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Nachbar ist Dreckschleuder

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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22 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Nachbar ist Dreckschleuder

Beitragvon Tough-Girl » Do Aug 23, 2007 13:41

Hallo Forumsteilnehmer!

Ich komme selbst vom Land, bin nicht empfindlich was Lärm und "Gestank" (Gülle, etc.) betreffen.
Aber momentan hängt mir der Lätsch runter!!

Unser Nachbar erntet Hopfen und seit letztem Jahr benutzt er zum Hopfentrocknen Heizöl um Strom zu sparen.

Das wäre nicht weiter schlimm, wenn es eine ordentlich installierte Maschine gehandelt hätte. Aber nein, an allem wird gespart und mit billigstem Klump herumgeflickt.
Nun hat er als "Abgasrohre" links und rechts des Hopfenturms ein Loch in die Wand geschlagen und alte Regenrohre an seinen Ofen gebastelt, durch die der ganze, natürlich ungefilterte, Altöl oder Heizöl-Gestank nach draußen geht. Und die Rohre gehen nicht mal über sein Dach, so daß der Gestank nicht nach oben abzieht, sondern der Qualm wird gegen das Stadeldach geblasen und treibt genau in unsere Wohnräume.

Was kann ich nur tun, ich will das nicht nochmal 3 Wochen von morgens bis abends mitmachen!!!!?????

Jedes Dieselauto wird 125 getestet, ob nicht nochmal ein Filter benötigt wird für die umweltschonende Benutzung aber diese Dreckschleuder läuft ungefragt/-genehmigt den ganzen Tag.
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Beitragvon Rebenhopser » Do Aug 23, 2007 13:50

Bei uns ist das eine Sache des zuständigen Kaminfegermeisters... gibt es sowas bei euch nicht?
Der muß so eine Anlage genehmigen...Bild
Ich will nicht so bleiben wie ich bin, ich will besser werden!
http://www.wg-rammersweier.de/
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Beitragvon Fendt-Matthias » Do Aug 23, 2007 15:13

Also dazu fällt mir nur ein, das wir unsere alte Getreidetrocknung nicht mehr nutzen durften, weil die Abgase ins Getreide gelangen könnten und uns dann ne neue zulegen mussten...?!
Wer Fendt fährt führt
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Beitragvon H.B. » Do Aug 23, 2007 15:15

Man sollte nicht zu empfindlich sein, aber.....

So wie sich das liest, könnte dir eh bald der hl. Florian helfen.

Eine richtig eingestellte Ölheizung erzeugt im Dauerbetrieb keinen Qualm. Dabei spielt das Alter keine Rolle. Ferner ist sie nach kürzestem Abstand nicht mehr hörbar. Das einzige was hörbar sein darf, ist der Gebläselüfter. Mit neuen Kugellagern versehen ist der aber auch für Nachbarn erträglich.


P.S. Ich habe momentan den Lärm eines hundsalten Getreidekühlaggregats. Ist mein Nachbar, komm gut klar mit ihm. Aber bei 62 Dezibel im Schlafzimmer (rund um die Uhr), und das von mitte Juli bis anfang November (Weiß gar nicht warum der dann noch kühlt, müsste doch schon längst gefroren sein)......

......aber wenigstens kein Qualm :wink:
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Re: Nachbar ist Dreckschleuder

Beitragvon Komatsu » Do Aug 23, 2007 16:00

Tough-Girl hat geschrieben:Hallo Forumsteilnehmer!

Ich komme selbst vom Land, bin nicht empfindlich was Lärm und "Gestank" (Gülle, etc.) betreffen.
Aber momentan hängt mir der Lätsch runter!!

Unser Nachbar erntet Hopfen und seit letztem Jahr benutzt er zum Hopfentrocknen Heizöl um Strom zu sparen.

Das wäre nicht weiter schlimm, wenn es eine ordentlich installierte Maschine gehandelt hätte. Aber nein, an allem wird gespart und mit billigstem Klump herumgeflickt.
Nun hat er als "Abgasrohre" links und rechts des Hopfenturms ein Loch in die Wand geschlagen und alte Regenrohre an seinen Ofen gebastelt, durch die der ganze, natürlich ungefilterte, Altöl oder Heizöl-Gestank nach draußen geht. Und die Rohre gehen nicht mal über sein Dach, so daß der Gestank nicht nach oben abzieht, sondern der Qualm wird gegen das Stadeldach geblasen und treibt genau in unsere Wohnräume.

Was kann ich nur tun, ich will das nicht nochmal 3 Wochen von morgens bis abends mitmachen!!!!?????

Jedes Dieselauto wird 125 getestet, ob nicht nochmal ein Filter benötigt wird für die umweltschonende Benutzung aber diese Dreckschleuder läuft ungefragt/-genehmigt den ganzen Tag.


Schon der ganze Text hier ist subjektiv abwertend. Die Behauptung es würde Altöl verfeuert keinesfalls belegt. Es lässt den leser den Eindruck erwecken, als verstoße der Hopfenbauer generell gegen jedwedes Recht. Dem wird mitnichten so sein. Auch fehlen hier notwendige zu nennende Abstände und Laufzeiten. Es bleibt daher zu vermuten, das der gesamte Beitrag eher einen schikanösen Hintergrund hat, als das er zur Aufklärung und Versachlichung beitragen mag. In diesem Forum sind wir uns prinzipiell zu Schade, Berufskollegen ins Messer zu fallen, die gerade mal eben nicht Butter gegönnt bekommen.
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Beitragvon H.B. » Do Aug 23, 2007 16:13

Reinhold, du hast schon Recht. Aber etwas Rücksicht sollte dennoch genommen werden. Abgase von Öfen sollten keinesfalls in die Wohnräume anderer gelangen. Nur wer das selbst miterlebt hat, kann darüber urteilen.

Wenn du dauerhaft beeinträchtigt wirst, fällt es auch dir schwer, einen nicht abwertenden Text zu verfassen.
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Beitragvon Komatsu » Do Aug 23, 2007 16:22

Als Belästigung kann man erst dann eine Immission verstehen, die am oberen Ende dessen liegt was "Otto Normalverbraucher" bereit ist hin zu nehmen. Da der Vorgang "Hopfentrocknen" sich max. auf einen Zeitraum von 4 Wochen beschränkt, kann durch aus auch diese Grenze noch etwas nach oben verschoben werden.

Hubert, es handelt sich hier um den 1. Eintrag dieser Userin in diesem Forum. Sie fällt dann auch gleich über einen ehrbaren berufskollegen her mit falschen Behauptungen. Stelle dir einmal vor du hättest eine solche Nachbarin 80 m hinter deinem Hof.
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Beitragvon H.B. » Do Aug 23, 2007 17:53

...ich geh mal davon aus (muß), daß der beschriebene Fall der Wahrheit entspricht. Ich würde persönlich alles daran setzen, diese Missstände zu beseitigen (bessere Verbrennung, höheres Abgasrohr, etc... -> sind alles geringe Kosten). Schlecht verbranntes Heizöl stinkt entsetzlich, eine gewisse Gesundheitsgefahr geht davon auch aus......

Selber wäre ich aber äußerst entstzt, daß in ein Forum geschrieben wird, ohne mich auf vorher auf die Sache anzusprechen.

Der Hopfenbauer würde das Problem sicher zeitnah beheben, wenn er denn darauf angesprochen würde.
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Re: Nachbar ist Dreckschleuder

Beitragvon Jackl » Do Aug 23, 2007 20:09

Tough-Girl hat geschrieben:Hallo Forumsteilnehmer!

Ich komme selbst vom Land, bin nicht empfindlich was Lärm und "Gestank" (Gülle, etc.) betreffen.
Aber momentan hängt mir der Lätsch runter!!



Tuoghgirl:
Also ich find den Beitrag echt gut! Du sagt ja, dass du nicht empfindlich bist...also ist ein Grundverständnis da........auch Landwirte haben nicht immer das Recht auf ihrer Seite, alle dings find ich auch wie H.B: dass zuerst ein persönliches Gespräch sein sollte, aber wahrscheinlich hast du das schon gemacht und es erwies sich als sinnlos.......

Ich kenn das auch aus meiner Nachbarschaft, wenn da einer ohne Hof mal was gegen die Emissionen der Landwirtschaft sagt, dann gehen gleich die Wogen hoch.

Dabei wäre vieles echt vermeidbar. z.B. gibt es bei uns einige (aber wenige!!, die dafür aber beständig!!) , die das Ende ihres Feldes und den Beginn der Straße beim Güllen irgendwie nicht sehen. Wir sind ein Fremdenverkehrsort und wenn mal jemand was sagt, dass man auf diesen Straßen zu gegebener Zeit nicht mehr radeln kann, ja da kriegt er was zu hören .............nur ein Beispiel

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Beitragvon Kaninchen » Do Aug 23, 2007 20:24

Ich vermisse im Beitrag so ein bißchen, ob der Nachbar denn mal auf die eventuell tatsächlich bestehenden Mißstände angesprochen wurde.....
Wie hat er denn reagiert?
Und wie hat er den Hopfen in den Vorjahren getrocknet?

:?: :?: :?:
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Beitragvon Komatsu » Do Aug 23, 2007 20:42

Das Kaninchen ist sehr aufmerksam !!!
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Beitragvon Tough-Girl » Do Aug 23, 2007 21:05

Hallo, ihr Lieben!

Also mit dem Nachbarn hatte ich selbstverständlich vorher gesprochen,
letztes Jahr hatte er das erste Mal mit dieser Anlage die Hopfen getrocknet.
Wir haben die erste Saison überstanden, ich und meine gesamte Familie kamen anschließend echt auf den Felgen daher. Sogar nachts hat man immer noch das Gefühl, Heizöl einzuatmen.
Wir sprachen unseren Nachbarn schon kurz nach der letztjährigen Hopfenernte darauf an, daß entweder die Verbrennung des Ofens im nächsten Jahr besser sein muß oder zumindest die Abgas-Rohre so weit oben, daß der Wind sie fortnehmen kann.
Er war einverstanden,
versuchte kurz vor der diesjährigen Hopfenernte den Ofen einzustellen, das gelang ihm nicht, also fing er einfach an zu ernten ohne die Abgasrohre zu verlängern.

Wir sprachen vorgestern nochmal mit ihm.
Es passierte nichts.
Wir sprachen gestern mit ihm über den unerträglichen Gestank den ganzen Tag (ich hab den Geruch in der Wäsche und überall...)
Es passierte nichts.
Heute stellte ich mich demonstrativ mit dem Foto vors Haus und filmte die ganze Sauerei.
Kurze Zeit später verlängerte er die Abgasrohre durch ein Stück Güllenrohr.

Zumindest provisorisch.
Jetzt bin ich wieder zufrieden, habe mich bei meinem Nachbarn für dieses Entgegenkommen bedankt und wir können nun den restlichen Sommer wieder bei offenem Fenster geniessen.

Ich wollte die Forumsteilnehmer nur einmal fragen, ob ich -was ich wirklich nicht meine- so empfindlich bin, ob sie selber ihrem Nachbarn auch solche Sachen zumuten oder wie das bei euch gehandhabt wird.

Natürlich sprechen wir mit unserem Nachbarn, wir sind nicht die empfindlichen Droh-mit-der-Behörde-Nachbarn!!! :roll:

Schönen Abend noch
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Beitragvon Kaninchen » Do Aug 23, 2007 21:47

ihc833 hat geschrieben:Das Kaninchen ist sehr aufmerksam !!!

Nö! Nur berufsgeschädigt... :mrgreen:

Bei mir laufen täglich Anrufe auf, die immer gleich beginnen/ablaufen:
a) Mein Nachbar tut..../mein Nachbar sollte tun...., tut aber nicht....

b) Darf man xyz tun.....? 8) Nee? Mein Nachbar tut aber grad dies!

c) Wenn ihre Behörde nix dagegen tut, was mein Nachbar tut, muß ich erst die Medien einschalten, damit Ihre Behörde was gegen meinen Nachbarn tut, dass der das Unkraut nicht zu mir rüber wachsen tun lässt? :shock:

d) Wozu zahl ich denn Steuern, wenn die Medien nix tun, dass die Behörde nix tut, noch nicht mal veranlasst, dass ein neues Gesetz erlassen wird, dass der Nachbar nichts tun darf, was das Unkraut gegen meinen Zaun wachsen lässt.... :shock:



e) Wie jetzt? Sie können nix dagegen tun, dass bei meinem Nachbarn das Unkraut wachsen tut/ die Farbe von der Eingangstür blättert/ Kartonagen im Vorgarten liegen und das alles in allem doch nun wirklich übermässig die Umwelt gefährden tut? Wo kämen wir denn hin, wenn sich jeder so verhalten tät?

:shock: :roll: :roll: :roll: :roll: :roll:
Kurz und gut: Wenn ihr in den Nachrichten hört, dass eine langjährige, stets ruhige und freundliche Mitarbeiterin eines in einem nördlichen Bundesland gelegenen Umweltamtes in einer ruhigen Siedlung einer kreisfreien Stadt, die für ihr Marzipan berühmt ist, Amok lief ...., wundert euch einfach nicht! :roll: seid so nett, sagt für mich aus...:wink:

Aber zurück zum Thema:
Um zum Thema tatsächlich was sagen zu können, muß man ganz klar Fakten haben!
Wie groß sind die Grundstücke?
Wie weit auseinander?
Wofür sind die Grundstücke genehmigt?
Wie sind die Verhältnisse vor Ort? Bebauung, Miete, Eigentum.
In was für B-Plan-Gebieten liegen sie?
Gibt es einen B-Plan überhaupt?
Was hat der Nachbar für eine Anlage?
Wonach ist sie genehmigt? Baurecht? BImSchG?
Wer wohnt da, wo, wie lang?
In welchem Bundesland ist das überhaupt? Landesbauordnungen sind Ländersache.

Lange Rede - gar kein Sinn!
So ein Thema kann man in einem Internet-Forum nicht klären und man kann sich hier auch keine Tips holen!



:mrgreen:
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Beitragvon Komatsu » Do Aug 23, 2007 23:10

Kaninchen, ich könnt Dich knutschen :-)

Du hast aber noch drei Sätze vergessen ..........

....... ich habe den besten Rechtsanwalt .......

....... ich werde eine Dienstaufsichtsbeschwerde .......

.......... ich klage bis nach Karlsruhe ........


Der hat den Grenzstein rausgepflügt ......

Die Wurzeln der Pappeln wachsen in meine Drainage ( als ich Drainage freigelegt hatte und nachgemessen hatte waren da 17 m Abstand zwischen ). ..........

Was glaubt ihr denn, was man denkt, wenn man beruflich damit zu tun hat ?


Im Erste Hilfe Kurs habe ich gelernt, jene die am lautesten Schreien kann man zu letzt helfen.
Komatsu
 
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Beitragvon Tough-Girl » Fr Aug 24, 2007 6:46

<<"Vielen Dank" für eurer überaus großes "Mitgefühl">>

Unsere Wohnräume befinden sich übrigens gute 10 Meter neben der besagten Anlage
und ich wünsche jedem, der hier aus sicherer Ferne negativ über mich urteilt, einfach mal nur 3 Tage davon mitmachen zu müssen!
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