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MF 390T Kaltstart

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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MF 390T Kaltstart

Beitragvon Hessen-Sibirier » Do Dez 04, 2014 16:03

Habe mir im Sommer einen gebrauchten MF 390T gekauft. Und zwar die englische Produktionslinie mit low profile Kabine.
Ich brauche ihn täglich zum Futterladen und Jungvieh füttern. Bin soweit mit der Maschine zufrieden.
Auffällig ist nur, daß bei den derzeit niedrigeren Temperaturen der Anlasser deutlich länger drehen muß, um den Motor zu starten.
Nun hat der Motor zwar offensichtlich eine Kaltstartvorrichtung, (in die Ansaugröhre geht eine Einspritzleitung und ein E-Anschluß)
nur wie man diese aktiviert habe ich keinen Plan. Am Schlüsselschalter gibt es keine Vorglüheinstellung und ein Schaltrelais beim Einschalten der Zündung gibt es offensichtlich auch nicht.
Nun steht der hessisch-sibirische Winter vor der Tür und wenn er bei diesen noch moderaten Minustemperaturen schon leicht zickt, wird das bei zünftigen Frostnächten sicherlich nicht besser.
Das Bedienungshandbuch ist wohl leider mal naß geworden und bis auf wenige Seiten total unleserlich.
Wer weiß über diesen Typ Bescheid und könnte mir da weiterhelfen, evtl. die entsprechenden Seiten der BA mal senden ?
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Re: MF 390T Kaltstart

Beitragvon Fadinger » Do Dez 04, 2014 16:41

Hallo!

Es gibt unterschiedliche Zündschlösser. Beim einen dreht man zum Vorglühen nach links und startet dann normal nach rechts, beim anderen ist zwischen "Zündung ein" und "Start" noch eine Position ohne Raste/Anschlag, in der man den Schlüssel halten muß. Ob man diese Stellung gefunden hat, merkt man daran, daß die Kontrolllampen etwas schwächer leuchten, wenn die Flammglühkerze bestromt wird. Bzw. falls die Kontrolllampen zwischen Zündung ein und Start nicht leuchten, das Begrenzungslicht einschalten, das wird dann auch leicht dunkler.
Startwunder ist der MF sowieso keines. Man sollte auch nicht zu lange vorglühen, sondern gleich, wenn es "puff" macht (wenn der Diesel an der Flammglühkerze zündet), starten.

Gruß F
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Re: MF 390T Kaltstart

Beitragvon contirade » Do Dez 04, 2014 17:39

Moin,

hab selber hier einen MF 390T mit LowProfile Kabine stehen - guter solider und robuster Schlepper (bis auf die Sache mit der kleinen Feder im Getriebe :roll: )

Wie Fadinger schon geschrieben hat, ist es bei dem MF so das es vor der Position wo der Anlasser betätigt wird (Position vier), sich die Vorglühposition befindet (Position drei).

In dieser muss man den Zündschlüssel händisch ca. 15-20 Sekunden lang halten und dann weiter drehen um zu starten. Ne Raste/Anschlag oder ähnliches gibt es nicht, aber man merkt einen leichten Widerstand (finde ich zumindestens) vor der eigentlichen Start-Position.

Meiner startet allerdings bei den aktuellen Temperaturen und 3000h Betriebsstunden problemlos ... einzig raucht er deutlich mehr im Leerlauf als im Sommer.
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Re: MF 390T Kaltstart

Beitragvon Hessen-Sibirier » Do Dez 04, 2014 21:01

Fadinger hat geschrieben:Es gibt unterschiedliche Zündschlösser. Beim einen dreht man zum Vorglühen nach links und startet dann normal nach rechts,
Mja, dieses Zündschloß kenn ich auch. So eins ist in meinem hoftrac verbaut, ein Weidemann mit Perkins Motor.
Da weiß man sofort wie der Kaltstart funzt. Ist am ZA-Schalter auch deutlich gekennzeichnet.
Beim 390 ist das anders. Ich hab das vorhin ausprobiert mit dem Halten des Schlüssels kurz vor der Startposition.
Ein Flackern des Lichtes habe ich nicht bemerkt. Und das Startverhalten war auch nicht verändert. -1° und man muß ca. 15 sec orgeln. :roll:
Und ja, die Batterien sind voll geladen.
Möglicherweise ist der Startschalter defekt. Oder das Vorschaltrelais. Muß morgen mal das Armaturenbrett aufschrauben.


contirade hat geschrieben:guter solider und robuster Schlepper (bis auf die Sache mit der kleinen Feder im Getriebe :roll: )

Damit hast du mich jetzt neugierig gemacht.....Was war da los :?:
Die einzige Sache die mich am Getriebe stört, ist die hakelige Gruppenschaltung. (18 speedshift)


THX für die schnellen Antworten :klee: :prost:
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Re: MF 390T Kaltstart

Beitragvon Fadinger » Do Dez 04, 2014 21:41

Hallo!
Hessen-Sibirier hat geschrieben:Möglicherweise ist der Startschalter defekt. Oder das Vorschaltrelais. Muß morgen mal das Armaturenbrett aufschrauben.

Relais oder so hat der gar nicht. Die Flammglühkerze wird direkt bestromt. Mein Tip: Wenn das Licht nicht flackert, ist sie wahrscheinlich durchgebrannt. Also als erstes dort nachschauen.
Wenn Flammglühkerzen trocken laufen, brennen sie gerne durch, daher auch die Dieselversorgung checken.
Wie so eine Flammstartanlage aufgebaut ist, habe ich hier schon einmal erklärt ... :wink:

Gruß F
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Re: MF 390T Kaltstart

Beitragvon Baumiche » Do Dez 04, 2014 22:01

Hallo!

Mein MF274 hat auch diese Kaltstarteinrichtung (Flammstartanlage), schau erst mal ob die Glühwendel überhaupt noch in Ordnung ist. Die war am Anfang bei mir durchgebrannt. Nach der Reparatur mußte ich feststellen, funktioniert-Wirkung naja. Aber zum Glück hatte der Vorbesitzer schon eine Motorvorwärmung verbaut. 30min anstecken und der MF springt an wie im Sommer, auch bei -20°.

http://www.agrar-direct.de/forst-und-la ... rmung.html

Gruß BM
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Re: MF 390T Kaltstart

Beitragvon BAUMI » Do Dez 04, 2014 22:14

Wenn Du jeden Tag den Traktor brauchst wäre es sowieso am besten eine
Motorvorwärmung einzubauen.(Kaltstart)Zeitschaltuhr und haut schon hin.

Auch wenn die Vorglühanlage funktioniert.

Gruß Baumi
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Re: MF 390T Kaltstart

Beitragvon contirade » Fr Dez 05, 2014 0:36

Hessen-Sibirier hat geschrieben:
contirade hat geschrieben:guter solider und robuster Schlepper (bis auf die Sache mit der kleinen Feder im Getriebe :roll: )

Damit hast du mich jetzt neugierig gemacht.....Was war da los :?:
Die einzige Sache die mich am Getriebe stört, ist die hakelige Gruppenschaltung. (18 speedshift)


Ist etwas Off Topic hier, hoffe aber okay:

Bei der MF 300er Serie, also betrifft nicht nur den 390T, gab es bis irgendwann um BJ 1996 ein Problem mit einer Feder im Getriebe, welche für das Ausrasten der Gruppen sorgt.
Wenn das Problem auftritt, kann man nur noch in kleinere Gruppen wechseln, hoch gehts nicht mehr.

Die sind wirklich reihenweise kaputt gegangen bei der Serie bzw. haben höchstens 3000 Betriebsstunden gehalten - kenne aber viele Fälle wo es auch nur 1000 Stunden oder weniger waren.

Die Feder selber kostet keinen zweistelligen Eurobetrag, allerdings muss für den Austausch das ganze Getriebe auseinander geruppt werden. Ziemlich aufwendige und teure Aktion - wurde damals aber meistens auf Kulanz von MF übernommen.

Man sollte sich beim Gebrauchtkauf bei betreffenden Modellen hier absichern, dass diese Feder bereits definitv getauscht wurde.

Ab Bj 1997 bzw. ich sag mal 4.000 Betriebsstunden kann man sich aber sicher sein, dass die neueren, besseren Federn verbaut sind die länger halten sollen bzw. diese in der Werkstatt schon getauscht wurden.
Zuletzt geändert von contirade am Fr Dez 05, 2014 14:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: MF 390T Kaltstart

Beitragvon Hessen-Sibirier » Fr Dez 05, 2014 10:26

Fadinger hat geschrieben: Die Flammglühkerze wird direkt bestromt. Mein Tip: Wenn das Licht nicht flackert, ist sie wahrscheinlich durchgebrannt. Also als erstes dort nachschauen.


Habe heute morgen den E-Anschluß der Glühwendel mit der Prüflampe getestet.
Da fließt kein Strom.
Allerdings ist die Demontage des Einlassröhrenwerks eine reichlich aufwändige Aktion.
Die Fl-Konsolen samt Hydroblock sind im Weg. Die Lima muß runter und der Auspuffkrümmer ist über den Einlassrohren verlegt.
Das ist grade keine Aktion für mal so eben....
Habe auch nochmal die Spritfilter gewechselt, das ist aber auch nicht die Ursache für das schlechte Startverhalten.
Der Anlasser dreht eigentlich gut. Wenn der Motor warm ist springt er nach 1 sec an.
Werde mich jetzt mal nach eine Motor-Vorwärmeinrichtung erkundigen. Das ist vielleicht die einfachere Lösung und kostet nicht die Welt.
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Re: MF 390T Kaltstart

Beitragvon Stoapfälzer » Fr Dez 05, 2014 11:49

Bekannter hat auch nen 390T Bj 96 bei dem war auch bei 3000std die Feder ab (Ersatzteilkosten 5€) :regen:
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: MF 390T Kaltstart

Beitragvon contirade » Fr Dez 05, 2014 14:03

Stoapfälzer hat geschrieben:Bekannter hat auch nen 390T Bj 96 bei dem war auch bei 3000std die Feder ab (Ersatzteilkosten 5€) :regen:


Ich kenne alleine vier Schlepper der 300er Serie die noch im Einsatz bei uns in der Umgebung sind und überall ist die Feder schon neu gekommen (Meiner ist BJ 1997 und hat schon die neue drin)
Blöd nur, wenn man den Schlepper vielleicht als Hofschlepper verwendet mit wenigen Stunden und das Problem erst nach 4-5 Jahren aufgetreten ist. Dann bleibt/blieb man vermutlich auf den Lohnkosten sitzen.
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Re: MF 390T Kaltstart

Beitragvon Hessen-Sibirier » Fr Dez 05, 2014 15:08

Ach ja... Trostreiche Worte in dunklen Zeiten. :mrgreen:
Meiner ist EZ 8.95. Ich habe ihn mit 3600 Bst gekauft. Inzwischen hat er 4008 auf der Uhr.
Kein Plan ob diese Feder schon getauscht wurde.
Es gilt das Prinzip Hoffnung. :=
Für mein eigentliches Problem hab ich jetzt einen Granit Motorenvorwärmer bestellt. Wir werden sehen.
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