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Naturschutz-Mähwiese: 1. Sinn der Wiesenschleppe

Hier ist Platz für alles was mit Futterbau und Grünland zu tun hat.
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Naturschutz-Mähwiese: 1. Sinn der Wiesenschleppe

Beitragvon jweitzel » Fr Mär 12, 2021 14:35

Hallo Leute, nun schon vor etwas längerer Zeit war ich hier wegen der Flächenpflege in Streuobstanlagen. Da haben einige sehr kompetent und informativ geantwortet. Hier geht es nicht um "Fettschiffe", Großgeräte und Erwerbstätigkeit, sondern um Artenvielfalt und Geduld. Ich bin aktiv da seit fast 10 Jahren unterwegs.

Heute hier die Frage an die Fachleute von euch nach Sinn und Zweck, die Wiesen im Frühjahr abzuschleppen.
- Bisher habe ich mir immer so ein (Selbstbau-)Teil beim Siedlerhof ausgeliehen und habe die wenige tausend Quadratmeter damit abgefahren.
Mein Kenntnisstand ist der, dass zuerst die Maulwurf-, besser Schermaushäufen und sonstige Erdhügel (von Kötern) damit flachgezogen werden sollen - nicht zuletzt deswegen, damit ich einige Monate später zumindest in die nicht mit dem Messerbalken fahre.
- Die Wiesenschleppe/Egge soll aber auch die Pflanzennarbe etwas ankratzen, um das Wachstum anzuregen. Ich denke mir, dass sie in gewisser Weise die WInterbeweidung durch Schafe/Ziegen "simuliert", die ebengleichen Effekt hat. (Ein Wiesenstriegel, möglichst noch mit Nachsaateinrichtung etc. ist hier nicht gefragt.)
- Lohnt sich die Anschaffung einer Schleppe? Die steht ja vom Rest des Jahres im Regen herum. Kann es sinnvoll sein, einige Zeit nach der Mahd/Heuernte auch noch mal abzuschleppen?

Frage: Was gäbe es noch wichtiges festzuhalten?

Vielen Dank für freundliche Beiträge!
Johannes
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jweitzel
 
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Re: Naturschutz-Mähwiese: 1. Sinn der Wiesenschleppe

Beitragvon Frankenbauer » Fr Mär 12, 2021 15:05

Du hast Dir eigentlich schon alle Antworten selbst gegeben. Weiterer Sinn ist es den ausgebrachten Wirtschaftsdünger, wie Mist oder Kompost gleichmäßig zu verteilen, denn wo nichts hi nkommt kann auch nichts herkommen.
Zur Schleppe selbst: Bei uns wurden jahrzehntelang die normalen Eggen umgedreht und mit den Schraubenköpfen und den Eggenfeldern selbst abgeschleppt. Bei Bedarf stehen bei mir im Ort im Moment drei solcher Eggen zum Verkauf:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 4-276-6720
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 4-276-6720
Die Dritte ist eine 4m Egge.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Naturschutz-Mähwiese: 1. Sinn der Wiesenschleppe

Beitragvon jweitzel » Sa Mär 13, 2021 11:24

Hallo Werner, danke für Deine Antwort! Eine Wiesenschleppe von Unterfranken bis kurz vor Basel zu transportieren, lohnt nun wirklich nicht. Auch kann es kein so'n Geschoss sein wie für die riesigen Flächen, die ihr dort habt. Hier geht es ja um Flächenpflege (auch) unter Streuobstanlagen.

Grüßle aus dem Süden
Johannes
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Re: Naturschutz-Mähwiese: 1. Sinn der Wiesenschleppe

Beitragvon wastl90 » Sa Mär 13, 2021 11:28

Guck dir doch die Ebay-Kleinanzeigen an und du siehst ein Stichwort "Ackeregge" das gibst du jetzt eben in deine Suchmaschine oder Kleinanzeigenportal ein und wirst fündig. Die Dinger bekommst du fast geschenkt und sollten auch in der nähe von Basel ohne Ende vorhanden sein.
wastl90
 
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Re: Naturschutz-Mähwiese: 1. Sinn der Wiesenschleppe

Beitragvon Hosenträger » Sa Mär 13, 2021 11:52

Wenn die Fläche 1 Jahr nicht gemäht worden ist, ist vor den Abschleppen erst mal (idealer weise) schlegeln angesagt. Wahrscheinlich ist ein eggen mit mittelschwerer/schwerer Egge da nicht möglich wegen verstopfens. Verwildern ist absolut kein erhalten! Mähe zukünftig 2 mal järhlich dann ist schon mal ein erster Schritt für den Erhalt gemacht, und ein abschleppen im Fühjahr (auf richtigen Zeitpunkt achten) geht dann auch problemlos!
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