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Nachläufer für Grubber - Rotopack vs Rohr/Stabwalze

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Nachläufer für Grubber - Rotopack vs Rohr/Stabwalze

Beitragvon Ackerblitz » So Dez 21, 2025 18:09

Ich bin gerade an zwei Grubbern dran, einer mit Rotopack als Nachläufer, der andere klassisch mit Stabwalze.

Was läuft erfahrungsgemäß auf leichten bis mittleren Böden am zuverlässigsten und ist auch für relativ viel organische Masse nach (gemulchtem) Körnermais geeignet?

Wirklich viel an schwereren Böden gibt es hier nicht, der größte Teil ist tatsächlich sandig. Steine sind auch absolut kein Thema, gibt es fast gar keine.
Ab und zu kommt mal ein größerer Brocken in der 50kg Gewichtsklasse hoch wenn man zu tief ackert aber das ist mal einer alle paar Jahre.

Rein vom Gefühl würde ich momentan fast schon zu dem Rotopack tendieren, da doch etwas resistenter gegen das absaufen und zusetzen bei ungünstigen Bedingungen.
Gerade beim zweiten oder dritten Grubberstrich und ZF einsaat verspreche ich mir da deutliche Vorteile gegenüber den normalen Stabwalzen, die doch ganz gerne absaufen oder sich zusetzen.
Ackerblitz
 
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Re: Nachläufer für Grubber - Rotopack vs Rohr/Stabwalze

Beitragvon wastl90 » So Dez 21, 2025 19:52

Ich kenne die Rotopackwalzen eigentlich nur von Frontpackern. Funktionieren die auf leichten Sandböden die auch gerne mal schieben? Klar, Sand ist nicht gleich Sand, aber wenn ich an die Sandböden ein paar Kilomenter von uns denke, dann hätte ich da bedenken.
wastl90
 
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Re: Nachläufer für Grubber - Rotopack vs Rohr/Stabwalze

Beitragvon Der Alte » Mo Dez 22, 2025 6:33

bei der Rotopack hätte ich extreme Bedenken wegen dem Maisstroh,
"GERECHTIGKEIT ist immer subjektiv und kein Naturgesetz" aus Krimi Polizeinotruf 110 :idea:
vor 15 Jahren: ...schau, so viele China-Touristen bei uns! Geh, last ses, de machen doch nur Fotos.... n8
Der Alte
 
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Re: Nachläufer für Grubber - Rotopack vs Rohr/Stabwalze

Beitragvon Schwabenjung26 » Mo Dez 22, 2025 8:23

Ich hatte mal einen Rotopack am 3-balkigen Grubber.
Der Rotopack funktionierte hervorragend bei entsprechend passenden Verhältnissen.
Allerdings passten die Verhältnisse bei uns ziemlich selten. Wir wirtschaften auf steinigen Lehmböden.
Zu trocken und die Stacheln drangen nicht/nur teilweise in den Boden ein, gleichmäßiges Arbeiten war dann unmöglich.
Zu feucht und die Walze wickeln sich extrem schnell auf, wenn auch die Walzen selbstreinigend sind, so ca. 5-8cm Luft ist da schon und die wickelt es zu.
Bei Steinen wird schnell mal der Stachel krumm.

Was wirklich gut funktioniert ist das Ablegen von Ernteresten und Unkraut auf der Oberfläche, selbts bei Maisstroh habe ich da keine Bedenken.
Ich hab damit glaub 9 Jare gearbeitet, aber wegen dem Rotopack ging der Grubber damals vom Hof. Nachfolger ist der gleiche Grubber mit Dachringwalze. Damit bin ich deutlich glücklicher und einsatzsicherer unterwegs. Krümelt auch besser.
Älbler, zwecks Überblick
Schwabenjung26
 
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Re: Nachläufer für Grubber - Rotopack vs Rohr/Stabwalze

Beitragvon Agron » Fr Mär 06, 2026 23:20

Moin,
hole das Thema nochmal hoch, auch wenn es vielleicht nicht ganz zum Betreff passt, wollte aber nichts neues erstellen.
Die Walze von meinem Grubber hat die besten Tage hinter sich. Das Material ist total dünn und biegt sich bei den kleinsten Steinen um. Macht es Sinn Flacheisen zu nehmen und diese dran zu schweißen? Oder habt ihr andere Ideen die Walze zu retten? Oder sagt ihr es macht mehr Sinn sich nach einer gebrauchten umzuschauen und die dran zu basteln? Wenn ja welche?
Anbei ein Bild der Walze
Bild Walze.jpg
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Re: Nachläufer für Grubber - Rotopack vs Rohr/Stabwalze

Beitragvon Agrohero » Sa Mär 07, 2026 6:23

Schmeiß weg , kauf neu !
Also ich meine den nachläufer und nicht den grubber.
Schau mal bei Kleinanzeigen , da gibt es immer wieder etwas .
Ich würde eine offene Walze nehmen, zb güttler Simplex oder rollflex , denn ich sehe an deinem grubber noch ein verstellbares vierkantrohr, dort könntest du dann schwere striegelzinken oder nivellatoren anschrauben die von der Länge zwischen den walzenringen laufen und den Boden einebnenen und als abstreifer fungieren.
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Re: Nachläufer für Grubber - Rotopack vs Rohr/Stabwalze

Beitragvon countryman » Sa Mär 07, 2026 8:49

Noch nie diese sehr lange schlanke Bauform an Streichern/Nivellatoren gesehen wie auf dem Bild :shock:
Wer ist denn Hersteller des Grubbers?
Bei einer soliden Walze hinten könnte die Tragkraft dieser Flacheisen-Ärmchen grenzwertig werden?
The times they are a-changin'.
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Re: Nachläufer für Grubber - Rotopack vs Rohr/Stabwalze

Beitragvon Christian » Sa Mär 07, 2026 8:51

Das sind keine Nivellatoren, das ist PE Wasserrohr als Särohr.
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Re: Nachläufer für Grubber - Rotopack vs Rohr/Stabwalze

Beitragvon ratzmoeller » Sa Mär 07, 2026 11:26

Da der ganze Aufbau von dem Grubber aussieht als ob er nur zum flachen Arbeiten zur ZW-Frucht Saat genommen wird,dürfte der Hauptzweck der Krümelwalze im leichten Rückverfestigen und Schaffen eines Feinerdeschleiers zum Bedecken der Saat sein.Bis jede Zahnleiste mit einem Flacheisen verstärkt ist hat man gut zu tun-hat man die Zeit und das Material rumliegen kann man es machen.Ansonsten bei Kleinanzeigen nach einer passenden,guterhaltenen Ersatzwalze Ausschau halten.
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Re: Nachläufer für Grubber - Rotopack vs Rohr/Stabwalze

Beitragvon Agron » Sa Mär 07, 2026 11:50

Die Einebnungsreihe habe ich diesen Winter gebaut. Habe noch viele Wenderzinken rumfliegen, die ich da dran schrauben möchte. Der Grubber soll Eigentlich auch für die Grundbodenbearbeitung genutzt werden. Ist nicht viel bei mir nur ca 12 Hektar. Das schafft er auch ganz gut. Flacheisen hätte ich noch einige rumliegen. Aber ich frag mich ob eine neue Walze nicht doch Sinn macht, weil sonst bei tieferer Bearbeitung nasse Erde hochgeholt wird und sich so eine Walze dann doch schnell zusetzt oder?
Achso die Särohre mit dem Halter dazu sind abnehmbar und werden für die Grundbodenbearbeitung natürlich abgenommen.
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Re: Nachläufer für Grubber - Rotopack vs Rohr/Stabwalze

Beitragvon ratzmoeller » Sa Mär 07, 2026 12:06

Okay
Bei einer Nutzung auch zur Grundbodenbearbeitung würde ich dann auch zu einer passenden neuen/gebrauchten Walze raten.
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Re: Nachläufer für Grubber - Rotopack vs Rohr/Stabwalze

Beitragvon Agron » Sa Mär 07, 2026 16:50

Im Nachbarort steht eine Rohrstabwalze 2.25 Meter breit für 550€. Finde das schon teuer. Was meint ihr macht es Sinn diese zu kaufen? Bei anderen Walzen (Keilring o.ä.) hätte ich ein bisschen Angst, dass die Tragarme nachgeben.
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Re: Nachläufer für Grubber - Rotopack vs Rohr/Stabwalze

Beitragvon rockyy » Sa Mär 07, 2026 17:13

Ich habe 2,25m Walze glaube im Herbst für ~140eur verkauft.
Weiß gerade nicht ob flach oder rundstahl. (Grubber war vom Onkel und haben den vorm schrotti gerettet weil wir davon was brauchten)
für 700€ bekommst du 3m neu.
rockyy
 
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