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Motorisierte Schubkarre - gibt's sowas?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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13 Beiträge • Seite 1 von 1
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Motorisierte Schubkarre - gibt's sowas?

Beitragvon Selbstwerber » Mi Jun 24, 2009 23:45

Grüß' euch,

für den Selbstwerber (bei mir gut 50 Raummeter) stellt sich das Problem, wie er z.B. seine Hiebsreste an den befahrbaren Weg bringt. Rückegassen sind ja häufig nur von den großen Rückemaschinen zu überwinden, und eine Seilwinde kommt auch nicht immer infrage.

Was ich mir wünsche, wäre eine Karre, womit ich eine Portion Meterholz von der Stelle bringe.

Hab ein bisschen gegoogelt:
Da gibts ein kleines Raupenfahrzeug, auf den ersten Blick das Richtige, aber - zu teuer, zu schmal und kippanfällig und zu empfindlich wegen der Raupen, in denen sich die Äste sicherlich verfangen werden.
Es gibt auch motorisierte Karren, die auch nicht billig sind und offensichtlich kippanfällig. Es gibt eine elektrisch unterstützte Schubkarre, aber die scheint mir zu schwach ausgelegt (Leistung, Akku).

Also überlegt sich der Bastler:

Nimm eine Autostarrachse, treibe sie (mit einem Rasenmähermotor z.B.) an und stecke Rungen für die Bloche darüber. Die Achse ist relativ kippsicher, aber bei Unebenheiten würde das Differential dafür sorgen, dass man kaum die Richtung halten kann. Also brauchts eine lange Deichsel, und damit wird das Ding total unhandlich.

Weitere Möglichkeit wäre, bei einem Balkenmäher den Messerbalken ab- und die bewussten Rungen drauf zu montieren. Kippt aber schon bei Seitenwind...

Und jetzt bitte nicht lachen: Ich habe mir meine normale Schubkarre mit Rungen versehen und kann damit auf dem Hof z.B. meine gepalteten Meterstücke (bis zu einem viertel RM je nach Trocknung) gut transportieren. Wenn ich da nun einen Zweitakter (1 PS würden für die Fußgeschwindigkeit schon reichen) mit der richtigen Übersetzung reinbaue, das wäre gewichtsmäßig zu verkraften, und ich hätte ein sehr geländegängiges Transportmittel für meine Zwecke. In Frage käme auch ein Elektroantrieb, so ab 500 Watt und in 12 Volt, mit Freilauf, und als Energiequelle eine Autobatterie.

Hat jemand sich diese Gedanken auch schon mal gemacht, und weiß, welcher Motor mit der passenden Übersetzung brauchbar wäre?

Lächerlicher, als mit dem ATV-Quad sein Holz aus dem Wald zu bringen, finde ich meine Idee auch nicht.

Bin gespannt, ob außer Lästern auch konstruktive Antworten kommen...
Das Leben ist kurz, also vergeude nicht deine Zeit.
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Beitragvon steigerwälder » Do Jun 25, 2009 6:12

lächerlich finde ich deinen vorschlag überhauptnicht.
nicht jeder hier, obwohl es ein landtreff ist, hat einen schlepper zuhause bzw. kann sich einen leisten.
deine ideen sind soweit schon o.k., andere machen sich überhaupt keine gedanken darüber.

ich würd eine variante mit einem einachser mit sitzbank favorisieren und damit die äste aus dem wald schaffen. ganze äste sind schneller nach draußen an den weg zu schaffen als meterholz, da weniger fahrten anfallen. im prinzip holz rücken im kleinen stiel.
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Beitragvon UweRon » Do Jun 25, 2009 6:55

Hallo
Ich habe so einen Raupencaddy( allerdings von der falschen Fa.,leider)
Das Ding ist im Prinzip gut. Stamm umgelegt, Meterstücke geschnitten, dran vorbeigefahren und aufgeladen. Nix mehr schleppen.
Da das Ding nur ca. 60 cm breit ist, brauchst du nur sehr wenig Platz neben dem Stamm.
Durch die Gummiketten fährst du auch keine Spuren in den Wald.
Die Kippanfälligkeit ist allerdings nicht zu unterschätzen. Man muß schon gucken wo man lang fährt.
Ich gebe den Raupencaddy nicht mehr her (evtl. Tausch gegen ein anders Fabrikat).
Was mir allerding für deine Zwecke einfällt:
Evtl. währe ja ein Dumper was für dich. Statt der Wanne kann man auch Rungen anbauen und geländegängig sind die Dinger schon.

Gruß aus Göttingen

Uwe
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kettendumper

Beitragvon brennholzprofi » Do Jun 25, 2009 7:03

Hi;
auch ich habe einen Raupendumper von Merlo das Biest nennt sich Cingo.
Kostet aber auch ne Stange Geld. Mit etwas Hirn und Verstand kommste damit an fast alle Stellen im Garten. Ich benutze es um Stammabschnitte über längere Wege in den Kundengärten oder Liegenschaften zu transportieren. In der´Bucht´ gibt es eine Fa. die Importiert gebrauchte Fahrgestelle...wäre mal nen Anruf wert. Von der Achsenlösung kann ich nur abraten...Du bleibst im Gegensatz zur Kette an jedem Stock /Loch hängen. Mein FZ hat einen 9 Ps Motor und ich finde das ist schon zu schwach.
Ich bin super zufrieden mit dem Teil und bin froh mir nicht das Honda Fahrgestell gekauf zu haben da mir das zu wackelig vor kam.
Ciao Patric
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Beitragvon Zog88 » Do Jun 25, 2009 7:57

Interforst vertreibt ein sogenanntes Eisernes Pferd.
Vielleicht ist das das was du suchst. Ist aber nicht billig.
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Beitragvon Tajfun » Do Jun 25, 2009 8:17

Moin,
habe tatsächlich mal eine motorisierte Schubkarre gesehen,sie wurde in einer Firma eingesetzt,welche Industrieestrich verlegt hat.Aber ob sie auch geländetauglich ist???
Vielleicht gibt es das auch für den GaLa-Bau?
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Beitragvon abu_Moritz » Do Jun 25, 2009 8:59

frankenvieh hat geschrieben:Es soll auch Ehefrauen geben die Schubkarren schieben können 8)


dann lieber nen Dumper, Raupenfahrzeug oder sonstiges - die meckern nicht so viel rum ....
Gruß Jo


abu Moritz = "Vater von Moritz"

wir sind ganz normale Menschen, haben nur ein paar mehr Kettensägen...
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Beitragvon abu_Moritz » Do Jun 25, 2009 9:40

frankenvieh hat geschrieben:Noch nix von knebeln gehört ?


dan machen wir nur im Schlafzimmer ;-)
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Man könnte das Problem auch grundsätzlich anders angehen....

Beitragvon ackerschiene » Do Jun 25, 2009 10:51

Nur so eine Idee.

Warum müssen überhaupt Meterstücke aus dem Waldstück transportiert werden und nicht Stämme ?

Für Stämme bzw. -abschnitte ist ein Einachser (evtl. Ex-Balkenmäher) doch prima geeignet, dann kann man erst ziehen, dann ablängen. Schafft man es, dass das Gewicht des Stammes auch noch auf den Einachser wirkt (der Stamm also z.T. aufliegt) , hat man doch gewonnen, was den Grip angeht.
Zur Not helfen dann natürlich noch Schneeketten, die man evtl. ein wenig manipuliert, indem man was (greifstegähnliches) draufschweißt.

Ich selbst habe früher auch Meterstücke aus dem Waldstück geholt, dafür habe ich einen Dumper/Motojapaner/Muldenkipper - Baustellenfahrzeug - benutzt. Hatte der die Mulde schön voll, gab es aufgrund des Achsdruckes auf den Boden kein Halten, und ein 3/4 Meter ging immer in die Mulde.
Aber die sind auch gefragt, 'nen kaputten Balkenmäher kriegst Du eher mal für 'nen Appel und 'n Ei....
Geht nicht gibt's nicht.
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Re: Motorisierte Schubkarre - gibt's sowas?

Beitragvon walddödel » Do Jun 25, 2009 11:10

Selbstwerber hat geschrieben:Grüß' euch,

für den Selbstwerber (bei mir gut 50 Raummeter) stellt sich das Problem, wie er z.B. seine Hiebsreste an den befahrbaren Weg bringt. Rückegassen sind ja häufig nur von den großen Rückemaschinen zu überwinden, und eine Seilwinde kommt auch nicht immer infrage.

Was ich mir wünsche, wäre eine Karre, womit ich eine Portion Meterholz von der Stelle bringe.

Hab ein bisschen gegoogelt:
Da gibts ein kleines Raupenfahrzeug, auf den ersten Blick das Richtige, aber - zu teuer, zu schmal und kippanfällig und zu empfindlich wegen der Raupen, in denen sich die Äste sicherlich verfangen werden.
Es gibt auch motorisierte Karren, die auch nicht billig sind und offensichtlich kippanfällig. Es gibt eine elektrisch unterstützte Schubkarre, aber die scheint mir zu schwach ausgelegt (Leistung, Akku).

Also überlegt sich der Bastler:

Nimm eine Autostarrachse, treibe sie (mit einem Rasenmähermotor z.B.) an und stecke Rungen für die Bloche darüber. Die Achse ist relativ kippsicher, aber bei Unebenheiten würde das Differential dafür sorgen, dass man kaum die Richtung halten kann. Also brauchts eine lange Deichsel, und damit wird das Ding total unhandlich.

Weitere Möglichkeit wäre, bei einem Balkenmäher den Messerbalken ab- und die bewussten Rungen drauf zu montieren. Kippt aber schon bei Seitenwind...

Und jetzt bitte nicht lachen: Ich habe mir meine normale Schubkarre mit Rungen versehen und kann damit auf dem Hof z.B. meine gepalteten Meterstücke (bis zu einem viertel RM je nach Trocknung) gut transportieren. Wenn ich da nun einen Zweitakter (1 PS würden für die Fußgeschwindigkeit schon reichen) mit der richtigen Übersetzung reinbaue, das wäre gewichtsmäßig zu verkraften, und ich hätte ein sehr geländegängiges Transportmittel für meine Zwecke. In Frage käme auch ein Elektroantrieb, so ab 500 Watt und in 12 Volt, mit Freilauf, und als Energiequelle eine Autobatterie.

Hat jemand sich diese Gedanken auch schon mal gemacht, und weiß, welcher Motor mit der passenden Übersetzung brauchbar wäre?

Lächerlicher, als mit dem ATV-Quad sein Holz aus dem Wald zu bringen, finde ich meine Idee auch nicht.

Bin gespannt, ob außer Lästern auch konstruktive Antworten kommen...


Nö, gelästert wird hier nicht- http://shop.wiltec.info/product_info.ph ... --3PS.html
der motor könnte passen, mit der kraftübertragung müßtest du tricksen, für das geld lohnt kein gebrauchter zweitakter. Kettensägenmotoren finde ich zu hochdrehend, und stihl trennjäger haben schon den keilriemenantrieb aber sind auch als schrott noch schweineteuer. ich hab mir so ein teil aus china geholt als antrieb fürs heuförderband in der feldscheune..verlängerungskabel wäre teurer 8)
und umbauanleitungen für motorisierte schubkarren mit rollertriebwerken gibts auch im netz-googeln :wink:
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Beitragvon Selbstwerber » Do Jun 25, 2009 12:51

Grüß' euch,

danke schon mal für das unerwartete Echo.

Ich hab übrigens einen D 3006, mit dem ich Meterstücke huckepack transportiere, bis zum Anhänger. Mir gehts aber um das Gelände, das ich nicht mit dem Bulldog (so heißt in Franken der Traktor) bzw. mit Seilwinde erreichen kann.

Hab vergessen, noch eine Bedingung anzugeben:
Das Ding kann ich abends nicht im Wald lassen, also müsste es an dem Holzanhänger zu "vertäuen" sein, um's mitnehmen zu können. Eine Leerfahrt nur für das Muli (so nenn ichs jetzt mal) wäre mir zu zeitaufwändig.

Und nochmal: Dumper und Co. sind mir schlichtweg zu teuer, und in steilem Gelände, wie oben schon jemand schrieb, problematisch. In ebenes Gelände komme ich meist mit dem Deutz rein (sieht aber der Förster nicht so gerne).

Hab jetzt leider keine Zeit mehr, aber werde später die angegebenen Google-Tips befolgen.

Danke für eure Tips und Hinweise.
Hans
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Beitragvon Selbstwerber » Do Jun 25, 2009 12:53

Grüß' euch,

danke schon mal für das unerwartete Echo.

Ich hab übrigens einen D 3006, mit dem ich Meterstücke huckepack transportiere, bis zum Anhänger. Mir gehts aber um das Gelände, das ich nicht mit dem Bulldog (so heißt in Franken der Traktor) bzw. mit Seilwinde erreichen kann.

Hab vergessen, noch eine Bedingung anzugeben:
Das Ding kann ich abends nicht im Wald lassen, also müsste es an dem Holzanhänger zu "vertäuen" sein, um's mitnehmen zu können. Eine Leerfahrt nur für das Muli (so nenn ichs jetzt mal) wäre mir zu zeitaufwändig.

Und nochmal: Dumper und Co. sind mir schlichtweg zu teuer, und in steilem Gelände, wie oben schon jemand schrieb, problematisch. In ebenes Gelände komme ich meist mit dem Deutz rein (sieht aber der Förster nicht so gerne).

Hab jetzt leider keine Zeit mehr, aber werde später die angegebenen Google-Tips befolgen.

Danke für eure Tips und Hinweise.
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Beitragvon Elch » Do Jun 25, 2009 19:26

es gab doch mal ein Bild von einer Selbsgebauten Rückekarre mit deichsel
Wenn man das Ding mit Starrachse und einem kleinen Motor betreiben würde sollte man einiges aus dem wald bekommen.
mitels eines alten Säulenwagenhebers währe es sogar möglich mit wenig aufwand eine Klemmbank zu bauen
gruß
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