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Maissaatgut, Futtermais, Beizen Unterschiede

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Maissaatgut, Futtermais, Beizen Unterschiede

Beitragvon vtwelder » Sa Mai 26, 2007 22:29

Bei uns wurde heute der letzte Mais dedrillt. Sorte Amadeo mit Melusurol (oder so ähnlich) gebeizt. Ich selbst stecke noch in den Kinderschuhen der LW und baue bis jetzt keinen Mais an. Eine 50.000er Einheit kostet wohl durchaus mal 100 Euro. Für die gleiche Menge Futtermaiskörner bezahlt man ca. 6 Euro. Das Beizmittel ist nicht so teuer und ich habe schon gelesen, dass man z. B. im Betonmischer selbst beizen kann. Ich habe den Landwirt meines Vertrauens gefragt, ob er schon mal Futtermais gedrillt hat, hat er nicht, das Risiko bezüglich Keimfähigkeit etc. wäre ihm zu hoch. Aber was gibt es noch für Unterschiede zwischen Saatgut und Futtermais von der Behandlung her. Kommt der sehr viel höhere Saatgutpreis allein durch Züchter-, Linzenz, Patentkosten zu Stande? Das Saatgut immer teurer als für andere Zwecke bestimmte Früchte sind ist mir klar aber der Unterschied bei Mais scheint sehr hoch zu sein.

Ich denke da jetzt speziell an die Verwendung des Mais in einer Biogasanlage (da geht hier fast aller Mais hin, steht 5 km weiter) also kein hochwertiges Tierfutter o. ä..

Hat jemand von euch schon mal Futtermais gebeizt und gedrillt?

Bin schon am überlegen, ob ichs nicht auf nem Stück Stillegungsfläche mal teste.
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Beitragvon 2810 » So Mai 27, 2007 14:08

Was meinst Du mit Futtermais : Körner aus dem Drusch oder "Badischer Landmais"?
Falls Du das erstere meinst, so ist folgendes zu beachten: Heute wird eigentlich fast zu 100% Hybridmais gesät.Wenn Du dessen Körner wieder aussäst, bekommst du eine wunderschöne Aufspaltung gemäß den Mendelschen Gesetzen ,d.h. der Bestand wird inhomogen.
Die Einsparung bei den Saatgutkosten mußt Du teuer bezahlen mit mangelhaften Erträgen .
mfg 2810
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Beitragvon euro » So Mai 27, 2007 16:45

Naja, ob sich Unterschiede von 25 euro/ 50 000-Körnerpackung bei gleicher FAO-Zahl noch wirklich im Mehrertrag rechnen darf doch bezweifelt werden.
Meine Erfahrung nach 3 Jahren Anbau für Biogas ist dass der Unterschied zwischen den einzelnen Landwirten, deren Flächen und Anbauweisen grösser als der zwischen den einzelnen Sorten ist.
Grosse Ertragsunterschiede auf der Waage wurden meist bei Rückrechnung auf den TS-Gehalt stark relativiert.Das schafft oft Unzufriedenheit ala "mein Mais war doch viel schöner und grösser, und jetzt krieg ich nur 50 euro/ha mehr".
euro
 
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Beitragvon Clint Eastwood » Mo Jun 11, 2007 21:55

Hallo,
bei Mais ist es so wie 2810 sagt:
Es wird bei uns ausschließlich Hybridmais ausgesät, wenn du den nachbaust wird das nix mehr ( der Heterosiseffekt der Hybridzüchtung geht verloren). Bei Getreide kann sich ein Nachbau rechnen, bei Mais oder anderen Hybridsorten auf keinen Fall.
Freundliche Grüße!
Clint Eastwood
 
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