Hallo, nun ich möchte nich lange um den heißen Brei herum reden. Mein Vater war Pferdewirt und ich verbrachte einen großen Teil meines Lebens auf dem Gestüt und den umgebenen landwirtschaftlichen Betrieben. Früh war für mich klar das ich sehr gerne in diesem Bereich tätig wäre. Dann kurz vor meinem Realschulabschluss erkrankte mein Vater und verstarb sehr schnell. Am Totenbett hat er mir erzählt das er sich wünschen würde das ich doch Abitur machen solle und studieren möge. Auch musst ich ihm versprechen nie Pferdewirt zu werden. 2Tage später war er tot. Dies nahm mich verständlicherweise mit. Aber da er mir viel bedeutete verwarf ich den Traum und machte Abitur. Dannach jobbte ich mal hier mal dort um die 3 Jahre.(verschiedene Hilfsarbeiten,Hausmeister,und und und insgesamt um 30 Berufsfelder.)um mir ein Grundkapital fürs Studium zu erwirtschaften. Dann kam das Studium welches ich abbrach aus vielseitigen Gründen. Nun hab seit dem wieder einige Jobs gemacht und versuche seit 5 Jahren eine Ausbildung zubekommen und scheitere aus mir unbekannten Gründen. (Bewerbungstraining,Rechtsschreibprüfung,und und und) haben keinen Erfolg gebracht. In der zwischen Zeit habe ich mich mit Hilfsarbeiten über Wasser gehalten denn Malochen kann ich wie ein Grubenpferd. Naja jetzt ist doch viel heisser Brei entstanden. Lange Rede kurzer Sinn. Ich will endlich einen Beruf ausserhalb von Altenpflege. Ich werde von Jahr zu Jahr älter und wollte fragen ob es sich mit 28 überhaupt noch lohnt mich weiter zubewerben im Berreich Landwirtschaft | Gartenbau oder ob ich mich mit der Zeitarbeitsfirma zufrieden geben soll. Denn ich liebe körperliche Arbeit und möchte ungern nochmal studieren.Soll ich jetzt wegen 1 oder 2 falschen Entscheidungen mein restliche Lebensplanung vergessen?
Vielleicht ist ja jemand hier der ähnliches erlebt hat oder so.
Grüße ausm Ruhrpott

