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Lexion 620 und Claas Kolumbus

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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38 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Lexion 620 und Claas Kolumbus

Beitragvon Paule1 » Mi Jan 24, 2018 18:54

Auch wir hatten mal so nene Kolumbus, währe heute ein Super Oldimer, doch leider wurde er nach Polen verkauft, ich denke für 1000 oder 500 DM

Mähdrescher-Vergleich: Lexion 620 und Claas Kolumbus

Zwei Mähdrescher im Vergleich. Ein Claas Columbus und ein Claas Lexion 620 zeigen auf einem Feld, wie sehr sich die Landtechnik in den letzten 50 Jahren verändert hat.
von Eva Eckinger, agrarheute, am Freitag, 19.01.2018 - 07:00 Uhr

https://www.agrarheute.com/technik/ackerbautechnik/maehdrescher-vergleich-lexion-620-claas-kolumbus-541812
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Lexion 620 und Claas Kolumbus

Beitragvon speeder » Mi Jan 24, 2018 19:16

Finde ich zum Gähnen sowas...


Da stehe sie alle und rubbeln sich einen auf ihre "über (Hier bitte beliebigen Fabelwert einsetzen) Tonnen Weizen die Stunde".

Sie sollten mal die inflationsbereinigte Kaufkraft ermitteln, die diese beiden Drescher an einem Arbeitstag aus dem Rüssel schütteln. Im Verhältnis zum ebenfalls inflationsbereinigten Anschaffungswert.

Dann würden mit etwas Nachdenken dem einen oder anderen die Tränen kommen, wohin uns die Politik von BV/CDUSPDCSU in den letzten 50 Jahren gebracht hat.

Ach nee, lieber nicht. Lieber weiter feuchte Buxen bei 13 Meter Schneidwerk.
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Lexion 620 und Claas Kolumbus

Beitragvon Stoapfälzer » Fr Jan 26, 2018 20:38

Wenn dann Claas Columbus :regen:
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Lexion 620 und Claas Kolumbus

Beitragvon tj » Sa Jan 27, 2018 8:55

Wieder mal ein klassischer Fall für den Juniorstammtisch
Das Leben war einfacher, als man morgens nur aus dem Haus gehen musste, um ein Mammut zu erschlagen. Die Älteren erinnern sich vielleicht.

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Re: Lexion 620 und Claas Kolumbus

Beitragvon elchtestversagt » Sa Jan 27, 2018 10:13

Was man damit meint, den Columbus hat man nach 500 ha bezahlt gehabt, heute reichen 500 ha für die erste Rate...
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Re: Lexion 620 und Claas Kolumbus

Beitragvon elchtestversagt » Sa Jan 27, 2018 11:58

Die ersten Lohner haben lt. Aussage der älteren damit über 100 ha im Jahr gemacht, 5 ha Tagesleistung ( wurde sowieso alles getrocknet), und dann einen Monat hin...
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Re: Lexion 620 und Claas Kolumbus

Beitragvon heico » Sa Jan 27, 2018 15:56

Wir haben in den 60ern an 30 Tagen im Jahr Getreide gemäht. (10. Juli bis mitte September)
Es werden vielleicht 20 Tage mit voller Leistung gewesen sein. Getrocknet wurde übrigens gar nix, weil keiner in den 60ern eine Trocknung hatte. Das kam erst in den 70ern nach einigen nassen Jahren wie 74 und 78.
Wir hatten damals den größten Lohndrescher, den es auf dem Markt gab, den silbernen SF mit 2,70m Schnittbreite.
Er hat immer 100 ha pro Jahr geschafft. Lass mich überlegen. Er wird so 27.000 DM im Jahr 1960 gekostet haben.
Zu der Zeit wurden die Drescher noch bar bezahlt. Übrigens gab es damals einen Ersatzteildienst über Bahnexpress.
Die Teile waren in 4 h am Bahnhof. Man konnte mit diesen Mähdreschern einen guten Gewinn einfahren.
Und das Geld was man damit verdiente war viel hochwertiger als heute.
So gesehen ist es in der Branche nur bergab gegangen.
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Re: Lexion 620 und Claas Kolumbus

Beitragvon mf4255 » Sa Jan 27, 2018 17:45

Früher war mit Mähdrusch wirklich noch Geld zu verdienen, heute wollte ich kein Lohnunternehmer sein der damit Geld verdienen muss.
Ich kann mich noch gut darin erinnern, in den frühen 90ern hatte unser Lohnunternehmer im Ort einen Dominator 88 mit 4,5m Schnittbreite und einen Dominator 108 Maxi mit erst 5,1; später 6m Schneidwerk. Der hat mit beiden Dreschern 600 Ha in einer Saison gedroschen und Geld verdient wie er sagt. 2010 hatte er 3 Lexion 540 und noch exakt die gleiche Druschfläche und nur noch Kopfschmerzen, denn wäre es nach den Kunden gegangen hätte er am Besten noch einen 4. Drescher kaufen können damit immer alle gleichzeitig dran kommen können.
In den 90ern ging es Ende Juni in der Gerste los, mit Triticale und Raps weiter und Mitte August war der letzte Weizen weg.
Wenn mehr Nachfrage als Drescher da waren kamen immer zuerst die dran die bei der Fahrt abbunkern konnten, so hat er laut eigener Aussage 30% mehr geschafft.
Wenn es im Weizen drunter und drüber ging und es nicht zu stark getaut hatte wurde rund um die Uhr gedroschen, allenfalls mal mit Pause von 4- halb 9 morgens.
Wer nachts dreschen konnte musste 10DM weniger pro Hektar bezahlen. Ich will nicht wissen wie schnell der die Drescher abbezahlt hatte, ich glaube das hat keine 3 Jahre gedauert.
Heute muss er für die gleiche Druschfläche seinen Aktionsradius von 8km auf 30 ausweiten da ja in den meisten Betriebe der Getreideanteil unter 20% liegt, der Vermaisung und Verkartoffelung des Abendlandes sei Dank. Außerdem kommt kein Landwirt mehr auf die Idee mal bei der Fahrt abzutanken damit der LU auch was fertig bekommt und andere auch noch dran kommen können. Und vor 14 Uhr braucht ja wieso kein Drescher aufzukreuzen :roll: Ich habe als Kunde ja nichts dagegen, ist mir allerdings rätselhaft wie die Heute noch für 135€/Ha + Steuer dreschen können :regen:

MfG MF4255

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Immer weiter.
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Re: Lexion 620 und Claas Kolumbus

Beitragvon Oberfranke_91 » Sa Jan 27, 2018 21:40

Ackergaul82 hat geschrieben:Wenn man beim Columbus 100 ha annimmt dann auch beim Lexion 1000ha. :shock:


Man muss dann aber halt auch wieder auf selber Ebene vergleichen. Hektarleistung ist immer so ein enorm relativer Begriff. Interessanter wirds bei der Leistung gemessen in t/h.
Welches Ertragsniveau hatte man in den 60ern? Gemessen dadran sollten 1000 Hektar für einen Lexion kein Akt sein.... :lol:
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Re: Lexion 620 und Claas Kolumbus

Beitragvon heico » Sa Jan 27, 2018 22:52

Erträge Anfang 60er: geschätzt 36dt/ha Rübenweizen
Erträge Ende 60er: 48 dt/ha Rübenweizen
Gerste, Roggen und Hafer lagen 10% - 15% darunter

Ende der 70er: bis 80 dt/ha Weizen durch geteilte N-Düngung, Fungizid/Insektizid und Kurzspritzen.
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