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Missachtung von Verbotsschilder

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Missachtung von Verbotsschilder

Beitragvon new-holland121 » Sa Aug 18, 2007 18:38

Hallo an alle,

wir hatten ja heute unser Hoffest und Einweihung und es sind zahlreiche Besucher gekommen. Wir haben alle daraufhingewisen,dass Kleinkinder und Hunde zu beaufsichtigen sind und dass Stallungen ohne Genehmigung nicht zu betreten sind. Auch diverse gut sichtbare Schilder weisen drauf hin. Leider hat sich eine Besucherin nicht daran gehalten und ihrem kleinen 1 jährigen Sohn den Hunde in die Hand gedrückt,der ließ los und der Hund maschierte in den Stall und über den Futtertisch zu den Rindern,die zum Schauzweck da waren.
Ein Helfer,wieß die Dame darauf hin,dass sie den Hund (ein Yorkshire Terrier oder so was) bitte sofort zu sich rufen soll. Sie tat es aber nicht und als sie dann sich dazu ermächtigte,ihren Hunde zu rufen ,kletterte sie über die Absperrung. Leider hatte der Hund eine Art Schock bekommen (weil ein 10 Tage altes Kälbchen mal an ihm geschnuppert hat) und die Dame möchte nun dass wir neben den Tierarztkosten auch die Reinigungskosten für ihre Schuhe und ihren Blaser übernehmen!
Es haben ein paar Gäste beobachtet,wie sie die Warnungen missachtet hat und dem Kind den Hund in die Hand drückte.
Müssen wir nun den Schaden bezahlen oder können wir darauf verweisen,dass es Verbotsschilder gab und dass die Dame,die Hilfe nicht an nahm? Dem Hund geht es gut und die Kälber (10Tage bis 12 Wochen) haben ihm nichts getan,sie waren nur neugierig!
Außerdem war die Dame ja freiwillig hier und der Dreck hält sich absolut in Grenzen,da wir erst gestern vernünftig sauber gemacht haben.
Worauf müssen wir uns einstellen?
( Die Dame hatte weiße hochhackige Schue an und weigerte sich bei Betritt des Betriebsgeländes unsere Einwegschuhe drüber zu ziehen bzw. mein Frauchen bot ihr ein paar Sicherheitsstiefel an.
Sollte ich mich gleich an den Anwalt wenden oder einfach abwarten?

Danke für eure Antworten!
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Zuletzt geändert von new-holland121 am Sa Aug 18, 2007 20:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Komatsu » Sa Aug 18, 2007 18:43

Den Fall an die Haftpflichtversicherung melden.
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Beitragvon Fendt-Fahrer02 » Sa Aug 18, 2007 18:49

Großes tara mit Anwalt uns so wirds da wohl nicht geben, obwohl ich mich trotzdem mal schlau fragen würde wie sowas ist. Denn immerhin waren ja genug Verbotsschilder dort wie du sagst.
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Beitragvon new-holland121 » Sa Aug 18, 2007 19:01

Es waren ja nicht nur Schilder da,sondern auch Absperrgitter und Helfer,die immer daraufhinwiesen,dass die Stallungen ohne Genehmigung nicht zu betreten sind! Die anderen hielten sich daran! Gerade sagte ein anderer Besucher,dass die Frau schon eine halbe Flasche Schnapps intus hatte.
Ich werde den Vorfall morgen der Haftpflicht melden und gut.

new-holland121
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Beitragvon forenkobold » Sa Aug 18, 2007 19:05

Fotos machen von den Verbotsschildern, Bekannte (nicht Verwandte) bitten, im Fall des Falles das Vorhandensein zu bezeugen.
Abwarten, was auf Dich zukommt.
Oder ganz frech mit Gegenanzeige drohen, weil sich besagte Dame weder an Anweisungen noch an Schilder gehalten hat.
Such Dir nen Kuhpsychologen, der Deinen Kälbern einen Schock diagnostiziert... :twisted: :twisted:
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Beitragvon Komatsu » Sa Aug 18, 2007 19:13

Eine ordnungsgemäße Betriebshaftpflichtversicherung ist wie eine Rechtsschutzversicherung, die den Hof vor Schäden Dritter schützt. Die Versicherungen verfügen über ausreichend juristischen und fachl. Sachverstand die Schäden wegzublocken oder klein zurechnen.

Hoffeste sind natürlich nicht unbedingt mitversichert. Zur Not könnte man jedoch dann den Versicherungsvertreter in die Haftung nehmen. Denn der hätte euch entsprechend beraten müssen. :lol:
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Beitragvon Fendt-Fahrer02 » Sa Aug 18, 2007 19:14

Nun lass doch den armen Versicherungsheini ausem Spiel :lol:
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Beitragvon Kaninchen » Sa Aug 18, 2007 19:15

Leute gibt´s :roll:
was will die denn mit weißen Schuhen auf´m Hof? :roll:

na, aber ich denke, grad für so ne Fälle hat man die Haftpflicht.


New Holland121, was ist´n das in deinem Avatar?
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Beitragvon Komatsu » Sa Aug 18, 2007 19:17

Fendt-Fahrer02 hat geschrieben:Nun lass doch den armen Versicherungsheini ausem Spiel :lol:


Ein schlauer Versicherungsheini schreibt deshalb in den Vertrag das der Landwirt auf das Risiko hingewiesen wurde, aber der Landwirt eben es ablehnt dieses Risiko mitzuversichern.
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Beitragvon forenkobold » Sa Aug 18, 2007 19:31

Meine Rede.. nur nicht ganz so radikal.
Die Tussi ist dabei, Dir DEINE Zeit zu stehlen. DU bist im Recht, keine Versicherung wird zahlen..
Und wenn doch, so zahlt im Endeffekt nicht die Versicherung sondern die Beitragszahler. Und Madame schiebt den Zaster ein und lacht sich ins Fäustchen. Willst Du SOWAS unterstützen?
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Beitragvon Carsten » Sa Aug 18, 2007 20:34

Hallo,

ich würde es einfach mal drauf ankommen lassen. Sind wohl nur leere Drohungen.
Gruß
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Beitragvon Komatsu » Sa Aug 18, 2007 21:25

Wenn jemand Geld von mir will ( ... und ich stehe nicht im geschäftlichem Kontakt oder er ist potientieller Verpächter ) gebe ich die Schadensmeldung erst nach rechtsanwaltlicher Aufforderung an die versicherung weiter und dann las ich ihn erst mal das Geld einklagen. So 75% fallen hinten runter.
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Beitragvon heico » Sa Aug 18, 2007 23:50

Also, ich würd' sie nicht mit der Schaufel erschlagen :lol:
Würde mich auch nicht drum kümmern. Es gibt doch keinen Grund zu zahlen.
Denn alle notwendigen Maßnahmen wurden ja getroffen.
Ist trotzdem einfach ärgerlich, wenn man sich große Mühe gegeben hat
und sowas passiert.

Mir ist schon bewusst, wie wichtig ein Hund ist. (Kinderersatz)
Aber das erzähle ich bei der richtigen Gelegenheit in einem anderen Tread.
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