Hallo Leute, nun schon vor etwas längerer Zeit war ich hier wegen der Flächenpflege in Streuobstanlagen. Da haben einige sehr kompetent und informativ geantwortet. Hier geht es nicht um "Fettschiffe", Großgeräte und Erwerbstätigkeit, sondern um Artenvielfalt und Geduld. Ich bin aktiv da seit fast 10 Jahren unterwegs.
Heute hier die Frage an die Fachleute von euch nach Sinn und Zweck, die Wiesen im Frühjahr abzuschleppen.
- Bisher habe ich mir immer so ein (Selbstbau-)Teil beim Siedlerhof ausgeliehen und habe die wenige tausend Quadratmeter damit abgefahren.
Mein Kenntnisstand ist der, dass zuerst die Maulwurf-, besser Schermaushäufen und sonstige Erdhügel (von Kötern) damit flachgezogen werden sollen - nicht zuletzt deswegen, damit ich einige Monate später zumindest in die nicht mit dem Messerbalken fahre.
- Die Wiesenschleppe/Egge soll aber auch die Pflanzennarbe etwas ankratzen, um das Wachstum anzuregen. Ich denke mir, dass sie in gewisser Weise die WInterbeweidung durch Schafe/Ziegen "simuliert", die ebengleichen Effekt hat. (Ein Wiesenstriegel, möglichst noch mit Nachsaateinrichtung etc. ist hier nicht gefragt.)
- Lohnt sich die Anschaffung einer Schleppe? Die steht ja vom Rest des Jahres im Regen herum. Kann es sinnvoll sein, einige Zeit nach der Mahd/Heuernte auch noch mal abzuschleppen?
Frage: Was gäbe es noch wichtiges festzuhalten?
Vielen Dank für freundliche Beiträge!
Johannes
