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Mulchsaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Mulchsaat

Beitragvon Randostar » Mo Okt 11, 2010 8:36

Moin Moin,

ich bewirtschafte einen kleinen Betrieb im Nebenerwerb. Zur Getreidesaat haben wir in der Vergangenheit immer den Pflug vorab benutzt. Da ich jetzt noch ein paar Flächen dazu bekommen habe, überlege ich (aus Zeitgründen) auf den Pflug mal zu verzichten!
Meine Überlegung für den Haferanbau in 2011 die Fläche totspritzen, tief grubbern und säen!?!?!?

Wie macht Ihr das so wie sind eure Erfahrungen?

PS.: Drillmaschine: Amazone D7 mit Kurzkombi vorweg!

Gruß
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Re: Mulchsaat

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Okt 11, 2010 9:00

Hi. Also ich pflüge auch gar nicht mehr. Wenn ich Sommerungen anbaue, sieht der Ablauf in der Regel so aus:

Nach abgeschlossener Getreideernte ( das Stroh verbleibt auf dem Feld ), wird flach gegrubbert um das ganze Unkraut und -gras + Ausfallgetreide auflaufen zu lassen. ( I.d.R. fahre ich dann 10-14 Tage später auch noch Mist, Klärschlamm und alles was sonst so anfällt drauf...- ) - dieses wird dann noch einmal etwas tiefer mit einem Doppelherzschargrubber eingearbeitet. Anschließend werf´ ich dann mit dem Schneckenkornstreuer etwas Zwischenfrucht hin, die über Winter abfriert und leicht zersetzbar ist, wie beispielsweise Phacelia ( Senf würde es auch tun, ist aber bei mir wegen hohem Rapsanteil in der FF nicht möglich ) und egge den Samen leicht unter. Im Frühjahr entscheide ich mich spontan und situationsbezogen ob die Zwischenfrucht gemulcht, gegrubbert oder abgespritzt werden muss & dann wird, mit noch maximal einmal flach eggen, die Sommerung gedrillt. Funktioniert wunderbar.
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Re: Mulchsaat

Beitragvon Holgi1982 » Di Okt 12, 2010 23:22

Ich versuche es dieses Jahr erstmals mit Mulchsaat.
Aber mit meiner Technik ist es bisher irgendwie alles nur Murks. :regen:
Grubbern tue ich zwar auch mit Doppelherzscharen und Mischen tuts auch gut, nur die Einebnung und Rückverfestigung des Grubbers sind Mist.
Drillen tue ich ebenfalls mit einer Amazone D7 aber mit Schleppscharen und die sind m.M. nur sehr Begrenzt Mulchsaatfähig. Diese ziehen desöfteren das Mulchmaterial vor sich her so dass sich schnell mal ein kleiner Erdhaufen vor den Scharen hochzieht, dann musste ich die Drille anheben, etwas vorfahren und wieder absetzen.
Fazit: Ohne die richtige Technik lasse ich das in Zukunft erstmal wieder sein bis sich andere Bearbitungsmöglichkeiten ergeben :klug:
So meine aktuelle Erfahrung.
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Re: Mulchsaat

Beitragvon Nordlicht73 » Mi Okt 13, 2010 10:09

Ich hab dieses Jahr erstmals nach Raps den Weizen in Mulchsaat gedrillt, war auch mal gespannt wie das so geht und aussieht. Hab zur Bodenbearbeitung nur eine Spatenrollegge, die aber etwa so um die 12 cm in den Boden geht. Meine Drillkombi ist eine AD 302 mit Kreiselegge und Schleppscharen.
Letztlich bin ich ganz zufrieden wie's aussieht, nun liegt nach Raps ja aber auch nicht wirklich allzu viel Stroh auf dem Boden rum. Einzig der Striegel zieht außen manchmal etwas die längeren Stoppeln mit sich mit, aber ansonsten geht's gut. Aber mit den Schleppscharen hatte ich keine Probleme.

Bin nun mal gespannt wie sich der Schlag so entwickelt bis zur Ernte, und was bei rum kommt.
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Re: Mulchsaat

Beitragvon chef-bauer » Mi Okt 13, 2010 19:33

Nordlicht73 hat geschrieben:Ich hab dieses Jahr erstmals nach Raps den Weizen in Mulchsaat gedrillt, war auch mal gespannt wie das so geht und aussieht. Hab zur Bodenbearbeitung nur eine Spatenrollegge, die aber etwa so um die 12 cm in den Boden geht. Meine Drillkombi ist eine AD 302 mit Kreiselegge und Schleppscharen.
Letztlich bin ich ganz zufrieden wie's aussieht, nun liegt nach Raps ja aber auch nicht wirklich allzu viel Stroh auf dem Boden rum. Einzig der Striegel zieht außen manchmal etwas die längeren Stoppeln mit sich mit, aber ansonsten geht's gut. Aber mit den Schleppscharen hatte ich keine Probleme.

Bin nun mal gespannt wie sich der Schlag so entwickelt bis zur Ernte, und was bei rum kommt.

Weizen nach Raps ist bei uns die klassische Fruchtfolge. Hier ackert kaum noch wer da ja Raps mit seinen Wurzeln den Boden bereits gut gelockert hat, da nach 2 mal grubbern kaum noch organische Masse oben liegt geht das säen auch mit der alten Technik. Du wirst sehen das dein Weizen vielleicht 1 oder 2 Tage später aufläuft aber auf den späteren Ertrag wirkt sich das nicht aus. Also viel Glück mit der Mulchsaat.
mfg,
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