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Luzernesilage- Aber wie?

Hier ist Platz für alles was mit Futterbau und Grünland zu tun hat.
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Luzernesilage- Aber wie?

Beitragvon HF-POWER » Sa Mai 02, 2009 21:01

Ich habe letztes Jahr nach Wintergerste Luzerne gesät. Diese soll jetzt in Rundballen siliert werden. Danach Umbruch und Mais rein.
Meine Fragen:
-Wann ist der optimale Schnittzeitpunkt für die Silage?
-Auf welchen Trockenmassegehalt sollte die Luzerne für Rundballensilage angewelkt werden?
Eine Zugabe von Siliermitteln über die Presse ist leider nicht möglich.
Die Silage soll in der TMR an die Kühe gefüttert werden,

Danke für eure Antworten :D
Johannes
HF-POWER
 
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Beitragvon Kiefernaltholz » So Mai 03, 2009 11:25

Mähen bei Knospenbildung, anwelken auf min.60% TS, sonst wirds schimmelig.70% TS sind noch besser, aber wegen der dann harten Stängel mehrere Wicklungen zusätzlich, sonst wird die Folie durchgepiekt.
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Beitragvon rittervario714 » So Mai 03, 2009 12:19

Mach doch trocknungsballen;
Bei uns in der Gegend gehen die weg wie warme Semmeln
rittervario714
 
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Beitragvon HF-POWER » So Mai 03, 2009 16:42

@rittervario:
Du meinst die Luzerne in der Trocknungsanlage trocknen lassen?
Die kann ich wahrscheinlich billiger kaufen. Ausserdem ist die Entfernung zur Trocknungsgenossenschaft mit 70 km total aus der Reichweite.
Ich füttere getrocknete Luzerne aus der Trocknung an die Frischmelkenden. Jetzt wollte ich mal Silage probieren.
@kiefernaltholz:
Krieg ich die Luzerne mit dem hohen TS-Gehalt in der Rundballenpresse noch verdichtet oder wären Quaderballen theoretisch besser?
HF-POWER
 
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Beitragvon Kiefernaltholz » So Mai 03, 2009 18:34

Rundballensilage kenne ich nicht, aber Heu wird wohl nicht so verdichtet wie in Quaderballen. Deshalb nehme ich an, daß zur Silagebereitung Quaderballen geeigneter sind.
Aufgrund des hohen Eiweiß- und niedrigen Zuckergehaltes der Luzerne muß sie so weit vorgetrocknet werden um ein Mindestmaß an Zuckerkonzentration zu erreichen.
Die Verdichtung ist deshalb auch noch weit wichtiger als bei Grassilage. Verdichtung wiederum funktioniert nur ausreichend, wenn die Luzerne noch relativ weich im Stängel ist.
Sicherer zu silieren ist Luzerne-Kleegemisch , noch sicherer, bei wesentlich besserem Futterwert als reine Grassilage ist Klee-Luzerne- Grasmischung. Das Futter wird nicht gefressen, das wird eingeatmet!.
Luzerneheu ist natürlich der Knaller, erfordert aber einiges an Erfahrung, aber keine Spezialmaschinen.
Mache ich seit Jahren.
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Beitragvon HF-POWER » So Mai 03, 2009 19:04

Wie gehst du beim Luzerneheu genau vor? Ich hab im März Luzerne gesät und von dieser Fläche würde ich falls es das Wetter zulässt auch einen Schnitt als Heu ernten.
Maschinenmäßig sind wir eher auf Grasernte ausgerichtet. Im Frontmähwerk hab ich keinen Aufbereiter. Im Heckmähwerk ist ein Zinkenaufbereiter. Erfüllt der bei Luzerne auch seinen Zweck?
HF-POWER
 
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Beitragvon Kiefernaltholz » Mo Mai 04, 2009 19:36

Luzerne darf nicht tief gemäht werden, das macht sie schnell kaputt. 10 cm Stoppelhöhe sollten es mindestens bleiben. Das geht nur schlecht mit einem Mähwerk, meist wird damit deutlich tiefer gemäht.
Deshalb nehme ich einen Schlegelhäcksler, schärfe die Schneiden mit einer Flex und fahre max 6 km damit.
Drehzahl so einstellen, daß die Stängel gerade noch abgeschlagen werden, aber nicht gemust wird. Das ist dann besser als ein Aufbereiter hinter dem Mähwerk. Vormittags schlegeln, wenn die Pflanzen noch voll im Saft sind, dann gehts besser. Nachmittags an heißen Tagen sind die Stängel dann zu schlaff und zäh.
Nach dem Schlegeln nix machen. Je nach Verdunstung am nächsten spätestens übernächsten Morgen noch im Tau schwaden. Die Luzerne ist dann praktisch wieder "lebendig", bröselt also nicht. Keinesfalls versuchen, Luzerne im trockenen Zustand zu Schwaden.
Nach dem Schwaden entweder am gleichen ABEND, sonst am nächsten ABEND pressen.
Abend deshalb, weil dann die Blätter wieder etwas elastischer wereen und nicht zerbröseln beim Pressen.
Wenn die Stängel noch nicht ganz durchgetrocknet sind ist das nicht kriegsentscheidend weil durch die sehr trockenen Blätter ein Löschpapiereffekt eintritt so daß im Heu dann der erforderliche TS Gehalt von 14-16% ereicht wird.
Also schlegeln, schwaden pressen. That`s all.
Aber wenn es reinregnet, gibts nur noch organischen Dünger. Wenden wie bei Grasheu ist nicht.
Kiefernaltholz
 
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Beitragvon Paule1 » Mi Mai 13, 2009 10:39

Wir füttern z.Zt. Luzerngrassilage vom 4 Schnitt 2008 in Rundballen, das ist 1a Qualität, die bekommen nur unsere BESTEN Kühe als Zugabe :D
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