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Mulchsaat von SG

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Mulchsaat von SG

Beitragvon Ackerbauer91 » Do Jan 06, 2011 9:58

Hallo Forumler,

wir wollen 2011 unser Braugerste als Mulchsaat aussäen und haben noch keine erfahrung damit.
Unserere Ausgangssituaton: Vorfrucht war WW , Stroh wurde abgefahren , mit Grubber ( Flüggelschar) bearbeitet+ Senf gedrillt.
Folgende Geräte stehen uns zur Verfügung: Flügelschargrubber (Flügelschare können auch abgebaut werden) , Kreiselegge mit aufgebauter Drille oder Güttler AVANT Frontpacker mit Garegge.Bodenart: schluffiger Lehm.
Wir würden uns freuen wenn ihr von euren positiven so wie negativen Erfahrungen berichten würdet.

gruß Markus
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Re: Mulchsaat von SG

Beitragvon Juwel » Do Jan 06, 2011 20:45

[quote="Ackerbauer91"]Hallo Forumler,

wir wollen 2011 unser Braugerste als Mulchsaat aussäen und haben noch keine erfahrung damit.
Unserere Ausgangssituaton: Vorfrucht war WW , Stroh wurde abgefahren , mit Grubber ( Flüggelschar) bearbeitet+ Senf gedrillt.
Folgende Geräte stehen uns zur Verfügung: Flügelschargrubber (Flügelschare können auch abgebaut werden) , Kreiselegge mit aufgebauter Drille oder Güttler AVANT Frontpacker mit Garegge.Bodenart: schluffiger Lehm.
Wir würden uns freuen wenn ihr von euren positiven so wie negativen Erfahrungen berichten würdet.

gruß Markus[/quote]

Das ist doch kein Problem,wenn der Senf max. Kniehoch ist einmal mit dem Grubber drüber das reicht
dann schon.
Ansonsten den Senf zuerst abmulchen und dann grubbern.
Und im Frühjahr die Gerste saen.
Juwel
 
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Re: Mulchsaat von SG

Beitragvon Crazy Horse » Fr Jan 07, 2011 14:45

Ich würde, sofern eine Mulchsaat im Frühjahr geplant ist, das Stroh nicht abfahren, sondern gut verhäckselt und verteilt einarbeiten. Das Stroh verwittert soweit über Winter und sorgt für eine bessere Bodenstruktur (bessere Kapillarität, weniger Verdichtungen).

Im Frühjahr musst Du flach arbeiten! Wenn Du nen guten Kreiselgrubber hast, kannst Du die Gerste auch direkt reinsäen. Die Senfstängel sollten soweit abgefroren sein, dass Du problemlos säen kannst. Falls der Acker stark verungrast ist, würde ich ihn zuvor mit nem Totalherbizid (Roundup) abspritzen.

Falls Du keinen KG hast, kannst Du auch nen Flügelschargrubber nehmen und die Äcker flach (ca. 10-15cm) und zügig durchgrubbern. Dann lässt Du ihn 2 Tage abtrocknen, haust Deinen Mineraldünger drauf und sähst ihn ein.
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Re: Mulchsaat von SG

Beitragvon mega 202 » Fr Jan 14, 2011 12:26

Ich habe kurz diese Woche noch eine Fläche dazugekriegt.
War WW drauf, Stroh gehäckselt (nicht optimal verteilt), liegt noch auf Stoppel :(
Im Moment schwanke ich zwischen Direktsaat mit KG oder Vorfahren mit Scheibenegge, wenn´s demnächst gefriert und der Boden befahrbar ist.
Verträgt die SG so ne Vorgehensweise? (wird evtl. auf unseren Lehmböden recht grob).
Von den alten hör ich nur Pflügen, Frostgare, Abschleppen und dann sähen um ein optimales Saatbett zu kriegen.
Wenn ich jetzt aber pflüge, produzier ich doch eine Pflugsohle die auch nicht gerade von Vorteil ist.
Da´s bei uns sehr spät warm wird dürfte für Round up auch keine Zeit mehr zur Verfügung stehen.

Gruß Mega
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Re: Mulchsaat von SG

Beitragvon Crazy Horse » Fr Jan 14, 2011 15:59

Besser wär's natürlich gewesen, wenn der Boden im Sommer/Herbst wenigstens einmal durchgegrubbert worden wäre. Dann würde er im Frühjahr besser abtrocknen.
Normalerweise reicht es aber auch aus, wenn Du außenrum ne Furche ziehst und dann direkt mit dem Kreiselgrubber und aufgesattelter Sämaschine reingehst. Wenn der Weizen gut verwurzelt war und dick genug gestanden ist, dann hinterlässt der auch ein stabiles Bodengefüge, dass Du Dir um Bodenverdichtungen keine Gedanken machen brauchst.

http://info.amazone.de/DisplayFLV.aspx?id=12146
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Re: Mulchsaat von SG

Beitragvon Cyberlui » Fr Jan 21, 2011 18:29

Für Roundup reichen 24h.
ich würds bei Fróst grubbern, nen tag vor der saat Roundup( wenns früher geht natürlich vorher) und dann KE Drille, so werd ich meine auch säen, wen noch nen passender Frost kommt.
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Re: Mulchsaat von SG

Beitragvon Wini » Sa Jan 22, 2011 19:01

Braugerste in Mulchsaat ist ein Lotteriespiel.

Besser im Herbst pflügen, die Frostgare nutzen und im Frühjahr so zeitig wie möglich flach säen.
Wichtig ist, dass unter keinen Umständen die Bodenstruktur durch zu nasse Bearbeitung Schaden nimmt.
Der Boden muß zur Saatzeit gut abgetrocknet sein und so flach und so wenig wie möglich bearbeitet werden.

Ein Vorteil der Mulchsaat ist die geringere Stickstoffmobilisierung. Ob das heuer bei den feuchten
Bedingungen aber klappt, bleibt abzuwarten.

Der Pflug sorgt für einen reinen Tisch. So hast Du mit Weizendurchwuchs keine Probleme.
Problematisch ist jedoch die mögliche, hohe Stickstoffrücklieferung.
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Re: Mulchsaat von SG

Beitragvon Crazy Horse » Sa Jan 22, 2011 20:07

Wini hat geschrieben:Braugerste in Mulchsaat ist ein Lotteriespiel.

Besser im Herbst pflügen, die Frostgare nutzen und im Frühjahr so zeitig wie möglich flach säen.

Wichtig ist, dass unter keinen Umständen die Bodenstruktur durch zu nasse Bearbeitung Schaden nimmt.
Der Boden muß zur Saatzeit gut abgetrocknet sein und so flach und so wenig wie möglich bearbeitet werden.


Ein Vorteil der Mulchsaat ist die geringere Stickstoffmobilisierung. Ob das heuer bei den feuchten
Bedingungen aber klappt, bleibt abzuwarten.

Der Pflug sorgt für einen reinen Tisch. So hast Du mit Weizendurchwuchs keine Probleme.
Problematisch ist jedoch die mögliche, hohe Stickstoffrücklieferung.



Was Du oben geschrieben hast, kann ich nur dick unterstreichen!

Am besten bearbeitet man den Boden erst dann, wenn die große Schneeschmelze bereits vorbei ist und es nachts noch mal etwas durchfriert. Dann sind zum Einen die Nährstoffauswaschungen recht gering und zum Anderen vermeidet man so Verdichtungen im Boden, die bei der Sommergerste wirklich tödlich sind.

Früher haben wir auch im Herbst gepflügt, aber das wäscht mir einfach zu viele Nährstoffe aus. Die Sommergerste geht zwar 2-3 Tage früher auf, weil sich der Boden schneller erwärmt, und steht auch erst mal recht gleichmäßig da, bestockt sich in der Folge aber schlechter und leidet auch stärker unter Vorsommertrockenheit (besonders auf den flachgründigen Böden).

Ich hab heute meine Sommergerstenäcker alle gegrubbert, was bei Temperaturen knapp unter 0°C auch sehr gut ging. Jetzt können die Schollen noch etwas durchfrieren. Sobald es wärmer wird und der Boden gut abgetrocknet ist, sä ich dann auch gleich direkt rein.
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Re: Mulchsaat von SG

Beitragvon mega 202 » Mi Feb 09, 2011 20:03

Hab meinen heute auch gegrubbert.
Nächste Woche soll´s ja wieder stark gefrieren.
Schaun mer mal

:prost:
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Re: Mulchsaat von SG

Beitragvon Crazy Horse » Sa Feb 26, 2011 12:51

Ich hab Ende Januar ca. 15cm tief gegrubbert, letzte Woche den leicht gefrorenem Boden einmal vorgekreiselt, um ihn einzuebnen, und hab jetzt gestern Nachmittag 8ha Sommergerste gesät (nur Sämaschine). Das war ein Traum, wie es den schweren Tonboden zerbröselt hat.

Ich halte es für einen ausgemachten Schwachsinn, vor der Sommergerstensaat eine 25cm tiefe Pflugfurche hinzulegen und das voll aufgeschlossene pflanzenverfügbare Phosphat in tiefere Bodenschichten zu vergraben, die von einem Flachwurzler wie der Sommergerste womöglich gar nicht mehr erreicht werden.
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Re: Mulchsaat von SG

Beitragvon Guido85 » Sa Feb 26, 2011 19:08

Bist du nicht bisschen früh dran mit SG-Saat? Wir haben noch nicht ma das Saatgut für das Frühjahr!
Gruß
Guido
Der Vorteil der Klugheit liegt darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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Re: Mulchsaat von SG

Beitragvon Crazy Horse » So Feb 27, 2011 22:42

Guido85 hat geschrieben:Bist du nicht bisschen früh dran mit SG-Saat? Wir haben noch nicht ma das Saatgut für das Frühjahr!
Gruß
Guido


Was heißt früh dran?
Das Saatbett war optimal, und wenn es jetzt etwas stärker regnen sollte, kann ich womöglich wieder 'ne Woche warten. Ne zeitige Aussaat in ein feinkrümeliges, gut abgetrocknetes Saatbett ist gerade auf den schweren Verwitterungsböden das A und O für eine optimale Bestandesentwicklung. Die Sommergerste reagiert nämlich sehr empfindlich auf Bodenverdichtungen. Auf den guten Lössböden kann man weniger falsch machen, allerdings ist die Braugerste mit ihrem begrenzten Ertragspotential von ca. 70dt/ha dort nicht so konkurrenzfähig.
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