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Maisbeizung

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Maisbeizung

Beitragvon Anita » Fr Feb 13, 2009 17:44

Gefunden in einem Forum:

Übrigens die Eilverordnung ist raus. Verkündet und in Kraft gesetzt wird morgen. Überschrift:
" Verordnung über das Inverkehrbringen und die Aussaat von mit bestimmten Pflanzenschutzmitteln behandelten Maisssatgut "

Chlotianidin, Imidachloprid und Thiamethoxam bleiben verboten . Methiocarb, Wirkstoff im Mesorol wird nur unter erheblichen, scharfen vom Landwirtwirt fast nicht zu erfüllenden Auflagen zugelassen !


Hier der Link zur Verordnung Maisaussaat:
http://www.blaukaut.de/isselbiene/verordnung_maissaatgut.pdf
Anita
 
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Re: Maisbeizung

Beitragvon bona terra » Sa Feb 14, 2009 0:14

Welche Folge hat eine Zuwiderhandlung?
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Beitragvon forenkobold » Sa Feb 14, 2009 9:12

Methiocarb, Wirkstoff im Mesorol wird nur unter erheblichen, scharfen vom Landwirtwirt fast nicht zu erfüllenden Auflagen zugelassen !


verlink mal das Forum.. die Verordnung ist schon über ne Woche bekannt.
Bist langsam geworden.
Zu dem, der sich da in diesem Forum ins Hemd pisst:

Beizung ist im Griff.
Mechanische Sägeräte = kein Problem
Becker-Druckluftgeräte= kein Problem
Saugluftgeräte= ungefähr für 70% der Geräte genehmigte Umbausätze verfügbar.

Die Besitzer anderer Geräte müssen notgedrungen auf den Lohnunterneh,er ausweichen.

sind das "fast nicht zu erfüllende Auflagen"?

Wahrscheinlich hat der Forumsschreiber einen weiteren Punkt gemeint:
HOFBEIZUNG IST VERBOTEN!!
Und? ist das schlimm, wenn die Einsparmöglichkeit von 4 euro am Hektar wegfällt und man dafür aber 1 Stunde Arbeit saprt?
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Beitragvon schakschirak » Sa Feb 14, 2009 9:26

Ist dann nur Mesurol zugelassen oder die anderen ( Drahtwurm ) auch schon ?
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Beitragvon forenkobold » Sa Feb 14, 2009 9:35

Nein...
Poncho und Gaucho bekommen keine Zulassung. Mesurol hat eine Teilwirkung gegen drahtwurm
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Beitragvon motorradbruder » Sa Feb 14, 2009 9:51

forenkobold hat geschrieben:Nein...
Poncho und Gaucho bekommen keine Zulassung.


Wie löst man dann das Drahtwurmproblem nach Wiesenumbruch?
Tu`erst das Notwendige, dann das Mögliche, dann schaffst du auch das Unmögliche.
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Beitragvon forenkobold » Sa Feb 14, 2009 10:53

motorradbruder hat geschrieben:
forenkobold hat geschrieben:Nein...
Poncho und Gaucho bekommen keine Zulassung.


Wie löst man dann das Drahtwurmproblem nach Wiesenumbruch?


Das mußt Du die Populisten fragen.....
Oder Anita.. der kennt sich am Besten aus (vermutlich empfiehlt er Löschkalk)
Meist ist sowieso das zweite Jahr nach Umbruch gefährlicher.
Du kannst Ende März/Anfang April mal halbe Kartoffeln verbuddeln als Köder und markieren. Mesurol hat Teilwirkung. Mais-Jugendentwicklung fördern. Kalkstickstoff hat auh Teilwirkung.
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Beitragvon euro » Sa Feb 14, 2009 11:05

Phacelia als Vorfrucht oder Tabakstaub in der Reihe mit ablegen ...
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Beitragvon Hoschscheck » So Feb 15, 2009 9:21

Mesurol sollte vor Weihnachten schon wieder zugelassen werden. Die Papiere waren fertig, mussten nur noch Unterzeichnet werden.

Warum hat es so lange gedauert?
Schaut man sich das Getöse von Söder und Sonnyboy bezüglich des gentechnikfreien Bayerns an wird klar, wir wurden ausgetauscht.

Als unzuverlässige Wählerschicht (in der Bayernwahl -28,3% für die CSU auf dem Lande/Bauern) Wir werden vielleicht Ersetzt durch eine Wählerschicht, die sich durch solche populistischen Äußerungen einfangen lässt. :shock:

Bei Poncho und Gaucho habe ich aber noch ein wenig Hoffnung Kobold, bei dem was sich da noch regt und tut.
Eggies neuer Präsident hat schon viel Schaden für die Imker angerichtet, da kann der ein oder andere noch mal trotzig werden.

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Beitragvon Anita » So Feb 15, 2009 13:08

Eggies neuer Präsident hat schon viel Schaden für die Imker angerichtet, da kann der ein oder andere noch mal trotzig werden.


Ein Lob an Hoschscheck ! Nur Schaden richtet nun mal nicht Peter Maske( Präsident des Deutschen Imkerbundes, DIB ) an, das sind ganz Andere !
Um nur einige wenige zu nennen: deutsche Bienenwissenschaftler, von der Agrarindustrie beeinflußte Politiker, Verbände und Behörden.

Das Verbot von Poncho und Co. bleibt. Die Eilverordnung dazu ist verkündet und in Kraft gesetzt worden. Da kann Sonny noch so schäumen. In 2009 stehen ja einige Wahlen an. Vor nichts mehr als dem Mandatsverlust haben die Politiker Angst und Sorge ! Genau deswegen werde ich für den Mandatsverlust der jetzigen herrschenden politischen Kaste sorgen ! Incl. denen welche sich liberal nennen.
Hätte ich fast vergessen : Mir ist völlig egal, wer unter oder neben mir Präsident von Irgendetwas ist. Hauptsache er vertritt meine Linie ! :D
Anita
 
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Beitragvon Cairon » So Feb 15, 2009 15:45

In der aktuelle Land und Forst steht aus Seite 32

Mesurol fl. wieder zugelassen

das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat am 9. Februar 2009 die Zulassung des Pflanzenschutzmittels "Mesurol flüssig" mit Auflagen wieder in Kraft gesetzt. Es darf damit wieder vertriebn und angewendet werden. Für die Pflanzenschutzmittel aus der Grupper der Neonicotinoide (Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid) ruht die Zulassung aber weiterhin, da noch nicht alle Fragen beantwortet werden konnten. bvl

Die angesprochenen Auflagen beziehen sich unter anderen auf die Staubreduzierung des Legegerätes. Die ja eigentlich kein Problem darstellt. Was die Neonicotinoide angeht ist soweit ich gehört habe eine flächenbegrenzte Sonderzulassung im Gespräch. Für Niedersachsen soll sie sich auf bis zu 10000 ha belaufen, darüber habe ich aber noch nichts offizielles.

Das Problem wird aber wohl eher sein die Maissaat noch in ausreichender menge zu beizen. Da die Firmen nicht wie gewohnt schon im Dezember mit der Beizung angefangen haben, wird gebeiztes saatgut wohl knapp werden.

Saatgut knapp

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Beitragvon deutzttv » So Mai 03, 2009 20:04

habe ich das richtig verstanden von(euro) das Phacelia als vorfrucht den dratwurm verhindern soll ??? :?:
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Beitragvon Anita » So Mai 03, 2009 22:01

Die angesprochenen Auflagen beziehen sich unter anderen auf die Staubreduzierung des Legegerätes. Die ja eigentlich kein Problem darstellt.
meint Cairon
In Deutschland wurde diese neue Technik zur Saatgutausbringung bereits umgesetzt. Doch siehe da: auch die neue Technik bringt keine Fortschritte. O-Ton eines der vielen betroffenen Landwirte mit nagelneuer Maissaatgutmaschine, wie vom Bundesamt (BVL) vorgeschrieben: "Da gibt man soviel Geld für neue Maschinen aus und doch liegt das gebeizte Saatgut wieder auf dem Acker sichtbar herum!" Genau das sollte u. a. eigentlich durch die "neue Technik" ausgeschlossen werden.Wird aber nichts draus. Da wurde den Landwirten wieder einmal für völlig nutzlose Augenwischerei der Zulassungsbehörden das Geld aus der Tasche gezogen! Denn Gift bleibt Gift, zumal Mesorol ein Insektizid ist, in der gesamten Pflanze systemisch wirkt und Ziel- wie auch Nichtzielinsekten tötet.
Siehe dazu die österreichischen Bemühungen:
Bienensterben in der Süd- und Weststeiermark
Bienensterben durch Gift gegen Maisschädling. Zu einem Bienensterben kommt es derzeit in der Süd- und Weststeiermark - betroffen sind rund 1.000 Imker. Als Ursache für das Bienensterben sehen Experten ein Beizmittel, mit dem der Maiswurzelbohrer bekämpft wird. Mehr im untenstehenden Link: http://steiermark.orf.at/stories/358757/ Zu einem Auschnitt aus dem obigen Bericht: (...) Lösungsversuch: Neue Technik bei Saat. Imker und Vertreter der Bauern suchen nun gemeinsam nach Lösungen. Bereits beschlossen wurde, dass ab kommendem Jahr eine neue Technik bei der Saatgutausbringung für jeden Landwirt vorgeschrieben wird, die weitgehend verhindert, dass das Gift vom Wind verweht und mit den Bienen in Berührung kommen kann. (...)[Oder war es doch wieder die vielgerühmte "Nosema Cerana", nach Dr. Moosbeckhofer von der AGES in Wien?
Anita
 
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Beitragvon Anita » So Mai 03, 2009 22:11

Der Vollständigkeit halber hier mein Schreiben an den Lanwirtschaftsminister Hauck, CDU / Baden-Württemberg zu seiner Behauptung in " Agrar Heute " :

Sehr geehrter Herr Dr. Hauck,

in " Agrar Heute " http://www.agrarheute.com/?redid=302046 " Kontrollen bei Maissaussaat ergaben keine Beanstandungen " .

behaupten Sie wider besseres Wissen, ich zitiere:
(..)"Kontrollergebnisse zeigen, dass die seit diesem Frühjahr geltenden neuen Vorschriften zur Maisaussaat von den Landwirten in Baden-Württemberg eingehalten werden"(...)

Diese Aussage ist nachweislich falsch! Denn überall wo der mit Mesorol ( hier das Datenblatt des BVL zur Gefährlich des des Giftes Mesurol https://portal.bvl.bund.de/psm/jsp/DatenBlatt.jsp?kennr=043599-00: ) gebeizte Mais ausgebracht wurde, liegt der Mais, teilweise in Massen unbedeckt auf dem Boden herum.

Nachfragen und besichtigen der Saatgutmaschinen bei den betreffenden Landwirten ergaben, das offen herumliegendes Maissaatgut bei der Aussaat nicht zu verhindern ist. Obwohl in der Regel mit den vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelkontrolle empfohlenen Saatgutmaschinen, bzw. Umrüstsätzen das Maissaatgut ausgebracht wurde.

Hier liegt meines Erachtens ein grober, wenn nicht vorsätzlicher Angriff der Behörden auf die Gesundheit der Menschen und der Umwelt vor. Ganz abgesehen davon das das Beizmittel " Mesurol " ein systemisch wirkenden Insektizid ist. Dieses Insektizid ist in der gesamten Pflanze vorhanden und vernichtet Ziel- wie auch nicht Zielinsekten ( z. B. Hummeln, Bienen, Schmetterlinge usw.) .
Anita
 
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Beitragvon Meini » So Mai 03, 2009 22:44

Na Anita haben se dich wieder rausgelassen :oops:
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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