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Löcher für Zaunposten

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Löcher für Zaunposten

Beitragvon Gerd1 » So Jun 15, 2025 15:34

Möchte Rohre mit 10cm Durchmmesser und 2,5m lang als Zaunpfosten für eine Weide aufstellen. Betoniere ich die am besten ein? Wie tief 0,5m? Und wie macht man am einfachsten das Loch? Funktionieren solche Erdbohrer auch auf steinigen Böden?
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Re: Löcher für Zaunposten

Beitragvon sexzylinder » So Jun 15, 2025 16:04

Ich bohr die Löcher mit ´n Akkuschrauber, aber ich hab auch keine Steine.
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Re: Löcher für Zaunposten

Beitragvon countryman » So Jun 15, 2025 17:59

steinig kann ja vieles sein von Kies bis Fels :mrgreen:

50 cm ist schon OK, die Löcher nur etwas größer bohren als das Rohr und dann mit schwachem Magerbeton auffüllen.
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Re: Löcher für Zaunposten

Beitragvon allgaier81 » So Jun 15, 2025 19:13

Moin, wie weit sollen die denn rausgucken, also wie hoch ist der Zaun den du anbringst?

Ich habe 1" Rohre so in den Boden gerammt und die stehen einwandfrei. 10cm Rohr mit entprechender Wandstärke würde ich nicht einbetonieren.

Welche Tiere sollen zurückgehalten werden?
Gruß, allgaier
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Re: Löcher für Zaunposten

Beitragvon Gerd1 » So Jun 15, 2025 21:24

Soll für Mutterkühe und evtl. Bullen werden. Die Rohre haben 2,5mm Wandstärke.
Dachte der Zaun soll ca. so hoch werden wie die Weidepanels.
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Bohren + Rammen?

Beitragvon adefrankl » So Jun 15, 2025 21:35

Gerd1 hat geschrieben:Soll für Mutterkühe und evtl. Bullen werden. Die Rohre haben 2,5mm Wandstärke.
Dachte der Zaun soll ca. so hoch werden wie die Weidepanels.

Eigentlich sind das ja zwei Fragen. Wie macht man das Loch und wie macht man den Pfosten fest.
Vielfach werden ja bei Zäunen in der Landschaft die Pfosten gar nicht einbetoniert. Daher ist die erste Frage, ob man das Loch vielleicht knapp vorbohren kann und dann dann das Rohr in den Boden rammen. Würde das mal mit einem Rohr ausprobieren. Hängt natürlich stark von der Bodenbeschaffenheit ab, wie gut das bohren und rammen geht und ob so das Rohr ausreichend fest wird.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Löcher für Zaunposten

Beitragvon allgaier81 » Mo Jun 16, 2025 7:35

Moin, drück doch mal eins mit dem Frontlader rein, wenn das nicht geht kann man zumindest hier bei uns eine Pfahlramme leihen.
Gruß, allgaier
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Re: Löcher für Zaunposten

Beitragvon MF4355 » Mo Jun 16, 2025 8:13

Moin,
Auf steinigen Böden bohre ich gern mit einem Akkuschrauber mit einem 6cm Bohrer vor. Im schlimmsten Fall braucht man mehrere anläufe, um eine Stelle zu finden vom zufällig keine STeine sind. Drücken mit Frontlader, am besten wenn es feucht ist. Alternativ 10l Wasser in das gebohrte Loch kippen. Ich hätte selbst nicht erwartet, wieviel das befeuchten bringt.
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Re: Löcher für Zaunposten

Beitragvon Manfred » Mo Jun 16, 2025 11:06

Wenn betonieren, dann normalerweise auf frostsichere Tiefe, damit der Frost die Pfosten nicht durch gefrierende Wasser hochdrücken kann.
Steinig ist sehr relativ. Bei schwerem Boden und mittelprächtigen Steinen geht mit Handbohrgeräten meist nicht mehr viel. Da ist dann ein entsprechend kraftvoller Erdbohrer am Bagger oder Traktor gefragt.
Gegen Ende des Bohrvorgangs etwas Wasser ins Bohrloch zu kippen hilft bei schwierigen Bodenverhältnissen die Wand es Bohrlochs zu stabilisieren. Gibt dann meist schöne Wände während es bei trockenem Bohren evtl. stark ausfranst.

Falls du ein Rammgerät, idealerweise mit Vorlocher, auftreiben kannst, würde ich Rammen vorziehen, falls die Fundamente nicht aus Stabilitätsgründen nötig sind, je nachdem, was für ein Zaun daran befestigt werden soll.

Falls es leichterer Boden und kleinere Steine sind, kann auch ein Handbohrgerät oder Eindrücken der Pfosten mit dem Frontlader funktionieren. Die Frontladerschaufel dazu evtl. ballastieren.
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Re: Löcher für Zaunposten

Beitragvon countryman » Mo Jun 16, 2025 11:52

Alte Fendt 600LSA und andere können mit dem Heckkraftheber drücken, dazu habe ich mir mal eine Art Galgen gebaut um angespitzte Eichenpfähle einzudrücken. Das ging ganz hervorragend, bei feuchtem Boden im Frühjahr.
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Re: Löcher für Zaunposten

Beitragvon Daniel Setz » Sa Jun 21, 2025 22:55

Hallo,

wie schon in anderen Beiträgen erwähnt, unterhalte ich ca. 20 Hektar Festzaun für unsere Mutterkühe- alles auf sandigem Boden mit vielen Sandsteinen. Diese sind mal faustgroß, mal so groß wie ein Kasten Bier- also schon eher schwierige Verhältnisse :D

Einschlagen mit Hammer oder Ramme scheidet aus- bis man den Pfahl 20 cm in der Erde hat, ist er oben zersplittert- nicht immer- aber oft, gerade wenn es zu trocken ist.

Ich hab schon alles probiert über die Jahre, und für mich hat sich als "Königsweg" der Minibagger mit Bohrer erwiesen. Zuerst vom Verleiher, mittlerweile selbst gekauft.

Wenn man einen stabilen, stein- geeigneten Bohrer hat (in meinem Fall von Augertorque), geht das top und ohne die ganze Quälerei wie früher.

In deinem Fall sind es Stahlrohre, die würde ich auch einfach maschinell bohren (ruhig etwas tiefer, 80 cm), ins Loch stecken und die überschüssige Erde wieder rein stampfen.

Hab früher mit Beton gearbeitet, das ist halt aufwändig, und wie ein Vorredner schreibt, kommen die Fundamente durch Frost mit den Jahren hoch, wenn sie nicht tief genug angelegt sind.

Für normale Zäune mit geringer Vorspannung (was bei uns die verbauten Spannfedern vorgeben), reicht ein Pfahl, der ausreichend tief einfach in der Erde steckt. Dass einer sich durch die Zaunspannung neigt mit der Zeit, ist selten.

Das hier ist übrigens mein Zaunbau- Gerät:

Erdbohrer.jpg
Erdbohrer.jpg (139.04 KiB) 892-mal betrachtet
Resi, i hol' di mit meim Traktor ab!
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Re: Löcher für Zaunposten

Beitragvon Sturmwind42 » So Jun 22, 2025 6:56

Als ich noch mit Holz einzäunte hatte ich mir eine Pfahlramme gebaut , 100 kg Schlaggewicht , funkt einwandfrei , auch auf Kies . Angebaut am FL Euroaufnahme , kann man damit auf Böschungen und an oder über Gräben rammen .
Ich kann mich an keinen Pfahl erinnern der ausgefranst wäre . Hab damit Pfähle bis ca 20 cm gerammt, die dickeren brauchen halt paar mehr Schläge .
Ja die letzte Genauigkeit an Senkrechte bekommt man nicht hin , für eine Weide voll ausreichend !

Heute mach ich alles aus Stahlrohren, einfach wegen Haltbarkeit und Kosten . 3/4 Zoll Schwarzrohr drücke ich mit meinem kleinen Telelader in den Boden , allerdings wenn es ganz trocken ist wird es zunehmend schwerer . Bei Steine braucht man einen Schlag , oder erheblich mehr Gewicht .

10 cm Stahlrohre , würde ich entweder rammen mit einer Pfahlramme - traktorbetrieben , oder mit einem 10 cm Bohrer am Bagger ( oder ähnlich ) . Wenn da nur Litzen drankommen , wozu der Aufwand mit Beton ?
Klar , bei 10 cm Rohre und 10 cm Bohrer muss ganz gerade gebohrt werden , Luft für Korrektur in der Senkrechten gibt es da keine mehr .
Ein schwerer Radlader oder Bagger kann die auch reindrücken . Alles vorher herrichten ( fluchten, ausmessen, markieren, Pfosten verteilen , ein Abstandsmass ) , dann geht das rucki zucki .
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