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Mähdreschereinstellung Dinkeldrusch

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Mähdreschereinstellung Dinkeldrusch

Beitragvon Bio_ranch » Fr Jul 11, 2008 19:25

Hallo...
Ja, nun ist es endlich so weit, mein erster dinkel wird in seiner vollen Pracht gelb, und der langersehnte eigene Mähdrescher steht auch schon einsatzbereit im schuppen und wartet auf seinen ersten Einsatz.

Der erste Einsatz wird der Dinkel sein. Da nun Dinkel in der BA des Mähdreschers nicht angegeben ist, wollte ich fragen ob hier jemand ist, der Dinkel drischt und mir sagen kann wie ich einstellen muss, bzw an welchen Einstellungen ich mich am besten orientieren sollte...?

Danke schon mal im Voraus!

mfg
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Beitragvon Europa » Fr Jul 11, 2008 19:38

Hallo,

erstmal, ich hab heut meiner ersten Mähdreschererfahrungen sammeln können. :D

Wir haben relativ viel Dinkel (3 ha glaub ich sinds dieses Jahr). Soweit ich weis haben wir nur die großen Siebe (Rundloch 1cm ?) reingetan bisher beim Europa und sonst nach Bedarf im Feld eingestellt.

Wie es beim "neuen" M 1080 aussieht weis ich nocht nicht. Die Trommeldrehzahl glaub ich soll genau so wie beim Weizen eingestellt werden außerdem werd wir auch das große Sieb reinmachen.

(Ich weis jetz nicht ob du schon mal Dinkel hattest, aber Körner wie bei Gerste oder so wirst du im Korntank eher nicht sehn, sondern nur die die einzelnen Spelzen (?) )

Ich hoffe ich konnte wenigstens ein wenig helfen.

Bei uns regnets grad wieder mal :?
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Beitragvon argus » Sa Jul 12, 2008 19:27

Ich kenn mich zwar mit der Einstellung von Mähdreschen nicht so aus, aber bei uns wurde der Dinkel immer von unserem Lohndrescher ohne irgend welche grösseren Einstellungen einfach nach Weizen gedroschen.
Der Unterschied von Weizen und Dinkel dürfe also nicht so groß sein.
Der Drescher war übrigens ein Claas Dominator - irgend ein 80er Modell glaube ich. Das Dreschergebniss war immer sehr schön - fast keine Verunreinigungen.
Früher wurde mal mit einem ganz alten Claas gedroschen, bei dem es aber oft Probleme durch Verstopfungenen des langen Strohs gab.

Ps: Achte beim Dinkel unbedingt darauf das er vor der Ernte wirklich sehr sehr trocken ist, das ist später dann die halbe Arbeit beim Entspeltzen. Wir haben ihn immer zusätzlich unter dem Dach flach aufgeschüttet und mehrmals gewendet bis er wirklich 100 Prozent trocken war.

MFG Argus
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Beitragvon axion » So Jul 13, 2008 12:30

Beim Dinkel würde ich viele Abführer einplanen, weil das Zeug eine geringe Dichte hat.
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Beitragvon 6320Premium » So Jul 13, 2008 13:27

Ich würde mich bei Dinkel auch an Weizen orientiren, weil Dinkel der "Vorgänger" des Weizens ist!
Vieleicht noch etwas weniger Wind als beim Weizen, weil der Dinkel wie oben gesagt leichter als Weizen ist!

Aber die beste Einstellung wirst du nur selbst finden können. Also immer schön in den Tank und hinter den Drescher gucken! :wink:
Mfg
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Beitragvon gecko » So Jul 13, 2008 23:07

Hallo.

Ich dresche den Dinkel mit etwas niedrigerer Trommeldrehzahl und weiterem Korbabstand als den Weizen. Dinkel muss ja nicht in dem Sinn aus der Ähre herausgedroschen werden- vielmehr zerbricht diese ja zu den einzelnen Körnern im Spelz. Wenn zu streng drischst, dann sind nachher viele gegerbte Körner im Tank. Dies führt zu einem erhöhten Bruchkornanteil beim nachfolgenden Gerbgang, hab ich mir mal sagen lassen.
Hab selber dieses JAhr noch keinen Dinkel gedroschen. Aber im Prinzip gibts da auch keine pauschale Aussage- Immer mal wieder in den TAnk und hinter den Drescher gucken hilft da am meisten.
Viel Erfolg,
Gecko
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