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korrekter Aufbau eine (Lärche) Boden-Leistenschalung

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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korrekter Aufbau eine (Lärche) Boden-Leistenschalung

Beitragvon Daniel Setz » Sa Mai 16, 2020 23:07

Hallo!

Ich hab mal eine Frage an die Holzexperten :D

Ich hab eine Fassadenfront aus Eternit, die nicht besonders schön aussieht und demnächst gegen eine Lärchenverschalung (am liebsten in Boden- Leistenausführung) getauscht werden soll.

Hinter der Eternitfassade sind Betonsäulen 40x40 mit 3,60m lichtem Abstand dazwischen. Im Moment sind zwischen den Säulen Kanthölzer quer montiert (eins hinter jedem Eternitplatten- Stoß) - die Abstände sind entsprechend groß.

Wenn ich jetzt Holz montiere, brauche ich ja ein deutlich engeres Raster an waagerechten Hölzern, damit ich die Bodenbretter und auch die Deckleisten ordentlich in der Unterkonstruktion verschrauben kann.

Habt ihr hierzu Erfahrungswerte, welchen Abstand man machen kann?

Mit "Traglatten" ist es ja in dem Fall nicht getan, da sie die 3,60m frei übertragen müssen- ich denke das werden eher so 10x10er Hölzer...

Ein enges Raster bedeutet natürlich viel Holz und viel Arbeit :D
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Re: korrekter Aufbau eine (Lärche) Boden-Leistenschalung

Beitragvon Redriver » So Mai 17, 2020 8:24

Hallo,
Ich bin jetzt zwar kein Holzexperte aber ich würde auf einen Leistenabstand von 1m bis max. 1,2m gehen und würde auch die Querriegel 8x12 oder 8x14 machen weil in dem Fall die Höhe des Holzes trägt.
Auch bin ich beim Schrauben nicht so begeistert, bei uns wurden Schiebetore mit Spax geschraubt und da reist immer wieder eine wenn das Holz arbeitet. Ich habe eigentlich mit verzinkten Rillennägeln die bessere Erfahrung, und das dann mit Druckluftnagler geht auch schneller.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
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Re: korrekter Aufbau eine (Lärche) Boden-Leistenschalung

Beitragvon weissnich » So Mai 17, 2020 8:49

man müsste jetzt erstmal wissen wie hoch ist denn die fassade? wie dick die bereits verbauten kanthölzer? ist das nach innen offen oder verkleidet? isoliert? oder soll es isoliert werden? wie dick soll das verbaute holz sein?

meist ergibt sich der unterbau ja bereits aus den fragen der isolation und ist so immer stabiler als er sein müsste.. vierkant musst auf jeden fall nicht haben.. du willst ja stabilität gegen winddruck haben vermutlich.. also wirkt eine 5x10 bohle ähnlich gut wie ein 10x10kantholz - kostet aber deutlich weniger und ist leichter zui verarbeiten..

für ein foto zugänglich ist der unterbau nicht oder? weil die lösung findet man am besten vor ort..
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Re: korrekter Aufbau eine (Lärche) Boden-Leistenschalung

Beitragvon egnaz » So Mai 17, 2020 10:46

Wie lang sind denn die Eternitplatten?
Vom Abstand kannst du bis 1,5m gehen. Bei 2,5m Platten müsstest du dann noch ein Holz dazwischen setzen.

Wenn Schrauben abreißen ist meist die Ausführung falsch. Wenn 2 Hölzer verbunden werden müssen Schrauben mit Teilgewinde genommen werden, damit das obere Holz arbeiten kann.
Bei Boden Deckel Schalung dürfen Boden und Deckel nicht zusammen durchschraubt an der Unterkonstruktion befestigt werden, damit die Bretter sich bewegen können, um nicht zu reißen. Boden mit 2 kurzen Schrauben rechts und links und Deckel mit einer langen Schraube mittig verschrauben.
Auch an den Holzschutz denken. Die oberen Stirnholzseite der Bretter vor Regen schützen. Die unteren Abschnitte unter 15° als Tropfkante ausführen.
Gruß Eckhard
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Re: korrekter Aufbau eine (Lärche) Boden-Leistenschalung

Beitragvon Daniel Setz » Di Mai 19, 2020 22:13

Hallo!

Vielen Dank für eure Antworten!

Zum momentanen Unterbau: Es ist wie gesagt ein Kantholz pro Eternitreihe verbaut, ich hab aber nicht vor, den Unterbau weiter zu verwenden. Dazu ist er zu "grob" und ungenau. Ich würde das alles wegnehmen und zwischen die Betonsäulen eine neue Konstruktion schrauben, damit alles eine möglichst gerade Richtung bekommt.

Bei der Boden- Leistenschalung ist ja das Problem, die relativ dünnen Deckleisten (4x2 cm?) ordentlich befestigen zu können. Da man sie in die Unterbretter nicht schrauben darf, denke ich schon dass man alle 80 cm ein waagerechtes Holz im Unterbau braucht.

Das Argument mit verzinkten Nägeln statt Spax kann ich übrigens nachvollziehen. Dass die gehärteten VA- Schrauben gerne mal am Gewindeansatz abbrechen hab ich auch schon erlebt, ein Nagel ist da zäher und flexibler.

Die Alternative in meinem Fall wären Nut- und Federbretter aus Lärche. Die halten sich durch die Steckverbindung gegenseitig und brauchen kein so enges Raster in der Unterkonstruktion (so meine Laien- Einschätzung :D )

Habt ihr damit Erfahrung?
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Re: korrekter Aufbau eine (Lärche) Boden-Leistenschalung

Beitragvon 240236 » Di Mai 19, 2020 23:06

Wenn du nagelst, dann solltest du Rillennägel verwenden.
Deckleisten mit 2cm Stärke sind eigentlich zu dünn. 3cm sind besser.
Bei der Nut- und Feder Schalung hättest dann da auch noch Deckleisten draufschrauben wollen? Sonst ist es ja ganz was anderes von der Optik? Der Riegelabstand sollte auch nicht größer sein, da durch den Winddruck sonst die Nutwangen wegbrechen. Mir gefällt optisch, wie technisch eine Wasserschlagschalung (= Stülpschalung) am besten (aber nicht diese teuere aus Nut und Feder, sondern einfach mit normalen Brettern).
Zuletzt geändert von 240236 am Mi Mai 20, 2020 15:23, insgesamt 1-mal geändert.
240236
 
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Re: korrekter Aufbau eine (Lärche) Boden-Leistenschalung

Beitragvon countryman » Mi Mai 20, 2020 7:09

Wasserschlagschalung = Stülpschalung, mit waagerechten Brettern?

Warum keine normale Boden-Deckel-Schalung? Der Boden wird mit 2 Schrauben/Nägeln je Querholz angebracht, der Deckel ebenfalls aber wie schon geschrieben wurde NICHT durch beide Holzlagen schrauben. Sonst entsteht eine "endlose" Verkettung und das muss bald reißen. Da gleich breite Bretter zum Einsatz kommen, hat man es nicht mit filigranen Leisten zu tun. 1m Abstand sollte je nach Windlast ausreichen.

Schrauben hätten den Vorteil dass man bei Umbauten oder Änderungen das Material zerstörungsfrei abnehmen kann.
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Re: korrekter Aufbau eine (Lärche) Boden-Leistenschalung

Beitragvon egnaz » Mi Mai 27, 2020 20:56

Wenn Schrauben abreißen ist die Verbindung nicht richtig ausgeführt.
Ich habe auch gerade eine Lärchenschalung erstellt.
Es ist eine Kombination aus Stülp und Boden Deckel Schalung mit 2,4/14 sägerauen Brettern.
Bild
Gruß Eckhard
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