Hallo!
Im Herbst steht bei uns die Renovierung der Flüssigfütterungsanlage an.
(Klassisch Quertrog, 3mal am Tag 2 Mixturen füttern).
Angemischt wird unter anderem mit eigenem Getreide, das wir zur Zeit in ein Trevirasilo mahlen (nachts per Zeitschaltuhr, Hammermühle).
Dieses mahlen ins Silo hat folgende Nachteile:
- Entmischung im Silo führt zu Problemen mit dem Nachrutschen im Silo und zu unterschiedlicher Konsistenz des Flüssigfutters von dünflüssig bis zu "unpumpbare" Pampe bei gleicher Mehlmenge
- trotz einiger Bemühungen gelingt es uns nicht ganz, Mäuse vom Silosack fernzuhalten. Da die Mühle täglich läuft, führt jedes kleine Loch im Sack zu Mehlstaub, der sich überall verteilt.
Bei der Renovierung habe ich jetzt folgende Ansätze:
a) Gewebesilo durch einen (gebrauchten) Mischer ersetzten.
Vorteil: keine Entmischung, weiterhin Nachtstrom
Nachteil: aufwendigere Ansteuerung (Mischer muss beim mahlen im Intervall laufen, automatische Abschaltung der Mühle nötig, relativ großer Mischer, gebraucht schwer zu finden (>1,5t), Platzbedarf
b) mahlen direkt in die Flüssigfütterung (Ansteuerung der Mühle als Komponente - Technik im Prinzip vorhanden)
Vorteile: keine Entmischung, kein Zwischenlager, keine Schnecke (Platz, Staub)
Nachteil: Anmischvorgang verlängert sich (aber ok), kein Nachtstrom.
Macht das (b) jemand?
Wie bekommt man das Mehl ohne Überdruck in den Futterbottich?
Zyklon/Zellradschleuse mit Filtersäcken, wie am Mehlmischer?
JueLue
