Bei uns wurde heute der letzte Mais dedrillt. Sorte Amadeo mit Melusurol (oder so ähnlich) gebeizt. Ich selbst stecke noch in den Kinderschuhen der LW und baue bis jetzt keinen Mais an. Eine 50.000er Einheit kostet wohl durchaus mal 100 Euro. Für die gleiche Menge Futtermaiskörner bezahlt man ca. 6 Euro. Das Beizmittel ist nicht so teuer und ich habe schon gelesen, dass man z. B. im Betonmischer selbst beizen kann. Ich habe den Landwirt meines Vertrauens gefragt, ob er schon mal Futtermais gedrillt hat, hat er nicht, das Risiko bezüglich Keimfähigkeit etc. wäre ihm zu hoch. Aber was gibt es noch für Unterschiede zwischen Saatgut und Futtermais von der Behandlung her. Kommt der sehr viel höhere Saatgutpreis allein durch Züchter-, Linzenz, Patentkosten zu Stande? Das Saatgut immer teurer als für andere Zwecke bestimmte Früchte sind ist mir klar aber der Unterschied bei Mais scheint sehr hoch zu sein.
Ich denke da jetzt speziell an die Verwendung des Mais in einer Biogasanlage (da geht hier fast aller Mais hin, steht 5 km weiter) also kein hochwertiges Tierfutter o. ä..
Hat jemand von euch schon mal Futtermais gebeizt und gedrillt?
Bin schon am überlegen, ob ichs nicht auf nem Stück Stillegungsfläche mal teste.
