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Leitungsstärke / Querschnitt / Durchmesser Arbeitsscheinwerf

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Beitragvon Rubin » So Aug 13, 2006 12:11

Für jeden einzelnen Scheinwerfer sollte 1mm^2 reichen. Legst du alle zusammen fließen ungefähr 37 Ampere, also müsstest du ca 4mm^2 kabel verwenden. Ich würd die Schaltung allerdings mit Relais bauen und den Strom direkt an der Batterie abgreifen. Zudem würd ich vorne und hinten getrennt legen, damit man sie getrennt einschalten kann. Dann kannste 2,5mm^2 nehmen.

Als Formel:
P=U*I
zb. 440Watt = 12 Volt * 36,666 Ampere

Faustformel für Querschnitt:
I/10=Querschnitt
hier also 36,666/10 = 3,6mm^2
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Beitragvon Rubin » So Aug 13, 2006 13:38

Und Sicherungen würd ich auch verbauen.
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Beitragvon countryman » So Aug 13, 2006 13:42

ich denke auch dass 4mm² ausreichen sollten, und dass man direkt an der Batterie abgreifen sollte. Relais sind nicht unbedingt erforderlich wenn die Schalter stark genug sind und der leitungsweg nicht zu lang. Beim Anschluss an der Batterie Absicherung nicht vergessen!

Die Elektrik packt das schon. Sicher wird die Lima im Standgas keine 440 Watt liefern, aber die Batterie hilft dann nach. Solche Scheinwerfer hat man ja nicht immer an, so dass insgesamt die Batt. ausreichend geladen bleibt.

Einen Spitznamen für den Trecker hätte ich auch schon: "Der Leuchtturm" ;-)
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Beitragvon Johnsen » So Aug 13, 2006 16:44

wenn die Leitung zu dick ist wird der Widerstand zu groß und dann kommt weniger "leistung" am Scheinwerfer an.
Für Relais: Hier

Korrigiert mich wenn ich falsch liege!

Johnsen
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Beitragvon Rubin » So Aug 13, 2006 17:10

Steht doch bei Wiki.
...mit niedriger Leistung in einem Steuerstromkreis galvanisch getrennt einen Stromkreis hoher Leistung zu steuern.


Mit einem kleinen Strom, nen großen schalten.
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Beitragvon Markus K. » So Aug 13, 2006 17:46

@Johnsen

wenn die Leitung zu dick ist wird der Widerstand zu groß und dann kommt weniger "leistung" am Scheinwerfer an.


genau das Gegenteil ist der Fall, durch einen dicken Schlauch passt auch mehr Wasser durch, als durch einen dünnen.

@Fendt3s

Wenn du ohne Relais arbeitest und die vorderen und hinteren getrennt einschalten willst, sicherst du die beiden Kreise mit je 20 Ampere ab. Die Schalter müssen dann auch diese Schaltleistung haben.
Das ist auch einfacher zu bewerkstelligen und die Querschnitte bleiben in einen zu handhabenden Bereich.
Gruß Markus

ein Schlepper kann nicht rot genug sein!
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Beitragvon unimogthorsten » So Aug 13, 2006 19:48

ich hab an meinem Unimog auch Arbeitsscheinwerfer angebaut, 2x100W H3 nach vorne und 4x100W H3 nach hinten, jeweils auf dem Dach. Die vorderen kann ich zum Fernlicht dazuschalten, die hinteren paarweise über Schalter im Armaturenbrett. Alle Scheinwerfer laufen über Relais. Beim Relais hat man den Vorteil daß nicht der komplette Strom nicht über den Schalter geht sondern nur der Schaltstrom. Aus dem Zubehör beschaffte 12V Relais reichen vollkommen aus, das muß nichts weltbewegend teures sein. Die Scheinwerfer hab ich dadurch mit 1,5qmm Fahrzeugkabel einbauen können, die werden auch bei Dauerbetrieb nur max. handwarm. Den Strom hole ich mir von einem Dauerplus im Sicherungskasten, abgesichert mit einer 16 A Sicherung. Bau wenn es irgendwie geht einen festgeschraubten Sicherunghalter ein, von den fliegenden Sicherungen halte ich persönlich nichts.
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Beitragvon MO » Mo Aug 14, 2006 10:43

Zur Strombelastbarkeit von Leitungen:
Einzelader, eventuell gebündelt:
1,5 mm² - 16 A
2,5 mm² - 20 A
4 mm² - 25 A
6 mm² - 35 A
10 mm² - 50 A
Bei größeren Querschnitten ist o.g. Faustformel (Strom / 10 = Querschnitt) wohl ein bißchen arg optimistisch :oops: :oops: :oops:

Auslegung der Zuleitung:
Leistung des Verbrauchers bestimmen, mit P=U*I bzw. I=P/U die notwendige Sicherung berechnen und erst danach das Kabel auswählen (Strombelastbarkeit des Kabels muß größer oder gleich der Sicherung sein)
Leistungen und Ströme addieren sich bei Parallelschaltung von Verbrauchern.
Ansonsten wie schon beschrieben über Schalter und/oder Relais führen (ein fester Aufbau macht sich immer besser als ein fliegender).
Die Strombelastbarkeit der Kontakte muß mindestens der Strombelastbarkeit der zugehörigen Sicherung entsprechen.

Der Anschluß des Wischermotors reicht für die Beleuchtung garantiert nicht aus - also direkt vom Batterieplus abgreifen.

Falls nicht alles klar ist, lieber einen ausgewiesenen Fachmann in der Nachbarschaft fragen und sich einen ordentlichen Aufbau zeigen lassen.

12 V sind zwar nicht lebensgefährlich (direkt), aber ein satter Kabelbrand auf einer staubigen und öligen Maschine kann auch recht lustig werden - da wird's dann für eine Weile schön hell. Leider nur einmalig ... :roll:
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Beitragvon Rubin » Mo Aug 14, 2006 11:42

MO hat geschrieben:Bei größeren Querschnitten ist o.g. Faustformel (Strom / 10 = Querschnitt) wohl ein bißchen arg optimistisch :oops: :oops: :oops:


So hab ich das von meinem Prof. mal gehört. Kabellänge hat ja auch noch Einfluß auf den Querschnutt. Elektrotechnik hab ich nur ein Sem. gehört, lass mich desshalb gerne eines besseren belehren.
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