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Landwirtschaftlicher Nebenerwerb im Obstbau

Hier ist Platz für alles was auf den Bäumen wächst.
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Landwirtschaftlicher Nebenerwerb im Obstbau

Beitragvon Obstbauanfänger » Di Mär 24, 2009 13:26

Hallo,

ich bin neu hier und würde gerne einige Fragen loswerden.

Hier bei mir in der Nähe ist ein Obstbaubetrieb der nicht mehr bewirtschaftet wird. Der Besitzer dürfte auf die 80 Jahre zugehen und der ehemalige Pächter hat eine Stelle im Ausland angenommen.

Der gesammte Betrieb ist ca. 5 Ha groß. Davon sind etwa 2,5 Ha mit Apfelbäumen bepflanzt. Ein Teil davon ist verpachtet als Ackerland und auf einem kleineren Stück stehen etwa 80 - 100 Quittenneupflanzungen ca. 4 - 5 Jahre alt. Auch befinden sich auf dem Stück wo die Apfelbäume gepflanzt sind um das Grundstück herum ca. 40 Walnussbäume.

Die Apfelbäume sind sehr unterschiedlich angelegt...teilweise Neupflanzungen, teilweise dürfte der Bestand 20 Jahre+ sein.

Gerät ist bis auf eine Sortiermaschine nicht mehr vorhanden...Lagerhalle könnte ich pachten.

Der Baumbestand ist nun ca. 2 Jahre nicht mehr geschnitten worden.

Also zu meinen Fragen:

Ich habe keine Landwirtschaftliche Ausbildung habe nur früher mit Reben zu tun gehabt da meine Familie einen Weinberg besitzt. Ist es überhaupt sinnvoll ohne Erfahrung ( aber viel Optimismus!) eine Obstplantage im Nebenerwerb zu betreiben.
Wie sehen die Absatzmöglichkeiten aus...meine Überlegung ist einen Ökologischen Betrieb aufzubauen.
Kann man ca. sagen welche Kosten auf mich zukommen würden.
Nehme mal an das man Kühlmöglichkeiten braucht, Schlepper, Obstbaumspritze...
Kann sich das Rechnen auf dieser relativ kleinen Fläche?

So das wars erstmal ich hoffe auf Eure Antworten!

Viele Grüße
Obstbauanfänger
 
Beiträge: 1
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Beitragvon wiesenwerk » Di Mär 24, 2009 16:01

Hallo Obstbauanfänger,

ein erfolgreicher Obstbau gründet nach meiner Meinung auf Erfahrung, die du -wie du schreibst- nicht hast. Ich würde dir empfehlen ein Praktikum in einem ökologisch arbeitendem Betrieb zu machen. So kannst du am besten abschätzen ob dein Projekt mit Erfolg machbar ist.

Grüße, Martin
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wiesenwerk
 
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Beitragvon Fulcrum » Mi Mär 25, 2009 14:33

wiesenwerk hat geschrieben:
ein erfolgreicher Obstbau gründet nach meiner Meinung auf Erfahrung,


Dem kann ich nur beipflichten.
wiesenwerk hat geschrieben:Ich würde dir empfehlen ein Praktikum in einem ökologisch arbeitendem Betrieb zu machen.

Glaubst du wirklich er kann auf einem Ökobetrieb Erfahrung sammeln wenn es um den Pflanzenschutz von, z. T. 20 jährigen Äpfelbäumen geht?
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Beitragvon Schmalspur finest » Mi Mär 25, 2009 21:22

Wenn man konventionell nicht beherrscht, sollte man kein bio machen - meine meinung.
Ich weiß nicht wie teuer dich der BEtrieb kommen würde, ich denke eine wirtschaftliche Rechnung wird da schwer drinsein. Außerdem wirst du viel lehrgeld zahlen müssen, weil du vieles nicht weißt. Odr du machst es einfach aus Hobby.
Nun mal zu den Kosten:
Sprühgerät gebraucht 2000€
Herbizidspritze/Balken 2000€
gebrauchter Trecker min. 10.000€
Häcksler (Mäher brauchst du erstmal nicht) 3500€
Für Bio Baumstreifengerät 6000-12.000€
Kompressor gebraucht, neue Scheren: ca 1500€
Dazu Maschinenhalle, Großkisten...
Lager kann ich dir sagen, wenn du weißt was du möchtest.
Das mal als Investition, grobe Richtung.
Laufende Kosten 5ha Apfel:
PSM 5000€
Dünger (aufdüngung?) min. 500€, schnell mehr.
Stunden je Hektar: 500, eher mehr (alte Bäume)
Das allein zu den Äpfeln. Wenn du dann je 30 to/ha zu 0,35€/kg vermarket bekommst, bist du bei 10.000€ einnahme. Sowas ist zu knapp. Außer du vermarktest direkt, welche Sorten hast du?
Ein neuer Hektar mit allem drum und dran kostet dich 50.000€. Ohne Ausbildung und Fachwissen ist das denke ich entweder ein tolles Hobby oder ein groschengrab.
Halt uns mal auf dem laufenden!
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Schmalspur finest
 
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