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Nebenerwerb ohne zusätzliches Einkommen?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Nebenerwerb ohne zusätzliches Einkommen?

Beitragvon Janne » Mo Okt 27, 2014 22:03

In der Heide war vor ca. 50 Jahren ein Betrieb mit ca. 30 Hektar Land - Ackerbau und Viehhaltung - lebensfähig.
Klar, ist das fiktiv und wird sich so wohl kaum ereignen, das wäre ja gegen jede Politik, aber Eure Meinung dazu interessiert mich.
Meines Wissens sind immer noch etwa die Hälfte aller Landwirte `nur´ Nebenerwerbslandwirte, häufig weil das Einkommen aus dem Hof allein, für die Familie nicht ausreichen würde, um sozial ordentlich abgesichert zu sein und trotzdem noch einigermaßen würdig zu leben.
Gesetzt dem Fall, es wäre wieder möglich, von und mit einem kleinen Betrieb zu leben, würdet Ihr dann nur Euren Hof bewirtschaften wollen oder würde Euch die zusätzliche Arbeit in einem außerlandwirtschaftlichen Beruf fehlen?


Schimpft mich ruhig, Träumer, aber träumen sollte doch noch erlaubt sein 8)
...... obwohl - wenn es mal so käme, könnten doch so einige Arbeitsplätze frei werden und Neue entstehen.... :wink:
Man wird älter als ´ne Kuh und lernt fleißig noch dazu :D
Janne
 
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Re: Nebenerwerb ohne zusätzliches Einkommen?

Beitragvon sml » Di Okt 28, 2014 10:31

Keine Ahnung wovon du träumst, hast du selbst ein Nebenerwerbsbetrieb?
Was soll sich ändern/ worauf willst du hinaus?
sml
 
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Re: Nebenerwerb ohne zusätzliches Einkommen?

Beitragvon julius » Di Okt 28, 2014 10:59

Janne hat geschrieben:Gesetzt dem Fall, es wäre wieder möglich, von und mit einem kleinen Betrieb zu leben, würdet Ihr dann nur Euren Hof bewirtschaften wollen oder würde Euch die zusätzliche Arbeit in einem außerlandwirtschaftlichen Beruf fehlen?




Ich kenne jede Menge Landwirtssöhne die hätten Interesse gehabt den eigenen Betrieb zu übernehmen, haben aber aufgrund zu geringer Betriebsgröße davon Abstand genommen.
Die hätten also den Betrieb weitergeführt wäre ein ausreichendes Einkommen vorhanden, aber warum sollte ihnen dann eine ausserlandwirtschaftliche zusätzliche Arbeitsstelle fehlen ?
Muss denn ein Landwirt zwingend 70-80 Stunden die Woche arbeiten ? Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer kommt doch abzüglich Urlaub, Feiertage auch nur auf gut 30 Stunden / Woche und pachtet sich deswegen keinen Bauernhof.
julius
 
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Re: Nebenerwerb ohne zusätzliches Einkommen?

Beitragvon Kreuzschiene » Di Okt 28, 2014 11:20

Also ich betreibe selber Landwirtschaft im Nebenerwerb in einer Betriebsform und -größe, von der man auch als Vollerwerbler gut leben könnte. Allerdings möchte ich die Vorteile als Nebenerwerbslandwirt nicht missen:
- kein Einzahlen in die landw. Alterskasse
- kein Einzahlen in die landw. Krankenkasse
- stattdessen private Krankenversicherung
- zusätzliches Einkommen sowie Aufbau relativ hoher Rentenansprüche
- geistiges Reiben mit Kollegen in der Arbeit statt Schmoren im eigenen Saft
- Übertragen von Managementmethoden aus den Studiums und dem Beruf auf den landwirtschaftlichen Betrieb und dadurch konsequentes, ständiges Optimieren
- keine Privatentnahmen aus der Landwirtschaft für Lebenshaltung notwendig; stattdessen kann ggf. außerlandwirtschaftlich verdientes Geld in den Betrieb gesteckt werden bzw. dort angelegt werden (z.B. durch Kauf landwirtschaftlicher Flächen)
- Büroarbeit ist guter Ausgleich zur körperlichen Tätigkeit in der Landwirtschaft und umgekehrt
- nicht auf das landwirtschaftliche Einkommen angewiesen zu sein ermöglicht größere Flexibilität (z.B. Mastställe auch mal leer stehen lassen können)
- ...

Dem gegenüber stehen natürlich auch erhebliche Nachteile:
- wesentlich höhere Gesamt-Arbeitsbelastung ggü. Vollerwerbsbetrieb (mind. 50h pro Woche mehr durch Nebenjob)
- höherer Automatisierungs- und Effizienzdruck ggü. Vollererwerbsbetrieb aufgrund weniger Anwesenheit im Betrieb
- weniger Freizeit und vor allem Zeit für Familie/Kinder
- viel Arbeitsbelastung an den Wochenenden und im "Erholungsurlaub"
- sehr hohe Steuerbelastung aufgrund wesentlich höherem Einkommen
-...

Zusammenfassend sehe ich in meinem Fall derzeit noch die Vorteile am überwiegen. Ganz aufgeben möchte ich meinen Nebenberuf auf keinen Fall. Ich könnte mir jedoch vorstellen, meine Arbeitszeit mit fortschreitendem Alter an die betrieblichen Gegebenheiten anzupassen.
Kreuzschiene
 
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Re: Nebenerwerb ohne zusätzliches Einkommen?

Beitragvon Qtreiber » Di Okt 28, 2014 11:58

:klug:
Korinthenkackermodus an:
Ohne zusätzliches Einkommen ist es kein Nebenerwerb mehr.
Korinthenkackermodus aus.
:klug:
Qtreiber
 
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Re: Nebenerwerb ohne zusätzliches Einkommen?

Beitragvon Janne » Di Okt 28, 2014 14:00

Qtreiber hat geschrieben::klug:
Korinthenkackermodus an:
Ohne zusätzliches Einkommen ist es kein Nebenerwerb mehr.
Korinthenkackermodus aus.
:klug:
Yiepp, ist mir schon klar, mir fiel nur keine treffendere Überschrift ein.

sml hat geschrieben:Keine Ahnung wovon du träumst, hast du selbst ein Nebenerwerbsbetrieb?
Was soll sich ändern/ worauf willst du hinaus?
Im Prinzip auf genau das, was Kreuzschiene dann nachfolgend beschrieben hat.

@Kreuzschiene,
....okay, Du siehst das Ganze ebenso sportlich wie ich. Jedoch, mit zunehmendem Alter sehe ich diesen Weg kritischer, denn sind die Vorteile wirklich so viel größer? Als AN führt man doch auch über den AG seine Beiträge an die Sozialversicherungen ab. Selbst, wenn man nur die AN-Anteile nimmt, kommt da eine ordentliche Summe zusammen.

Kreuzschiene hat geschrieben:
- geistiges Reiben mit Kollegen in der Arbeit statt Schmoren im eigenen Saft
geistige Reibung ist auch in der Freizeit erlaubt :wink:

Kreuzschiene hat geschrieben:
stattdessen kann ggf. außerlandwirtschaftlich verdientes Geld in den Betrieb gesteckt werden bzw. dort angelegt werden (z.B. durch Kauf landwirtschaftlicher Flächen)
- Büroarbeit ist guter Ausgleich zur körperlichen Tätigkeit in der Landwirtschaft und umgekehrt

Wieso eigentlich, gibt es für privat erbrachte `Subventionen´ an den Betrieb keine Steuervorteile?
Ooch, Büroarbeit beschert einem die Landwirtschaft doch auch genug. Die gewonnene freie Zeit würde ich persönlich zum Ausgleich der von Dir genannten Nachteile einsetzen.
Denn aus meiner Erfahrung geht einem, gerade in Bezug auf Familie und Erholung, doch so einiges an Lebens-Qualität verloren.
Man wird älter als ´ne Kuh und lernt fleißig noch dazu :D
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Re: Nebenerwerb ohne zusätzliches Einkommen?

Beitragvon julius » Di Okt 28, 2014 14:46

Eins darf man nicht vergessen. Selbst wenn die Erzeugerpreise gut, bzw. hoch sind, heisst das noch lange nicht das man als Kleinbetrieb auf Dauer ein ausreichendes Einkommen erwirtschaften kann.
Das A und O sind die eigenen Flächen. Bei steigenden Erzeugerpreisen steigen auch die übrigen Kosten und Pachtpreise weiter an. Und hier ist der Großbetrieb dem kleineren einfach haushoch überlegen und nimmt ihm früher oder später die gesamten Pachtflächen und damit die Grundlage ab.
Ein kleiner Betrieb mit sehr geringem Eigenlandanteil hat also praktisch überhaupt keine Chance sich durchzusetzen und bleibt somit nur ein kleiner Zuerwerb oder nur ein Hobby.
Gibt hier in unserer Gegend mehr als genug Betriebe die haben nicht mehr als 10 ha landw. Eigenland. Die meisten davon sind schon verschwunden.
Vor wenigen Jahren schoss wenige km entfernt ein Kuhbetrieb mit aktuell 500 Kühen + Biogas aus dem Boden, der nach der Quote verdoppeln will. Dazu konkurrieren um Flächen mehrere Biogaser, ein großer Ackerbauer, nochmal ein großer Milchviehbetrieb + Biogas und nun soll demnächst in der Nähe noch ein Bullenstall mit mehreren hundert Bullen gebaut werden. Die Pachtpreise haben sich in wenigen Jahren verdreifacht und steigen immer noch.
Hier haben schon viele Betriebe ihre Betriebsgröße reduzieren müssen, weil sie erheblich Pachtland verloren haben. Und so wie es aussieht wird sich die Lage noch verschärfen. Besonders einer dieser Wachstumsbetriebe läuft quasi von Haus zu Haus und wirbt um Pachtflächen. Kaufen oder Pachten ist ihm egal.
Der ein oder andere wird wohl seinen Betrieb ganz schliessen, oder nebenbei arbeiten gehen.
Um auf den Threadersteller mit seinem Nebenerwerb zurückzukommen : Was einer könnte, will oder nicht will, interessiert keinen. Das sind einfach die Marktgesetze die knallhart zuschlagen.

Kleinbetriebe haben nur eine Chance in der Veredelung, damit lässt sich nach wie vor auch bei kleineren Betrieben noch Geld verdienen. Würden diese Kleinbetriebe in Pachtpreishochburgen ihre Fläche allerdings verpachten, wären sie wohl nicht viel schlechter drann.
julius
 
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Re: Nebenerwerb ohne zusätzliches Einkommen?

Beitragvon Ferengi » Di Okt 28, 2014 16:21

julius hat geschrieben:Würden diese Kleinbetriebe in Pachtpreishochburgen ihre Fläche allerdings verpachten, wären sie wohl nicht viel schlechter drann.



Das hat nichts mit Kleinbetrieben zu tun.
Bei uns im Landkreis is Landwirtschaft grundsätzlich nur noch Hobby!
Denn das was hier an Pacht gezahlt wird kann man mit Ackerbau oder Viehzucht gar nicht verdienen. :roll: :roll:

Nur die Erdbeer- und Gemüsebauern sind noch richtige Bauern.
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Re: Nebenerwerb ohne zusätzliches Einkommen?

Beitragvon Einhorn64 » Di Okt 28, 2014 16:40

Janne hat geschrieben: ...
Gesetzt dem Fall, es wäre wieder möglich, von und mit einem kleinen Betrieb zu leben, würdet Ihr dann nur Euren Hof bewirtschaften wollen oder würde Euch die zusätzliche Arbeit in einem außerlandwirtschaftlichen Beruf fehlen?....


:


Imho würde weniger die zusätzliche Arbeit vermisst,
viel mehr wird das zusätzliche Einkommen fehlen...
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Re: Nebenerwerb ohne zusätzliches Einkommen?

Beitragvon Janne » Di Okt 28, 2014 17:35

Einhorn64 hat geschrieben:Imho würde weniger die zusätzliche Arbeit vermisst,
viel mehr wird das zusätzliche Einkommen fehlen...
Das ein Nebenerwerbler aktuell ohne weiteres Einkommen meistens nicht hin kommt, dürfte wohl hinlänglich bekannt sein.
Darum schrieb ich: Gesetzt dem Fall, es wäre wieder möglich, von und mit einem kleinen Betrieb zu leben,....
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Re: Nebenerwerb ohne zusätzliches Einkommen?

Beitragvon automatix » Di Okt 28, 2014 18:31

Was heißt Leben?
Die Generationen früher haben auch 'gelebt', weil sie sich komplett dem Betrieb unterworfen hatten und im Prinzip für sich jede Mark zu schade war.
Sowas muß ich nicht haben.

Und im Endeffekt um einen Nettogewinn von wenigstens 20 000 Euro (pro AK) zu erwirtschaften, wie groß muß man da heute schon sein?
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Re: Nebenerwerb ohne zusätzliches Einkommen?

Beitragvon Einhorn64 » Di Okt 28, 2014 19:43

Janne hat geschrieben:
Einhorn64 hat geschrieben:Imho würde weniger die zusätzliche Arbeit vermisst,
viel mehr wird das zusätzliche Einkommen fehlen...
Das ein Nebenerwerbler aktuell ohne weiteres Einkommen meistens nicht hin kommt, dürfte wohl hinlänglich bekannt sein.
Darum schrieb ich: Gesetzt dem Fall, es wäre wieder möglich, von und mit einem kleinen Betrieb zu leben,....

WENN der Tag kommt an dem SCHWEINE FLIEGEN können, dann wird der Fall wohl eintreten.
Vorher werden nicht wenige Betriebe vom Voll zum Nebenerwerb wechseln( und noch mehr zum EX- Landwirt).
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Re: Nebenerwerb ohne zusätzliches Einkommen?

Beitragvon julius » Di Okt 28, 2014 21:23

Ferengi hat geschrieben:
julius hat geschrieben:Würden diese Kleinbetriebe in Pachtpreishochburgen ihre Fläche allerdings verpachten, wären sie wohl nicht viel schlechter drann.



Das hat nichts mit Kleinbetrieben zu tun.
Bei uns im Landkreis is Landwirtschaft grundsätzlich nur noch Hobby!
Denn das was hier an Pacht gezahlt wird kann man mit Ackerbau oder Viehzucht gar nicht verdienen. :roll: :roll:

Nur die Erdbeer- und Gemüsebauern sind noch richtige Bauern.


Das würde ich so nicht sagen. Es gibt hier einige Großbetriebe die bezahlen hohe Pachtpreise und investieren trotzdem weiteres Cash um die Betriebsgröße ( Gebäude, Maschinen ) immer weiter auszudehnen und kaufen nebenher noch teuer Fläche zu.
Wie die das machen ist mir ein Rätsel.
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Re: Nebenerwerb ohne zusätzliches Einkommen?

Beitragvon Janne » Di Okt 28, 2014 21:27

automatix hat geschrieben: Und im Endeffekt um einen Nettogewinn von wenigstens 20 000 Euro (pro AK) zu erwirtschaften, wie groß muß man da heute schon sein?
Da drängen sich mir immer wieder dieselben Fragen auf.
Ist´s wirklich immer nur von der Größe des Betriebes abhängig?
Ohne irgendwelche Nischen zu bedienen, welche Größe muss denn, Deiner/Eurer Meinung nach, aktuell ein lebensfähiger Betrieb haben?

automatix hat geschrieben:Was heißt Leben?
Die Zeit und Möglichkeiten zu haben für Dinge, die einem neben der Arbeit wichtig sind, eben arbeiten um zu Leben :D
Ferengi hat geschrieben: Das hat nichts mit Kleinbetrieben zu tun.
Bei uns im Landkreis is Landwirtschaft grundsätzlich nur noch Hobby!

julius hat geschrieben: Ich kenne jede Menge Landwirtssöhne die hätten Interesse gehabt den eigenen Betrieb zu übernehmen, haben aber aufgrund zu geringer Betriebsgröße davon Abstand genommen.
Die hätten also den Betrieb weitergeführt wäre ein ausreichendes Einkommen vorhanden, ...
Darauf läuft´s bei uns auch raus. In meinem Heimatort gab es vor 35 Jahren noch gut 30 VE-Betriebe, 10 Jahre später waren es nur noch 3 und der Rest ist zum NE gewechselt, dazu haben die Nachkommen gleich in anderen Berufen gelernt.
julius hat geschrieben: Muss denn ein Landwirt zwingend 70-80 Stunden die Woche arbeiten ?
Nö nur, wenn sein Einkommen annähernd dem eines Arbeitnehmers, mit deutlich weniger Wochenstunden, in anderen Berufen gleichen sollte :?
Einhorn64 hat geschrieben:..... dann wird der Fall wohl eintreten.
Vorher werden nicht wenige Betriebe vom Voll zum Nebenerwerb wechseln( und noch mehr zum EX- Landwirt).
Eine traurige Entwicklung, leider.
julius hat geschrieben:Vor wenigen Jahren schoss wenige km entfernt ein Kuhbetrieb mit aktuell 500 Kühen + Biogas aus dem Boden, der nach der Quote verdoppeln will. Dazu konkurrieren um Flächen mehrere Biogaser, ein großer Ackerbauer, nochmal ein großer Milchviehbetrieb + Biogas und nun soll demnächst in der Nähe noch ein Bullenstall mit mehreren hundert Bullen gebaut werden. .
Gruselig, ob das auf Dauer so gesund für uns alle ist?
julius hat geschrieben: Um auf den Threadersteller mit seinem Nebenerwerb zurückzukommen : Was einer könnte, will oder nicht will, interessiert keinen
Und wenn doch? Vielleicht sollte man das nur mal kund tun :D
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Re: Nebenerwerb ohne zusätzliches Einkommen?

Beitragvon automatix » Di Okt 28, 2014 21:37

Die Größe gibt es nicht. Manche leben gut mit kleinen Betrieben, andere verdienen mit großen Betrieben nix.....

Und man sieht ja nicht rein, wer seinen Betrieb wie quersubventioniert.....
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