Mich würde mal Interessieren was ein 40to. Lkw unterhalt kostet(versicherung,steuer). Welche to. preise bei schüttgut und km preise bei Fernverkehr sind da zu erziehlen?? Vielen dank für die infos
Hast du Kühe hast du Mühe,
Hast du schweine hast du Scheine,
Hast du bullen hast du nullen !!!!!!!!
Kosten/Erzielbare Preise: 1€ pro km zzgl. Maut von durchschnittlich ca. 16ct/km und zzgl. Märchensteuer im Fernverkehr Alternativ bei Kurzstrecken/ Baustellenverkehr etc. je nach auslastung:60 bis75 €/Stunde
Steuer ist je nach Abgasnorm unterschiedlich, aber auf jeden Fall vierstellig. Je nach Versicherungsumfang kannst mit 2000 bis über 6000 € pro Jahr rechnen. Dazu kommt auch eine Ladungsversicherung mit 1500 bis 2000€ Nicht zu vergessen sind auch Tüv und SP gebühren, das läppert sich. Wenn du auch noch Rückladungen suchen möchtest musst auch noch in NutzungsGebühren für eine gute Ladungsbörse einen vierstelligen Betrag im Jahr abdrücken.
Für andere darfst du sowieso nichts transportieren ohne Sachkundenachweiß und EU-Lizenz.
Alles in allem ein unrentables Geschäft, mit der Landwirtschaft verdienst du mehr, wenn du was drauf hast.
Ja genau das hab ich mir nämlich auch gedacht, als mir ein ehemaliger schulkollege erzählt das es sich jetzt zwei SZM und auflieger für kies und und plane für den winter zugelegt hat. Er hat mir halt so erzählt wie toll das ist und was man da kohle machen kann und wenn man so manchen anderen hört die haben zu tun das sie über die runden kommen und von dem her hab ich mir gedacht dass das alles wohl nicht so toll ist wie er sagt. Und so ein lastzug kostet bestimmt auch nicht nur 2,50€ naja wenn man das in mobile so schaut die gebrauchten mit so 300000km sind gar nicht so teuer. Ich denke ein lkw ist nur sinnvolle wenn man seine eigene ware damit fahren kann sobald ein anderer noch was verdienen will ist es vorbei. Bei 1€ km das wären zb. von ulm nach hamburg ca. 650€ umsatz davon maut und diesel weg ich glaube da is dann die entlohnung vom fahrer nicht mehr hoch geschweige denn die vom lkw.
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Man rechnet als Unternehmer mit 30.000 € +- als AG-belastung für einen Fahrerlohn im Jahr, kannst dir ausrechnen, was der Fahrer noch dafür bekommt, dafür dass er oft tagelang auf der Straße pennt.
Die günstigen Preise im Mobile.de sind erst seit der Wirtschaftskrise, weil die ganzen Ostblöckler keine Gebrauchten mehr kaufen. Früher waren immer so 5.000SZM im mobile drin, nach 2 Monaten Wirtschaftskrise waren es bereits 18.000, jetzt sind es noch 14.000... ist nur ein "kleiner" Angebotsüberhang
Ne neue Standard SZM kostet knapp über 100.000€
Die 650€ von Ulm nach HH bekommst du nur zu besten Zeiten, Es gab zeiten, da hat man auf dem freien Frachtmarkt für 590,-€ von HH nach Ulm fahren dürfen. Die einzigsten die noch was verdienen sind die Frachtvermittler.
Dein kollege scheint wohl keine Schulung für den Sachkundenachweiß gemacht zu haben, sonst müsste er eigentlich wissen, dass Abschreibungen auch zu den Kosten gehören und auf die Jahreskilometer verteilt werden müssen. Viele sehen halt den Spritverbrauch von 30 Litern/100km (ca. 40€) und die Maut und denken sie hätten mords was verdient. Alleine die Kosten für die vielen Reifen sind schon zwischen 5 und 10cent pro km. Zu reparieren gibts auch immer was, mal schnell ein Turbolader für 1000€, oder Bremsscheiben für 420€ pro Achse..... Traurig ist, dass durch die vielen naiven die ihr Geld verballern es in diesem Gewerbe fast nicht möglich ist vernünftig Geld zu verdienen
Die sind genau so beschränkt wie die vielen Arbeitnehmer, die immer wenn der Chef etwas kauft groß rumtönen "Der kann das ja eh abschreiben", die haben keine Ahnung was eine Abschreibung überhaupt ist, aber meinen schon jemand bekommt etwas geschenkt....
Preise im Schüttgutverkehr für frei zu transportierende Güter (Schotter, Sand, etc) sind seit Jahren im Keller. Weiter stehen ca 75% der Maschinen im Winter. Auch fixe Kosten.
Brauchst außerdem ne gute Disposition und sehr viele Kontakt um kurzfristig Fracht zu bekommen. Ab einfachen Strecken von ca 60-70 km ist es schon vorteilhaft, eine Fracht für die Rücktour zu haben, sonst bleibt zu wenig über.
Etwas mehr Geld gibts immer im Abfalltransport mit Sondergenehmigungen und Zertifizierungen. Das ist aber sehr kompliziert und mit einem so riesigen bürokratischen Aufwand verbunden, dass sich das auch erst ab ein paar mehr Maschinen als zweien lohnt.
Dann gibt es nat. noch die Möglichkeit mit eigenem Fahrzeug bei einer größeren Spedition als Subunternehmer zu fahren. Dabei sollte man aber auch bedenken, dass diese Spedition immer zuerst ihre eigenen Maschinen auslasten wird. Es sei denn, du bist unschlagbar günstig, was nahezu unmöglich ist, willst ja auch was essen oder mal ins Kino.
Und ne SZM mit 300 000 auf der Uhr würde ich nicht mehr kaufen. Was meint ihr, warum die Speditionen die weggeben. Bestimmt nicht nur, weil sie abgeschrieben sind. Ist fast so als ob man nen ausgenudelten Schlepper mit 15 000 Std kauft.
Das ist meine bescheidene Meinung zum Ganzen.
nasenwurzelsepp
"Wenn es etwas gibt, von dem man nicht möchte, dass es die Welt erfährt, dann sollte man es nicht tun." Eric E. Schmidt, ehem. CEO Google
2 Verwandte von mir haben je eine kleine Spedition (3 SZM Planeauflieger und Holz und ca. 6 SZM Plane). Das Lohnt sich schon, aber überwiegend nur, wenn man Veträge mit den Firmen hat. Und da rein zu kommen, ist schon sehr schwierig und es gehört schon einiges an Glück dazu.
Dann kauft man sich einen 15 oder 18to - LKW mit Getränkeaufbau, sucht sich eine Brauerei, welche den Fuhrpark auslagern will und fängt da als Subunternehmer an, übernimmt seine festen Touren und scho is man ausgelastet. Und wenn man gut verhandelt, bleibt auch vernünftig was über. Wie sonst könnte sich mein Chef den LKW einschl. mir als Fahrer leisten??
Diskutiere niemals mit einem Idio***. Erst zieht er Dich auf sein Niveau runter, dann schlägt er Dich mit seiner Erfahrung......