... ein 72 jähriger (vermutlich eher ex-)landwirt aus celle ist am montag an den folgen seines exzessiven wiesnbesuches gestorben. der betreffende war auf der wirtsbudenstraße, der "promenade" zwischen den 8 großen bierzelten, am späteren nachmittag infolge übermäßigen konsums des bayerischen (grund-)nahrungsmittels (oktoberfest)bier gestürzt und hatte sich dabei eine platzwunde am kopf zugegezogen. nach der erstversorgung vor ort konnte ihn die grün uniformierte wiesenwache erst durch beherztes zureden davon überzeugen, dass er nicht mehr herr seiner selbst war und und seine einlieferung in ein krankenhaus bewerkstelligen. dort erlitt er kurz nach seiner einlieferung einen herzinfarkt und konnte nicht mehr wiederbelebt werden.
es konnte nicht mehr ermittelt werden, wie viele von ihm geleerte maßkrüge am schlußtag der 200jahr jubiläums-wiesnbilanz gutgeschrieben werden. auch wurde nicht überliefert, ob er sich bei seinen letzten bewußt erlebten lebenszügen der obhut des engel aloisius (d.h. besuch des biertempels der ausländischen gäste schlechthin = staatliches hofbräuhaus) anvertraute und auch nicht, ob ihn sein bisheriger irdischer lebenswandel dazu berechtigt, nun umgehend an der seite selbigen aloisius frohlocken zu dürfen.
grüße vom alpenrand
amwald 51
