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MF 188

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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30 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon Franz Henneken » Di Okt 28, 2008 16:17

MF178 hat geschrieben:Hallo,

5000,-- € maximal, es sei denn der Zustand wäre wirklich sehr gut.
5500 bh kommen mir wenig vor.
Wer weiss schon wie lange mal zwischendurch die Traktormeterwelle defekt war.
M.E. gab es den MF 188 A nur mit Multipower Getriebe.
Hier ist auf jeden Fall die einwandfreie Funktion zu prüfen.

Grüße

M.


Hallo :D !

Dein oberes Bild scheint einen MF 188 mit Four Wheel Conversion Kit von Robert Eden zu sein, wegen der glatten Vorderräder. Zum unteren Bild könnte die Achse ganz vielleicht von Four Wheel Traction Ltd. sein.

Wo sind die Bilder her? Sehen sehr interessant aus!

Es grüßt - 8) Franz
Franz Henneken
 
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Beitragvon bulldogfan » Di Okt 28, 2008 18:59

MF-133 hat geschrieben:Es handelt sich um die MF-Allradachse.
Das Problem bei Multipower ist das Hochschalten unter Last. Diese Funktion ist nicht gesperrt, aber verboten und kann, je nach grade vorhandenen Kräften im Antriebsstrang das Getriebe killen. Verschleißmäßig gibt bei Multipower gelegentlich mal ne neue Pumpe für den Niederdruckkreislauf. Die ist nicht teuer, sitzt aber im Getriebe und der Austausch ist entsprechend aufwändig.
Diese Lastschaltunguntersetzung ist v.a. beim Pflügen oder bei Anhängerbetrieb ein Vorteil. Im Wald seh ich den Nutzen nicht.
Der Schlepper müßte schon sehr preiswert sein, damit er mich locken könnte, zumal er noch noch nicht mal so gut aussieht wie die originalen MF 100er
Wenn die Welle des Zählers kaputt ist, sind Schätzungen ja die reine Phanstasie.

PS: Ich sehe hier keinen Multipowerhebel. Hat der wirklich NICHT das 8 Gang Getreibe? Kann natürlich sein, der ist beim Eicher anders angeordnet.
Der MP-Hebel sitzt beim MF 188 links neben dem Blinkerschalter:

http://www.annatefka.nl/mf_folders/mf10 ... _03_07.jpg

MFG


wieso ist das hochschalten unter last verboten? von wem? wozu dient eine lastschaltung die man nicht benutzen darf? ich fahre manchaml mit einem 1088 und die lastschaltung wird dauernd benutzt zum hochschalten (nicht nur von mir) das ding hat 9000 stunden und das getriebe ist noch sehr gut. der freilauf ist allerdings gewöhnungsbedürftig.
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Beitragvon Zupfleine » Do Dez 04, 2008 23:04

Hallo alle zusammen,
was lange wärt .....
Hat alles ein bischen länger gedauert. Heute noch mal Probefahrt gemacht und der Eicher wird mein.

@MF133
Der Eicher hat die Multipowerbetätigung mittels Bowdenzug an dem Schaltknüppel.

Muss jetzt mal schauen das ich noch eine Anbauplatte für meine Schlang & Reichart Seilwinde bekomme und zwischen den Feiertagen den Frontlader anbaue.

Bilder folgen.

Gruß
Stephan
Hüte dich vor jemandem der einen Schritt zurück geht. Er könnte Anlauf nehmen...
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Beitragvon Franz Henneken » Fr Dez 05, 2008 17:07

bulldogfan hat geschrieben: . . .
wieso ist das hochschalten unter last verboten? von wem? wozu dient eine lastschaltung die man nicht benutzen darf? ich fahre manchaml mit einem 1088 und die lastschaltung wird dauernd benutzt zum hochschalten (nicht nur von mir) das ding hat 9000 stunden und das getriebe ist noch sehr gut. der freilauf ist allerdings gewöhnungsbedürftig.


Wow! Du fährst einen MF 1088??? Wie kommt so ein Biest aus Argentinien nach Deutschland?
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Beitragvon Franz Henneken » Fr Dez 05, 2008 17:11

Spass beiseite: Bei Eicher wurde, da bei den HS-Schleppern, die das "Multi-Power"-Getriebe haben, zuletzt regelrecht davor gewarnt, unter Last von Schildkröte auf Hase zu schalten. In den zwei Büchern "Alle Schlepper von Eicher" schreiben Michael Bruse und Karel Vermoesen ganz offen davon. Der Hebel für "Multi-Power" ist eine Schiebemuffe am Hauptschalthebel.

Wie ich in meinen Bekanntenkreis höre, waren die "Multi-Power"-Getriebe in der Tat störanfällig, ein kurzes Gaslupfen beim Schalten kann schon beinahe Wunder in Lebensdauer und Haltbarkeit der Lastschaltung wirken, bei hoher Stundenzahl hatte da ein Bauer wohl echt den Bogen raus.

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon bulldogfan » Fr Dez 05, 2008 17:35

Franz Henneken hat geschrieben:
bulldogfan hat geschrieben: . . .
wieso ist das hochschalten unter last verboten? von wem? wozu dient eine lastschaltung die man nicht benutzen darf? ich fahre manchaml mit einem 1088 und die lastschaltung wird dauernd benutzt zum hochschalten (nicht nur von mir) das ding hat 9000 stunden und das getriebe ist noch sehr gut. der freilauf ist allerdings gewöhnungsbedürftig.


Wow! Du fährst einen MF 1088??? Wie kommt so ein Biest aus Argentinien nach Deutschland?


ist ein 1080 aus england, sorry ahb mich verschrieben, sieht dem auf deinem photo sehr änhlich, allerdings nur 4 zylinder. klar, beim schalten kurz vom gas gehen tut dem getriebe gut.
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Beitragvon Franz Henneken » Sa Dez 06, 2008 10:59

Hätte mich auch sehr gewundert, dass es einen MF aus Argentinien bei uns gibt. Der MF 1088 hatte einen besonderen Motor, einen 6-Zylinder-Perkins-Diesemotor Typ A6.305 S mit 87 PS, mit Wirbelkammer-Einspritzung. Er war ausgerüstet mit einer Doppelkupplung wie die Dreizylindertypen und ein einfaches 8/2-Gang-Schaltgetriebe. Von "Multi-Power" ist bei argentinischen MFs nichts bekannt.

Der MF 1080 hatte in der Tat für fast ganz Europa ein "Multi-Power"-Getriebe und eine unabhängige Kupplung, die Zapfwelle wurde unabhängig über einer hydraulischen Kupplung zu- und abgeschaltet.

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon ferguson-power » Sa Dez 06, 2008 23:02

Der MF 1080 war der direkte Vorgänger vom MF 595 . Der 4 Zyl. 5,2 Liter Perkins hatte ein Super Drehmoment und ließ sich schön schaltfaul fahren . Wobei der 1080 Hinterrad in Punkto Spritzigkeit dem 595 Allrad weit überlegen war .
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Beitragvon Franz Henneken » So Dez 07, 2008 7:51

Und der Vorgänger des MF 1080 war der MF Super90, im Großen und Ganzen mehr Massey-Harris als Ferguson:

Sein Motor hatte 5 Liter, die Leistung wurde mit sehr milden 67 PS angegeben. Als Getriebe gab es nur ein 8/2-Gang-Schaltgetriebe, aber kein Multi-Power. Scheibenbremsen hinten und eine hydrostatische Lenkung waren schon drin, zum Glück auch die Ferguson-Regelhydraulik. Aber der Tank war noch oberhalb des Motors, was bei den Hochrad-Versionen bei einigen Bauern zum Betanken eine Stehleiter erforderte!

Man versuchte ihn auch nach Deutschland zu vertreiben, aber die Resonanz seinerzeit war gleich null. Also kam dieser in Detroit an der Southfield Street gebaute Trumm nur bis nach Holland.

Also kam "Multi-Power" erst ab den MF 1080 in dieser Klasse für Deutschland in Mode. Das aber nur, weil der MF 1080 für Deutschland in Beauvais/Frankreich gefertigt wurde. Der amerikanische MF 1080 war serienmäßig nur mit einem 6/2.Gang-Getriebe ausgerüstet.

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon BAUMI » So Dez 07, 2008 8:33

Hallo!!!!

Wie ich aus diesem Bericht lesen kann schreibt Ihr das MF Getriebe anfällig sind und das man den Multi Power unter Last nicht schalten darf.
Absoluter Schwachsinn. Wir haben seit 1972 einen MF 168 MP,mit diesem Traktor wurde seinerzeit die komplette Landwirtschaft bearbeitet.Beim schalten krammelt es zwar aber das Getriebe ist nicht zu killen.Weiters wird der MP voll unter Last geschalten ist ja ne hydr.Lastschaltstufe die über eine Lamellenkupplung geschalten wird.Unser 168er läuft noch immer hat nen Frontlader drauf und wird auch auf dem Feld noch genutzt.
Vor 36 Jahren eine Lastschaltstufe da konnten andere Hersteller nur davon träumen.

Schöne Grüße
Baumi
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Beitragvon MF-133 » So Dez 07, 2008 10:39

Natürlich darf man unter Last schalten und zwar RUNTER auf Low. Aber nicht UNTER LAST hoch.
Im Klartext: Du hängst am Berg mit Ladung und schaltest UNTER LAST RUNTER. Wenn Du oben bist und der Motor läuft wieder im Teillastbereich schaltest Du wieder hoch. So stehts auch in der BTA.
Ich bin grad zu faul, um den Artikel zu suchen, was genau passiert, wenn unter Last (!!!) hochgeschalten wird. (War mal ein Artikel in einer Oltimerzeitschrift.)
Jedenfalls stammen meine Infos direkt vom Freund aus Kindertagen, der einen MF 152 seit über 20 Jahren fährt- gebraucht abgekauft von einem, der das MP Getriebe geschrottet hat durch Fehlbedienung: Der arme Mann hat bergab auf High geschaltet und, da ja dann keine Motorbremse mehr da ist, ganz schnell wieder auf low.... MFG
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Beitragvon MF178 » So Dez 07, 2008 11:41

Hallo,

es wäre ja auch Unsinn am Berg unter Last von Low auf High zu schalten ...
Was würde es für einen Sinn machen schneller werden zu wollen wenn der Schlepper ohnehin auf Low nicht mehr zieht ...

Der Freilauf ist nur in der Stellung LOW und nicht auf HIGH.
Macht Sinn denn bergab braucht man keine Untersetzung.

Grüße

M.
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Beitragvon bulldogfan » So Dez 07, 2008 12:14

der MF 65 hatte schon 1962 den multipower
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Beitragvon BAUMI » So Dez 07, 2008 17:42

Hallo!!!!!
Das ist schon richtig aber wenn ich übern Berg bin und dann auf high schalte dann schalte ich ja auch unter Last. Bei uns war auch einer der gergab auf low gefahren ist (Feuerwehrgang)und 200m vor der Kreuzung auf high geschaltet hat.Getriebe hin.Eine absolute Fehlhandlung,unter normalen Umständen kannst ein MF Getriebe nicht killen.

Schöne Grüße
Baumi
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Beitragvon ferguson-power » So Dez 07, 2008 18:58

Ich kann Baumi da nur zustimmen . Unser MF 178 MP hat mittlerweile mehr als 10000 Std auf dem Buckel ohne irgendwelche nenneswerten Probleme mit Motor oder Getriebe . 1979 haben wir diesen Schlepper mit 3200 Std und angeblich defekter MP Kupplung gekauft . Im kalten Zustand funktionierte das MP einwandfrei . Bei Betriebstemperatur nur schleppend und bei erhöhter Motordrehzahl . Kaputt war aber nicht die Kupplung sondern die Ölzuführung zur Kupplung . Das Öl gelangt durch den Tunnel über die Getriebeeingangswelle ( abgedichtet mit Kolbenringe ) zur MP Kupplung . Bei verschmutztem Öl mit Abrieb usw . kommt es zu erhöhtem Verschleiß zwischen Tunnel , Dichtringe und Welle , so das viel Öl verloren geht . Wenn dann mit rutschender Kupplung weitergefahren wird kommt es zum verbrennen der Beläge und somit zum Totalschaden der Kupplung . Ich habe inzwischen schon einige Mp Getriebe rep , welche im Grunde immer nur am dreckigen Öl gestorben sind . So ist es nicht nur bei MF sondern auch bei vielen anderen Fabrikaten . Erfahrungsgemäß wird dem Getriebeölwechsel zu wenig Bedeutung zugeschrieben . Früher beim alten Fendt , Deutz oder anderen Fabrikaten konnte das Getriebeöl ruhig 5000 Std und länger im Getriebe bleiben . Heute sind vielfach Bremsen , Lastschaltkupplungen und Hydrauliksysteme im Getriebe mit untergebracht , so daß das Öl mehr Abrieb aufnehmen muß und dadurch auch häufiger gewechselt werden sollte . Unser 178 bekommt alle 1000 Std neues Getriebeöl und läuft seither einwandfrei . Zum hochschalten unter Last kann ich nur sagen , bei mittlerer Drehzahl wird hochgeschaltet ohne Gas wegnehmen , Bei hoher Drehzahl zum schalten kurz den Fuß vom Gas . Der 178 hat jahrelang vor nem 22 To Dreiachsanhänger gelaufen , für Rüben , Getreide , Heu und Strohtransporte . Man sollte eben auch bei Lastschaltgetrieben immer mit Verstand schalten . Dann halten die Dinger auch was Sie versprechen . Denn mit Gewalt bekomme ich alles kaputt .
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