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Mitteilungspflicht Spritzmittel

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Mitteilungspflicht Spritzmittel

Beitragvon Neo-LW » Mi Jun 19, 2019 1:54

Moin,

es wird immer abstruser.

Nun wollen sie, daß man den 'Nachbarn' (gemeint sind Einfamilienhausbesitzer und WVU) mitteilen soll,
was man an Pflanzemschutz ausgebracht hat.

Die Lesart gestern im TV war, daß die LW ja das sowieso aufschreiben.
Dann könnte man ja auch veröffentlichen.

Bis die (Abbauprodukte) Spritzmittel im GW gelandet sind, vergehen Jahre.

Die Hysterie wird immer größer.

Hoffentlich gilt das auch für Bananen.
Dann könnte der Verbraucher ja entscheiden,
ob er das Affenbrot konsumieren will, oder nicht.


Olli
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Re: Mitteilungspflicht Spritzmittel

Beitragvon bauer hans » Mi Jun 19, 2019 6:56

was Künast in der sendung von sich gegeben hatte,war wieder mal hysterischer populismus.
report mainz,gestern 21.45 ARD
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Re: Mitteilungspflicht Spritzmittel

Beitragvon Crazy Horse » Mi Jun 19, 2019 8:17

bauer hans hat geschrieben:was Künast in der sendung von sich gegeben hatte,war wieder mal hysterischer populismus.
report mainz,gestern 21.45 ARD


Ich kann mir solche Sendungen ohne Beruhigungsmittel (5 Bier intus) nicht mehr ansehen, weil ich sonst ausraste.
Als ob der Nachbar mit dieser Information irgendwas anfangen könnte!
Crazy Horse
 
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Re: Mitteilungspflicht Spritzmittel

Beitragvon DWEWT » Mi Jun 19, 2019 8:34

Ich verstehe die Aufregung nicht. Da es zukünftig vermehrt Probleme mit PSM-Resten, Abbauprodukten und Metaboliten geben wird, kann man dann genau nachvollziehen, wer wann was wo ausgebracht hat. Außerdem könnte der evtl. allergisch auf bestimmte Stoffe reagierende Nachbar dann schon seinem Arzt mitteilen, wo evtl. die Problemursache liegen könnte. Es geht also letztendlich um die Anwendung des Verursacherprinzips. Das wird auch höchste Zeit!
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Re: Mitteilungspflicht Spritzmittel

Beitragvon T5060 » Mi Jun 19, 2019 8:43

Ich muss meinem Nachbarn nach dem Hess. UmweltinformationsG gar nichts mitteilen,
da meine Spritzmischung dem Geschäfts - und Betriebsgeheimnis unterliegt.
Auch eine Behörde darf dies nicht tun, selbst wenn ihr die Daten vorliegen.

Also ich frage ja ständig die Umweltdaten von K+S ab beim Umweltamt ab.
Dann fragt das Umweltamt bei K+S ob ich die Daten bekommen darf.
Dann sagt K+S "NJET", dann muss ich klagen. Dann beruft sich K+S auf das Betriebsgeheimnis.
Dann sagt das Gericht aber, die Werte die ich will sind die, die in der Umwelt sind und bekomme die.

Was in der Spritze ist unterliegt aber dem Betriebsgeheimnis. Das Thema hab ich durch.

Da wir aber nicht zu einer Überwachung des Bodens und des Grundwassers der Fläche verpflichtet sind,
fallen hier keine Daten an. Die wären in der Tat mitteilungspflichtig.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Mitteilungspflicht Spritzmittel

Beitragvon bauer hans » Mi Jun 19, 2019 9:05

wir haben hier seit 25 jahren eine wasserkooperation,die die spritzmittel der mitglieder kennt.
desweiteren gibts gesetze,die vorschreiben,dass wir nur bis 2m an privatgrenzen spritzen und auch 2m abstand von fussgängern halten müssen.
da die bahn ja auf befestigten flächen spritzt,was ja eigentlich nicht erlaubt ist,müsste die über auffangdrainagen verfügen.
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Re: Mitteilungspflicht Spritzmittel

Beitragvon anhilde » Mi Jun 19, 2019 9:28

Ich finde das ganz gut. Bin neulich mit meinem 203p ohne Kabine an einem spritzenden Weinbauern vorbei gefahren. Der war drei oder vier rein drin in seinem Wein Acker, dennoch durfte ich dank ordentlich Abdrift sein Spritzmittel auf der Zunge schmecken. Ich wüsste schon gerne was ich da geschluckt habe. Am liebsten wäre mir ein grosses Kennzeichen auf der Spritze, so wie beim Flugzeug und die Möglichkeit das im Internet nachzuschauen. Ich weiss ich mache mich unbeliebt, aber wenn ich Spritzmittel fressen muss, während ich mich auf einem Weg normal bewege, dann hört für mich der Spass auf.
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Re: Mitteilungspflicht Spritzmittel

Beitragvon T5060 » Mi Jun 19, 2019 9:50

Mit jäten und mulchen geht im Gleiskörper gar nichts. Wurzeln im Schotter würden das Gleisbett zerstören.
Weiter verträgt die Technik im Gleis die Glyphosbrühe sehr gut und ist auch auf die dort verwendeten Materialien auf Glyphos ausgelegt.
Insofern ist eine Umstellung dort gar nicht möglich.

Die Ökologie am Gleiskörper und am Bahndamm ist bestens dokumentiert. Unterlagen hierzu sind auch öffentlich zugänglich (u.a. Planfeststellung ABS48 München-Lindau). Vor allen Dingen lieben Zauneidechsen, Insekten und Reptilien das Schotterbett. Im Gegensatz zum gemulchten Straßendamm, sorgen Bahndämme mit den Entwässerungsanlagen für einen regelrechten Biotopverbund.

Das Ökosystem Eisenbahntrasse ist genial, weil die Gräben salzfrei sind. Die Glyphos-Gegner sind beim Thema Bahn/Glyphos dabei gerade ein mächtiges Eigentor zu schiessen.
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Re: Mitteilungspflicht Spritzmittel

Beitragvon marius » Mi Jun 19, 2019 10:27

Crazy Horse hat geschrieben:
bauer hans hat geschrieben:was Künast in der sendung von sich gegeben hatte,war wieder mal hysterischer populismus.
report mainz,gestern 21.45 ARD


Ich kann mir solche Sendungen ohne Beruhigungsmittel (5 Bier intus) nicht mehr ansehen, weil ich sonst ausraste.

Bei mir genau umgekehrt. Ich schau mir das heute ganz entspannt mit ein paar Bier an und bemitleide meine ( ex ) Berufskollegen was die noch alles dulden müssen.
Ich bin ja nur noch kleiner viehloser Hobbyfarmer und mich betrifft das nicht groß. 8)
Pflanzenschutz lass ich eh erledigen obwohl ich noch ne Spritze habe.

Diese Öko Entwicklung war doch längst vorhersehbar. Es muss sich also keiner mehr Wundern. Die nächste Auflage folgt bevor die letzte verdaut ist.
Vor Monaten hab ich hier mal geschrieben das war noch garichts gegen das, was noch kommen wird.
Denn jetzt mit den aufstrebenden Grünen und dem radikalen LEH geht der Ökowahn in Deutschland erst so richtig los unter Applaus der Bevölkerug.
Ich würde mich an eurer Stelle warm anziehen und anschnallen nicht vergessen....
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Re: Mitteilungspflicht Spritzmittel

Beitragvon wastl90 » Mi Jun 19, 2019 10:28

DWEWT hat geschrieben:Ich verstehe die Aufregung nicht. Da es zukünftig vermehrt Probleme mit PSM-Resten, Abbauprodukten und Metaboliten geben wird, kann man dann genau nachvollziehen, wer wann was wo ausgebracht hat. Außerdem könnte der evtl. allergisch auf bestimmte Stoffe reagierende Nachbar dann schon seinem Arzt mitteilen, wo evtl. die Problemursache liegen könnte. Es geht also letztendlich um die Anwendung des Verursacherprinzips. Das wird auch höchste Zeit!

Und wenn mein Nachbar am privaten Gartenzaun spritzt klärt er mich auch über die eingesetzten Mittel und Dosierung auf?! Klärt mich das Industriegebiet 2 km weiter, angrenzend an einen Acker auch über die Gefahrengüter auf die eingesetzt werden?
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Re: Mitteilungspflicht Spritzmittel

Beitragvon wastl90 » Mi Jun 19, 2019 10:32

T5060 hat geschrieben: Vor allen Dingen lieben Zauneidechsen, Insekten und Reptilien das Schotterbett. Im Gegensatz zum gemulchten Straßendamm, sorgen Bahndämme mit den Entwässerungsanlagen für einen regelrechten Biotopverbund.


Aber die müssten doch alle Tot sein oder Nachwuchs mit Missbildungen auf die Welt bekommen?!
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Re: Mitteilungspflicht Spritzmittel

Beitragvon elchtestversagt » Mi Jun 19, 2019 10:56

Es gibt doch eine Alternative für die Bahn anstatt Glyphos... Nennt sich Dampfloks.
Da brennt dann mehrmals im Jahr der Aufwuchs nach Funkenflug weg, da wächst dann auch nichts mehr, ist Umweltfreundlich und voll biologisch abbaubar...
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Re: Mitteilungspflicht Spritzmittel

Beitragvon marius » Mi Jun 19, 2019 11:01

DWEWT hat geschrieben:Ich verstehe die Aufregung nicht. Da es zukünftig vermehrt Probleme mit PSM-Resten, Abbauprodukten und Metaboliten geben wird, kann man dann genau nachvollziehen, wer wann was wo ausgebracht hat. Außerdem könnte der evtl. allergisch auf bestimmte Stoffe reagierende Nachbar dann schon seinem Arzt mitteilen, wo evtl. die Problemursache liegen könnte. Es geht also letztendlich um die Anwendung des Verursacherprinzips. Das wird auch höchste Zeit!


Nur so am Rande, wenn das der Arzt oder ein Gutachter dem Nachbar bestätigt kann der den Landwirt auf Schadensersatz verklagen.
Erkrankt er an Krebs dann gehts schnell in die Millionen.
Siehe Bayer Klagen. Sowas hätte vor Jahren noch keiner für möglich gehalten.

Achja, auch das hatte ich im Forum unlängst vorhergesagt, dass Landwirte wegen dem Pestizideinsatz oder verunreinigtes Trinkwasser früher oder später vor Gerichten verklagt werden.
Das es nun so schnell gehen könnte, hätte ich aber nicht für möglich gehalten.
Zuletzt geändert von marius am Mi Jun 19, 2019 11:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mitteilungspflicht Spritzmittel

Beitragvon T5060 » Mi Jun 19, 2019 11:02

wastl90 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben: Vor allen Dingen lieben Zauneidechsen, Insekten und Reptilien das Schotterbett. Im Gegensatz zum gemulchten Straßendamm, sorgen Bahndämme mit den Entwässerungsanlagen für einen regelrechten Biotopverbund.


Aber die müssten doch alle Tot sein oder Nachwuchs mit Missbildungen auf die Welt bekommen?!


Denkste putzmunter und soviele, dass sie die Hauskatzen gar nicht mehr alle fressen können
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