaters, Rechtsanwaltes, Versicherungsverkäufers oder Gutachters beginnt mit den Worten:

es ist unwahrscheinlich komplex....
es lauern so viele Fallstricke....
sie können Haus und Hof verlieren...
sie brauchen jemanden an ihrer Seite...

aber zum Glück gibt es ja uns, wie helfen ihnen (und unserem Konto) gerne. :mrgreen:


Genau so ist das, aber du weist auch die oder wir sind ungemein geldgierig und wollen den Mandanten ja nicht nur einmal melken.... sondern ständig..
Also muss man eine Win-Win-Situation schaffen und für den Mandanten was raus holen und je mehr man rausholt, desto mehr kann man mit Kassieren.

Der beste Bauer hier im Eck, war auf einer Lernbehindertenschule und weil dumm gut fikkt, hat der sich Olle mit Abitur gekrallt.
Für komplexe Verhandlungen hat der seine Berater. Die 4 Söhne arbeiten alle in steuerberatenden Berufen.
Als ich um 350 € meine K+S Aktien 2008 verkauft habe, ist der mir gefolgt. Der Typ hat immer alles richtig gemacht.
Der hört auch immer zwei ab und fragt immer nach praktischen Beispielen. Die Entscheidung trifft der dann immer in Rücksprache mit seiner Frau.
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Re: Kiesgrubenpreise

Beitragvon T5060 » Mo Mär 22, 2021 21:37

Und wirklich empfehlen kann man auch nichts, weil jeder Kiesgrubenfuzzi anders taktiert. Jede Kiesgrube und jeder Kies anders ist.

Und ne Kiesgrube gibt ja immer zweimal Milch, wie ne Kuh die wird auch zweimal am Tag gemolken.
Erst in der Kiesnutzung und dann in der Folgenutzung. Wobei die Folgenutzung meist mehr Milch gibt, wie das Morgengemelk und bei Vollmond noch mehr.
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Re: Kiesgrubenpreise

Beitragvon Botaniker » Mo Mär 22, 2021 22:10

Und weil so viele genauso ticken wie der T bei diesem Thema, läuft das so wie es läuft in der Bundesrepublik. Schlimm ist das aber nur bei den anderen.
Folge, Bürokratie und Juristerei und kaum noch einer kommt zum produktiven Tun.
Meistens beklagt er sich ja dazu. :mrgreen:
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Re: Kiesgrubenpreise

Beitragvon T5060 » Mo Mär 22, 2021 22:38

Botaniker hat geschrieben:Und weil so viele genauso ticken wie der T bei diesem Thema, läuft das so wie es läuft in der Bundesrepublik. Schlimm ist das aber nur bei den anderen.
Folge, Bürokratie und Juristerei und kaum noch einer kommt zum produktiven Tun.
Meistens beklagt er sich ja dazu. :mrgreen:


Das gerade stimmt nicht, weil wenn kompetente Verhandlungspartner zusammen sitzen, kann man Risiken besser einschätzen und drauf eingehen.
Dann bist du auch schneller beim Ergebnis, weil die Leute wissen über was sie entscheiden.

Es gibt auch gutgläubige Leute, die stimmen schnell zu, vielleicht auch weil sie einfach nur hilfsbereit sind,
dann passiert was oder es entwickelt sich etwas, womit die nicht rechneten, die sind dann richtig verärgert.
Wenn dann ein Anderer kommt und irgendwas will, dann ist bei so Leuten richtig Streß und Ärger.

Am Ende ist es doch so : Bauer und Kiesgrubenbesitzer wollen doch beide Kies machen und als Gegner steht
doch die ganze Front von wildgewordenen Hausfrauen, gefrusteten Lehrern und NABU dagegen
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Re: Kiesgrubenpreise

Beitragvon Botaniker » Mo Mär 22, 2021 23:03

Ich weiß das ja.
Letztlich ist es doch aber so, dass mit jedem Fall die jeweiligen Parteien ein wenig aufsatteln mit der Juristerei. Dies wird dann den Gerichten angetragen und irgendwann setzten diese dann die Politik wieder unter Druck, "bessere" Regeln zu machen, so kommen wir immer weiter in diesen Sumpf, der uns alle zu verschlingen droht.
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Re: Kiesgrubenpreise

Beitragvon T5060 » Mo Mär 22, 2021 23:35

Botaniker hat geschrieben:Ich weiß das ja.
Letztlich ist es doch aber so, dass mit jedem Fall die jeweiligen Parteien ein wenig aufsatteln mit der Juristerei. Dies wird dann den Gerichten angetragen und irgendwann setzten diese dann die Politik wieder unter Druck, "bessere" Regeln zu machen, so kommen wir immer weiter in diesen Sumpf, der uns alle zu verschlingen droht.


Wenn ich nicht hier rumnöhle oder Kühe melke, mache ich den ganzen Tag nix anderes als Plangenehmigungen, Planfeststellungen, Schadenregulierungen usw., es juckt doch garnicht mehr. Mittlerweile sind 95% der Möglichkeiten ausgeurteilt, wenn dann erfahrene Juristen gegenüber sitzen, nennt man dann die Fundstelle bzw. Urteil und dann geht das doch recht flott. Guck mal was die letzten Jahre alles gebaut wurde. Das Ganze hat sich im Verlauf der Jahre zu einem selbstlernenden System entwickelt, wo auch die gegensetzlichen Seiten von einander lernen. Da steht dann der kleine Bürger gegen einen ganzen Apparat und warum soll der sich dann nicht vertreten lassen ? Einfach war schon immer gestern ....
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Re: Kiesgrubenpreise

Beitragvon Pasch » Di Mär 23, 2021 10:57

Also, um hier etwaigen Neidern entgegenzutreten, ich möchte versuchen, mit diesen Einnahmen 2 meiner erwachsenen Kinder auszubezahlen, da ich gerne noch zu Lebzeiten geordnete Verhältnisse schaffen möchte.
Die Fläche liegt in einem schon über mehrere Jahrzehnte gültigen Flächennutzungsplan für Kiesabbau, praktisch wird nur weiter gebuddelt.
Es gibt tatsächlich Probleme mit einem eingewanderten Bodenbrüter, namens Regenpfeifer. Der stammt eigentlich aus Mittel/Nordamerika.
Wir haben das Vorhaben mit der Maßgabe genehmigt bekommen, die Abbaufirma nachzumelden.
Ausberaten bin ich zur Genüge, die Sache läuft bereits seit 3 Jahren.
Wo ich mir einfach noch nicht sicher bin, ist die Preisforderung, mit der ich auf dem Markt auftreten möchte, und natürlich der Vermarktungsweg an sich.
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