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nachgeführte PV-Anlage zur Stromerzeugung zum Eigenverbrauch

Umwandlung von Sonnenenergie in Strom.
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5 Beiträge • Seite 1 von 1
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nachgeführte PV-Anlage zur Stromerzeugung zum Eigenverbrauch

Beitragvon viehdokter » Di Jun 15, 2021 12:27

Hallo,
was halten die Profis hier im Forum von nachgeführten PV-Anlagen ?

Größe 25 - 30 qm.
Der erzeugte Strom soll in erster Linie selbst verbraucht werden...
Gruß
viehdokter
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Re: nachgeführte PV-Anlage zur Stromerzeugung zum Eigenverbr

Beitragvon Redriver » Di Jun 15, 2021 14:18

Hallo,
so grundsätzlich gehe ich mal davon aus das du ca 30% mehr Ertrag erwirtschaftest als mit einer guten Dachanlage. So wäre für mich klar das diese Systeme maximal 30% mehr kosten dürfen. Bei solchen kleinen Anlagen geht meist nur was rentabel, wenn hoher Eigenverbrauch gegeben ist, und diesen schafft man im Regelfall nur mit Speicher aber das muß man sehr genau rechnen. So übern Kopf und aus dem Bauch denke ich das einige KWp mehr auf dem Dach günstiger sind.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
Redriver
 
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Re: nachgeführte PV-Anlage zur Stromerzeugung zum Eigenverbr

Beitragvon viehdokter » Di Jun 15, 2021 21:56

Redriver hat geschrieben:Hallo,
So übern Kopf und aus dem Bauch denke ich das einige KWp mehr auf dem Dach günstiger sind.


Leider reicht der Platz auf dem Hausdach nicht, wegen bereits vorhandener Heizungsunterstützung, Dachfenster und Dachgauben...
viehdokter
 
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Re: nachgeführte PV-Anlage zur Stromerzeugung zum Eigenverbr

Beitragvon 304 » Do Jun 17, 2021 22:52

Geeignete Garage, Carport, Gartenhütte, etc vorhanden?

Wenn das nur für den Eigenverbrauch ist, dann würde ich mich mit der Dachfläche zufriedengeben.
Ohne Speicher wirst du im Privathaushalt aber vmtl. keinen ordentlichen Eigenverbrauch hinbekommen.
Nachführung oder O/W Anlage könnte zwar geringfügig helfen, hat aber auch so seine Nachteile.

An deiner Stelle würde ich zuerst mal den Verbrauch genauer betrachten.
Ein Privathaushalt hat oftmals eine relativ geringe Grundlast und hohe Lastspitzen (z.b. Herd).
Grundlast ist gut für den Eigenverbrauch, die Lastspitzen bei kleineren Eigenverbrauchsanlagen eher nicht.
Mit Speicher lässt sich das auch nicht ausgleichen (Regelgeschwindigkeit + max. Entnahme aus Speicher begrenzt)


Da dir dein Stromverbrauch vmtl. komplett unbekannt ist, mal kurz als Größenordnung:
Ich liege bei ~350W Grundlast. (Davon ~70W KF-Station+Rechner ~50W NAS+Überwachungskameras)
Dazu kommen dann noch ~70W für die Pumpe der Solarthermie, sobald die läuft.
Intervallmäßig schalten dann noch Kühlschrank und Gefriertruhe (~70-100W) für kurze Zeit ein.
Das einzige was bei mir wirklich Strom braucht ist die Melk- und Kühltechnik.

Mir reichen daher bei dem derzeit wirklich guten Wetter schon 760Wp O/W (600VA-Anlage) um von ~10-16 Uhr bis auf kurze Peaks auf ~0W Netzbezug zu kommen.

Würde daher an deiner Stelle erstmal den Verbrauch analysieren. Wenn unter Tags niemand zu Hause ist und auch sonst keine Stromfresser laufen, wird das vmtl. nichts mit hohem Eigenverbrauch. Demenstsprechend günstig muss die Anlage sein, damit sie die durch die geringe Einspeisevergütung abzahlt.
Speicher ist eine gute Möglichkeit den Eigenverbrauch zu erhöhen, rechnet sich aber nur bei den wenigsten.

Bevor du dich allerdings entscheidest, schau mal in ein Fachforum.
Z.b. https://www.photovoltaikforum.com/
Da wird dir bei Anlagenplanung, Angebotsvergleich und Problemen geholfen.
304
 
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Re: nachgeführte PV-Anlage zur Stromerzeugung zum Eigenverbr

Beitragvon weissnich » Sa Jun 19, 2021 5:54

ernsthaft.. falls "heizungsuntrstüzung" ne solarthermie ist, kann man die getrost abbauen.. die bringt so wenig ertrag das ein paar pv module das locker wettmachen..
speicher lohnt sich nur wenn er quasi nix kostet.. also mit hoher förderung - zur zeit wohl nur in nds möglich..
nachgeführte anlage ist eigentlich immer zu teuer.. ich hab auf meinem dach q cells g8 module seit feb.. die sind so schwachlichtfähig das die ostseite am nachmittag noch 50% der westseite bringt.. damit erübrigt sich nachführung..

was man machen kann wenn das dach zu klein ist.. man baut einfach nen carport oder sowas oder nen solarzaun oder oder oder..

das man den hausverbrauch immer mal wieder hinterfragen sollte und stromfresser idendifizieren und aus der bude schmeissen ist natürlich logisch.. ich hab vor 10 jahren noch 4000kwh benötigt.. letztes jahr 2200.. durch die pv hab ich seit 22.04 exakt 3kwh gebraucht aus dem netz.. der rest kommt vom dach.. (alledings mit speicher weil nds)

wenn du einzelheiten wissen magst: https://www.youtube.com/channel/UC4t0Ku ... F27UtjLxPw
weissnich
 
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