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MF35 Kolbenfresser, nun Autauschmotor oder reparieren?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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4 Beiträge • Seite 1 von 1
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MF35 Kolbenfresser, nun Autauschmotor oder reparieren?

Beitragvon a2plusb2 » Sa Okt 11, 2008 12:07

Neulich hatte ich Euch schon gefragt, was es sein könnte, als mein Schlepper stehen blieb. Nun war ich in meiner MF-Werkstatt und es ist ein Kolbenfresser. Übrigens sagte man mir, daß bei solchen Problemen beim 3Zylinder die Kunden meistens weniger als 50 Stunden im JAhr fahren. Beim 4Zylinder kennt man beim Wenigfahrer die Probleme nicht (dafür andere). Ich habe dort 4 Alternativen erarbeitet und bitte Euch um Rat. Vorweg: Am Motor mach ich selbst keine Reparaturen.

Alternative A: Den Schlepper aufgeben. Das kommt eigentlich nicht in Frage, Erbstück, viele Erinnerungen, drauf gelernt usw.

Alternative B: Austauschmotor von MF, also es müßte eigentlich heißen aufgearbeiteter Motor, meinen Motor muß ich dafür an MF geben. Anlasser und Lima sind nicht dabei, sonst wohl alles.

Alternative C: Neue Buchsen und Kolben rein, da gibt es einen Satz mit allen Teilen und wieder zusammen bauen, ist das günstigste. Dann läuft er erstmal wieder, aber die haben mit dieser Art der Reparatur oft Ärger gehabt. Die Buchsen können ganz gering nach oben raus stehen und dann bekommt man wieder Probleme mit der Zeit.

Daher hat man Alternative D: Ein spezialisierter Dienstleister aus der Region schleift nach Einbau der neuen Buchsen den Block. Dabei wird ggf. der Kolben auch mit angeschliffen, genauer kann ich das nicht erklären. Bei D wird der gleiche Bausatz wie bei C verwendet. Aber für den Dienstleister muß der Motor ziemlich auseinander.


Ich möchte das zunächst technisch abwägen, an dieser Stelle erstmal nicht seitens der Kosten, denn wirtschaftlich ist das alles nicht und billig auch nicht. Wenn bei C die Gefahr besteht, daß da mal wieder was kommen kann, sollte man das lassen, oder? Mein Motor lief sehr gut, sprang egal wie kalt auf Schlag an, bin regelmäßig mit 28 km/h durch die Ortseingangskontrolle gefahren. Ob das beim Austauschmotor auch so ist weiß man nicht. Aber alles andere außer Buchsen, Kolben und was im Satz drin ist bleibt alt wenn man es reparieren läßt. Da ist ein Austauschmotor komplett aufgearbeitet inkl. Einspritzpumpe, also annähernd neu nehme ich an. Weiß jemand welche Qualität die Austauschmotoren haben und ob da drin alles neu ist oder nur einiges?

Ich bitte um Eure Meinung.
a2plusb2
 
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35MF

Beitragvon 1900 Fahrer » Sa Okt 11, 2008 12:43

Hallo.

Ich arbeite seit 12 jahre in eine grossen MF werkstatt.Selber habe ich noch keine 35er motor uberholt da dies noch selten gemacht werd.Aber es gibt unterschiede.Es gibt motoren ab werk mit graugus buchsen und es gibt motoren mit chrombuchsen das heist sehr dunne stahlbuchsen die innen verchromt sind.Oft passiert es das compressionsdruck zwischen blok und buchse kommt und dabei der kolben klemt und die buchse mit in die olwanne zieht.Bei diese motoren wird beim uberholen immer auf grauguss buchsen umgestellt.Dabei wird an der blok oben eine rand gefrast von ca 1cm tief der als halterung von die neue buchsen dient.Aber achtung dabei.Die satze von MF erhalten fertigbuchsen das heist bereit zur montage.Aber diese buchse sitzen nicht fest genug im blok und die fangen an zu bewegen und als letzte bricht der rand zum halten von die buchse und die geht auch mit nach unten.Bei uns wurde immer halb fertig buchsen eingepresst und nachher auf der richtige mab gebohrt.Das is der beste losung.Fruher hatte MF in die satze die wahl zwischen fertig oder halbfertig buchsen aber weis nicht ob das jetzt noch so ist.Eine gute motor instandsetzer kennt dieses problem.Aber letztens sind einige dreizylinder uberholt werden mit teile von Bepco-Tracpiecies.Die haben fertig buchsen die auch im blok eingeprest werden mussen und dabei zimelich gut fest sitzen.Zur sicherung verwendet der monteur loctite.


Grussen Wim.
1900 Fahrer
 
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Beitragvon MF-133 » Sa Okt 11, 2008 15:49

Wenn der Schlepper statt 20 28 km/h mit Normalreifen lief, hat er zu hoch gedreht (oder wurde etwas am Getriebe verändert?)
Höhere Wärmeentwicklung und schlechtere Wärmeabfuhr (=Spannungen im Material) oder ein gerissener Schmierflim können die Schäden begründen.
Auf jeden Fall auch Ölpumpe und Pleuellager überprüfen lassen.
Interessant wäre auch, ob nur ein Kolben betroffen war. Wobei bei einem klemmenden Kolben meist auch Folgeschäden an anderen, vorher intakten Teilen entstehen.
Wenn genau dieser Schlepper (und nicht nur irgendein MF 35) weiter benutzt werden soll, würde ich mich für einen MF AT-Motor entscheiden. Dürfte allerdings 3000 Euro kosten.
Da Perkins-Motoren ja ultraweit verbreitet sind, könnte ein "normaler" Motorinstandsetzer u.U. ein besseres Angebot machen.
Die Tipps von Wim sind natürlich (wie immer) Gold wert. Ich fürchte jedoch, dass eine Werkstatt wegen der Gewährleistung zögern wird, an Ersatzteilen nachzuarbeiten.
Den Motor gibt es auch noch komplett neu. Er ist u.a. im Tafe 1035 eingebaut. Ob man den nach Deutschland kriegt.und was er dann kostet:???? Frag mal bei tractorsuk.co.uk an.
Schade, dass es nicht nur die Kupplung war. MFG
MF-133
 
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Beitragvon Schrauber » Sa Okt 11, 2008 16:45

Hallo a2

Mach keinen Fehler, man kann alles Instandsetzen und oft preiswert.

Schau meinen Bericht an:

Motoröl wie Teer kein Thema.

Schrauber
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