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Nährstoffe in Mineraldünger errechnen?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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27 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Nährstoffe in Mineraldünger errechnen?

Beitragvon sunnyboy » Mi Mai 07, 2014 14:41

Hallo Landwirtsfreunde,

ich finde auch dass eine gewisse Schulbildung wichtig ist um einen Betrieb erfolgreich und wirtschaftlich zu führen und diejenigen die dass gewisse "Etwas" nicht haben werden auf Dauer sowieso nicht überleben. :klug:
@Bauer Martin
Vergiss nicht den Dreisatz zu lernen. :lol:

Prost sunnyboy
:prost:
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Re: Nährstoffe in Mineraldünger errechnen?

Beitragvon PhantomLord » Mi Mai 07, 2014 22:16

NobbyNobbs hat geschrieben:
automatix hat geschrieben:ja, das sind dann die, bei denen der Hof nach 10 Jahren den lokalen Landmaschinendealer gehört..



Da treten ganz schnell die Gesetze und Hebel der heutigen Marktwirtschaft in Kraft- hoffe ich doch. Und das- sorry, so gemein bin ich- will ich auch weil es gut so ist! Ich gönne jedem sein Glück und anständig arbeitenden Betrieben um Himmels Willen keinen Schaden. Aber wenn diesen ganzen Knuddlern und prämiengeilen "Nichtskönner" mal gewisse Förderungen und Vergünstigungen gestrichen würden (weg mit der kack Prämie, legt die Summen um als Aufschlag für erzeugte Güter oder weiß der Geier was), gingen da ganz schnell die Lichter aus und z.B. hier gleich mal 200 ha an Betriebe wie meinen über, die probieren anständige Lebensmittel zu erzeugen, statt auf Vollidioten-Bio zu machen, einmal dreck zu mähen oder gar zu mulchen, nur um Prämien zu kassieren. Wie kann denn sowas eigentlich sein?

Das find ich ja an sich in die richtige Richtung gedacht, aber damit werden dann diejenigen bevorteilt, die auf tiefgründigen, guten Böden wirtschaften. Zielführender währe doch dann, den Durchschnittsertrag für den jeweiligen Standort als Messlatte zu nehmen. Die Bürokraie würde mit meinem Vorschlag allerdings wieder gefördert.
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Re: Nährstoffe in Mineraldünger errechnen?

Beitragvon NobbyNobbs » Do Mai 08, 2014 9:29

Ja natürlich, der Gedanke war keineswegs zu Ende gedacht. Das hatte ich dann auch gleich im Kopf. Auch müssten verschiedene Kulturen unterschiedlich stark gefördert werden. Was wäre das eine feine Stellschraube, gezielt den Anbau allgemein nützlicher Kulturen zu fördern. So könnten ganz gezielt gewisse Nahrungsmittel wie Brotgetreide oder Kartoffeln oder aber Veredlungsprodukte, heimische Leguminosen etc. über Subventionen gestärkt werden, während ein Biogasmais oder Brache zwingend weniger bekommen müsste. Sicherlich müsste man die regionalen Gegebenheiten einfliessen lassen um dadurch einen jeweiligen Fördersatz/t zu errechnen. Klar, die Tonne Weizen aus der Wetterau müsste weniger Zuschlag bekommen als eine aus dem hohen Odenwald.

Aber dieses grob angeschnittene Model wäre doch auf Anhieb fairer und gesellschaftstauglicher als das jetzige System. Wie erklärt man dem Laien, dass sein Steuergeld auch für Leute verschwendet wird, die mit der Produktion von Lebensmitteln rein gar nichts zu tun haben, sondern nur in die eigene Tasche wirtschaften und für brach liegende oder schlecht geführte Bestände 300 €/ha bekommen?
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Re: Nährstoffe in Mineraldünger errechnen?

Beitragvon sunnyboy » Di Mai 13, 2014 11:44

Mahlzeit Zusammen,

@NobbyNobbs
ich finde deinen Ansatz sehr gut, glaubst du dass aber so ein System durchzusetzen ist? Es wäre sicherlich besser als diese jetzige wenig durchschaubare Förderung.

Servus sunnyboy
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Re: Nährstoffe in Mineraldünger errechnen?

Beitragvon Tobi. » Sa Mai 17, 2014 15:20

NobbyNobbs hat geschrieben:Ja natürlich, der Gedanke war keineswegs zu Ende gedacht. Das hatte ich dann auch gleich im Kopf. Auch müssten verschiedene Kulturen unterschiedlich stark gefördert werden. Was wäre das eine feine Stellschraube, gezielt den Anbau allgemein nützlicher Kulturen zu fördern. So könnten ganz gezielt gewisse Nahrungsmittel wie Brotgetreide oder Kartoffeln oder aber Veredlungsprodukte, heimische Leguminosen etc. über Subventionen gestärkt werden, während ein Biogasmais oder Brache zwingend weniger bekommen müsste. Sicherlich müsste man die regionalen Gegebenheiten einfliessen lassen um dadurch einen jeweiligen Fördersatz/t zu errechnen. Klar, die Tonne Weizen aus der Wetterau müsste weniger Zuschlag bekommen als eine aus dem hohen Odenwald.

Aber dieses grob angeschnittene Model wäre doch auf Anhieb fairer und gesellschaftstauglicher als das jetzige System. Wie erklärt man dem Laien, dass sein Steuergeld auch für Leute verschwendet wird, die mit der Produktion von Lebensmitteln rein gar nichts zu tun haben, sondern nur in die eigene Tasche wirtschaften und für brach liegende oder schlecht geführte Bestände 300 €/ha bekommen?


Gib mal 10 Leuten 100 € Prämie und einem 110 €.
Mit Sicherheit wir von den 10 einer so lange nach Gerechtigkeit schreien und erst dann zufrieden sein, wenn alle nix bekommen...
Tobi.
 
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Re: Nährstoffe in Mineraldünger errechnen?

Beitragvon NobbyNobbs » So Mai 18, 2014 13:12

IHC_833 hat geschrieben:
Wer in Mitteleuropa Ertragsreduzierungen fordert, ist schuld am Hungertod in Afrika und der Vernichtung des Regenwalds. !


Ich kenne keinen der das tut. Ganz im Gegenteil, wir müssen hier die Erträge weiter steigern und aus der Produktion gefallene Fläche (Brache, Biogas-Mais-Flächen etc.) wieder anständig nutzen können.

sunnyboy hat geschrieben:Mahlzeit Zusammen,

@NobbyNobbs
ich finde deinen Ansatz sehr gut, glaubst du dass aber so ein System durchzusetzen ist? Es wäre sicherlich besser als diese jetzige wenig durchschaubare Förderung.

Servus sunnyboy


Leider ist das nicht so einfach.

Tobi. hat geschrieben:Gib mal 10 Leuten 100 € Prämie und einem 110 €.
Mit Sicherheit wir von den 10 einer so lange nach Gerechtigkeit schreien und erst dann zufrieden sein, wenn alle nix bekommen...



Das ist sooo scheiß egal. Mach's mal jedem Recht. Ich komme auch aus einer guten Ackerbauregion, das heißt mich würde ein solches System auch "negativ" treffen. Da bin ich aber absolut bereit zu, weil es nicht mehr als richtig wäre. Ich will für gute Leistung bezahlt werden und wenn dazu ein System erforderlich ist, das mich vielleicht etwas schlechter trifft, dafür aber diese ganzen Streuner endgültig vom Markt nimmt, dann bitte gerne. Wenn ich dadurch nämlich meinen Betrieb erweitern kann (es würde wie bereits erwähnt deutlich mehr Fläche frei) und weiterhin gewissenhaft 10 t/ha Weizen ernte, dann schneide ich wahrscheinlich unter'm Strich deutlich besser ab- ZURECHT. Dann kann ich dem Laien sagen, "hier pass mal auf, ich werd' mit unsrem Steuergeld bezahlt, damit ich dir gewissenhafte Nahrungsmittel anbaue. Und je besser ich das tue und je mehr ich erzeuge, desto mehr haben wir beide davon. Ist ne Win-Win-Situation, findest du nicht auch? Und das muss jeder so machen, sonst kriegt er nix". Und was sagst du heute? :wink:

Ich bleibe dabei. Hier: Mein Nachbar..Bio-Bauer. 80' er Böden, über 100 ha eingesät. Bei ner normalen Fruchtfolge, sagen wir alle drei Jahre Weizen nach einer Blattfrucht und 10 t/ha Ertrag, fehlen da genau (10 t/ha * 100 ha * 0,33) t Weizen pro Jahr. Was die 330 Tonnen an Brot und Brötchen geben kannst du dir ausrechnen. Jedenfalls sind sie einfach nicht da. Stattdessen nutzt er 30 % als Brache, der Rest wird vergammeln lassen. Wird dann einmal im Jahr mehr schlecht als Recht gemäht, die Ballen bleiben dann unter Umständen mehrere Jahre auf dem Acker liegen. Da wird dann ab und an einer für die "Bio-Kühe" geholt. Die können sich dann an dem schimmeligen Scheiß satt fressen und du trinkst die Pilzgifte in der tollen "Biomilch" mit. Das Ganze wird dann- weil es ja so toll, umweltschonend und tierlieb ist- auch noch mit weit über 300 Euro/ha gefördert. Ist das ein gutes System? Was ist mit den ganzen Rentnern, deren Wissensstand nicht mehr den heutigen Standards entspricht und die ihre 10 ha einfach nicht abgeben wollen weil ihnen eben solche Dinge gewährt werden?
Dann sollen sie das Geld lieber in den Straßenbau oder sonst wo hinstecken, als das kleine Bäuerchen oder riesige Industrieunternehmen satt zu füttern
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Re: Nährstoffe in Mineraldünger errechnen?

Beitragvon Ferengi » So Mai 18, 2014 23:12

NobbyNobbs hat geschrieben:Ich kenne keinen der das tut. Ganz im Gegenteil, wir müssen hier die Erträge weiter steigern...


...um die Überproduktion zu steigern und die Preise niedrig zu halten.
Der Endverbraucher will schließlich vor allem eines, und das ist BILLIG!
Und wenn wir dann bei jedem Rind, Schwein, Puter und Sack Weizen 5 Euro Verlust machen, dann können wir auch endlich duf die staatlichen Ausgleichszahlungen verzichten.

Bin ich froh wenn die Milchquote fällt.
Dann kann endlich wieder so richtig Komagemolken werden. :prost:
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Re: Nährstoffe in Mineraldünger errechnen?

Beitragvon Tobi. » Mo Mai 19, 2014 6:56

Ferengi hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Ich kenne keinen der das tut. Ganz im Gegenteil, wir müssen hier die Erträge weiter steigern...


...um die Überproduktion zu steigern und die Preise niedrig zu halten.
Der Endverbraucher will schließlich vor allem eines, und das ist BILLIG!
Und wenn wir dann bei jedem Rind, Schwein, Puter und Sack Weizen 5 Euro Verlust machen, dann können wir auch endlich duf die staatlichen Ausgleichszahlungen verzichten.

Bin ich froh wenn die Milchquote fällt.
Dann kann endlich wieder so richtig Komagemolken werden. :prost:


Nobby geht wohl davon aus, dass dazu dann auch die passenden politischen Rahmenbedingungen geschaffen werden...
Die Hoffnung stirbt zuletzt... :roll:
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Re: Nährstoffe in Mineraldünger errechnen?

Beitragvon madanf » Mo Mai 19, 2014 7:29

Ich denke auch, dass die Ausgleichszahlungen gerechter verteilt werden müssen.
Aber finde mal ein System das alle Schmarotzer aussortiert. Ist sicherlich schwierig.
Zum Thema Bio-Bauer haben wir hier in der Gegend auch so einen :roll:
Ich habe nichts gegen den Bio-Gedanken und einige Landwirte haben das System auch richtig gut im Griff.
Aber irgentwelche Unternehmer die ihre Firmengewinne in die Anschaffung von Aussiedlerhöfe stecken,
dort dann unter dem Bio-Siegel 'wirtschaften' um die höheren Ausgleichszahlungen zu bekommen und
von der ganzen Materie keine Ahnung haben, dort müsste man mal ansetzen.
Aber auch das ist von staatlicher bzw. EU Seite schwierig zu lösen.
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Re: Nährstoffe in Mineraldünger errechnen?

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Mai 19, 2014 7:44

Tobi. hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Ich kenne keinen der das tut. Ganz im Gegenteil, wir müssen hier die Erträge weiter steigern...


...um die Überproduktion zu steigern und die Preise niedrig zu halten.
Der Endverbraucher will schließlich vor allem eines, und das ist BILLIG!
Und wenn wir dann bei jedem Rind, Schwein, Puter und Sack Weizen 5 Euro Verlust machen, dann können wir auch endlich duf die staatlichen Ausgleichszahlungen verzichten.

Bin ich froh wenn die Milchquote fällt.
Dann kann endlich wieder so richtig Komagemolken werden. :prost:


Nobby geht wohl davon aus, dass dazu dann auch die passenden politischen Rahmenbedingungen geschaffen werden...
Die Hoffnung stirbt zuletzt... :roll:



Ich würde es mir wünschen, weiß aber auch, dass sie das nicht umsetzen werden. Mal schauen was ab 2020 wird, das Thema bleibt spannend.
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Re: Nährstoffe in Mineraldünger errechnen?

Beitragvon sunnyboy » Fr Sep 12, 2014 11:39

Servus Bauer Martin,

ich wollte nur mal fragen ob du mir die Berechnungsformel zum Berechnen der optimalen Düngermenge geben kannst? :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Gruß sunnyboy
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Re: Nährstoffe in Mineraldünger errechnen?

Beitragvon sunnyboy » Di Sep 16, 2014 21:04

Hallo Beisamen,

@Bauer Martin
Ich hoffe du bist mir nicht beleidigt, aber tut mir leid der musste sein. :lol:
Nix für ungut

Gruß sunnyboy
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