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Mit Hammermühle direkt in Flüssigfütterung mahlen

Alles rund um das Borstenvieh.
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Mit Hammermühle direkt in Flüssigfütterung mahlen

Beitragvon JueLue » Mi Jul 09, 2014 16:54

Hallo!

Im Herbst steht bei uns die Renovierung der Flüssigfütterungsanlage an.
(Klassisch Quertrog, 3mal am Tag 2 Mixturen füttern).

Angemischt wird unter anderem mit eigenem Getreide, das wir zur Zeit in ein Trevirasilo mahlen (nachts per Zeitschaltuhr, Hammermühle).

Dieses mahlen ins Silo hat folgende Nachteile:
- Entmischung im Silo führt zu Problemen mit dem Nachrutschen im Silo und zu unterschiedlicher Konsistenz des Flüssigfutters von dünflüssig bis zu "unpumpbare" Pampe bei gleicher Mehlmenge
- trotz einiger Bemühungen gelingt es uns nicht ganz, Mäuse vom Silosack fernzuhalten. Da die Mühle täglich läuft, führt jedes kleine Loch im Sack zu Mehlstaub, der sich überall verteilt.

Bei der Renovierung habe ich jetzt folgende Ansätze:

a) Gewebesilo durch einen (gebrauchten) Mischer ersetzten.
Vorteil: keine Entmischung, weiterhin Nachtstrom
Nachteil: aufwendigere Ansteuerung (Mischer muss beim mahlen im Intervall laufen, automatische Abschaltung der Mühle nötig, relativ großer Mischer, gebraucht schwer zu finden (>1,5t), Platzbedarf

b) mahlen direkt in die Flüssigfütterung (Ansteuerung der Mühle als Komponente - Technik im Prinzip vorhanden)
Vorteile: keine Entmischung, kein Zwischenlager, keine Schnecke (Platz, Staub)
Nachteil: Anmischvorgang verlängert sich (aber ok), kein Nachtstrom.

Macht das (b) jemand?

Wie bekommt man das Mehl ohne Überdruck in den Futterbottich?
Zyklon/Zellradschleuse mit Filtersäcken, wie am Mehlmischer?

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Re: Mit Hammermühle direkt in Flüssigfütterung mahlen

Beitragvon Freakshow » Mi Jul 09, 2014 22:33

Hi!

Steh ich grad aufm Schlauch oder hast du bisher ohne Zyklon direkt in den Sack geblasen? Wenn ja brauchst du bei a und b einen Zyklon, damit dürfte es aber in beiden Fällen kein Problem sein.
Kannst auch als Variante c einen kleineren "gebrauchten" Mischer kaufen und mit Vormischungen abeiten -> Entmischung nicht so das Problem + Nachtstrom nutzbar.

Weiß nicht um was für Mengen es geht, aber ab ca. 1.000 Plätzen kann es -du baust ja sowieso um- auch sinnvoll sein auf eine Mühle ohne Gebläse umzusteigen. Die Futterstruktur ist besser + mindestens 60% Energieeinsparung. Müssen allerdings die baulichen Voraussetzungen passen.
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Re: Mit Hammermühle direkt in Flüssigfütterung mahlen

Beitragvon Kreuzschiene » Do Jul 10, 2014 6:33

Ganz nebenbei: Rentiert sich bei Euch Nachtsrom überhaupt noch? Wir haben schon vor 5 oder 6 Jahren auf Einheitstarif umgestellt, da günstiger, obwohl wir über 60% Niedertarif-Anteil hatten...
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Re: Mit Hammermühle direkt in Flüssigfütterung mahlen

Beitragvon JueLue » Do Jul 10, 2014 7:43

Bisher:
ohne Zyklon in 6t Sack geblasen (Sack als Filter, max 1/3 gefüllt, Zeitschaltuhr, Nachtstrom).

Nachtstrom:
lohnt sich bei uns grundsätzlich schon.

Mit dem Mischer: wenn ich weiter Nachtstrom verwenden will, müsste der schon 1,5t Mehl fassen, und ich müsste den beim mahlen eben intervallmäßig anschalten, damit man den voll bekommt.

Zyklon mit Filter:
Trennt der die Gebläseluft so gut ab, dass das Mehl "entspannt" in den Futterbottich rieselt, ohne dass mehlstaubhaltige Luft aus dem Bottich in den Fütterungsraum drückt?

Mühle ohne Gebläse:
Die Mühle ist schon gut in Schuss und hat immerhin 15kW, aber gut, man könnte die tauschen (würde wohl nur gebraucht in Frage kommen) gegen eine ohne Gebläse, und dann über Schnecke in den Bottich.

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Re: Mit Hammermühle direkt in Flüssigfütterung mahlen

Beitragvon Freakshow » Do Jul 10, 2014 8:06

Bei einer 15kW Mühle musst du auf jeden Fall einen ausreichend großen Zyklon wählen, dann rieselt das Schrot da aber nahezu drucklos raus.
Könnte mir auch vorstellen, dass die Entmischung wie du sie beschreibst zum Großteil auf das direkte Einblasen in den Sack zurückzuführen ist und bei Verwendung eines Zyklons sowieso stark nachlässt (wär ein Versuch wert). Du brauchst allerdings noch Staubsäcke über dem Zyklon bzw musst die Abluft ins freie führen können. Ganz staubfrei (und Verlustfrei!) wirst du eine Gebläsemühle aber nie bekommen.
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Re: Mit Hammermühle direkt in Flüssigfütterung mahlen

Beitragvon JueLue » Do Jul 10, 2014 8:41

Freakshow hat geschrieben:... dass die Entmischung wie du sie beschreibst zum Großteil auf das direkte Einblasen in den Sack zurückzuführen ist und bei Verwendung eines Zyklons sowieso stark nachlässt (wär ein Versuch wert). Du brauchst allerdings noch Staubsäcke über dem Zyklon...


Ok, je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr schein mit ein Zyklon zusätzlich mit Filtersäcken die beste Lösung - eventuell mit Zellradschleuse, dann dürfte der Mehlaustrag ja wirklich druckfrei sein.

Bauhöhe über den Trevirasäcken ist jedenfalls genug vorhanden.

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Re: Mit Hammermühle direkt in Flüssigfütterung mahlen

Beitragvon Freakshow » Do Jul 10, 2014 9:51

solltest die Staubsäcke allerdings auch regelmäßig ausklopfen können und ab und zu auch mal auswaschen. Sprich du solltest da auch ohne Hebebühne rankommen können.
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Re: Mit Hammermühle direkt in Flüssigfütterung mahlen

Beitragvon martinb » Do Jul 10, 2014 16:27

Hallo JueLue, hatte bei meiner Flüssigfütterung das gleiche Problem, da ich jede Komponente einzeln dosiere war es vor allem beim Gerstenschrot am problematischsten.
Ich habe das Problem wie folgt gelöst, habe ein KG-Rohr 150mm genommen und mit einer Lochsäge (Trockenbau für Steckdosen ausbohren ca. 80 mm) gleichmäßig um das Rohr verteilt gebohrt sieht dann aus wie ein Schweizer-käse.
Das Rohr habe ich dann in das Silo gehängt und am Schrotzulauf angeschlossen. Der Schrot fällt in das Rohr und die schweren Schrotteile werden durch die Bohrungen bis nach außen zur Silowand gedrückt, funktioniert bestens. Es gibt meines Wissens auch einen Treviraschlauch mit Löchern der in das Silo gehängt werden kann.

Gruß Martin
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Re: Mit Hammermühle direkt in Flüssigfütterung mahlen

Beitragvon JueLue » Do Jul 10, 2014 17:09

Ja, wir haben da auch so ein gelochtes Blechrohr drin, das hat wirklich schon ganz schön was gebracht, gerade in Bezug auf Brückenbildung.

Mit dem Entmischen bin ich aber immer noch nicht zufrieden, ebenso mit der Staubbildung. Außerdem glaube ich, dass einiges an Energie verloren geht, weil so ein Trevirasilo eben doch weniger Luft durchlässt als ein Zyklon.

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