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Landtechnik im Norden günstiger als im Süden....?!

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Landtechnik im Norden günstiger als im Süden....?!

Beitragvon Brock » Mo Mai 21, 2007 19:48

Ist das auch schon mal jemand aufgefallen, das im Norden Deutschland gebrauchtmaschinen um einiges günstiger sind als bei uns Süden. z.b. seh ich oft einen 70er IHC also 724 oder 744 für unter 3000 Euro bei Norddeutschen Gebrauchthändler, bei uns im Süden kostet der bei gleichen Zustand mind. 5000.....oder ein Kreiselheuer, habe ich vorhin bei Technikboerse einen 5,40 fella aktuelle Baureihe für 400 Euro gesehen....bei uns würde so was 400 kosten wenn der mauskaputt ist! oder als ich meinen 745Xl gekauft habe, den hab ich bis von Thüringen nach Schwaben gefahren, weil man bei uns um den Preis gerade mal igendwas altes ohne Verdeck kriegen würde!
Niemand hat mich gefragt ob ich Leben will, jetzt braucht mir auch keiner vorschreiben wie ich es tun soll!
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Beitragvon valtra6200 » Di Mai 22, 2007 11:05

das habe ich noch nicht beobachtet, kann ich mir aber sehr gut vorstellen, da mir sofort einige gründe einfallen würden.

Der erste Punkt istm dass die Kaufkraft im Norden generell geringer ist als im Süden. Das merkste schon an Lanpreisen, Steueraufkommen, etc.

Wenn du mal das Umland von HH weglässt, hasst in NDS, Bremen, und MVP doch sehr viele einfach struckturierte gebiete, mit geringer Kaufkraft. Da gibt es ja einige Statistiken. Soetwas wirkt sich allgemein auf Preisfindung aus. Ist bei Autos nicht anders.....

Auf die Landwirtschaft bezogen gibt es noch einige Punkte mehr zu berücksichtigen. Je südlicher du kommst, um so mehr kommste in Regionen, in denen entweder kleine Flächen oder der private Wald zunimmt. Diese Selbstversorger im Brennholz und die kleinen Flächen schaffen eine Nachfrage nach kleineren Traktoren. Liegt zum teil auch an der Realteilung beim Vererben, die in Süddeutschland gängige Praxis war?!

Weiterhin habe ich hier im Forum schon mehrfach beobachtet, dass in Bayern kaum LUs arbeiten? Liegt sicher an den oben genannten gründen???

Wenn ich mich hier umschaue, lassen sehr viele Bauern die komplette Arbeit von LUs verrichten. Im Osten dagegen, sind die Betriebe so groß, dass sie nur die großpen Schlepper haben....


Das alles sind spontane Gedanken, die sich aus meiner sicht eines nicht Bauern ^^ ergeben. Biite korrigiert mich. Da sind sicher noch ein paar mehr Faktoren zu berücksichtigen, die eine Rolle spielen, aber da wo keine Nachfrage entsteht, bzw, kein Geld da ist, kann man für gebrauchte Schlepper nichts verlangen ^^
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Beitragvon Johni Driver » Di Mai 22, 2007 12:34

Ich traue mich jetzt mal behaupten das in unserem Gebiet (nürnberger Land) die Betriebe von den Maschinen einfach Übermechanisiert sind!
wie gesagt ordentliche Lohner gibt es nicht!!! Bei uns zumindest. Fast alle Bauer lassen vom Lohner zwei Arbeiten machen Maishäckseln und Heu/ Stroh pressen sonst machen die Landwirte alles selber
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Beitragvon Komatsu » Di Mai 22, 2007 13:11

Wir kaufen in Hessen in Norddeutschland gebraucht und verkaufen unseren Schrott dann an die Frangge ...... was die Polen usw. nicht schon geholt haben.
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Beitragvon Weinbauer » Di Mai 22, 2007 13:35

habe ich noch nicht so beobachtet, aber könnte was dran sein. sollte ich mich auch mal im norden umsehen.
die kaufkraft halte ich für gut möglich. in schnitt geht es dem süden wirtschaftlich immer noch besser. ob es an der CDU/CSU liegt :wink:
könnte auch am unterschiedlichen bedarf liegen. d.h. im süden werden wohl eher spezialmachinen und kleingeräte gekauft.
grosse zusammmenhängede schläge sind im norden wg. der geographie wohl häufiger anzutreffen. sprich kleine maschinen werden dort kaum noch gebraucht.

auch könnte der druck aus den nachbarländern im norden eine rolle spielen. in dänemark ist wg. der dortigen MwSt der kaufpreis niedriger. somit müssen grenznahe händler wohl auch mit den preisen runter. oder etwas "dazugeben".
siehe dazu nur mal die neuwagenpreise.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Beitragvon valtra6200 » Di Mai 22, 2007 13:57

Weinbauer hat geschrieben:die kaufkraft halte ich für gut möglich. in schnitt geht es dem süden wirtschaftlich immer noch besser. ob es an der CDU/CSU liegt :wink:

Hm, ich sag mal so..
Wenn man immer rot regiert wird, kommt am ende was anderes bei rum: bremen, mvp, berlin etc.... *g*
ob das zufall ist?
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Beitragvon automatix » Di Mai 22, 2007 17:53

Johni Driver hat geschrieben:Ich traue mich jetzt mal behaupten das in unserem Gebiet (nürnberger Land) die Betriebe von den Maschinen einfach Übermechanisiert sind!
wie gesagt ordentliche Lohner gibt es nicht!!! Bei uns zumindest. Fast alle Bauer lassen vom Lohner zwei Arbeiten machen Maishäckseln und Heu/ Stroh pressen sonst machen die Landwirte alles selber


was sollen sie denn sonst noch machen lassen? bevor ich nur noch im stall hocke und den ganzen ackerbau den lohner überlasse hör ich lieber auf.
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Beitragvon automatix » Di Mai 22, 2007 17:59

Weinbauer hat geschrieben:habe ich noch nicht so beobachtet, aber könnte was dran sein. sollte ich mich auch mal im norden umsehen.
die kaufkraft halte ich für gut möglich. in schnitt geht es dem süden wirtschaftlich immer noch besser. ob es an der CDU/CSU liegt :wink:
könnte auch am unterschiedlichen bedarf liegen. d.h. im süden werden wohl eher spezialmachinen und kleingeräte gekauft.
grosse zusammmenhängede schläge sind im norden wg. der geographie wohl häufiger anzutreffen. sprich kleine maschinen werden dort kaum noch gebraucht.

auch könnte der druck aus den nachbarländern im norden eine rolle spielen. in dänemark ist wg. der dortigen MwSt der kaufpreis niedriger. somit müssen grenznahe händler wohl auch mit den preisen runter. oder etwas "dazugeben".
siehe dazu nur mal die neuwagenpreise.


nö, das liegt nicht an der cdu/csu - klar, von oben runter schauts in bayern gut aus, aber im endeffekt hat die csu in bayern es bisher immer noch nicht geschafft, den aufschwung über die donau nach norden zu bringen - münchen gehts gut (seit jahrzehnten rot), dem umland von münchen gehts gut und den gegenden, in denen die große masse nach münchen pendelt gehts auch gut - und je weiter nördlich was von münchen liegt um so schlechter gehts - und wenn nicht das dusel da gewesen wäre, daß bmw halb niederbayern und die oberpfalz beschäftigt wäre in diesen gebieten schon lange der ofen aus.
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Re: Landtechnik im Norden günstiger als im Süden....?!

Beitragvon 714er » Di Mai 22, 2007 18:18

Brock hat geschrieben:Ist das auch schon mal jemand aufgefallen, das im Norden Deutschland gebrauchtmaschinen um einiges günstiger sind als bei uns Süden. z.b. seh ich oft einen 70er IHC also 724 oder 744 für unter 3000 Euro bei Norddeutschen Gebrauchthändler, bei uns im Süden kostet der bei gleichen Zustand mind. 5000.....oder ein Kreiselheuer, habe ich vorhin bei Technikboerse einen 5,40 fella aktuelle Baureihe für 400 Euro gesehen....bei uns würde so was 400 kosten wenn der mauskaputt ist! oder als ich meinen 745Xl gekauft habe, den hab ich bis von Thüringen nach Schwaben gefahren, weil man bei uns um den Preis gerade mal igendwas altes ohne Verdeck kriegen würde!


Vielleicht liegts an den oben genannten Maschinen einfach da dran, weil die im Norden nicht mehr so gebraucht werden, im Süden sind ja viel mehr kleinere Betriebe und dementsprechend ist die Nachfrage viel größer.
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Beitragvon Komatsu » Di Mai 22, 2007 19:18

Im Süden gibt es mehr Baugelände, das auch noch 20x so teuer ist wie im Norden. Wenn jede Generation ein Hektar für 1,5 Mill. € verscheuert. Sind jährlich 50.000 € mehr cash-flow.
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Beitragvon Johni Driver » Di Mai 22, 2007 19:36

automatix hat geschrieben:
Johni Driver hat geschrieben:Ich traue mich jetzt mal behaupten das in unserem Gebiet (nürnberger Land) die Betriebe von den Maschinen einfach Übermechanisiert sind!
wie gesagt ordentliche Lohner gibt es nicht!!! Bei uns zumindest. Fast alle Bauer lassen vom Lohner zwei Arbeiten machen Maishäckseln und Heu/ Stroh pressen sonst machen die Landwirte alles selber


was sollen sie denn sonst noch machen lassen? bevor ich nur noch im stall hocke und den ganzen ackerbau den lohner überlasse hör ich lieber auf.


eben!!!

Allesvom Lohner machen lassen halte ich für langweilig! Der gewisse Spaßfaktor sollte doch auch noch gegeben sein. Nur in Leben lang im Stall hocke?!?!? Das halte ich auch ned grad fürs gelbe vom Ei :wink:
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Beitragvon CumminsPower » Di Mai 22, 2007 19:41

Aber dass Geld verdient man im Stall nicht auf dem Traktor! In der Zeit wo ich auf dem Traktor sitzte und die Flächen bearbeite kann ich im Stall verbringen und siehe eher ob eine Kuh: Krank, Brünstig etc. ist! :wink:
"Da sollte wirklich ne fette Provision drin sein, weil sich ein eingefleischter Landwirt eher von seiner Frau trennt, als dass er die Schleppermarke wechselt! "
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Beitragvon automatix » Di Mai 22, 2007 20:03

CumminsPower hat geschrieben:Aber dass Geld verdient man im Stall nicht auf dem Traktor! In der Zeit wo ich auf dem Traktor sitzte und die Flächen bearbeite kann ich im Stall verbringen und siehe eher ob eine Kuh: Krank, Brünstig etc. ist! :wink:


das sag ich ja gar nicht - und wenn du das magst ist es ok - aber ich schätze am Beruf Landwirt die Vielfalt der Tätigkeiten - mit Tieren, mit Pflanzen, mit Maschinen (und mit Behörden und Forumlaren, das schätz ich nicht so ;))
Ich mag meine Schweine gerne, aber ich habs in der Lehre mit gemacht auf einen Großbetrieb und ich mag nicht mein Leben lang 8 - 10 h täglich im Schweinestall (oder Kuhstall) verbringen.
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Beitragvon Brock » Di Mai 22, 2007 20:57

ich könnt mir auch nicht vorstellen, alles vom LU machen zu lassen. Ich mache alles selber außer mein bisschen Getreide dreschen und Maishäckseln, aber das geht bereits von Da Biogasanlage aus, da ich den denen verkaufe und eigentlich nur des Spassfaktors wegen selber mitfahre!
Natürlich ist das Geld im Stall verdient, aber ich komme auch viel viel besser weg wenn ich alles selber mache, und gerade beim Grassilieren muss ich halt dann mal die ganze Nacht durchmähen, da mein mondernster Schlepper ein IHC 745Xl bj. 82 ist :shock: und nicht die Flächenleistung wie ein neuer großer hat, aber ich machs trozdem gern, bin nicht zuletzt Landwirt wegen des Schlepperfahren geworden, sitze genauso gern aufm Schlepper wie ich in einen versorgten Stall mit lauter trächtigen Rinder und gesunden Kälber schaue!!!
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Beitragvon 4711 » Mi Mai 23, 2007 10:49

die erfahrung habe ich auch gemacht. habe mir letztes jahr einen ihc 745 xl mit 6200 std für 5000€ gekauft. hatte einen den gleichen schlepper auch im süden gefunden nur der hätte 1000€ mehr gekostet, reifen waren runter, kein tüv und etwa 1000 std mehr. der transport ins saarland ca 550 km hat mich 460€ gekostet. ein lu aus dem nachbarort kauf alle seine maschinen im norden. begründen kann ich das nicht aber ich habe die erfahrung gemacht das man im norden schlepper günstiger bekommt als im süden.

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